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die sechswochenfrist war noch nie rechtmässig!

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  1. die sechswochenfrist war noch nie rechtmässig!

    Autor: sdfsdgf 26.01.09 - 08:55

    die 3 jahre ergeben sich aus der üblichen verjährungsfrist. etwas anderes als verjährung gibt es nicht.

    falls sich meine bank in so einer situation jemals querstellen würde, würde ich sie vor gericht zerren und problemlos recht bekommen. das wird aber wahrscheinlich nicht nötig sein - die sollte mich ja kennen. :D

  2. Re: die sechswochenfrist war noch nie rechtmässig!

    Autor: byti 26.01.09 - 09:42

    > aber wahrscheinlich nicht nötig sein - die sollte
    > mich ja kennen. :D

    Ja von wegen. Da must du schon ziemlich aufpassen. Ich hatte mal einges bei Ebay verhöckert. Irgend so ein Witzbold hat dann mal meine Kontonr. bei einem nicht mal identifizierbaren Dienst angemeldet. Denk mal irgend ein Schweinkram... 22 euro im Monat, Lastschrift ohne irgendeine Unterschrift oder sonstiges von mir. Dummerweise war das Kürzel für die Abbuchung fast das gleiche wie das einer meiner Schulen damals. Also hab ich das erst ein paar Monate Später bemerkt. Rumtelefoniert... ab zur Bank. Banker sagt... kein Problem. Hat die 6 Monate zurückgebucht und hat gemeint.. wenns weiter geht, wider kommen, das wird denen schon zu blöd. (Rückbuchungen kosten Geld) Das gleiche Spielchen ein paar Monate Später... wider zur Bank... und... ein riesen Gezeter. Durch die Fillialenrotation waren andere Leute da. Aussage "Das geht nicht.. nur 4 Wochen rückwirkend".... "Nein.. das geht nicht..." Der hätt fast einen Eid abgelegt das das ned geht. Erst als ich ausgeflippt bin und die bereits getätigten Rückbuchungen auf den Tisch gelegt hab, sinds erst mal für 20min verschwunden. Und siehe da... aufeinmal gings. Währ ich das erste mal an die geraten... hätte ich das denen vieleicht sogar abgenommen.

    Das ganze ging übrigend fast 2 Jahre. Als ich versucht habe die Firma festzustellen die diese unberechtigten Abbuchungen vornimmt... währen das lauter so 1,9Euro/min Telefonnummern gewesen. Ar***le**en. Immer schön zurückgebucht bis denen zu Blöd wurde.

  3. Re: die sechswochenfrist war noch nie rechtmässig!

    Autor: Maxiklin 26.01.09 - 10:21

    sdfsdgf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > die 3 jahre ergeben sich aus der üblichen
    > verjährungsfrist. etwas anderes als verjährung
    > gibt es nicht.
    >
    > falls sich meine bank in so einer situation jemals
    > querstellen würde, würde ich sie vor gericht
    > zerren und problemlos recht bekommen. das wird
    > aber wahrscheinlich nicht nötig sein - die sollte
    > mich ja kennen. :D

    Das ist Quatsch. Wenn die Abbuchung rechtens war, also die Einzugsermächtigung vorlag, aber z.B. zu viel abgebucht wurde versehentlich, dann gelten die 6 Wochen (steht auch im Gesetz btw). Die drei Jahre gelten nur dann, wenn die Abbuchung unrechtmäßig erfolgte wie in diesem Fall.

    Und mit dem vor Gericht zerren ist das so eine Sache. Selbst wenn der Fall noch so eindeutig sein mag, du mußte in JEDEM Fall erstmal paar 1000 Euro vorstrecken und genug nerven für paar Jahre Rechtstreit haben bei den überlasteten Gerichten. Und ob am Ende das richtige Urteil rauskommt ist auch noch die Frage. Gibt genug Beispiele dafür, wo alles zu 100 % klar aussah am Anfang und am Ende außer viel Kosten der Kläger im Regen stand.

  4. endlich...

    Autor: Toreon 26.01.09 - 10:32

    Es ist wirklich interessant, dass immer noch diese Unwahrheiten über Lastschriften verzapft werden. In welchem Gesetz und welchem § stehen denn diese 6 Wochen?

    Die gab es noch nie. Es gibt nur eine Bestimmung, die besagt, dass "unverzüglich nach Feststellen" zurückgebucht werden muss. Dass dies von Gerichten unter Umständen an 6 Wochen festgemacht worden ist, ist heute einfach nicht mehr relevant. Wenn man glaubhaft machen kann, dass man sich nach dem feststellen, direkt meldet, dann ist die Bank verpflichtet JEDE Lastschrift zurückzubuchen. Unabhängig von einem gültigen Auftrag. Selbstverständlich sollte man sich schon sicher sein, dass man Recht hat, da die Anbieter ansonsten einen Anspruch auf Erstattung der Rücklastschriftgebühr haben.


    Also eigentlich recht kundenfreundlich.

  5. Re: die sechswochenfrist war noch nie rechtmässig!

    Autor: Nur_Ich 26.01.09 - 11:30

    Tatsache ist:
    Die 6 Woche-Frist gibt es gegenüber dem Kunden nicht.
    In den (in allen) AGBs der Banken ist nur von "Unverzüglich nach Kenntnisnahme der ungerechtfertigten Abbuchung" die Rede. Und das kann dann eben auch noch nach 3 oder 4 Monaten sein.

    Von daher sitmmt die Aussage des Threaderstellers, wenn auch mit einem anderen rechtlichen Hintergrund.

    Eine 6-Wochen-Frist gibt es im Lastschriftsverkehr nur innerhalb der Banken, das aber den Kunden kaum interessiert.

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