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Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Gabro 13.02.09 - 22:12
Webanwendungen sind sehr langsam. Trotzdem meinen viele sie müssten eine Webanwendung entwickeln, wo eine Desktop-Anwendung deutlich besser geeignet wäre. Ich meine irgendwo sollte man sich überlegen was auf dauer für die Zukunft der IT besser ist. Also entweder Webanwendungen die unmenschlich viele Resourcen verschwenden und oben drauf langsam sind oder platformunabhängige Desktop-Anwendungen die z.B. über ein Link gestartet werden können und als richtige Desktop-Anwendung laufen.
Jetzt mal im ernst, ein Browser ist nicht dafür gemacht als Laufzeitumgebung für Anwendungen zu fungieren. Wo soll das denn hinführen. Da entwickelt man Jahrzente lang Algorithmen zur performance-Verbesserung und am Ende scheißt man drauf und programmiert eine Webanwendung die auf einem Hardcore-Prozessor in etwa so schnell läuft wie Windows Vista auf einen 386.
Das so gute Programmierer wie die AJAX-Entwickler überhaupt auf so eine dumme Idee kommen einen Code-Editor als Webanwendung zu entwickeln. Schlimm. Lasst mich mal raten als nächstes wird daraus eine Web-IDE. Viel spass. Wenn ihr Kompilieren drückt, dann könnt ihr euch erstmal ein Kaffe hohlen gehen bis der Browser damit fertig ist. lol lol. -
Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Mormone 13.02.09 - 22:51
Tja, da scheint dein Horizont einfach nicht weit genug zu reichen. Du hättest das Rad, oder ähnliche große Erungenschaften, bestimmt nie erfunden, weil du die Richtung von vornerein für schwachsinnig empfunden hättest.
Web-Anwendungen mögen jetzt noch nicht mit richtigen Desktop-Anwendungen in sachen Performance und Features mithalten können. Aber die Entwicklung der Browser hat gerade in letzter Zeit so einigen Aufschwung erhalten. Die Performance wird immer besser, die einzelnen Hersteller überbieten sich einer nach dem anderem. Vergleicht man diesen Code-Editor mal mit den Möglichkeiten, die man noch vor 3-4 Jahren gehabt hat, dann kann man schon einen großen Fortschritt erkennen. Und so wird es auch weitergehen.
In einigen Jahren wirst auch du immer weniger Software auf deinem Rechner Installieren, sondern stattdessen Applikationen im Web starten. Bezahlt wird dann "on demand", entsprechend nach Benutzung. Damit wird in Zukunft auch Kohle gemacht. Und wer richtig Performance benötigt, dem wird dann auch Kapazität zur Verfügung gestellt (BUZZWORD cloud computing). Das ganze mag einem bezüglich Datenschutz nun grauenhaft erscheinen. Und es wird auch nicht von einem Tag auf den anderen geschehen. Aber früher oder später wird es darauf hinauslaufen. -
Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Gabro 13.02.09 - 23:45
"Tja, da scheint dein Horizont einfach nicht weit genug zu reichen. Du hättest das Rad, oder ähnliche große Erungenschaften, bestimmt nie erfunden, weil du die Richtung von vornerein für schwachsinnig empfunden hättest."
Bei Webanwendungen ist es von vorne herein bereits klar wohin sich das entwickeln wird, daher meine negative Bewertung.
Im meine was sind die einzigen Vorteile einer Webanwendung? Das ist zum einen die Fähigkeit die Anwendung zu starten ohne sie vorher installieren zu müssen und zum anderen die Platformunabhängigkeit. Bei allen anderen Sachen ist die Web-Anwendung der Desktop-Anwendung unterlegen. So was passiert nun, wenn ich der Desktop-Anwendung die selben beiden Fähigkeiten verleihe. Dann wird die Web-Anwendung nutzlos. Also zunächst einmal die Platformunabhängigkeit. Diese kann man bei Desktop-Anwendungen z.B. durch Java erreichen. Dazu muss nur im Betriebssystem einmalig für alle Anwendung die Java-Laufzeitumgebung installiert werden. Diese Installation ist Äquivalent mit dem Aufwand den man braucht, um einen Browser zu installieren der bei Webanwendungen erforderlich ist. Das zweite Problem war das man eine Anwendung in der Regel installieren muss, sei es durch einen Installer oder durch bloßes entpacken eines Archives. Auch hier ist das Problem durch Java gelöst. Denn man kann ganz einfach Java Web Start benutzen. D.h. man klick auf einen Link und die jar-Datei der Anwendung wird automatisch vom Web runtergeladen und als Desktop-Anwendung gestartet. Das ist der selbe Aufwand wie bei einer Web-Anwendung.
"Web-Anwendungen mögen jetzt noch nicht mit richtigen Desktop-Anwendungen in sachen Performance und Features mithalten können. Aber die Entwicklung der Browser hat gerade in letzter Zeit so einigen Aufschwung erhalten. Die Performance wird immer besser, die einzelnen Hersteller überbieten sich einer nach dem anderem. Vergleicht man diesen Code-Editor mal mit den Möglichkeiten, die man noch vor 3-4 Jahren gehabt hat, dann kann man schon einen großen Fortschritt erkennen. Und so wird es auch weitergehen."
Eine komplette Anwendung geschrieben in einer dynamischen Programmiersprache wie JavaSkript. Wenn das mal nicht eine Traumhafte Vorstellung ist. lol.[Ironie]
"In einigen Jahren wirst auch du immer weniger Software auf deinem Rechner Installieren, sondern stattdessen Applikationen im Web starten."
Das würde heißen das ich immer eine funktionierende Internetverbindung haben müsste. Wenn der Cache der Web-Anwendungen zufällig von mir geleert werden würde und ich keine Verbindung zum Internet hätte, was würde dann wohl passieren? Jep ich könnte die Anwendung nicht starten. Stell dir mal eine Firma vor die dieses Problem bekommt. Glaubst du die würden Web-Anwendungen immer noch so toll finden, wenn ihre Angestellten mehrere Stunden nicht arbeiten könnten.
"Bezahlt wird dann "on demand", entsprechend nach Benutzung. Damit wird in Zukunft auch Kohle gemacht."
Hier nennst du selbst einen entscheidenden Nachteil auf den ich nicht gekommen bin. Interessant nicht war. Anstatt eine Anwendung nur einmal zu Bezahlen, bezahlt z.B. jährlich oder nach Anzahl der Startvorgänge, usw. Eine Anwendung benutzt man in aller Regel für längere Zeit. D.h. man müsste die Anwendung z.B. für mehrere Jahre abonieren. Irgendwann ist der Kaufpreis überschritten und der Kunde der die Anwendung aboniert hat, hätte mit einer "einmal-kauf"-Desktop-Anwendung viel Geld gespart. Das ist ein Nachteil und zwar für mich als Kunde.
"Das ganze mag einem bezüglich Datenschutz nun grauenhaft erscheinen. Und es wird auch nicht von einem Tag auf den anderen geschehen. Aber früher oder später wird es darauf hinauslaufen."
Jetzt hast du noch einen Nachteil genannt. Thema Datenschutz. Es ist falsch zu denken das Datenschutz manchmal unwichtig ist und man es daher vernachlässigen kann. Datenschutz ist immer wichtig. Besonders heutzutage wo Firmen wie google Daten in massen sammeln.
Wenn du dir deinen eigenen Post nochmal durchliest wirst du erkennen das du mehr Nachteile als Vorteile genannt hast. Warum also sollte man eine Web-Anwendung statt einer Desktop-Anwendung benutzen, wenn sie soviele gravierende Nachteile hat? -
Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: wde 14.02.09 - 00:03
Weil es Hipp ist
Spätestens wenn Apple es macht, will es jeder machen. -
ideale Thin-Client app (?)
Autor: /dev/0 14.02.09 - 00:13
Ich denke mal als Software für Thin-Clients sind Webapplikationen ganz praktikabel:
Lokal 'nen Server aufsetzen, und 200 - 300 oder mehr clients haben die applikation gleich da.
Oder funktioniert das mit desktop-apps genauso unkompliziert ?
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Re: ideale Thin-Client app (?)
Autor: Gabro 14.02.09 - 00:18
"Oder funktioniert das mit desktop-apps genauso unkompliziert ?"
Ja das funktioniert mit einer Desktop-Anwendung genauso unkompliziert siehe "Java Web Start". -
Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Mormone 14.02.09 - 01:12
> Eine komplette Anwendung geschrieben in einer
> dynamischen Programmiersprache wie JavaSkript.
> Wenn das mal nicht eine Traumhafte Vorstellung
> ist. lol.
>
Natürlich ist Javascript (noch), genauso wie auch die aktuellen Browser, keine Alternative, um auch Anwendungen wie auf dem Desktop bereit zu stellen. Aber warum sollte man Javascript nicht auch weiterentwickeln können. Denkbar ist auch eine Neuentwicklung, wenn es Notwendig wird. Wie ich schon geschrieben habe geht die Entwicklung des Webs weiter. Ist es so schwer sich das Vorzustellen? Das Rad war Anfangs auch ziemlich eckig.
> Das würde heißen das ich immer eine
> funktionierende Internetverbindung haben müsste.
> Wenn der Cache der Web-Anwendungen zufällig von
> mir geleert werden würde und ich keine Verbindung
> zum Internet hätte, was würde dann wohl passieren?
> Jep ich könnte die Anwendung nicht starten. Stell
> dir mal eine Firma vor die dieses Problem bekommt.
> Glaubst du die würden Web-Anwendungen immer noch
> so toll finden, wenn ihre Angestellten mehrere
> Stunden nicht arbeiten könnten.
>
Wenn "zufällig" deine Festplatte geleert werden würde, wärst du deine lokalen Daten für die Desktop-Anwendung auch los. Zudem geht die Web-Entwicklung auch dahin, dass man eine Anwendung auch ohne das Internet starten kann -> Offline-Anwendungen, aber trotzdem im Browser. Und wenn man im Internet ist, kann man sie Aktualisieren (siehe https://www.golem.de/0702/50499.html)
Und ja, eine Internet-Verbindung kann abbrechen. In meiner Firma ist das aber, soweit mir bekannt, noch nie geschehen. Warum sollte es in Zukunft schlimmer sein als in der Vergangenheit? Und das ganze heisst ja nun nicht, dass man die Daten NUR im Internet speichert. Man kann sich hier durchaus auch einige Absicherungen Vorstellen.
> "Bezahlt wird dann "on demand", entsprechend nach
> Benutzung. Damit wird in Zukunft auch Kohle
> gemacht."
>
> Hier nennst du selbst einen entscheidenden
> Nachteil auf den ich nicht gekommen bin.
> Interessant nicht war. Anstatt eine Anwendung nur
> einmal zu Bezahlen, bezahlt z.B. jährlich oder
> nach Anzahl der Startvorgänge, usw. Eine Anwendung
> benutzt man in aller Regel für längere Zeit. D.h.
> man müsste die Anwendung z.B. für mehrere Jahre
> abonieren. Irgendwann ist der Kaufpreis
> überschritten und der Kunde der die Anwendung
> aboniert hat, hätte mit einer
> "einmal-kauf"-Desktop-Anwendung viel Geld gespart.
> Das ist ein Nachteil und zwar für mich als Kunde.
>
Auch hier kann man wieder leicht dagegen halten. Es gibt auch heute auf dem Desktop schon Kostenlose Anwendungen bzw. Open Source. Und diese wird es auch genau so im Web geben. Warum sollte es anders sein, nur weil es nun Web-Anwendungen sind?
Man kann es sogar als Vorteil sehen. Nur weil du für MS Office als Desktop-Anwendung nun zB. 100€ (aus der Luft gegriffen) bezahlt hast, muss das nicht heissen, dass du für das Web-Pendant mehr bezahlen musst.
Beispiel 1: Ein einfacher Benutzer muss innerhalb des Jahres nur selten ein paar Briefe schreiben, wozu er aber gerne MS Office Benutzen würde, weil er es gut findet und sich damit auskennt. Wenn er die Desktop-Anwendung kauft, muss er den vollen Preis bezahlen. Wenn er sich aber nun für die Web-Anwendung entscheidet, dann muss er nur den Preis bezahlen, wie er die Andwendung auch benutzt. Das kommt ihn um ein vielfaches billiger als die Desktop-Anwendung.
Und das ganze hat für den Benutzer auch noch einen Vorteil. Wenn eine neue Version für den Desktop erscheint, müsste er sie entweder kaufen oder sich mit der alten weiterhin zufrieden geben. Bei der Web-Anwendung würde er die neue Version automatisch Benutzen können, wenn auch für eine gewisse Zeit für ein paar Euro/Cent mehr pro Benutzung. Aber er hat nicht den Nachteil, dass er sich eine Neue Version kaufen muss. Wenn er also die Anwendung eine sehr lange Zeit doch nicht benötigen würde, dann würde er auch kein Geld verschwenden. Bei der Desktop-Anwendung hätte er sie auf jeden fall Ausgegeben.
Ich kann mir sogar gut Vorstellen, dass eine Firma durch eine Web-Anwendung viele kleinere Benutzer gewinnen kann, die sich davor scheuen, viel Geld für eine Desktop-Anwendung auszugeben. Und dadurch, dass die Firma durch diese "neue" Clientel mehr Geld verdienen würde, könnte auch der grundsätzliche Preis für alle Benutzer sinken. Und wenn die Preise sinken, würden umso mehr Benutzer zugreifen.
Beispiel 2: Ein Benutzer oder eine Firma hat sich für eine Web-Anwendung entschieden und Benutzt diese auch eine weile. Nach einiger Zeit stellt sich aber heraus, dass die Anwendung doch nicht so Optimal passt oder dass es einen Konkurrenten mit einem besseren Produkt gibt. Hätte die Firma auf die Desktop-Anwendung gesetzt, könnte sie nicht so schnell wechseln. Denn der Preis für die Anwendung ist schon Ausgegeben. Bei der Web-Anwendung hat die Firma oder der Benutzer ja aber nur für die bisher Benutzte Zeit bezahlt, und ein Umstieg wäre viel eher vollziehbar. Das hätte meiner Meinung nach nur Vorteile.
Natürlich kann man das nun nicht Pauschal für alle möglichen Fälle sagen. Es wird wohl auch bestimmte Verträge geben, wo die Firma dann auf eine gewisse Zeit an die Web-Anwendung gebunden ist, und auch nicht so schnell wechseln kann. Aber so abwegig ist der Gedanke auch nicht.
Im Endeffekt kommt es dann natürlich auf den Preis an, den man für die Benutzung bezahlt. Aber ich denke dass es bei den Web-Anwendungen mehr Konkurrenz geben wird, als jetzt bei den Desktop-Anwendungen. Und ein Wettbewerb sorgt ja bekanntermaßen für Innovation und günstige Preise.
> "Das ganze mag einem bezüglich Datenschutz nun
> grauenhaft erscheinen. Und es wird auch nicht von
> einem Tag auf den anderen geschehen. Aber früher
> oder später wird es darauf hinauslaufen."
>
> Jetzt hast du noch einen Nachteil genannt. Thema
> Datenschutz. Es ist falsch zu denken das
> Datenschutz manchmal unwichtig ist und man es
> daher vernachlässigen kann. Datenschutz ist immer
> wichtig. Besonders heutzutage wo Firmen wie google
> Daten in massen sammeln.
>
Ja, das mit dem Datenschutz und Sicherheit ist so eine Sache, da hast du Recht. Auch mir ist das wichtig, ich verwende Linux wegen der Sicherheit, und verschlüssel auch gerne meine Daten. Aber ich bezweifel dass die Datenschutz-Bedenken die Entwicklung dahingehend aufhalten werden. Nicht jeder wird sich darauf einlassen, und der Sicherheit trauen, aber es wird sich auch nicht jeder dagegen stellen.
> Wenn du dir deinen eigenen Post nochmal durchliest
> wirst du erkennen das du mehr Nachteile als
> Vorteile genannt hast. Warum also sollte man eine
> Web-Anwendung statt einer Desktop-Anwendung
> benutzen, wenn sie soviele gravierende Nachteile
> hat?
Ich will nun nicht beleidigend sein. Aber du scheinst nach dem Motto "XY ist jetzt scheiße, wird also immer scheiße bleiben" zu Denken. Vielleicht mal ein bisschen flexibler deine Vorstellungskraft benutzen. Nur weil es jetzt nicht Optimal ist, und die Desktop-Anwendungen besser sind, muss es nicht heissen, dass es immer so bleiben wird.
Ich behaupte auch gar nicht, dass Javascript und HTML und somit die Web-Anwendungen der goldene Weg sind. Aber warum jetzt schon so pessimistisch auf diese Entwicklung herab sehen? Man sollte das eher mit Spannung verfolgen. Mag aber auch sein, dass ich das als Entwickler (zur Zeit gerade im Web-Bereich) zu Neugierig verfolge.
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Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Gabro 14.02.09 - 01:59
Ich kann deinen Argumenten durchaus folgen. Was diese Abo's für Software angeht gibt es immer Vor- und Nachteile je nachdem welchen Vertrag man abgeschlossen hat. Von daher könnten wir uns darüber kaputtdiskutieren und werden am Ende zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen, denn wir wissen nicht wie Zukunft aussieht.
Beschränken wir uns auf die Gegenwart und die Fakten. Das Programm Mozilla Bespin wurde jetzt geschrieben und mit allen derzeitigen Nachteilen die eine Web-Anwendung im Vergleich zu einer Desktop-Anwendung mit sich bringt. Nun es könnte sein das dieses Projekt ein Forschungsprojekt ist, um Web-Anwendungen weiterzuentwickeln. Aber so wie ich das im Artikel verstanden habe, soll diese Web-Anwendung irgendwann produktiv eingesetzt werden können. D.h. es geht bei diesem Projekt nicht um die weiterentwicklung von Web-Anwendungen, sondern um eine Lösung zu einem konkreten Problem. D.h. wiederrum die Entwickler hatten die Wahl und sie haben sich für eine Web-Anwendung entschieden, obwohl einiges dagegen spricht. Das Problem ist dabei das andere Firmen genauso denken und statt einer Desktop-Anwendung eine Web-Anwendung implementieren.
Bei dem Argument, dass sich die Welt der IT weiterentwickelt gebe ich dir Recht und Web-Anwendungen werden sich leider durchsetzen. Ich habe jedoch gelernt das nicht alles gut ist was von der Masse als gut empfunden wird. Daher verlasse ich mich auf meinen Instinkt und vermeide die Entwicklung von Web-Anwendungen, solange es möglich ist. D.h. natürlich nicht das ich mich nicht darauf vorbereite. Im Gegenteil im Moment beschäftige ich mich zur Zeit beruflich mit GWT.
Sollten Web-Anwendungen irgendwann tatsächlich bedeutende Vorteile gegenüber Desktop-Anwendungen haben, werde ich meine Meinung ändern. Bis dann heißt Tee drinken und abwarten.
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Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: trendsetter 14.02.09 - 12:33
Bingo! Trend erkannt! :)
Mormone schrieb:
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> Tja, da scheint dein Horizont einfach nicht weit
> genug zu reichen. Du hättest das Rad, oder
> ähnliche große Erungenschaften, bestimmt nie
> erfunden, weil du die Richtung von vornerein für
> schwachsinnig empfunden hättest.
>
> Web-Anwendungen mögen jetzt noch nicht mit
> richtigen Desktop-Anwendungen in sachen
> Performance und Features mithalten können. Aber
> die Entwicklung der Browser hat gerade in letzter
> Zeit so einigen Aufschwung erhalten. Die
> Performance wird immer besser, die einzelnen
> Hersteller überbieten sich einer nach dem anderem.
> Vergleicht man diesen Code-Editor mal mit den
> Möglichkeiten, die man noch vor 3-4 Jahren gehabt
> hat, dann kann man schon einen großen Fortschritt
> erkennen. Und so wird es auch weitergehen.
>
> In einigen Jahren wirst auch du immer weniger
> Software auf deinem Rechner Installieren, sondern
> stattdessen Applikationen im Web starten. Bezahlt
> wird dann "on demand", entsprechend nach
> Benutzung. Damit wird in Zukunft auch Kohle
> gemacht. Und wer richtig Performance benötigt, dem
> wird dann auch Kapazität zur Verfügung gestellt
> (BUZZWORD cloud computing). Das ganze mag einem
> bezüglich Datenschutz nun grauenhaft erscheinen.
> Und es wird auch nicht von einem Tag auf den
> anderen geschehen. Aber früher oder später wird es
> darauf hinauslaufen.
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Re: ideale Thin-Client app (?)
Autor: Mozilla Bescheuert 14.02.09 - 16:22
Schon mal was von NFS gehört?
Man merkt wie wenig Erfahrung und Wissen die "Profis" hier haben. Wenn ihr ein paar Jährchen länger im Geschäft wärt, würdet ihr merken, dass es alle paar Jahre heißt "alles auf den Server", dann werden die "Thin-Clients" immer mächtiger und dann heißt es wieder "alles auf den Client". Danach geht der Zyklus von vorn los.
Mein alternativer Namensvorschlag: Mozilla Bekloppt. -
Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Zeichenplaner 14.02.09 - 16:27
Und du lieber Mormone, würdest uns ohne mit der Wimper zu zucken, ein viereckiges Rad aus Carbon als Fortschritt verkaufen. Was du "Profi" uns hier als Zukunftsvisionen andrehen willst, haben uns schon ganz andere vor über 10 Jahren andrehen wollen. Net-PC anyone? Kinder geht spielen und dann lernt was. In 10 Jahren, wenn ihr außer Schlagwörtern auch etwas Substanzielles vorweisen könnt, kann man euch vielleicht mitreden lassen.
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Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: WWW über alles 14.02.09 - 16:29
Stimmt schon. Was jetzt noch fehlt sind, ein H.264-Encoder, ein Full-HD-Player, eine Raytracing-Suite und ein Klimasimulator. Alles in JavaScript und alles im guten Mozilla.
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Re: ideale Thin-Client app (?)
Autor: stu-pid 14.02.09 - 16:57
Und schon schlägt wieder ein Mister-Anonymous mit geballtem Expertenwissen zu, das er in über 218 Jahren Berufserfahrung solide angereichert hat.
Im Grunde hast du aber Recht, nur deine Art ist... such wir ein Schimpfwort deiner Wahl aus.
Beides hat Vor- und nachteile aber das wird hier ja derzeit groß ausdiskutiert. -
Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: IdiotenHerauspicker 14.02.09 - 18:10
"Eine komplette Anwendung geschrieben in einer dynamischen Programmiersprache wie JavaSkript. Wenn das mal nicht eine Traumhafte Vorstellung ist."
Wo ist dein Problem. Rank Xerox hat dazumal ein komplettes OS in Smalltalk geschrieben. Objective-C ist dynamisch typisiert und die darin geschriebenen Apps gehören eindeutig zu den stabilsten der Industrie.
Ein Programmierer, der eine strongly typed language braucht, um funktionstüchtigen Code zu schreiben, sollte an sich zweifeln. Python-, JS-, Ruby-, Obj-C-Programmierer dagegen genießen es, wie Erwachsene behandelt zu werden, denen man zutraut mit wechselnden Typen umzugehen ... -
Re: ideale Thin-Client app (?)
Autor: __tom 14.02.09 - 18:18
Gabro schrieb:
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> "Oder funktioniert das mit desktop-apps genauso
> unkompliziert ?"
>
> Ja das funktioniert mit einer Desktop-Anwendung
> genauso unkompliziert siehe "Java Web Start".
java ist aber auch nicht überall installiert und java ist auch nicht immer schnell :) - gerade swing braucht doch ganz ordentlich leistung und ram. webanwendungen lassen sich viel schneller verteilen und sind per se immer aktuell. daten werden auf dem server gespeichert und man hat nur einen ort den man sichern muss. das ist schon ein riesen vorteil.
auf der anderen seite kommt es immer darauf an was man machen möchte, eine textverarbeitung in ein flash zu packen ist sicherlich sinnfrei...
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Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Mormone 14.02.09 - 18:30
Zeichenplaner schrieb:
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> Und du lieber Mormone, würdest uns ohne mit der
> Wimper zu zucken, ein viereckiges Rad aus Carbon
> als Fortschritt verkaufen.
Kommt drauf an was man vorher hatte. Ein Fortschritt gegenüber einem viereckigem Rad aus Holz wäre es schon.
> Was du "Profi" uns hier
> als Zukunftsvisionen andrehen willst, haben uns
> schon ganz andere vor über 10 Jahren andrehen
> wollen. Net-PC anyone? Kinder geht spielen und
> dann lernt was. In 10 Jahren, wenn ihr außer
> Schlagwörtern auch etwas Substanzielles vorweisen
> könnt, kann man euch vielleicht mitreden lassen.
Du hast zu dem Thema überhaupt nichts beizutragen. Mit dem Gabro konnte man sich wenigstens noch Unterhalten. Und das auch über gute Gründe, die gegen Web-Anwendungen stehen. Wenn du dich mit dem Thema nicht auskennst - was du ja bewiesen hast - dann sei einfach mal ruhig. Aber manche sind halt Lernbefreit, und halten jedwegliche Weiterentwicklung - ob sie nun Sinnvoll ist und Erfolgreich sein wird, oder nicht - für schlecht. Diese Leute sollten dann zurück in ihre Höhle kriechen, und sich wieder dem entfachen von Feuer widmen. -
Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Zeichenplaner 14.02.09 - 19:04
Mormone schrieb:
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> Zeichenplaner schrieb:
> > Und du lieber Mormone, würdest uns ohne mit
> > der Wimper zu zucken, ein viereckiges Rad aus
> > Carbon als Fortschritt verkaufen.
> Kommt drauf an was man vorher hatte.
ORLY?
> Ein Fortschritt gegenüber einem viereckigem Rad aus
> Holz wäre es schon.
Ja, bloß haben wir weit besseres als das. Ein viereckiges Rad aus Carbon wäre ein Rückschritt egal wie modern und toll Carbon sein mag.
> > Was du "Profi" uns hier
> > als Zukunftsvisionen andrehen willst, haben uns
> > schon ganz andere vor über 10 Jahren andrehen
> > wollen. Net-PC anyone? Kinder geht spielen
> > und
> > dann lernt was. In 10 Jahren, wenn ihr
> > außer
> > Schlagwörtern auch etwas Substanzielles
> > vorweisen könnt, kann man euch vielleicht
> > mitreden lassen.
> Du hast zu dem Thema überhaupt nichts beizutragen.
Liegt vielleicht auch daran, dass jede Email-Software seit Jahren Zitieren besser hinbekommt als diese gammelige Webforum.
> Mit dem Gabro konnte man sich wenigstens noch
> Unterhalten.
Viellicht hat der mehr Zeit.
> Und das auch über gute Gründe, die
> gegen Web-Anwendungen stehen. Wenn du dich mit dem
> Thema nicht auskennst - was du ja bewiesen hast -
> dann sei einfach mal ruhig.
Das klingt jetzt auch nicht gerade konstruktiv.
> Aber manche sind halt Lernbefreit,
Da gebe ich dir recht.
> und halten jedwegliche Weiterentwicklung - ob sie nun Sinnvoll ist und
> Erfolgreich sein wird, oder nicht - für schlecht.
Das trifft auch mich aber nicht zu. Nur ist "heute alles grün" nunmal keine Weiterentwicklung, sondern eine narzistische Modeerscheinung. Weiterentwicklung heißt erstmal zu 90% aus der Vergangenheit lernen.
> Diese Leute sollten dann zurück in ihre Höhle
> kriechen, und sich wieder dem entfachen von Feuer
> widmen.
Währenddessen du deinen Browser dazu nutzt, Feuer zu machen oder wie? Irgendwie waren wir glaube ich schon mal weiter.
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Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: jucs 14.02.09 - 20:08
Du hast absolut recht.
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Re: Langsam geht es zu weit mit diesen Webanwendung
Autor: Mormone 14.02.09 - 20:27
Hättest du meine Unterhaltung mit Gabro aufmerksam gelesen, hättest du bemerkt, dass ich auch erwähnt habe, dass ich Web-Anwendungen und auch Javascript/HTML nicht für den heiligen Gral der Zukunft der Anwendungen halte, und den Desktop-Anwendungen per se Überlegen sind.
Ich habe lediglich versucht den Gabro auf eine andere Sichtweise zu bringen, da er der Meinung war dass die Forschung/Entwicklung in diese Richtung grundsätzlich falsch ist, und die Entwickler dumm wären, überhaupt nur zur Erwägen eine Anwendung für das Web zu entwickeln. Wenn jeder so denken würde, könnten wir alle auch heute noch kein Feuer Anzünden. Aber es gibt in der Welt scheinbar ein haufen Leute, die in Web-Anwendungen eine Zukunft sehen. Denn sonst würden Mozilla, Opera, Google und Microsoft nicht so große Anstrengungen in die Browser-Entwicklung stecken.
Mir kommt es viel eher so vor, dass du einen schlechten Tag hattest, und deine Frust hier auslassen wolltest. So hat dein erster Post, mit der Aufforderung als Kind doch wieder Spielen zu gehen, zumindest geklungen. -
Re: ideale Thin-Client app (?)
Autor: ZMOG 14.02.09 - 21:45
Oh my, ...
Worin laufen Webapps? In deinem Browser ... den musst du genau so pflegen
wie jede VM (Mozilla/IE sind nix anderes ...).
Bespin hat sicher seine Berechtigung, aber mit deinem Browser und nem kleinen Script kannst du jedes Tool aktuell halten. Bespin macht sicher viel mehr Sinn für leichtes Verändern von Code auf deiner Website etc.
__tom schrieb:
-------------------------------------------------------
> Gabro schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > "Oder funktioniert das mit desktop-apps
> genauso
> unkompliziert ?"
>
> Ja das
> funktioniert mit einer Desktop-Anwendung
>
> genauso unkompliziert siehe "Java Web Start".
>
> java ist aber auch nicht überall installiert und
> java ist auch nicht immer schnell :) - gerade
> swing braucht doch ganz ordentlich leistung und
> ram. webanwendungen lassen sich viel schneller
> verteilen und sind per se immer aktuell. daten
> werden auf dem server gespeichert und man hat nur
> einen ort den man sichern muss. das ist schon ein
> riesen vorteil.
>
> auf der anderen seite kommt es immer darauf an was
> man machen möchte, eine textverarbeitung in ein
> flash zu packen ist sicherlich sinnfrei...
>
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