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  5. › Funcom tief in den roten Zahlen

Zu recht ...

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  1. Zu recht ...

    Autor: Lasaint 25.02.09 - 11:07

    Funcom hat mit dem Release von AoC die größte Abzocke aller Zeiten vorgenommen. Und zwar generalstabsmäßig geplant, gut vorbereit und perfekt abgewickelt. Bevor man das in Bytes gegossenen Stück Industriemüll namens AoC in das Regal stellte, hat man alles menschenmögliche unternommen, damit keiner, weder Spielezeitschriftredakteur noch Otto Normaluser, den wahren Zustand des Spiels ahnen konnte. Hätte die Leute gewußt, was sie da kaufen, es hätten keine 10k Boxen den Laden verlassen.

    Ich finde es gut, das die Kunden inzwischen mit den Füßen abgestimmt und endlich mal einer dieser hart am Rande der Wirtschaftskriminalität agierenden Firmen gezeigt haben, dass man nicht alles mit sich machen läßt. Das bringt einem zwar nicht die aus der Tasche gezogenen Euros zurück, aber es ist den anderen Firmen eine Warnung. Beim Release von Warhammer hat sich schon die Wirkung gezeigt. In seltener Offenheit wurde vor dem Release bekannt gegeben, was aus dem Spiel herausgestrichen wurde und was nicht.

    Und an die Fanboiz: es ist vollkommen egal, welchen Zustand AoC jetzt nach fast einem Jahr hat. Es geht hier um Funcom, nicht um AoC.

  2. Re: Zu recht ...

    Autor: throgh 25.02.09 - 11:55

    Keineswegs nehme ich Funcom in Schutz. Es wurde auch schon mehrfach gesagt, dass Fehler (sehr geschönt formuliert) begangen wurden. Aber irgendwie kann ich nicht so ganz nachvollziehen, warum hier einige Leute geradezu eine Hetzjagd veranstalten. Gerade wenn es um AOC geht scheiden sich inzwischen die Geister und es fallen ziemlich harte Worte wie zum Beispiel "Industriemüll".

    Dein Posting scheint in Frustration geschrieben worden zu sein: Es haben keine 10 Boxen den Laden verlassen und für Mutmaßungen ist es etwas spät. Ich habe AOC erst ab Release gespielt und habe von der Betaphase nichts mitbekommen. Im Nachhinein allerdings habe ich so einige Rufe gehört, dass Fehler schon Monate bekannt waren. Das ist sehr fahrlässig und wirft kein gutes Licht. Aber zusammengefasst gesagt bleibt im Raum stehen:

    - "Age of Conan" ist ein Produkt von Funcom
    - Geht Funcom unter, geht "Age of Conan" unter

    Du kannst mich deswegen gern wieder als "Fanboy" darstellen. Aber es ist rein objektiv betrachtet: Nicht jeder hat 12 Stunden jeden Tag Zeit zu spielen. Und gerade für diese Kunden bietet das Spiel gute Möglichkeiten für den Einstieg und die Weiterentwicklung. Ob nun der Endcontent mehr oder minder schlecht oder nicht existent ist (und das ist er nicht mehr) ... ob DirectX 10 implementiert ist oder nicht (nein, derzeit nur in der Testphase). Jedem ist gegeben sich eine Meinung zu bilden. Aber schließe nicht von dir auf andere.

    Der Artikel sagt auch eindeutig: "Das norwegische Unternehmen muss wegen Abschreibungen auf das Onlinerollenspiel ein dickes Minus im letzten Geschäftsjahr verkraften." Damit sind die Schulden gemeint, die Funcom tragen muss. Nicht die Kundschaft. Denn die beginnt zu merken, dass sich etwas getan hat.

    Funcom hat Mist gebaut. Das ist mehr als klar. Ob diese Firma nun verbrecherische Methoden verwendet hat oder nicht, mag ich nicht beurteilen zumal mir auch die notwendigen Hintergrundwinformationen hierzu fehlen. Aber es geht in dem Artikel einfach nur um den Tatbestand an sich.

  3. Re: Zu recht ...

    Autor: Lasaint 26.02.09 - 11:15

    Es ist eine Frage des Blickwinkel. Manche nennen das, was Funcom gemacht hat "Aggressives Marketing", ich nenne es "am Rand der Wirtschaftskriminalität". Es lägen mir auch noch andere Begriffe auf der Zunge, aber die kann ich leider nicht öffentlich verwenden.

    Kein Betatester, kein Testredakteur ist jemals aus der begehbaren Grafikdemo Tortage rausgekommen. Man hat nur einen kleinen Teil des Spiels gezeigt und alle Kundeninformationen, die zu einer Kaufentscheidung führen sollten, basierten auf einem verfälschten Szenario. Erst kurz vor dem Release wurden die höherleveligen Inhalte einer handverlesenen Gruppe Betatester freigegeben, wobei man aber gleichzeitig den Maulkorb NDC stärker anzog und die Foren für die Öffentlichkeit sperrte. Und in Interviews das Blaue vom Himmel log. Man hat die Öffentlichkeit also bewußt und gezielt über den tatsächlichen Zustand des Spiels getäuscht.

    Ein über die Jahre immer mehr zunehmendes Ärgernis in der Spielebranche ist, das die Firmen Bananensoftware in immer grünerem Zustand ausliefern. Noch schlimmer ist aber, das sich einige Firmen darauf spezialisiert haben. Bei denen gehört der Verkauf von Müll zum geschäftsprinzip. Die Kunden zum Alphatester zu machen, ist Bestand deren Kalkulation und von vornherein eingeplant. Der Release von AoC war nicht Funcoms erster Coup. Sie haben mit Anarchy Online vor Jahren die gleiche Masche abgezogen. Und mit ihrem nächsten Spiel werden sie es wieder tun. Es sei denn, die Spieler und Kunden wachen endlich mal auf.

  4. Re: Zu recht ...

    Autor: Besserwisser01 07.04.09 - 17:53

    sie sind aufgewacht,
    einige haben es halt nicht gemerkt
    und sind reingelaufen aber jeder muss mal lernen,
    die 70.000 sind sicherlich keine AO Zocker gewesen....

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