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für "einfache Kompaktkameras" - ob das was gscheits rauskommt

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  1. für "einfache Kompaktkameras" - ob das was gscheits rauskommt

    Autor: ThorstenMUC 02.02.09 - 08:44

    Wenn die Software nicht irgendwelche Wunder bewirkt sollte es bestimmt schon eine semiprofessionelle Kompaktkamera (und der dazu passende Fotograf) sein.

    Bei den Einfachen dürften die "Gigapixel-Bilder" sehr bescheiden ausfallen, wenn der Fotograf nicht vorab die Blende und Belichtungszeit für den gesamten Motivbereich einschätzen und dann mit der "einfachen Kompakten" auch fixieren kann.

  2. Bei deinem Ansatz würde in der Tat nichts rauskommen

    Autor: yahbluez 02.02.09 - 09:08

    "wenn der Fotograf nicht vorab die Blende und Belichtungszeit für den gesamten Motivbereich einschätzen und dann mit der "einfachen Kompakten" auch fixieren kann."

    Das ist komplett falsch. Das Gegenteil ist richtig.

    Stell dir eine 360 Grad Panoramaaufnahme vor. Wie willst du da für das ganze Panaorma EINE Einstellung verwenden? IM Gegenteil es ist sinnvoll via Belichtungsautomatik (feste kleine Blende variable Zeit) die Kamera das Ausschnitt für Ausschnitt neu berechnen zu lassen.

    Es sollte also eine Kompakte reichen bei der du das als Programm auswählen kannst. Canon kann sowas.


    mfg
    yah bluez

  3. Eine Frage der Software

    Autor: mark06 02.02.09 - 09:48

    Früher habe ich bei Panoramen auch darauf geachtet, sie unbedingt manuell zu belichten. Seitdem es Software gibt, die das vernünftig ausgleichen kann, ist es dagegen eher von Vorteil, jedes Einzelbild optimal zu belichten und den Rest der Software zu überlassen. Schau Dir mal das kostenlose Autostitch an. Dem schmeißt man einfach einen Stapel nicht allzu verwackelter Handaufnahmen hin und es baut daraus ein Panorama, das oft keinerlei Nachbearbeitung mehr benötigt: http://www.cs.ubc.ca/~mbrown/autostitch/autostitch.html

  4. bei deinem auch

    Autor: plonk 02.02.09 - 09:48

    dann hast du bei deinen fotos immer einen nächtlichen himmel statt nen blauen.

  5. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Waswas 02.02.09 - 09:59

    Ich sehe absolut keinen Vorteil darin, die Belichtung im Nachhinein von der Software hochziehen zu lassen.

    Die Problematik kennt man ja vom RAW > Unterbelichtetes Bild ein wenig (oder auch ein bisschen mehr) via EV Schalter aufgehellt und schon fängt es an zu rauschen wie Sau.
    Letzlich wird deine Bildqualität darunter leiden, obwohl es wesentlich einfacher gewesen wäre eine feste Blende und Zeit zu vergeben.

    Die Ergebnise der Software sind natürlich trotzdem beachtlich.

  6. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Squamp 02.02.09 - 10:05

    die beste Einstellung ist nach meiner Erfahrung Zeitautomatik, d.h. die Blende wird fix eingestellt. Damit erhält man ordentlich belichtete Aufnahmereihen. Manuell festgesetzte Belichtungszeit und Blende führt unweigerlich zu über- und unterbelichteten Bildern (gegen Sonne, von Sonne weg). Ausserdem sollte eine halbwegs ordentliche Kamera keine verrauschten bilder liefern, nur weil ich eine oder zwei Blendenstufen die Belichtung hochsetze..

  7. Re: Bei deinem Ansatz würde in der Tat nichts rauskommen

    Autor: ThorstenMUC 02.02.09 - 10:13

    Gerade von "einfachen" Panorama-Aufnahmen kenn ich das Problem.

    Wenn man da die Kamera-Automatik komplett an lässt bekommt man bei unterschiedlichen Blenden unterschiedliche Tiefenschärfe. Das kann keine Software korrigieren und gibt im fertigen Panorama einen sehr unruhiges, ungleichmäßiges Bild.

    Bei fester Blende und Zeitautomatik passt das Bild auch nicht mehr richtig zusammen - hellere Orte im Panorama sollen ja wirklich heller dargestellt werden und nicht alle angeglichen in einer Einheitshelligkeit. Über- und Unterbelichtung bei Sonne und Schattenbereichen ist hier natürlich die Herausforderung.

  8. Re: Bei deinem Ansatz würde in der Tat nichts rauskommen

    Autor: graf porno 02.02.09 - 10:25

    Ja, so ist's richtig. yahbluez hat das anscheinend noch nicht gemacht, sonst würde er sowas nicht erzählen. Gerade wenn ein Himmel oder eine andere Vollfläche ständig Helligkeitsschwankungen aufweißt, sieht das nicht gut aus. Es muss so sein, dass helle Bereich hell sind und dunkle Bereiche dunkel. Also stellt man alles auf Manuell und lässt die Kamera arbeiten (rotieren). Wer will kann nachträglich per HDR noch mehr Dynamikumfang reinbekommen und zu helle oder dunkle Bereiche normalisieren.

    Um raus zu bekommen, welche Belichtung die passende ist, macht man eben drei Testfotos vom hellsten, dunkelsten und mittleren Ausschnitt.

  9. Re: Eine Frage der Software

    Autor: graf porno 02.02.09 - 10:37

    Nein. Denn gerade dein Beispiel mit der Sonne heißt doch, dass die Automatik das Foto sehr stark abdunkelt. Während es den gegenüberliegenden Bereich aufhellt. Das ist aber unnatürlich. Die Sonne muss überbelichtet sein, sonst sieht es unnatürlich aus.

    Ebenso der Vorschlag von mark06, der Software das Nachbelichten zu überlassen: Was macht denn die Software? Sie gleicht alle Fotos einander an. Im schlechtesten Fall nur die Ränder. Genau das macht man aber auch, wenn man mit fester Blende und Belichtungszeit fotografiert.

  10. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Mett 02.02.09 - 10:46

    > ausgleichen kann, ist es dagegen eher von Vorteil,
    > jedes Einzelbild optimal zu belichten und den Rest
    > der Software zu überlassen. Schau Dir mal das

    Das führt keineswegs zu einem optimalen Gesamtergebnis. Wenn man ein normal geschossenes Foto als eine Ansammlung aus einzelnen Fotos ansieht und jedes Foto (also Pixel) "optimal" belichten würde, dann käme am Ende eine einzige Suppe raus ohne Helligkeitsunterschiede. Weiß denn einer von euch, wie ein Belichtungsmesser arbeitet und worauf der eingestellt ist? Offenbar nicht.

    Jedes optimal belichtet Foto besteht aus Teilen, die aus Sicht des Belichtungsmessers zu hell oder zu dunkel sind. Die optimale Belichtung ergibt sich aus dem Mittel der unterschiedlichen Helligkeitswerte oder eben daraus, welchen Bildteil man herausarbeiten will.

    Stellt man die Kamera auf die Automatik ein und macht der Roboter gerade ein Bild eines bildfüllenden schwarzen Hauses, dann erscheint das Haus im fertigen Panorama nicht schwarz, sondern grau. Fährt der Roboter weiter und hat dann ein ebenfalls bildfüllendes weißes Haus im Sucher, erscheint das Haus auf dem fertigen Panorama ebenfalls grau. Woher soll denn die Software wissen, welches Teilbild sie heller oder dunkler machen soll?

    Die beste Praxis ist, das geplante Bild vorher auszumessen und die Kamera dann auf einen festen Blenden- und Zeitwert einzustellen.

  11. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Mett 02.02.09 - 10:49

    > die beste Einstellung ist nach meiner Erfahrung
    > Zeitautomatik, d.h. die Blende wird fix
    > eingestellt. Damit erhält man ordentlich
    > belichtete Aufnahmereihen. Manuell festgesetzte

    Das ist falsch. Ordentlich belichtete Bilder erhält man auch mit der Blendenautomatik (es sei denn, das Motiv ist für die gewünschte Zeit zu hell oder zu dunkel für die größte bzw. kleinste einstellbare Blende). Am Ende kommt es darauf an, was man machen will, was man zeigen will und was man fotografiert.


  12. Re: Eine Frage der Software

    Autor: shr 02.02.09 - 10:53

    > Woher soll denn die Software
    > wissen, welches Teilbild sie heller oder dunkler
    > machen soll?


    Anhand der Metadaten, die so ziemlich jede Kamera mit in die Bilder speichert.

  13. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Squamp 02.02.09 - 10:56

    Dir ist aber schon klar, was passiert, wenn die Blende von Bild zu Bild unterschiedlich ist??!!

  14. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Mett 02.02.09 - 10:57

    > Anhand der Metadaten, die so ziemlich jede Kamera
    > mit in die Bilder speichert.

    Ich glaube nicht, dass aus den Metadaten das Motiv hervorgeht. Woher weiß die Kamera, dass sie eine Schneelandschaft mit überwiegend weißen Flächen oder eine formatfüllende schwarze Katze ablichtet? In beiden Fällen ergibt die Belichtungsautomatik nämlich falsch belichtete Bilder.



  15. Re: Eine Frage der Software

    Autor: der macher 02.02.09 - 11:00

    Anhand des Histogramms, von Durchschnittswerten. Die kann man zwischen allen Bildern einzeln und mit dem theoretischen Gesamtbild abgleichen. Das funktioniert in der Praxis sogar sehr gut. (Siehe hugin oder photoshop auto color/auto Helligkeit)

  16. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Mett 02.02.09 - 11:03

    > Dir ist aber schon klar, was passiert, wenn die
    > Blende von Bild zu Bild unterschiedlich ist??!!

    Es ging doch um die korrekte Belichtung, oder? Also. Da spielen dann Effekte wie Tiefenschärfe erstmal keine Rolle. Du hast ja auch gelesen, dass ich geschrieben habe, dass es immer auch aufs Motiv ankommt, welche Automatik man verwendet bzw. verwenden sollte.

  17. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Squamp 02.02.09 - 11:24

    >Du hast ja auch gelesen, dass ich geschrieben habe, dass es immer auch aufs Motiv ankommt, welche Automatik man verwendet bzw. verwenden sollte.<

    Ich denke, darauf können wir uns einigen :-)

    Grüsse

    Squamp

  18. Re: Eine Frage der Software

    Autor: Mett 02.02.09 - 11:25

    > Ich denke, darauf können wir uns einigen :-)

    So fängt die Woche ja gut an. :)


  19. Re: Eine Frage der Software

    Autor: stpn 02.02.09 - 12:09

    in den metadaten ist auch die belichtungszeit und die blende gespeichert; idr. sogar was für einen blitz man verwendet hat.

    man könnte die helligkeit natürlich auch durch vergleich der überschneidenden rändern angleichen.

    ich habe selbst nicht besonders viel erfahrung mit panoramas und kann nicht beurteilen welche einstellungen besser sind. ich poste aber ein kleines beispiel von einer vollautomatischen kompaktkamera, automatisch zusammengesetzt mit photoshop:

    http://heap.ch/glm/stockji.jpg (matterhorn von hinten.)

    die lichtverhältnisse wahren sehr schwierig und die belichtungen sehr unterschiedlich. der schnee hat rechts einen leicht anderen farbton, aber die anpassung der helligkeit ist sehr gut.

  20. Re: Eine Frage der Software

    Autor: IhrName99999 02.02.09 - 12:30

    mark06 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >Schau Dir mal das
    > kostenlose Autostitch an. Dem schmeißt man einfach
    > einen Stapel nicht allzu verwackelter
    > Handaufnahmen hin und es baut daraus ein Panorama,
    > das oft keinerlei Nachbearbeitung mehr benötigt:
    > www.cs.ubc.ca

    GANZ SICHER nicht, denn das ist nicht möglich. Per Hand kann man schonmal GARKEIN Panoramabild erzeugen dass auch noch halbwegs nahtlos zusammengeschnibbelt werden kann, von den unterschiedlichen Lichtverhältnissen will ich lieber erst garnicht reden.
    Wenn man sich einmal die "Gallery" auf der Website anguckt dann stellt man ganz schnell fest dass praktisch alle Bilder stark verzerrt sind - zudem erkennt man deutlich Pixel in bestimmten Bereichen. Diese Bilder werden wohl bereits ausgesuchte sein; solche die man nur mit einem automatischen Stativ mti Schrittmotor und einer hochpräzisen Steuerung hinbekommt - ich bezweifle dass ein Hobbyfotograf das jemals hinkriegen wird.

    Bildbearbeitung ist an sich ein sehr komplexes und vor allem auch mathematisch recht schwieriges Thema - irgendeine noch so tolle Firma wird das wohl kaum perfektionieren (was garnicht möglich ist). Meiner Ansicht nach is das alles nur Marketing, kaufte man einmal so ein Gerät würde man recht schnell verwundert drein schauen ;-) - aber das kennt man ja.

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