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Richtige Entscheidung

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  1. Richtige Entscheidung

    Autor: Insider 19.02.09 - 13:20

    Bei der Konkurrenzsituation bleibt einem auch nichts anderes übrig und Xen ist meiner subjektiven Meinung / Eindruck nach auch in Sachen "Hype" etwas ins Hintertreffen geraten.

  2. RedHat war schuld

    Autor: jodler vonna alm 19.02.09 - 18:14

    in unabhängigen tests wurde ja oft genug bestätigt, das die "für lau" version nix taugt aufgrund der beschränkugen. selbst der esxi ohne vcenter ist da sinnvoller.

    i.a. war die entscheidung wohl mit dem kick von xen aus rhel unumgänglich geworden.

    da es nun wohl zu spät ist für sie um noch "irgendwanndochnochmal" in den kernel zu kommen, verbünden sie sich endgültig mit dem teufel. da aber auch dieser gegen vmware nur noch am sprampeln ist, wird es wohl noch interessant zu sehen, wer von den beiden ratten als erste ersäuft.

  3. Re: RedHat war schuld

    Autor: T.Hatwig 19.02.09 - 20:01

    Hallo.

    Ganz meine Meinung. Xen ist eine Totgeburt. Nur weil Jemand, der Geld hat, das Produkt aufkauft, sollte es bei weitem nicht in den Kernel-Tree integriert werden.
    Es gibt bessere Alternativen zu XEN. Ein Beispiel ist KVM, was derzeit auch von RedHat forciert wird. XEN ist out, Citrix sucht einfach nur neue Märkte um Ihr Produkt an den Mann zu bringen. Citrix sollte sich lieber darauf konzentrieren einen WESENTLICHEN Vorspung in der Thin-Client-Technologie gegenüber MS zu erlangen. RDP ist STEINALT. CITRIX hatte gute Ansätze Marktführer zu werden, jedoch wenn man TOTGEBURTEN einkauft, nur um sein eigenes Produkt zu vermarkten, kann dies nur nach hinten los gehen.

    T.Hatwig

  4. Re: RedHat war schuld

    Autor: chris01 19.02.09 - 21:15

    Wie kommt man zu so einer Aussage? Xen soll eine Totgeburt sein?

    Ich kann es absolut nicht nachvollziehen.

    Wir haben hier aktuelle IBM Server mit 2 Quadcores, 32 GB Ram und SAS Drives und haben 4 Virtualisierungslösungen getestet:

    1. VMWARE ESX 3.5
    2. VMWARE ESXi 3.5
    3. MS-Hyper-V (Nachteil schlechter Linux support)
    4. Citrix XenServer 5

    Soll ich dir mal was sagen?

    Citrix XenServer war der Hypervisor (also Xen) der mit Abstand sowohl in Linux als auch in Windows Gästen die mit Abstand beste Performance hat.

    Dies besonders im Bereich, Netzwerk, Storage und Memory/CPU Power.

    Die Gäste laufen fast mit nativer Performance. Auf VHD´s hat man schreiben über 100 MB/s genauso wie lesen.

    VMWare war wesentlich langsamer und deutlich schlechter in der Performance.

    Ich kann daher absolut nicht nachvollziehen, wie man Xen als Totgeburt bezeichnen kann.

    Nach unseren Tests auf aktuellen IBM Servern ist Xen mit Abstand der beste Hypervisor.

    Ob es im Kernel ist oder nicht spielt keine Rolle. Citrix kann ja einfach einen aktuellen Kernel nehmen und Xen selbst reinpatchen.

    Wo ist das Problem? Machen sie ja bei 2.6.18 ohnehin so.

  5. Re: RedHat war schuld

    Autor: föhn 19.02.09 - 23:45

    derzeit ist Xen auch meiner meinung nach ungeschlagen.. kvm holt aber mit großen schritten auf.. spätestens mit dem nächsten major release von REHL wird KVM auf einem sehr ähnlichen stand sein imho..


    > Ob es im Kernel ist oder nicht spielt keine Rolle. Citrix
    > kann ja einfach einen aktuellen Kernel nehmen und Xen selbst reinpatchen.

    warum tun sie es dann nicht? die rödeln nach wie vor auf 2.6.18 rum..

    es is von großem Vorteil im vanilla kernel zu sein. das beseitig so manches kompatibilitätsproblem, da geänderte schnittstellen direkt angepasst werden.

    insgesammt hat sich schnell abgezeichnet das mit hypervisor- und ähnlicher soft kein geld gemacht werden kann, weshalb alle schnell auf die infrastruktur drumrum (management) geswitcht sind.
    in so fern ist es nicht weiter verwunderlich das citrix den schritt geht.

  6. Re: RedHat war schuld

    Autor: chris01 20.02.09 - 00:36

    @föhn

    Das stimmt soweit. Es ist ein Vorteil im Vanilla Kerenl zu sein. Das sehe ich genauso.

    Aber was soll Citrix machen? Eigentlich ist Xen immernoch ein opensource Projekt und der Kernel nimmt Xen nicht auf.

    Ich denke, dass da ein paar Kernel Entwickler lieber die eigene Virtualisierungslösung KVM vorantreiben wollen.

    Aber hinter KVM steht nur eine kommerzielle Firma: Redhat

    Und Redhat setzt aktuell mit RHEL 5 immernoch auf Xen.

    Hinter Xen stehen alle Top Firmen der IT Branche:
    Microsoft, Sun, Intel und AMD, IBM, HP, Novell (Red Hat aktuell noch)

    Wo ist eigentlich das Problem bei Kernel 2.6.18?
    Auf unseren Citrix XenServern läuft momentan Kernel 2.6.18-92 (ist ein Kernel der auf RHEL basiert)

    Darauf läuft alle aktuelle Hardware. Richtig ist, dass man Desktop Hardware zum größten Teil mit 2.6.18 vergessen kann.

    Aber bei Workstations und Server Hardware ist 2.6.18-92 kein Problem. Alle Treiber sind von Redhat reingepatcht und aktuelle Server/Workstation Hardware läuft sauber. (siehe unsere aktuellen IBM Server)

    VMWare basiert doch sogar auf einem Linux 2.4.x Kernel? Nur das VMWare regelmäßig neue Treiber nachpatcht.

    Genauso wird Citrix es wohl auch machen.. regelmäßig neue Xen Versionen und aktuelle Server/Workstation Treiber in Kernel 2.6.18 nachpatchen...

    Ich sehe da nicht das Problem..

    Die beste Lösung wäre es sicher, fest im Kernel zu sein.. aber wenns nicht geht.. so richtig den Grund verstehe ich nicht, warum sich die Kernel Entwickler da so sturr stellen den vollen Xen Hypervisor mit in den Kernel aufzunehmen..

    Auf jeden Fall sei gesagt, das aktuelle IBM/HP/DELL Server/Workstation Hardware einwandfrei mit einem el5 2.6.18 Kernel läuft.

  7. KVM ist in der Anwendung unbrauchbar

    Autor: Ftee 20.02.09 - 08:49

    Das Problem von KVM (egal wie toll das funktionieren mag) ist die schlichtweg fehlende Dokumentation und der fehlende Hypervisor der auch unter Windows läuft.

    Das Projekt sieht immer noch wie alpha aus, und kann daher nicht einfach von jemanden ohne tiefgreifende IT-Kenntnisse aufgesetzt werden. Wenn der XEN-Rechner mal sterben sollte und ich bin nicht da, dann nimmt sich der Kollege die halbseiten lange Anleitung und die Installations-CD, und packt danach die Backups der VMs drauf, und fertig ist die Geschichte. Wenn ein KVM-Server sterben sollte.... viel Spass beim Heimflug aus dem Urlaub, wenn der Kollege sich mit Linux kaum auskennt....

  8. Re: KVM ist in der Anwendung unbrauchbar

    Autor: Der KVM-Guru 20.02.09 - 09:44

    Hallo Ftee,

    > Das Projekt sieht immer noch wie alpha aus, und kann daher nicht
    > einfach von jemanden ohne tiefgreifende IT-Kenntnisse aufgesetzt
    > werden.

    Ich brauche ca. 15min für einen neuen Server. Von Bare-Bone nach voll funktionsfähigem Virtualisierungsserver. Mit GUI. Ohne Kommandozeilen-Vodoo. Kann jeder Windows-DAU aufsetzen. CD rein. IP + Passwort setzen. In Cluster integrieren. Fettisch!

    > Wenn der XEN-Rechner mal sterben sollte und ich bin nicht da, dann
    > nimmt sich der Kollege die halbseiten lange Anleitung und die
    > Installations-CD, und packt danach die Backups der VMs drauf, und
    > fertig ist die Geschichte.

    Ich brauche dafür nicht mal aus meinem Sitz aufstehen resp. aus meinem Bett kriechen. Macht er automagisch.

    > Wenn ein KVM-Server sterben sollte.... viel Spass beim Heimflug
    > aus dem Urlaub, wenn der Kollege sich mit Linux
    > kaum auskennt....

    Mein Kollege urlaubt einfach weiter. Der KVM-Server hat einfach die VM auf dem anderen Node gestartet. Läuft als POTS-Lösung in einem Cluster.

    Ich weiss jetzt nicht wie du drauf bist (Ja ist den scho Freitag, Trollzeit?) :-) - aber ich denke du musst dich mal schlaulesen was mittlerweile möglich ist mit KVM. Ich war selber überrascht wie gut das mittlerweile funktioniert. Es WAR ein Gefrickel. Mittlerweile nicht mehr.

    Grüße

  9. Re: RedHat war schuld

    Autor: Der KVM-Guru 20.02.09 - 09:46


    Du hast bei deinem Test leider KVM vergessen. DAS macht erst Spass.


    Grüße,

  10. Re: KVM ist in der Anwendung unbrauchbar

    Autor: proxmox 20.02.09 - 12:44

    Einfacher gehts kaum:

    Proxmox Virtual Enviroment (mit KVM und OpenVZ) - GPL

    http://pve.proxmox.com

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