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Faketicker: Kommt bald der gMac?

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  1. Faketicker: Kommt bald der gMac?

    Autor: oni 20.02.09 - 12:45

    (Hintertupfingen/FT) Berichten der Gerüchteseite tolleapplerumors.com zufolge plant Apple den "gMac" - den Mac speziell für die Benutzer des Golem-Forums. Was bei diesem Gerät anders ist, erklärte uns Robert Plorkmann, Mitarbeiter bei besagter Seite, im Detail.
    Apple testet mit dem gMac erstmals das neue Baukastensystem: der Benutzer sucht eine von fünf Grundkonfigurationen, sog. "Barebones" aus und konfiguriert Massenspeicher, Grafiklösung, Soundlösung etc. individell dazu. Geliefert werden dann zwei Pakete: In einem befindet sich das Barebone und in dem anderen die konfigurierten Einzelteile, die der Käufer dann noch daheim zusammensetzen muss. Einen Schritt weiter geht noch die "Profi!!!11einself"-Option, bei der sämtliche Platinen unbestückt geliefert werden und der geneigte "IT-Pro" die Schaltkreise selbst auflöten muss.
    Die sparsamste Ausführung der fünf verschiedenen Barebones ist die Atom-Version, die für die meisten Office-Anwendungen ausreichend dimensioniert ist. Danach kommt die "Standard-Version", jeweils in AMD- oder Intel-Ausführung, die alle gängigen Core2- oder Phenom64-Prozessoren aufnimmt. Die Pro-Version schließlich ist für die Ausstattung mit bis zu zwei Xeon- oder Opteron-Prozessoren ausgelegt, je nach Prozessortyp-Ausführung.
    Immer vorhanden sind Diskettenlaufwerke in den Größen 3,5 und 5 1/4 Zoll, gegen Sonderwunsch auch 3-Zoll-Schneider- und 8-Zoll-Format. Auch finden sich an jedem gMac vier serielle und zwei parallele Schnittstellen. Für zukünftige Erweiterungen ist das Mainboard mit vier PCIe-x16-Slots (Quad-SLI-fähig), vier PCI- sowie zwei ISA-Slots reich bestückt.
    Auch beim Monitor hat Apple auf die Wünsche der Golem-User reagiert. "Die meisten Golem-User fänden bei zu hohen Auflösungen die Schrift zu klein oder es wäre zu viel ungenutzte Programmfläche vorhanden, außerdem fühlen sie sich in der Höhe beschränkt", so Plorkmann. Es werden zwei Monitorgeometrien angeboten, die ein Novum darstellen: Quadratisch sowie 1:2. Als Bildschirmdiagonalen sind 20, 24 und 30 Zoll vorgesehen. Die quadratischen Monitore bringen in den kleineren Varianten 1280x1280, in der 30-Zoll-Variante 1600x1600 Pixel auf den Schirm, die rechteckigen, die standardmäßig hochkant betrieben werden, in ihrer Höhe das doppelte.
    Das Betriebssystem passt, wie man das bei Apple gewohnt ist, perfekt zum Rechner - vorinstalliert ist hier nicht etwa Mac OS X, wie man es vielleicht erwartet hätte, sondern das, was wohl unter "Mac OS Pro 11 Ultimate Edition" auf der nächsten Macworld auch für alle anderen Macs kommt. Es handelt sich dabei um einen Linux-Kernel, als GUI dient das bekannte X.org X11. Für die Kompatibilität zu den früheren Welten gibt es die "Babylon"-Technik, die aus einer Zusammenarbeit von Apple mit Microsoft und deren Kauf von Codeweavers hervorgegangen ist. Mit Hilfe dieser Lösung ist es möglich, sämtliche Software, die für Mac OS X ab 10.4 oder Windows ab 3.11 geschrieben wurde, auf dem gMac auszuführen.
    Nach dem Start präsentiert sich optisch eine völlig neue Welt: Kein Desktop ist sichtbar, sondern ein Dateimanager ähnlich des Norton-Commander: Der Bildschirm ist horizontal oder vertikal zweigeteilt und zeigt zwei Sichten auf verschiedene Ordner. Dies ist die Schaltzentrale, in der der Benutzer seine Daten in übersichtliche Ordner kopiert, zusammengehörige Daten zusammenkopiert und einiges anderes noch. Anwendungssoftware ist nur noch dazu da, um an den Inhalt der Datei heranzukommen, und dies ist ihr auch ausschließlich vorbehalten: Im Betriebssystem gibt es keine systemeigenen Bibliotheken zur Anzeige von verschiedenen Dateitypen.
    Einen Indizierungsdienst und weitreichendere Suchfunktionen gibt es ebenfalls nicht, da dies nach Ansicht der Golem-Nutzer nur CPU-Zeit verbraucht und man das mit ein wenig Ordnungssinn besser per Hand machen könne. Dies würde zwar mehr Festplattenplatz kosten, aber der ist ja heute billig und der gMac erweiterbar. Und wer kein DAU ist, der bekommt auch die Synchronität der "Dubletten" hin.
    Optisch präsentiert sich "OSP11UE" schlank: der Dateimanager ist in biederem Schwarz und Weiß gehalten, Fenster gibt es keine. Jedes Programm, das geöffnet wird, vergrößert sich sofort automatisch auf Vollbild, mit Tastenkompbinationen kann man zwischen diesen umschalten.

    "Ein Preis konnte uns nicht genannt werden", so Plorkmann, "da er immer der Summe der jeweils niedrigsten Einkaufspreise der Komponenten entspräche".

    ----

    EDIT: Happy Friday ;)

  2. Re: Faketicker: Kommt bald der gMac?

    Autor: Blork 20.02.09 - 13:39

    oni schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > (Hintertupfingen/FT) Berichten der Gerüchteseite
    > tolleapplerumors.com zufolge plant Apple den
    > "gMac" - den Mac speziell für die Benutzer des
    > Golem-Forums. Was bei diesem Gerät anders ist,
    > erklärte uns Robert Plorkmann, Mitarbeiter bei
    > besagter Seite, im Detail.
    > Apple testet mit dem gMac erstmals das neue
    > Baukastensystem: der Benutzer sucht eine von fünf
    > Grundkonfigurationen, sog. "Barebones" aus und
    > konfiguriert Massenspeicher, Grafiklösung,
    > Soundlösung etc. individell dazu. Geliefert werden
    > dann zwei Pakete: In einem befindet sich das
    > Barebone und in dem anderen die konfigurierten
    > Einzelteile, die der Käufer dann noch daheim
    > zusammensetzen muss. Einen Schritt weiter geht
    > noch die "Profi!!!11einself"-Option, bei der
    > sämtliche Platinen unbestückt geliefert werden und
    > der geneigte "IT-Pro" die Schaltkreise selbst
    > auflöten muss.
    > Die sparsamste Ausführung der fünf verschiedenen
    > Barebones ist die Atom-Version, die für die
    > meisten Office-Anwendungen ausreichend
    > dimensioniert ist. Danach kommt die
    > "Standard-Version", jeweils in AMD- oder
    > Intel-Ausführung, die alle gängigen Core2- oder
    > Phenom64-Prozessoren aufnimmt. Die Pro-Version
    > schließlich ist für die Ausstattung mit bis zu
    > zwei Xeon- oder Opteron-Prozessoren ausgelegt, je
    > nach Prozessortyp-Ausführung.
    > Immer vorhanden sind Diskettenlaufwerke in den
    > Größen 3,5 und 5 1/4 Zoll, gegen Sonderwunsch auch
    > 3-Zoll-Schneider- und 8-Zoll-Format. Auch finden
    > sich an jedem gMac vier serielle und zwei
    > parallele Schnittstellen. Für zukünftige
    > Erweiterungen ist das Mainboard mit vier
    > PCIe-x16-Slots (Quad-SLI-fähig), vier PCI- sowie
    > zwei ISA-Slots reich bestückt.
    > Auch beim Monitor hat Apple auf die Wünsche der
    > Golem-User reagiert. "Die meisten Golem-User
    > fänden bei zu hohen Auflösungen die Schrift zu
    > klein oder es wäre zu viel ungenutzte
    > Programmfläche vorhanden, außerdem fühlen sie sich
    > in der Höhe beschränkt", so Plorkmann. Es werden
    > zwei Monitorgeometrien angeboten, die ein Novum
    > darstellen: Quadratisch sowie 1:2. Als
    > Bildschirmdiagonalen sind 20, 24 und 30 Zoll
    > vorgesehen. Die quadratischen Monitore bringen in
    > den kleineren Varianten 1280x1280, in der
    > 30-Zoll-Variante 1600x1600 Pixel auf den Schirm,
    > die rechteckigen, die standardmäßig hochkant
    > betrieben werden, in ihrer Höhe das doppelte.
    > Das Betriebssystem passt, wie man das bei Apple
    > gewohnt ist, perfekt zum Rechner - vorinstalliert
    > ist hier nicht etwa Mac OS X, wie man es
    > vielleicht erwartet hätte, sondern das, was wohl
    > unter "Mac OS Pro 11 Ultimate Edition" auf der
    > nächsten Macworld auch für alle anderen Macs
    > kommt. Es handelt sich dabei um einen
    > Linux-Kernel, als GUI dient das bekannte X.org
    > X11. Für die Kompatibilität zu den früheren Welten
    > gibt es die "Babylon"-Technik, die aus einer
    > Zusammenarbeit von Apple mit Microsoft und deren
    > Kauf von Codeweavers hervorgegangen ist. Mit Hilfe
    > dieser Lösung ist es möglich, sämtliche Software,
    > die für Mac OS X ab 10.4 oder Windows ab 3.11
    > geschrieben wurde, auf dem gMac auszuführen.
    > Nach dem Start präsentiert sich optisch eine
    > völlig neue Welt: Kein Desktop ist sichtbar,
    > sondern ein Dateimanager ähnlich des
    > Norton-Commander: Der Bildschirm ist horizontal
    > oder vertikal zweigeteilt und zeigt zwei Sichten
    > auf verschiedene Ordner. Dies ist die
    > Schaltzentrale, in der der Benutzer seine Daten in
    > übersichtliche Ordner kopiert, zusammengehörige
    > Daten zusammenkopiert und einiges anderes noch.
    > Anwendungssoftware ist nur noch dazu da, um an den
    > Inhalt der Datei heranzukommen, und dies ist ihr
    > auch ausschließlich vorbehalten: Im Betriebssystem
    > gibt es keine systemeigenen Bibliotheken zur
    > Anzeige von verschiedenen Dateitypen.
    > Einen Indizierungsdienst und weitreichendere
    > Suchfunktionen gibt es ebenfalls nicht, da dies
    > nach Ansicht der Golem-Nutzer nur CPU-Zeit
    > verbraucht und man das mit ein wenig Ordnungssinn
    > besser per Hand machen könne. Dies würde zwar mehr
    > Festplattenplatz kosten, aber der ist ja heute
    > billig und der gMac erweiterbar. Und wer kein DAU
    > ist, der bekommt auch die Synchronität der
    > "Dubletten" hin.
    > Optisch präsentiert sich "OSP11UE" schlank: der
    > Dateimanager ist in biederem Schwarz und Weiß
    > gehalten, Fenster gibt es keine. Jedes Programm,
    > das geöffnet wird, vergrößert sich sofort
    > automatisch auf Vollbild, mit Tastenkompbinationen
    > kann man zwischen diesen umschalten.
    >
    > "Ein Preis konnte uns nicht genannt werden", so
    > Plorkmann, "da er immer der Summe der jeweils
    > niedrigsten Einkaufspreise der Komponenten
    > entspräche".
    >
    > ----
    >
    > EDIT: Happy Friday ;)



    WINZIP > Gain 99%

  3. Re: Faketicker: Kommt bald der gMac?

    Autor: oni 20.02.09 - 14:39

    Blork schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > WINZIP > Gain 99%
    >

    Wie groß ist Gain 99%? EDIT: Bitte mit Einheit.

    Ich glaube ja eher, dass du es (mal wieder) nicht verstanden hast. Und wenn du darauf nicht oder ausweichend antwortest, sehe ich das als Bestätigung an.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.09 14:40 durch oni.

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