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Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

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  1. Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: Anonymous 20.04.05 - 18:02

    Apple macht es vor, wie man Animationen wohldosiert einsetzt. MS und die X-Entwickler haben den richtigen Dreh noch nicht raus.

    Auf dem MacOSX-Desktop sehen die Animationen elegant und wohlplaziert aus (z.B. umklappende Fenster oder die Wasserwellen beim Ablegen von Fenstern). Apple geht eigentlich nie über das erträgliche Maß hinaus. Bei Windows Longhorn (wirr flatternde Fenster, siehe Avalon-Demos) und auch in den X11-Demos passt das einfach nicht. Z.B. die Schaukel-Menüs in den X-Demos sind ja wirklich völlig überdreht. Wer kann sowas auf Dauer ertragen? Ich hoffe, das wird später nur eine Option und keine Standardeinstellung.

    So langsam muss ich den Open-Source-Kritikern Recht geben: Es wird zuviel abgekupfert. Müssen z.B. flatternde Fenster unbedingt sein? Es wäre besser, mal eigene neue Ideen umzusetzen. Wenn z.B. Linux den aktuellen Trends immer hinterher hinkt, dann gibt es echten keinen Grund für die User, auf Linux umzusteigen, außer wenn man durch die Windows-Wurmplage genervt ist oder massig Lizenzkosten gespart werden können. Linux bzw. OSS sollte seinen eigenen Stil entwickeln, wie auch MacOSX einzigartig ist.

    Übrigens: Ich bin langjähriger Linuxer, hatte noch nie einen Mac.

  2. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: Anonymous 20.04.05 - 18:37

    Anonymous schrieb:

    [ snip ]

    > Auf dem MacOSX-Desktop sehen die Animationen
    > elegant und wohlplaziert aus (z.B. umklappende
    > Fenster oder die Wasserwellen beim Ablegen von
    > Fenstern). Apple geht eigentlich nie über das
    > erträgliche Maß hinaus. Bei Windows Longhorn (wirr
    > flatternde Fenster, siehe Avalon-Demos)

    Was hat nun MS mit den im Titel zitierten Open Source Entwicklern zu tun??

    > und auch
    > in den X11-Demos passt das einfach nicht. Z.B. die
    > Schaukel-Menüs in den X-Demos sind ja wirklich
    > völlig überdreht. Wer kann sowas auf Dauer
    > ertragen? Ich hoffe, das wird später nur eine
    > Option und keine Standardeinstellung.

    Wie Du unten schreibst, bist Du langjaehriger GNU/Linux Benutzer. Da sollte Dir ja aufgefallen sein, dass so etwas immer als Option zu haben ist. Und falls es sich als Default herausstellen sollte, genuegt ein einfacher Patch.

    > So langsam muss ich den Open-Source-Kritikern
    > Recht geben: Es wird zuviel abgekupfert. Müssen
    > z.B. flatternde Fenster unbedingt sein? Es wäre
    > besser, mal eigene neue Ideen umzusetzen. Wenn
    > z.B. Linux den aktuellen Trends immer hinterher
    > hinkt, dann gibt es echten keinen Grund für die
    > User, auf Linux umzusteigen, außer wenn man durch
    > die Windows-Wurmplage genervt ist oder massig
    > Lizenzkosten gespart werden können.

    Open Source hinkt hinterher? Also bei Windows finde ich bis heute noch kein Forwarding, das mir erlaubt, verschiedene Applikationen auf verschiedenen Rechnern am Laufen zu haben, und das alles zentral auf meinem Notebook anzuschauen (ok, diese Entwicklung gabs bereits vor der Free Software Initiative). Oder was ist mit Sachen wie z.B. Desklets? Gibts da etwa auf Windows ein einheitliches Framework? Und was ist mit MacOS X? Yep, die haben das mittlerweilen auch, Dashboard nennt sich das ganze und ist *vor ein paar Tagen* mit dem Tiger Release auf den Markt gekommen. Wer kupfert wem ab?
    Linux bzw. OSS

    Und ausser voraus- oder hinterherhinken oder was auch immer hat GNU/Linux keine Vorteile?? Stabilitaet, 10'000 von Packages aus einem Guss installierbar, fertig ins System eingepasst, offenheit des Source Codes und Freiheit, diesen auch zu veraendern und weiterzugeben, etc. etc.

    > sollte seinen eigenen Stil entwickeln, wie auch
    > MacOSX einzigartig ist.

    Und GNU/Linux ist nicht einzigartig?

    > Übrigens: Ich bin langjähriger Linuxer,

    Sorry, aber bei Deinen obigen unqualifizierten Aussagen, kann ich das schwerlich glauben. Wahrscheinlich bist Du irgend so ein SuSE Benutzer, der langsam so hinterherhinkt.

  3. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: Anonymous 20.04.05 - 18:59

    > Was hat nun MS mit den im Titel zitierten Open
    > Source Entwicklern zu tun??

    Was ich sagte: Die Gemeinsamkeit, dass MS und die OSS-Entwickler den richtigen Dreh mit Animations noch nicht draufhaben (nach meiner Meinung).

    > Wer kupfert wem ab?
    > Linux bzw. OSS

    Alle kupfern voneinander ab, aber OSS deutlich mehr von Windows und Mac als umgekehrt.

    > Und ausser voraus- oder hinterherhinken oder was
    > auch immer hat GNU/Linux keine Vorteile??
    > Stabilitaet, 10'000 von Packages aus einem Guss
    > installierbar, fertig ins System eingepasst,
    > offenheit des Source Codes und Freiheit, diesen
    > auch zu veraendern und weiterzugeben, etc. etc.

    Natürlich, warum bin ich wohl langjähriger Linuxer?

    > Und GNU/Linux ist nicht einzigartig?

    Nein, nicht mehr wie früher. Siehe die BSD-Unixe (FreeBSD etc.) und z.B. auch Solaris x86 kann man prinzipiell so einrichten, dass es wie ein Linux-System aussieht. Dort kann man ggf. sogar LInux-Binaries direkt ausführen.

    > Sorry, aber bei Deinen obigen unqualifizierten
    > Aussagen, kann ich das schwerlich glauben.
    > Wahrscheinlich bist Du irgend so ein SuSE
    > Benutzer, der langsam so hinterherhinkt.

    Nein, ich hatte schon viele Distris (Slackware, Red Hat, SuSE, Debian, Knoppix, etc.)

    Es stört mich nur, dass wirklich fast jeder Trend nachgemacht wird, wie jetzt bei den völlig unnötigen Schaukelmenüs.

    Ich habe nicht gesagt, dass es grundästzlich schlecht ist, dass OSS abkupfert. Ich habe nur gesagt, dass _zuviel_ abgekupfert wird.

  4. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: egon 20.04.05 - 21:07

    in vielen fällen muss man ihm recht geben, ob bei spielen oder bei den desktops es wird seeehr viel bei OSS nur kopiert.

    Mag daran liegen das es viele gute Programmierer gibt aber leider eher weniger kreative köpfe, bzw es einfacher ist eine spielidee zu kopieren als etwas neues zu entwerfen, aber soooo schlimm find ichs nun nicht, zumal Microsoft beim abgucken auch nicht schlecht ist.

  5. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: wdsl 20.04.05 - 21:24

    Mich stört das abkupfern eigentlich überhaupt nicht da man das beste Integriert. Das abkupfern ist ja nur ein Zeichen von Notwendigkeit, wenn das dann noch besser umgesetzt ist wie bei anderen ists doch wunderbar.

    Das Problem an der Sache ist, dass wenn man eine gute Idee hat man auch Geld damit verdienen will und kann und wenn man ehrlich ist dann ist man zwar froh wenn man etwas kostenloas bekommt und man wendet darin auch Zeit (teilweise auch Geld) allerdings wenn einem Geld erwarted dann ist der Weg meist schon bestimmt.

    ich bin total für solche Sachen da sich im Verlauf immer nur das durchsetzt was der Mehrheit zusagt und wenn die Technologie nicht zur Verfügung steht ist man bald wieder hinten dran und muss abkupfern da es sich auf anderen Systemen als Standart etapliert hat.

    mfg
    wdsl

    visit me: http://a-bout.de


  6. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: daschefkoch 20.04.05 - 21:43

    Wenn die Annäherung an bestehende Systeme irgendjemanden beim Zurechtfinden in einer "neuen Umgebung" hilft .... Look & Feel sind für viele halt wichtig.
    So habe ich immer die Änderungen im X Bereich gesehen, die in Richtung Windowsdesktop gingen, da sich viele Umsteiger nur an der grafischen Umgebung orientieren (können) und da wohl auch Fragen wie: "Wo sind meine "Eigenen Dateien" wohl nicht zur Seltenheit gehören, ist das vllt. garnichtmal so schlecht.

    Daß sich X von oben bis unten konfigurieren läßt und niemand zu leistungsschluckenden Animationen gezwungen wird, lohnt sich eigentlich nicht zu erwähnen, da selbstverständlich.

    Solange nicht irgendwann "Schwerer Ausnahmefehler in explorer.exe" kommt, ist doch noch alles im Lot ;o)

    P.S.: Für mich ist das ganze animierte Fenstergeschubse auch nichts, aber es soll Leute geben, denen sowas gefällt (ist nicht abwertend gemeint - über Geschmack läßt sich halt nicht streiten).

    Gruß
    DasChefkoch

  7. Es gibt gute Gründe, auf Linux umzusteigen

    Autor: hw 20.04.05 - 22:55

    Erstmal entlaste ich mit Linux mein Gewissen, weil ich keine Windows-Raubkopie mehr einsetzen muss - das ist kein Witz, ich fühl mich einfach besser dabei. Zweitens lerne ich gerade C++, so daß mir die Freiheit der Software evtl. auch irgendwann man was nützen könnte. Außerdem hoffe, ich, mich irgendwann mal unabhängig von MS und anderen Softwarefirmen machen zu können. Und das ist größtenteils schon geschehen: Unter Windows verwende ich OpenOffice statt MS Office, Mozilla statt IE/Outlook/mIRC, cdrtools mit einem Frontend statt Nero, und 7-zip statt WinRAR, Apache statt IIS, GIMP statt Paint-Shop Pro...jo, das wars so im wesentlichen glaube ich. Was mir noch fehlt sind ein Downloadmanager (statt Flashget), eine Personal Firewall (statt Outpost 1 :/) und eine Alternative zum Total Commander (<---das wird schwer, das Ding ist so verdammt gut erweiterbar, eigentlich fast unersetzlich).
    Schade nur, daß die Versorgung mit Computerspielen (*richtige* Spiele, nicht Moorhuhn oder so) unter Linux nach wie vor ein bißchen dünn ist, auch wenn man viele Spiele mit Cadega emulieren kann (apropos Cadega: gibts da irgendwo gratis-Binaries von den Quelltexten, die man per CVS ziehen kann? Rechtlich spricht doch eigentlich nichts dagegen, oder?)

  8. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: WSippel 21.04.05 - 00:54

    Dir ist aber schon klar, dass es hier um völlig neue Technologien geht? Alles, was da im Moment läuft wird in dieser Form nie in der Fläche eingesetzt. Es geht darum, die neuen Möglichkeiten so drastisch darzustellen, dass es jeder Depp begreift - ein subtiler, 3D berechneter Glanz der beim minimieren des Fensters über den Rahmen läuft wäre sicher ästhetischer, würde aber nicht so viel aufsehen verursachen. Also machen die Jungs (außer Rasterman/ E17 übrigens reine Programmierer) das schon ganz richtig, erstmal klotzen und auf die Wurst hauen - mit den Technologien hinterher was Subtiles und Ansprechendes für Produktionsumgebungen zu zimmern ist Sache der Grafiker.

    Beispielsweise wird KDE 4 schon eine ganze Reihe optisch ansprechender Eyecandy-Spielchen enthalten, plus Tenor, ein überarbeitetes GetHotNewStuff, einer ästhetisch überarbeiteten Form von Plastik (die aber sicher schon mit KDE 3.5 kommt), und was die Truppe sonst noch aus dem Hut zieht. Und während Eyecandy Pillepalle ist, handelt es sich beispielsweise bei Tenor oder GHNS um echte Innovationen, die in so überlegener Form weder Windows noch OSX bieten können (man denke an KDE's KIO Slaves, oder Reiser4 - _das_ ist innovativ, und es sind OSS Entwicklungen)...

  9. [++]

    Autor: rubik-wuerfel 21.04.05 - 01:22

    > Alles, was da im Moment
    > läuft wird in dieser Form nie in der Fläche
    > eingesetzt. Es geht darum, die neuen Möglichkeiten
    > so drastisch darzustellen, dass es jeder Depp
    > begreift

    Full ack

  10. Apple User sind blind vor Begeisterung

    Autor: Linux Fan 21.04.05 - 07:34

    Anonymous schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Apple macht es vor, wie man Animationen
    > wohldosiert einsetzt. MS und die X-Entwickler
    > haben den richtigen Dreh noch nicht raus.

    Klar, Apple macht alles vor und andere kupfern
    ab, klaro!
    Übrigens, erste 3D Gimmicks sind nicht auf einem
    Apple entstanden, sondern ... wenn schon ... auf
    einer SGI .... zu einer Zeit als auf dem Mac eher
    alles Monochrom und 2d-mässig lief.


    > Auf dem MacOSX-Desktop sehen die Animationen
    > elegant und wohlplaziert aus (z.B. umklappende
    > Fenster oder die Wasserwellen beim Ablegen von
    > Fenstern). Apple geht eigentlich nie über das

    Es bestreitet niemand, dass Apple in Sachen GUI
    wirklich gute Ideen hat, aber andere haben auch
    Ihre pfiffigen "Spielereien"

    > erträgliche Maß hinaus. Bei Windows Longhorn (wirr
    > flatternde Fenster, siehe Avalon-Demos) und auch
    > in den X11-Demos passt das einfach nicht. Z.B. die
    > Schaukel-Menüs in den X-Demos sind ja wirklich
    > völlig überdreht. Wer kann sowas auf Dauer

    Bei X11/KDE kann man sich den Desktop ja nach den
    eigenen Wünschen einstellen. Wem der 3D Zirkus zuviel
    ist, schaltet auf Spartakus-GUI um, wohlgemerkt ohne
    die Anwenderung oder gar den Rechner (bei MS) neu
    starten zu müssen.
    Zwischenschritte sind natürlich auch möglich.


    > So langsam muss ich den Open-Source-Kritikern
    > Recht geben: Es wird zuviel abgekupfert. Müssen

    Beweise ????
    Doofkopp!!!

    Übrigens, auch Apple hat abgeküpfert, und
    zwar in Palo-Alto in der Xerox-Labors.

    > z.B. flatternde Fenster unbedingt sein? Es wäre
    > besser, mal eigene neue Ideen umzusetzen. Wenn

    Wie wäre es

    * mit einem wirklich funktionierenden virtuelle Desktop

    * echte Netzwerktransparenz der Anwendungen

    * oder GUI-Elemente die zur Laufzeit ausgetauscht
    werden können

    * den Panel-Applets

    * 3D Support

    .....


    > z.B. Linux den aktuellen Trends immer hinterher
    > hinkt, dann gibt es echten keinen Grund für die
    > User, auf Linux umzusteigen,

    Wir reden hier von X11/KDE. Unter Linux kannste es
    auch verwenden.

    > Übrigens: Ich bin langjähriger Linuxer, hatte noch
    > nie einen Mac.

    Du bist eher ein Mac-User, der vor kurzen eine
    neue Linux-Distro gesehen hast. Es brennt wohl
    in der Seele, den doppelten Preis für gleiche
    Leistung ausgegeben zu haben gelle ?

  11. Re: Apple User sind blind vor Begeisterung

    Autor: Anonymous 21.04.05 - 10:25

    > Doofkopp!!!

    Na na, werd nicht gleich ausfällig, nur weil du keine Argumente hast :-)

    > Wie wäre es
    >
    > * mit einem wirklich funktionierenden virtuelle
    > Desktop
    >
    > * echte Netzwerktransparenz der Anwendungen

    Hat's alles schon gegeben - siehe Solaris, Großrechner-Unixe

    > * oder GUI-Elemente die zur Laufzeit ausgetauscht
    >
    > werden können

    Hat's auch schon gegeben, z.B. Motif

    > * den Panel-Applets
    >
    > * 3D Support

    Silicon Graphics

    > Du bist eher ein Mac-User, der vor kurzen eine
    > neue Linux-Distro gesehen hast. Es brennt wohl
    > in der Seele, den doppelten Preis für gleiche
    > Leistung ausgegeben zu haben gelle ?

    Nein. WIe gesagt, benutze ich schon lange Linux. Genau gesagt: Seit Kernel 0.99pl12 (1992/93). Ich hab schon früher mit Unixen und andern OS (BS2000, VAX/VMS etc.) gearbeitet, hab die ganze Geschichte von Linux und Open Source verfolgt und kenn mich offenbar besser aus als du.

  12. Re: Apple User sind blind vor Begeisterung

    Autor: Sven Janssen 21.04.05 - 12:11

    sicher auf ner SGI solche Gimmicks in der GUI *lol*
    schon mal an einer gesessen? Die GUI ist träge und alles andere als animiert. Nur wenn 3D ins Spiel kommt, dann kann Ihnen keiner das Wasser reichen.

    Aber mein Gedanke ( als Mac OS X User ) war auch gerade. "Das kennst doch irgendwo her".
    Meiner einer versucht das ganze Gedöns zu unterdrücken und alle anderen machen es nach *kopfschüttel*

    Produktiver wird dadurch auch keiner, eher im gegenteil

    Sven

    -
    He who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

  13. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: Sven Janssen 21.04.05 - 12:27

    mal ne Frage.
    Was ist GHNS und Tenor?
    Ganz grob in Zügen erklärt.

    Gruß Sven

    -
    He who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

  14. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: MaX 21.04.05 - 12:41

    Sven Janssen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mal ne Frage.
    > Was ist GHNS und Tenor?
    > Ganz grob in Zügen erklärt.
    >
    GHNS ist Get Hot New Stuff, eine Möglichkeit alles mögliche wie z.B. Dokumentenvorlagen, HIntergrundbilder, Level für Spiele usw. sich aus dem Internet herunter zu laden und auch wieder hoch. Je nachdem wie die Einstellungen des SErvers/Programms sind.

    Tenor ist eine suchtechnick, soll aber besser als alle anderen sein, da noch ein bissche KI drin steckt. Die Technick kommt aus einem UNI Forschungsprojekt...


  15. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: Sven Janssen 21.04.05 - 12:56

    Tenor hört sich wie Spotlight an, oder dieser Kram von MS.
    Ich kenne das Prinzip aber schon seit Jahren von z.b LaunchBar.
    Wobei Spotlight den Entwicklern ganz neue Möglichkeiten gibt seine Programme und Daten mit Meta Tags zu spicken. Wie gesagt kenne Tenor nicht, aber wird schwer das von Apple zu toppen.
    Und der andere Kram hört sich für mich nach Sicherheitslücke an ;-)
    Aber schön das bei Linux so etwas auch Einzug erhält. Hoffen wir das es Systemweit richtig eingesetzt wird ( z.b auch bei Speichern und Öffnen Dialogen etc. )

    Gruß Sven

    -
    He who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

  16. Re: Es gibt gute Gründe, auf Linux umzusteigen

    Autor: Gorilla 21.04.05 - 13:35

    hw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... Was mir noch fehlt
    > ... Alternative zum Total Commander

    Ich benutze dafür den Krusader. Er kann vieles, was der Total Commander auch kann; einige Dinge kann er sogar mehr, andere (mir fällt gerade keins ein), kann er leider nicht.

    > (apropos Cadega: gibts da irgendwo gratis-Binaries
    > von den Quelltexten, die man per CVS ziehen kann?
    > Rechtlich spricht doch eigentlich nichts dagegen,
    > oder?)

    Du kannst dir bei Transgaming selber aus dme CVS eine Version kopieren und selber kompilieren. Allerdings beinhaltet dies nur die Sourcen, die Transgaming aufgrund der GPL auch wieder veröffentlichen muss. Ich kann dir nicht genau sagen, was dort fehlt.

    Mindestabo bei Transgaming ist 3 Monate á 5€ = 15€. Und mit der Version laufen eine Menge Spiele. Ich nutze es zuhause hauptsächlich für Half-Life und seine Mods.

  17. Re: Apple User sind blind vor Begeisterung

    Autor: Gorilla 21.04.05 - 14:54

    Sven Janssen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Produktiver wird dadurch auch keiner, eher im
    > gegenteil
    >
    > Sven

    Ich finde Eye Candy eine schöne Sache. Natürlich ist ein solches UI oft im Weg, aber dafür kann man es abschalten. Und sonst ist es halt einfach schön.

    Außerdem, was E17 angeht, ist die Überlegung UI Elemente ähnlich wie in Flash/Shockwave zu behandeln doch in der Tat eine Sache, die viele Vorteile bringen könnte. Und da sehe ich nicht, wo Open Source von Apple oder Microsoft klaut, denn mein XP hat diese Features alle nicht.

  18. Re: Bei Open Source wird zuviel abgekupfert

    Autor: WSippel 21.04.05 - 16:12

    Sven Janssen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Tenor hört sich wie Spotlight an, oder dieser Kram
    > von MS.
    > Ich kenne das Prinzip aber schon seit Jahren von
    > z.b LaunchBar.
    > Wobei Spotlight den Entwicklern ganz neue
    > Möglichkeiten gibt seine Programme und Daten mit
    > Meta Tags zu spicken. Wie gesagt kenne Tenor
    > nicht, aber wird schwer das von Apple zu toppen.

    Richtig, Du kennst Tenor nicht, aber Du bist davon überzeugt, Apple macht was Besseres. Sehr unreflektiert, und falsch - Spotlight ist albern gegen Tenor, und eher mit Beagle zu vergleichen. Tenor kann alles, was Spotlight kann, aber wird als Teil des KDE-Frameworks direkt in alle KDE Anwendungen integriert, und hat neben ordinären Metadaten dadurch die Möglichkeit, automatisch alle möglichen Metadaten aus allen möglichen Programmen zu ziehen und zu verknüpfen: ein Bild, das Du als email-Anhang bekommst, wird automatisch Dateiname, EXIF Daten, Datum und Uhrzeit, Betreff und Inhalt der email, Absender und allen anderen Informationen zugeordnet, und es wird bei Bedarf ein Kontext erstellt (zB alle emails und IM Nachrichten des Absenders, Antworten auf die email, Informationen zum Absender aus dem Adressbuch, Homepage des Absenders, Links auf der Homepage des Absenders...

    > Und der andere Kram hört sich für mich nach
    > Sicherheitslücke an ;-)

    Eher nicht, da GHNS keine ausführbaren Dateien austauschen wird (geht ja auch gar nicht, KDE läuft unter einer vielzahl von Betriebssystemen und Architekturen). Und ein Hintergrundbild oder eine Vorlage für KWord wird kaum ein Sicherheitsrisiko darstellen...

    > Aber schön das bei Linux so etwas auch Einzug
    > erhält. Hoffen wir das es Systemweit richtig
    > eingesetzt wird ( z.b auch bei Speichern und
    > Öffnen Dialogen etc. )

    Technologiebedingt ist der Einsatz dieser neuen Technologien üblicherweise systemweit - ich kann mir nicht vorstellen, das sich Spotlight automatisch voll in Photoshop integriert, zum Beispiel.

  19. Re: Es gibt gute Gründe, auf Linux umzusteigen

    Autor: hw 21.04.05 - 23:39

    > Du kannst dir bei Transgaming selber aus dme CVS
    > eine Version kopieren und selber kompilieren.
    > Allerdings beinhaltet dies nur die Sourcen, die
    > Transgaming aufgrund der GPL auch wieder
    > veröffentlichen muss. Ich kann dir nicht genau
    > sagen, was dort fehlt.
    *hust*
    Was meinst du, wieso ich "Binaries" schreibe?

  20. Re: Es gibt gute Gründe, auf Linux umzusteigen

    Autor: Gorilla 22.04.05 - 11:23

    hw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > *hust*
    > Was meinst du, wieso ich "Binaries" schreibe?


    Ahso, du meinst also sowas wie kostenlose Windows XP Binaries?

    Tjo ... die gibbet für Cedega wohl genauso wie für XP.

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