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  5. › "Rugby statt GTA 4" - Christian Pfeiffer…

"World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

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  1. "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: jupiter2010 02.02.09 - 20:58

    Die einzige Märchenstunde gibt hier Herr Pfeiffer. Zeigt mir mal die Quest in Wow wo ich Schimpansenbabys mit Elektroschocks quälen kann. Genauso absurd wie in Counterstrike Omas mit Kinderwagen erschossen werden müssen um Punkte zu bekommen.

  2. Pfeiffer hat in manchen Punkten Recht, aber...

    Autor: E. Kardinal v. K. 02.02.09 - 21:20


    ... das zurückgreifen auf die amerikanische Armee is lächerlich, als ob es sich da um eine übergeordnete, gottgleiche institution handeln würde. Da fehlt tatsächlich (gut gemerkrt, Interviewer) der Realitätsbezug, insbesondere in Deutschland ist Americas Army unwichtig, und irgendwelche Tests/Studien/Versuche die die Amerikaner irgendwann nmit irgendwelchen Soldaten gemacht haben sind tatsächlich nur bedingt Aussagekräftig, da müsste man sich dann auch noch mit den Ergebnissen auseinandersetzen, und ggf. den "Erfolg" auch wieder in seine Komponenten aufdröseln.

    Rugby? hilft Menschen ihre Agressionen sinnvoll abzubauen? ..aus der Luft gegriffen. Rugby fordert ebenso, wahrscheinlich sogar noch viel mehr Agressionen, und genau deswegen ist auch american football in america so beliebt, weil Menschen sich wehtun, und einfach über den Haufen rennen. einerseits gibt es dann immer verbitterte verlierer, die sich sicher nicht über ihre Scherzen freuen werden, andererseits ist für diese Menschen nicht nur imaginäre, sondern angewandte Gewalt Alltag. Darüber ob das möglichweise Hemmschwellen senkt braucht man eig nicht zu diskutieren.

    (Habe selbst Rugby gespielt, es gab reihenweise verletzte, das Spiel wurde ausgenutzt um mal "so richtig die sau rauszulassen")

    In dieser Art kann man praktisch alles auf der Welt runterreden, ohne jetzt in Beliebigkeit zu verfallen, Herr Pfeiffer hat da offensichtlich seine Wolke gefunden der er hinterherschreien kann, das ändert aber gar nichts.

    Letztendlich steht es nicht in seiner Macht die Lage zu begreifen.

    Die Gründe weswegen er die Altersfreigabe von WoW auf 18 sehen will sind überzeugend.

    Das GTA und ähnliche Spiele zu leicht in Kidnerhände fallen stimmt letzendlich auch.

    Das Computerspielen abhängig machen kann, mehr und mehr Zeit frisst, und man sich nachher nicht unbedingt besser konzentrieren kann kann ich aus eigener Erfahrung heraus bestätigen. Aber die Probleme könnten auch von andererseite her auftreten, jugendlicher Alkoholkonsum, und sogar übermäßiges Fussballspielen können Noten und Konzentration beeinflussen.

    Teilweise nicht schlecht gedacht, Pfeiffer, aber du solltest noch ein bisschen weiter nachdenken, und teilweise die eigene Wort/Beispiels-Wahl hinterfragen.

    Dann kann man dich vielleicht ernstnehmen, irgendwann.

  3. Re: Pfeiffer hat in manchen Punkten Recht, aber...

    Autor: Vollesrohr 02.02.09 - 21:27

    Es ist offenkundig, dass du noch nie Rugby gespielt hast. Bevor du dich also mit Herrn Pfeifer anlegst, solltest du zumindest mal versuchen zu erfahren wovon du redest, denn bei alles Skepsis bezüglich der Schlüsse zu denen er kommt, er scheint tatsächlich versucht haben sich damit auseinander zu setzen.

  4. WoW war nie eine Maerchenstunde.

    Autor: sn4fu 02.02.09 - 22:29

    Herr Pfeiffers Fehler liegt bei der Einschaetzung, dass World of Warcraft jemals sinnvoll als USK12 eingestuft war, denn World of Warcraft war niemals eine Maerchenstunde.
    Von Anfang an wurden in WoW aus Rache, Gier und anderen moralisch fragwuerdigen Motivationen humanoide Gegner offen dahingeschlachtet oder hinterruecks gemeuchelt und die Leichen hemmungslos gepluendert (Loot). Das ist einem Spiel mit einem Setting das einer mittelalterlichen Kultur entspricht auch vollkommen angemessen, nur gehoert es nicht in die Haende von 12-Jaehrigen.

    Womit Herr Pfeiffer recht hat ist die Behauptung, dass WoW in der Gangart seit WotLK (vollkommen unnoetig) haeter geworden ist: Da gibt es mindestens zwei neue Quests in denen der Spieler aktiv Informationen erfoltert (Todesritter-Kampagne und Nexus-Prequestline) sowie eine Quest fuer die Frenzyheart-Wolvar (Sholazar Basin) bei denen man junge Gorillas quaelt um eine Matriarchin hervorzulocken.

    Es ist leider laengst nicht alles Maerchen was Herr Pfeiffer als Argumente anfuehrt und vereinzelt liefern sowohl Spielehersteller als auch Spieler selbst noch zusaetzliche Munition.

    snafu

  5. Re: Pfeiffer hat in manchen Punkten Recht, aber...

    Autor: Drei Zehen 02.02.09 - 23:12

    Warum ist das so schwer zu begreifen?

    Er sagt, die US Armee setzt diese Mittel zur Erreichung bestimmter Ziele ein. Das hat nichts mit USA oder D zu tun, sondern mit der Frage, ob diese "Spiele" diese Wirkung haben oder nicht.

    Das hat der Interviewer auch nicht kapiert, leider.

  6. Re: Pfeiffer hat in manchen Punkten Recht, aber...

    Autor: TheTank 03.02.09 - 09:53

    E. Kardinal v. K. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Rugby? hilft Menschen ihre Agressionen sinnvoll
    > abzubauen? ..aus der Luft gegriffen. Rugby fordert
    > ebenso, wahrscheinlich sogar noch viel mehr
    > Agressionen, und genau deswegen ist auch american
    > football in america so beliebt, weil Menschen sich
    > wehtun, und einfach über den Haufen rennen.
    > einerseits gibt es dann immer verbitterte
    > verlierer, die sich sicher nicht über ihre
    > Scherzen freuen werden, andererseits ist für diese
    > Menschen nicht nur imaginäre, sondern angewandte
    > Gewalt Alltag. Darüber ob das möglichweise
    > Hemmschwellen senkt braucht man eig nicht zu
    > diskutieren.

    Das würde ich jetzt nicht so unterschreiben.
    Sind Rugby oder Handegg (Am. Football) gewalttätige Spiele? Ja.
    Fördern sie gewalttätiges Verhalten? Eher nicht.

    Football ist in den USA so populär weil es generell ein beliebtes Spiel ist. Es ist taktisch, dynamisch und, durch die vielen Touchdowns, auch sehr aufregendes Spiel.

    Genauso wie Rugby (oder Cricket) in den Commonwealth Ländern beliebt ist.

    Verbitterte Verlierer?
    Wir hatten damals die geilsten Parties gemacht als wir verloren haben.

    Mei wir haben uns auf dem Feld verkloppt und anschließend zusammen ein Bierchen getrunken und gelacht.

    Es gab nie Stress und es hatten alle voreinander und vor den Refs (Schiris) Respekt.

    Das erste was man nach einem Spiel macht, ist sich beim Gegner persönlich für das tolle Spiel bedanken.

    Sowas kenne ich vom Fußball nicht.

    > (Habe selbst Rugby gespielt, es gab reihenweise
    > verletzte, das Spiel wurde ausgenutzt um mal "so
    > richtig die sau rauszulassen")

    Das liegt aber doch eher an den Spielern und Trainern, nicht beim Sport.
    Das kann dir beim Fußball auch blühen.

    BTW: bei uns gab es damals die meisten Verletzten nicht beim Training oder bei den Spielen, sondern als sie andere Sportarten, wie Fußball oder Basketball, gemacht haben.

    Ein guter Trainer würde sowas nicht durchgehen lassen.

    Vielleicht haben wir einfach verschiedene Erfahrungen gemacht.

  7. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: Stalkingwolf 03.02.09 - 10:07

    Sholazarbecken. Es gibt die Quest tatsächlich.
    Allerdings ist es kein Elektroschock, sondern _nur_ per Stock das Affenbaby zu ärgern.
    Allerdings ist das Ziel immer noch danach die Mutter der Affenbabys zu töten.
    Es gibt auch ein paar PVP Erfolge für die Waisenwochen die sehr fragwürdig sind und evtl sollte Blizzard wirklich hier und da einmal überlegen, was sie genau ins Spiel einbauen.

    Bei GTA IV kann ich ihm aber nicht zustimmen. Das Spiel ist ab 18 und es ist klar erkennbar was die Philosophie des Spiels ist.
    Die guten haben es zwar "nachgespielt"?! oO ... oder eher durchgespielt, aber den Sinn des Spiels nicht verstanden.

  8. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: 2laky 03.02.09 - 10:26

    Kleine Frage zu den "fragwürdigen" WOW-Quests, aber so weit ich weis, sind diese Quests nicht spieltragend, oder?

    D.H. der Spieler entscheidet, ob er tut, was er von den NPC's als Aufgabe angeboten bekommt, das Spiel übernimmt diese Entscheidung nicht für den Spieler, oder zwingt ihn dazu, weil sonst das Spiel nicht weiter geht. Wer keine Affenmütter im Spiel töten will, der soll doch das entführte Greifenbaby retten gehen, diese Quest gibt es nämlich auch. Wer sich so in das Spiel hineinsteigert, dass es Auswirkungen auf seine Moralvorstellungen hat, der kann auch in WOW WotLK immernoch als Kräutersammelnder Tränkeverkäufer ein absolut pazifistisches und trotzdem erfolgreiches GameLeben führen.

    Aber das der Pfeiffer diese Aspekte von Spielen wie WOW erwähnt braucht man nun nicht zu erwarten, das GOLEM ihn damit aber nicht konfrontiert, dass entäuscht auf journalistischer Ebene!!

  9. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 03.02.09 - 10:37

    Es stellt sich trotzdem die Frage, warum Folterungen im Spiel überhaupt angeboten werden. Wegen des "Realismus" wohl kaum. Wenn es per Deiner Defintion nicht spielentscheidend ist, hätte man es ja auch genauso gut gleich auslassen können?

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  10. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: Wurstbrot 03.02.09 - 10:54

    Rein theoretisch hätte man bei WoW alles weglassen können ausser den Instanzen und den Items. Denn nur Epixxxx sind spielentscheidend. Alles andere wie z.B. die Welt, die Quests oder die Story sind 90% (grob geschätzt) der Spieler doch egal.

    Das merkt man ja schon indem sich das neue AddOn hervorragend verkauft obwohl Blizzard die Story jetzt schon zum zweiten Mal richtig übel mit der Brechstange bearbeitet hat. Story und andere Elemente scheinen den meisten WoW Spielern also schonmal nicht wichtig zu sein.

  11. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: 2laky 03.02.09 - 10:55

    Soetwas nennt sich gestalterische Freiheit, wenn die Spieldesigner diese Aufgabe einbauen wollen, dann dürfen die dass.
    Ich finde es zwar zu hochtrabend, Computerspiele als Kunstform zu betrachten, aber ich bin der Meinung, das auch ein Kunsthandwerk die selben Freiheiten besitzen sollte, wie Künstler die nicht kommerziell arbeiten.
    Wenn du die Frage stellst, warum die WOW-Macher ne Folteraufgabe stellen, dann musst du auch die Frage stellen, warum wer Jesus in blutigen Farben am Kreuz malen muss (Bitte sag mir jetzt blos keiner "Weils so passiert ist!" ich bin Atheist, und es gibt keine historisch haltbaren Beweise dafür, das einer der von Römern hingerichteten Menschen tatsächlich all dass gemacht hat, was in der Bibel steht!)
    Nur weils dir nicht gefällt, hast du noch lange nicht das Recht zu verlangen, dass etwas nicht getan wird!

  12. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: robinx 03.02.09 - 10:59

    2laky schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kleine Frage zu den "fragwürdigen" WOW-Quests,
    > aber so weit ich weis, sind diese Quests nicht
    > spieltragend, oder?
    >
    Könntest du spiel tragend definieren?
    also ich würde sagen sie ist spiel tragend, da sie teil der entscheidungsstoryline zwischen zwei fraktionen ist und wenn man dieses quest nicht macht kann man sich nicht zwischen den beiden fraktionen entscheiden.
    Das ist die quest:
    http://www.wowwiki.com/Quest:Tormenting_the_Softknuckles
    Laut quest beschreibung soll man die kleinen solange quälen bis die matriarchin erscheint die man dann halt töten soll. (so ist dass mit der mutter evtl. falsch da eine matriarchin nicht zwangsweise die mutter ist)

    Wobei ich ein ab 18 definitiv für übertrieben halte, aber ein ab 16 könnte ich aus mehren gründne nachvollziehen, speziell wenn man sich anschaut wie oft man mal einen kopf oder ähnliches im inventar hat. Und zumindest in dem punkt dass eine altersfreigabe bei einem online spiel schwierig ist sehe ich auch immerhin werden ja instanzen nach erscheinen durch patches hinzugefügt und somit auch völlig neue inhalte.

    Ebenso kann ich nicht nachvollziehen warum der gute herr eine indizierung von spielen wie GTA fordert und warum das USK 18 siegel nicht ausreichen soll, vermutlich ist dort eher ein problem bei den eltern / geschäften die es an minderjährige verkaufen oder die kinder verwenden raubkopien in keinem der fälle hilft eine indizierung vermutlich hat der mensch einfach mal vergessen nachzufragen wieviele der kinder schon indizierte oder gar verbotene spiele gespielt haben dass werden vermutlich ähnliche zahlen sein wie bei usk 18 spielen

  13. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: Sebastian 85 03.02.09 - 10:59

    Ich finde es sehr lustig so etwas zu lesen bin selber aktiver WoW Spieler und habe noch nie den drang verspürt irgendjemanden zu Quälen. Ich bin 23 stehe sehr kritisch der Gewalt gegenüber Spiele aber auch GTA4 es unterhält mich nicht mehr und nicht weniger der hohe grad an Gewalt liegt aber einfach an der Geselschaftsschicht in der es Spielt die Mafia handelt nunmal Brutal ganz einfach. Es geht einfach nur darum wieder einen Schuldigen für ein nicht funktionierendes system zu finden. In unserer Hochmodernen Welt mir als ein Mirglied der Videospielegeneration zu sagen ich Solle Fußball und Brettspiele Spielen von einem Geschätzt knapp 70 Jährigen der keine Ahnung von der Materie hatt finde ich einfach nur Amüsant. Und das ein Spiel ab 18 auch kinder von 12-15 Unterhält wie in diesem Bespiel sind einfach die Eltern daran Schuld. Ich habe langsam genug mich bevormunden zu lassen ich bin über 18 und Spiele was ich will und wie lange ich es will und wenn ich dass bedürfniss habe 10Std zu Spielen tue ich das einfach weil es mein Gutes Recht ist in einem Freien Land. Oh und ja ich bin der sogenannte Soziale Abschaum von Videospielern habe einen Gelernten Beruf und bin Voll Berufstätig aber ich werde behandelt wie ein Kleines Kind in Fällen in denen Jugendliche Gewalt Spiele Spielen sollte einfach jemand der dafür zuständig ist Handeln Eltern/jugendamt usw. Indizierungen finde ich Lächerlich. Der Herr Professor soll sich einfach mal Hostel 1u2 und SAW 1-5 Anschauen und dann nochmal darüber nachdenken was er behauptet das Videospiele mit Pixelmännchen und Pixelblut ja gewalt fördern einfach nur lächerlich.

  14. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 03.02.09 - 11:01

    2laky schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nur weils dir nicht gefällt, hast du noch lange
    > nicht das Recht zu verlangen, dass etwas nicht
    > getan wird!

    So ein Blödsinn. Mit gefallen oder nicht gefallen hat das überhaupt nichts zu tun. Ich stelle einfach die Frage, warum man ein Spiel, das eher auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten ist, auf einmal mit Folteraufgaben daherkommt, ohne die es ja nun einmal nachweislich auch schon erfolgreich genug gewesen ist.

    Im nächsten Addon darf man dann weibliche Mitspieler der anderen Fraktion vergewaltigen (muss man aber natülch nicht!), oder wie?

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  15. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 03.02.09 - 11:08

    Du stimmst mir bewußt oder unbewußt zu: WoW war auch ohne Folteraufgaben schon erfolgreich, warum also nun auf einmal die härtere Gangart?

    Hatte man vielleicht doch ein wenig Angst, die "brutaleren" Titel wie AoC oder WHO hätten doch größere Spieleranteile abgraben können? Man könnte manchmal ja schon den Eindruck gewinnen, WoW will es auf Teufel komm raus wirklich jedem MMORPG-Spieler recht machen...

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  16. wurstbrot

    Autor: 2laky 03.02.09 - 11:10

    Deine Äußerung macht absolut keinen Sinn, WOW wird gespielt, warum der einzelne spielt kann dem rest der welt doch egal sein.
    Wenn du Computerspiele verteidigen willst, fang bitte nicht an, über den Zweck von Spielelementen zu philosophieren!

    Ich spiele WOW, obwohl ich es nicht so spiele, wie von Entwicklern oder der Welt erwartet, tatsächlich würde es mich freuen, wenn einige dinge, wie zB das Crafting-Element deutlich vielschichtiger kreativer wäre, oder es mehr möglichkeiten gäbe allein zu spielen (zB das Söldner-Prinzip von GuildWars für Instanzen)
    Trotzdem spiele ich zwischen 5 - 40 Stunden im Monat und dass ohne jedes Ziel mal so mal so, seit fast 2 jahren

    Sowas nennt sich zeitvertreib! Wenn einem WOW nicht taugt, soll er Stofftiere stricken bis er den Bundestag nachstellen kann oder Hinrichtungen als Papierkollagen nachstellen. alles der selbe mist, wer da sinn oder folgen hineininterpretiert sich an der falschen stelle.
    Probleme entstehen in der Realität und nicht in der Fantasie, dass muss man der welt und den menschen wie Pfeiffer klar machen, alles andere ist vergebliche mühe

  17. Re: wurstbrot

    Autor: Wurstbrot 03.02.09 - 11:21

    Ich hab lange genug WoW "Classic" gespielt. Nur ich hab's halt gespielt weil ich die Story toll fand und mein geliebtes Warcraft 3 endlich eine "Fortsetzung" bekommen hat.
    Mit BC wurde die Story zum erstenmal lächerlich (Blutelfen, Draenei, Raumschiffe, etc.) und mit WotLK wurde es dann erneut lächerlich (u.a. Malygos).

    Ich möchte auch keinem seine Spielweise abspenstig machen nur habe ich halt oft bei WoW bemerkt, dass kaum einer das Spiel aus irgend einem Grund spielt. Der meistgenannte Grund war "Items sammeln". Auch finden viele Leveln doof. Dann frag ich mich warum man ein Spiel spielt wo man erstmal 80 Level aufsteigen muss und dann ohne weitere Story nur noch Items sammelt und dafür auch noch ~13,- € im Monat ausgibt. Irgendwie albern, oder? Items sammeln kann ich auch kostenlos haben in Sacred 2, Diablo 2 oder ähnlich gelagerten Spielen.
    Das ist alles nur meine Erfahrung und hat keinerlei Anspruch repräsentativ zu sein.

    Ich bin auch nicht der Meinung das jede Tätigkeit immer Sinn ergeben muss aber so ganz ohne Sinn und Verstand spielen finde ich halt seltsam.

  18. Re: Pfeiffer hat in manchen Punkten Recht, aber...

    Autor: DER GORF 03.02.09 - 11:22

    TheTank schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Das erste was man nach einem Spiel macht, ist sich
    > beim Gegner persönlich für das tolle Spiel
    > bedanken.
    >

    Sorry, sowas kennen die meisten hier nur von Starcraft o.ä. von Schulrugby kenne nur, dass man sich anschließend über die Verliere lustig macht.

    > > (Habe selbst Rugby gespielt, es gab
    > reihenweise
    > verletzte, das Spiel wurde
    > ausgenutzt um mal "so
    > richtig die sau
    > rauszulassen")
    >
    > Das liegt aber doch eher an den Spielern und
    > Trainern, nicht beim Sport.
    > Das kann dir beim Fußball auch blühen.

    Nur, dass es im Fußball gegen die Regeln ist, Rugby ist ein Spiel, bei dem ein solches Verhalten eher noch gefördert wird.

    >
    > BTW: bei uns gab es damals die meisten Verletzten
    > nicht beim Training oder bei den Spielen, sondern
    > als sie andere Sportarten, wie Fußball oder
    > Basketball, gemacht haben.
    >
    > Ein guter Trainer würde sowas nicht durchgehen
    > lassen.
    >
    > Vielleicht haben wir einfach verschiedene
    > Erfahrungen gemacht.

    Vielleicht bist du auch einfach nur größer und stärker als alle anderen, da übersieht man sowas schon mal.

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

  19. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: 2laky 03.02.09 - 11:24

    Da du dich entscheiden kannst, einer Fraktion, die für ihre Aufnahme verlangt ein Gorillababy zu ärgern und dessen Matriarchin zu töten, NICHT beitreten zu wollen, seh ich ehrlich gesagt nicht das Problem, du kannst stattdessen dieser Fraktion, die Tiere misshandelt, auch den Krieg erklären, und somit von den Feinden dieser Fraktion belohnungen erhalten.

    Da hat nur einfach wieder jemand ein Spielelement so zurechtgestuzt das es seiner Polemik hilft, und wie eigentlich immer, nimmt man einen Schritt zurück, und betrachtet das größere Bild, sieht es wieder ganz anders aus.

    Spieltragend bedeutet, das einem keine Alternativen zur fortführung eines erzählstranges bleiben, was hier eindeutig nicht der fall ist.

  20. Re: "World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr"

    Autor: Picco 03.02.09 - 11:26

    Ich habe dieses Quest schon gemacht - Es ist auf der karte wo Nessingwary ist.

    Finde das Interview übrigens auch nicht schlecht und würde meine kinder auch vor zu viel Konsum schützen so wie meine Eltern auch früher bei mir...!

    BTW: Ich habe auch 10 Jahre Rugby gespielt aber dennoch zur gleichen Zeit auch Counterstrike oder was es damals (Beta - 1.6) noch so gab...!

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