Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Shai Agassi will aus Deutschland…

Wird leider scheitern.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wird leider scheitern.

    Autor: Suomynona 27.01.09 - 22:51

    Zuerstmal moechte ich klarstellen, dass ich weder ein Verbrenner-Fetischist noch sonstwie Autofanatiker bin und die grundlegende Idee sehr gut finde, da sie viele Probleme der bisher vorgestellten "Elektros" loest.

    Ich bin allerdings ueberzeugt, dass die Eckdaten des Projekts nicht zu Deutschland passen: Als Zweitwagen und Stadtauto kann dieses Modell funktionieren, aber ein Erstfahrzeug mit 110km/h Spitzengeschwindigkeit bei etwas ueber 200km Spitzengeschwindigkeit macht Autobahnfahrten zum Horrortrip.
    Mit 110km/h kommt man kaum an den allgegenwaertigen LKWs vorbei und kann sich sicher sein, dass man bei jedem Ueberholvorgang Draengler (samt Blinker und Lichthupe) im Nacken hat. Nach 200km von der Autobahn und eine Batterietausch-Station zu suchen bedeutet, dass man beim erneuten Auffahren auf die Autobahn wieder all die LKWs vor der Nase hat die man in den letzten zwei Stunden bereits ueberholt hatte.
    Des weiteren bedeuten 200km Reichweite, dass schon Autbahnkurzstrecken selbt bei voll geladenem Akku fuer die Rueckfahrt einen Akkuwechsel noetig machen.

    Ich finde diese Aussicht sehr deprimierend, denn ich bin ueberzeugt ein erschwingliches Elektroauto (erschwinglich, nicht konkurenzlos billig) mit Wechselakkusystem und deutschlandweiter Infrastruktur, das von der Auslegung als Primaerfahrzeug taugt, waere der Stein der die Elektrolawine endgueltig ins Rollen bringen wuerde.

    Von der Schwierigkeit fuer ein solches Projekt (bei aktueller Wirtschaftslage) Investoren zu finden abgesehen, da "Better Place" diese Probleme im selben Ausmass bewaeltigen muss, wuerde es dafuer nur eines 2-3x groesseren Akkus (und evtl. gerinfuegig besserer Motorisierung) beduerfen.
    So liesse sich die Reichweite auf ca. 400km und die Spitzengeschweindigkeit auf 140-150 km/h steigern, womit das Elektroauto in Deutschland als vollwertiger Erstwagen verkaufen liesse.
    Bevor hier die "Diesel-BMW-Trolle" einfallen: Wer mit seinem Auto einen "Bund fuers Leben" eingeht, wird sich von solch einem Angebot nicht locken lassen, die 50% der Autofaherer die ihr Auto aber nur als Fortbewegungsmittel fuer sich selbst oder ihre Familie benoetigen werden allerdings den Bleistift zuecken und ganz scharf rechnen ob und wie sich so etwas fuer sie lohnt.
    Im Kielwasser dieser Entwicklung koennten dann vermutl. auch "Elektro-Spass-Autos" mitschwimmen, speziell wenn die Tauschstationen so ausgeruestet wuerden, dass Akkus verschiedener Groessen in einem kompatiblen Verfahren ausgetauscht werden koennten.

    snafu,
    Suomynona

  2. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: XYZZY 27.01.09 - 23:58

    Würde es nicht reicht es nicht, wenn das Projekt erst einmal im Sektor Stadtauto/Zweitwagen/Einkaufsmobil erfolgreich würde? Das Projekt muß ja nicht auf einen Schlag sämtliche Einsatzzwecke aller Fahrzeuge abdecken. Das wäre strategisch sicherlich falsch.

    Ich bevorzuge z.B. auf langen Strecken sowieso die Bahn. Da bin ich ja nicht allein. Viele Menschen wollen ihre Zeit nicht nutzlos hinterm Steuer abhängen. Die Züge sind heutzutage ja doch wieder so voll, wie in den goldenen zwanziger Jahren. Eigentlich ein riesiger Erfolg der Bahn, den kaum jemand anerkennt. Am Ziel reicht ein Taxi oder Mietwagen voll und ganz.

    Für das große Heer der Rentner in den deutschen Kleinstädten würden 110 km/h im Prinzip ebenfalls völlig ausreichen. Die machen seltener lange Touren mit dem PKW. Bei Rentnern wird das eher eine Frage der Mentatliät und Gewohnhiet sein. Daher wohl nicht der ideale Einstiegsmarkt.

  3. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: ps 28.01.09 - 00:11

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mit 110km/h kommt man kaum an den
    > allgegenwaertigen LKWs vorbei und kann sich sicher
    > sein, dass man bei jedem Ueberholvorgang Draengler
    > (samt Blinker und Lichthupe) im Nacken hat. Nach
    > 200km von der Autobahn und eine

    man muss sich nicht stressen lassen, zudem ist das drängeln ja strafbar

    > Batterietausch-Station zu suchen bedeutet, dass
    > man beim erneuten Auffahren auf die Autobahn
    > wieder all die LKWs vor der Nase hat die man in
    > den letzten zwei Stunden bereits ueberholt hatte.
    > Des weiteren bedeuten 200km Reichweite, dass schon
    > Autbahnkurzstrecken selbt bei voll geladenem Akku
    > fuer die Rueckfahrt einen Akkuwechsel noetig
    > machen.

    gerade in der testphase ist von autobahnfahrten selbstverständlich abzusehen. wenn die infrastruktur standardisiert wird, ist das durchaus eine gute alternative. egoismus (auf der strasse) ist ja auch der hauptgegner des klimaschutz.

    > Von der Schwierigkeit fuer ein solches Projekt
    > (bei aktueller Wirtschaftslage) Investoren zu
    > finden abgesehen, da "Better Place" diese Probleme
    > im selben Ausmass bewaeltigen muss, wuerde es
    > dafuer nur eines 2-3x groesseren Akkus (und evtl.
    > gerinfuegig besserer Motorisierung) beduerfen.
    > So liesse sich die Reichweite auf ca. 400km und
    > die Spitzengeschweindigkeit auf 140-150 km/h
    > steigern, womit das Elektroauto in Deutschland als
    > vollwertiger Erstwagen verkaufen liesse.

    der vorteil der wechselakkus ist ja auch, dass sich diese zu einem späteren zeitpunkt gegen leistungfähigere austauschan lassen sollten.

  4. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: Smashing-Monkey 28.01.09 - 00:53

    XYZZY schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Eigentlich ein riesiger Erfolg der Bahn, den kaum
    > jemand anerkennt. Am Ziel reicht ein Taxi oder
    > Mietwagen voll und ganz.
    >
    Ich glaube kaum, dass das ein Verdienst der Bahn ist. Die Bahn baut Strecken ab und erhöht freundlicherweise die Preise.
    Ich kann mir eher vorstellen, dass die Leute aufgrund der höheren Fahrzeugkosten zur Bahn wechseln. Ich für meinen Teil würde alles tun, um nicht mit der Bahn fahren zu müssen.
    Und Taxifahrten sind ja nicht wirklich erschwinglich.

  5. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: XYZZY 28.01.09 - 01:33

    Mir scheint Du bist blauägig und machst Dir was vor. Hast Du jemals hochgerechnet, was Dich der PKW pro Monat kostet, ohne daß Du nur einen einzigen Kilometer gefahren bist?

    Dagegen ist Taxifaren der reinste Geiz.

  6. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: Gray 28.01.09 - 03:15

    Das ist doch Blödsinn. Ich weiss genau was mich mein Auto im Monat kostet. Auto bedeutet nämlich immer noch Unabhängigkeit. Bringt mich Bus & Bahn nachts um 3:00 Uhr zur Arbeit? Wohl kaum, und für viele Pendler sind 200 km Reichweite eine Lachnummer.

    Und vergessen wir auch nicht das mal wieder Warnstreiks bei der Bahn anstehen.

  7. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: Gray 28.01.09 - 03:18

    Ich glaube ihr macht euch in Bezug auf die Leistungsfähigkeit der Akkus falsche Hoffnungen. Da wird sich in absehbarer Zeit nicht viel verbessern, irgendwann ist Schluss mit Mehr-Leistung. Die gibts nur für stärkere Akkus, welche wiederum schwerer sind.

  8. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: ReReleaser 28.01.09 - 03:34

    gug dir mal die apple akku videos an

    und lies nach was kondesatorakkus wiegen


    nicht immer so pesimistisch

  9. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: Suomynona 28.01.09 - 03:39

    Zuerstmal herzlichen Dank fuer diesen angenehm "normalen" Diskussionsbeitrag, sowas ist leider heutzutage selten und daher bemerkenswert.

    XYZZY schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Würde es nicht reicht es nicht, wenn das Projekt erst einmal im Sektor
    > Stadtauto/Zweitwagen/Einkaufsmobil erfolgreich würde?

    Das waere sicherlich ein grosser erster Schritt und Erfolg.

    > Das Projekt muß ja nicht auf einen Schlag sämtliche Einsatzzwecke aller Fahrzeuge abdecken. Das wäre strategisch sicherlich falsch.

    Hier bin ich etwas anderer Meinung. Die Ausrichtung nur auf Stadtauto macht das Angebot fuer viele Auto-Nutzer und potentielle Kaeufer unattraktiv und gefaehrdet damit das gesamte Projekt.

    > Ich bevorzuge z.B. auf langen Strecken sowieso die Bahn. Da bin ich ja nicht allein. Viele Menschen wollen ihre Zeit nicht nutzlos hinterm Steuer abhängen.
    > Am Ziel reicht ein Taxi oder Mietwagen voll und ganz.
    Dem steht leider entgegen, dass das Angebot des oeffentlichen Personnenverkehrs laengst nicht so gut ist, dass man es ueberall in Deutschland und fuer alle Lebenslagen als Ersatz fuer ein eigenes Auto nutzen kann. Dazu kommt, dass Taxi und Mietwagen nicht unerhebliche Mehrkosten verursachen, vor allem wenn man die Tatsache bedenkt, dass man nach wie vor ein Automobil finanziert, das aber wegen fehlender Langstreckeneignung daheim in der Garage steht.

    > Die Züge sind heutzutage ja doch wieder so voll, wie in den goldenen zwanziger Jahren.
    > Eigentlich ein riesiger Erfolg der Bahn, den kaum jemand anerkennt.

    Wie von anderer Seite kritisiert, ist das nicht wegen der Bahn sondern, um es ueberspitzt auszudruecken, trotz aller gegenteiliger Bemuehungen der Fall. Es war allerdings von Anfang an ein grober Fehler die Bahn privatisieren zu wollen, der oeffentliche Personenverkehr sollte nicht gewinnorientiert sondern bestenfalls kostendeckend in Mischkalkulation betrieben werden.

    > Für das große Heer der Rentner in den deutschen Kleinstädten würden 110 km/h im Prinzip ebenfalls völlig ausreichen. Die machen seltener lange Touren mit dem PKW.

    Vollkommen richtig, allerdings sollte man bedenken, dass hier eine bundesweite Infrastruktur aufgebaut werden muss, die dann auf ein stark eingeschraenktes Produkt ausgelegt ist. Der Akkuwechsel muss so schnell und reibungslos wie moeglich stattfinden, d.h. es braucht hierfuehr spezielle Vorrichtungen, denn selbst einen Akku-Block fuer nur 200km Reichweite will niemand von Hand bewegen. Dazu kommen passende Ladestationen und Lagereinrichtungen, damit an jeder "Tankstelle" aufgeladene Akku-Blocks vorgehalten werden koennen.
    Es waere deswegen sinnvoll den Akku und die zugehoerige Infrastruktur von Anfang an groesser zu dimensionieren und ein vollwertiges Auto anzubieten. Durch eine garantierte Topgeschwindigkeit von 140km/h bei knapp 400km Reichweite haette man die Voraussetzung geschaffen um ein Produkt anzubieten das die notwendigen Eckdaten fuer ueber 80% aller Autobahnfahrer abdeckt. Dies sollte bei der Planung der Infrastruktur unbedingt beruecksichtigt werden; denkbar waere hierbei auch das Format des Akku-Blocks so zu standardisieren, dass man in groesseren Fahrzeugen 2 oder mehr Blocks sinnvoll unterbringen kann (z.b. flache Rippen am Fahrzeugboden). Passend dazu sollte auch ein entsprechend autobahntaugliches E-Fahrzeug von Anfang an angeboten werden, das bequem Platz fuer 4 Personen und Kofferraum fuer 2 Reisetaschen oder Koffer bietet.

    Eine andere Planung macht das Projekt fuer viele Kunden und damit auch fuer die Investoren unattraktiv und selbst wenn es trotz Allem Erfolg haben sollte, waere es doch ziemlich unsinnig eine solche Infrastruktur nur fuer ein Spezialfahrzeug aufzubauen. Um gegen das herkoemmliche Verbrennerauto erfolgreich zu sein, muss diese Infrastruktur eine vollwertige Alternative zu heutigen Automobilen bieten, die reibungslos funktioniert.
    Damit meine ich nicht zu SUVs, Sportwagen und Luxuslimousinen in Konkurrenz zu treten, sondern einen funktionalen Gebrauchsgegenstand anzubieten der dem heutigen Alltag entspricht und dazu gehoert nunmal bis auf weiteres auch Autobahntauglichkeit.

    snafu,
    Suomynona

  10. Re: Akkuleistung

    Autor: Suomynona 28.01.09 - 04:08

    Auf hoehere Akkuleistung zu hoffen ist tatsaechlich blauaeugig. Das Stichwort hierzu lautet Energiedichte. Ein Akkumulator von gegeben physichen Ausmassen kann nur bis zu einer harten Grenzen Energie speichern, die wir niemals ueberwinden werden. Diese Grenze ist dadurch definiert, dass der Akku sich beim Erreichen der vollen Ladung selbst zerstoert.
    Je weiter wir bei einem Energiespeicher (egal welcher Art) die Energiedichte steigern umso naeher kommen wir dem Prinzip einer Bombe.
    Einen kleinen Vorgeschmack darauf haben wir in den vergangen Jahren bereits bei Notebook- und Handy-Akkus erleben duerfen. Die in einem Akkumulator gespeicherte Energie liegt der Natur der Sache gemaess in einem instabilen Zusatand vor. Das ist so und muss auch in Zukunft so sein, sonst koennte man diese Energie nicht einfach durch schliessen eines Stromkreises in Form fliessender Elektronen "abrufen".
    Es gilt also die passende Balance zwischen Energiedichte und Stabilitaet zu finden und die Entwicklung bei LiIon-Akkus zeigt bereits auf, dass wir schon nahe an der hoechsten "sicheren" Energiedichte sind. Fuer den stationaeren Einsatz kann man die Energiedichte sicherlich noch einiges steigern, doch in der Automobilindustrie setzt die Unfallsicherheit ziemlich harte Grenzen. Selbst wenn sich Hochleistungsakkuchemie findet die nicht feuergefaehrlich ist, sollte man nicht vergessen, dass Energie nicht verloren geht. Bei einem durch einen Unfall ausgeloesten Kurzschluss wuerde die gespeicherte Energie in kuerzester Zeit nahezu komplett in Hitze umgewandelt.
    Je schneller diese Umwandlung geschieht desto naeher sind wir wieder dem Prinzip einer Bombe.

    snafu,
    Suomynona

  11. Die Apple Akkus sind ein alter Hut

    Autor: Drei Zehen 28.01.09 - 07:50

    im Modellbau schon lange üblich, nur in Notebooks aus Kostengründen nicht eingesetzt. Das man die Apple Akkus nicht selbst tauschen kann wird verhindern, dass ich mir jemals ein solchen Notebook kaufen werde.

    Auch für Autos zu teuer und z.T benötigen diese Dinger seltene Rohstoffe.

  12. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: StarGoose 28.01.09 - 11:04

    Wünschenswert wäre wenn die Träumerein die es zur SMART Entwicklung gab diesmal Umgesetzt würden...

    Der Akkupack könnte für Urlaubs und Überlandfahrten gegen ein (miet) Hybridantriebspack getauscht werden das entweder klassich per Verbrennung oder mittels Brennstoffzelle direkt Strom erzeugt.

    Damit kann man in der Übergangsphase auf fossile wie bio wie regenerativ erzeugte energieträger zurückgreifen und die langreichweiten unterstützung ist sofort gegeben
    der flächenausbau kann langsamer und jeweils kostendeckender erfolgen und an die jeweils aktuellen standards angepasst werden sowie an mitbewerber produkte

    wenn diese bei den maßen, anschlüßen und spezifikationen der module kooperieren dürften sich alle angebotenen fahrzeuge schneller durchsetzen und das netz auch schneller wachsen

    dazu sind aber auch städte, energielieferanten, firmen und hausbesitzer
    aufgefordert die stromtankstellen für die tägliche nutzung bequem und einfach erreichbar bereitzustellen

  13. Re: Wird leider scheitern.

    Autor: XYZZY 28.01.09 - 11:55

    >
    > Wie von anderer Seite kritisiert, ist das nicht
    > wegen der Bahn sondern, um es ueberspitzt
    > auszudruecken, trotz aller gegenteiliger
    > Bemuehungen der Fall. Es war allerdings von Anfang
    > an ein grober Fehler die Bahn privatisieren zu
    > wollen, der oeffentliche Personenverkehr sollte
    > nicht gewinnorientiert sondern bestenfalls
    > kostendeckend in Mischkalkulation betrieben
    > werden.

    Also ich hätte keine Lust immer noch in den muffelnden, ungepflegten Zügen der alten Bundesbahn zu fahren.

    Ich denke die Privatisierung wird vor allem aus ideologischen Gründen kritisiert und das ist schlicht unfair. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Die Privatisierung hat vor allem zu spürbar mehr Verspätungen geführt, aber für mich überwiegen die Vorteile doch eindeutig.

    Ende der Siebziger saßen in jedem Zug auf dem Land gerade mal zwei Leute. Für die gab es dann Schaffner und Lockführer, Fahrkartenverkäufer, Schrankenwärter, Werkstatt, Reinigung und, und, und ...

    Ohne die Privatisierung würden die Fahrkarten heute mit Sicherheit das 10-fache kosten und daher riesige staatliche Zuschüsse erfordern. Der Steuerzahler würde das schon seit Jahren nicht mehr mitmachen und viel radikalere Streckenschließungen wären die notwendig Folge. Man kann ein solches Unternehmen nicht als Dauer-ABM-Maßnahme betreiben.

  14. DEINE MAMMA ALDER!!! die wird scheitern...(kwT)

    Autor: deine mama alder 31.01.09 - 12:55

    total scheitern... und dannach gscheitern.

  15. Ich kann es nicht glauben!

    Autor: 5Punkte 15.02.09 - 12:05

    Mir ist unbegreiflich wie man eine derartige Idee so schlecht reden kann. Vor allem habe ich hier noch keine sinnvolle Kritik gelesen!
    1. Das Thema Reichweite ist schön und gut, aber hättet ihr mal über euren "Öl-ist-das-einzig-wahre"-Tellerrand geblickt, hättet ihr feststellen können, dass es keinen Unterschied macht ob dein Auto 200 oder 6000km weit fahren kann, wenn die Infrastruktur mit Batteriewechselstationen gut genug ausgebaut ist. Selbstverständlich ist es schwer sich umzugewöhnen einen Stecker in sein Auto zu stecken anstatt den Zapfhahn an der Säule bzw, 5s lang durch eine waschanlagenähnliche Wechselstation zu fahren, aber dieses fast unüberwindbare Hindernis wird sich doch irgendwie meistern lassen... mhm.... ;-)
    2. Das Elektroauto das hier vorgestellt wurde ist nur ein Auto. Natürlich liegt die Vermutung nahe, dass es auch für immer nach der Umstellung das einzige Auto auf dem Markt bleiben wird. Die immernoch sehr beschränkte Auswahl an Atomobilen mit Motoren für fossile Treibstoffe zeigt uns das ja sehr gut.... ;-)

    Ihr solltet alle mal darüber nachdenken welche Welt wir unseren Kindern hinterlassen wollen und vor allem ob generell der Zweck die Mittel, heiligt bevor ihr hier über so etwas herzieht und danach in eure Spritfresser einsteigt um 400km zur Arbeit zu fahren.

    Meiner Meinung nach ist das die erste sinnvolle Idee wie man von fossilen Treibstoffen unabhängig werden kann. Im Anbetracht der Finanzkrise, den Kriegen wegen Öl, vor allem aber der langsam schleichenden Vernichtung unseres EINZIGEN Planeten hätte ich mir von mündigen Bürgern doch etwas mehr Weitsicht erwartet.
    Schade.

    LG,
    5Punkte

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG Holdin, Karlsruhe
  2. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  3. SOLCOM GmbH, Reutlingen
  4. ruhlamat GmbH, Marksuhl

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 107,00€ (Bestpreis!)
  2. 92,60€
  3. 135,80€
  4. (u. a. Alien 40th Anniversary Steelbook, Ash vs Evil Dead Collector's edition, Predator 1 - 4 Box...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

  1. Nintendo: Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
    Nintendo
    Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden

    Die Hinweise auf eine Hardwarerevision bei der Nintendo Switch sind bestätigt. Bei der neuen Version ist die Akkulaufzeit deutlich verbessert - sie übertrumpft nun sogar die vom Handheld Switch Lite.

  2. Maps: Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
    Maps
    Duckduckgo mit Kartendienst von Apple

    Duckduckgo erweitert seine Suchmaschine um einen Kartendienst. Hierzu wird auf Kartenmaterial von Apple zurückgegriffen, die IP-Adresse des Nutzers soll Apple allerdings nicht erhalten.

  3. E-Books: Bildungsverlag Pearson setzt auf Digitalisierung
    E-Books
    Bildungsverlag Pearson setzt auf Digitalisierung

    Pearson, der größte Lehrbuchverlag der Welt, hat angefangen, sein Angebot in den USA von gedruckten auf digitale Lehrmittel wie E-Books umzustellen. Damit reagiert der Verlag auch auf veränderte Gewohnheiten der Studenten.


  1. 15:49

  2. 14:30

  3. 14:10

  4. 13:40

  5. 13:00

  6. 12:45

  7. 12:30

  8. 12:01