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Schade, sehr schade

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  1. Schade, sehr schade

    Autor: Caramon 23.02.09 - 19:13


    Red Hat sollte Xen nicht so schnell von Board schmeissen.

    Xen funktioniert noch gut auf alten Rechnern, deren Prozessoren die
    Virtualisierungserweiterungen nicht haben.
    KVM aber braucht immer die neuesten Prozessoren.

    Da man Virtualisierung aber einsetzt, um Rechnerparks zu verkleinern, kann man Xen auch einsetzen, um Server(Software) auf älteren Rechnern zu konsolidieren.

    Nuja, werden sich andere nun auf Xen konzentrieren.
    Die Frage ist nur: Wer?

  2. Re: Schade, sehr schade

    Autor: RHEL 23.02.09 - 20:07

    Wer RHEL 5 setzt kann noch einige Jahre auf XEN bauen. Aber die Vorteile von KVM sind einfach erschlagend. Nur verständlich, dass man für die kommende Zeit sich von Xen trennt und voll auf KVM setzt. In Sachen Integration ist KVM ganz klar vorne, bei der Geschwindigkeit hat KVM dermaßen aufgeholt und ist an Xen nicht nur dran sondern teil vorbei. Jetzt muss Red Hat nur zeigen, dass auch die Werkzeuge die passende Qualität liefern. Da haben Xen und VMWare ja richtige Leckerbissen für Admins. Citrix setzt voll auf Xen, Novell vermutlich auch noch eine ganze Weile und Red hat sowie unabhängige Distributoren auf KVM. Bin eher gespannt was Red Hat für einen weiteren Hypervisor in der Hand hat und für welchen genauen Zweck der gedacht sein soll.

  3. Re: Schade, sehr schade/Xen wär besser

    Autor: Siga 23.02.09 - 21:31

    Danke. Sowas schreibe ich auch gelegentlich aber keiner will es peilen.

    2 alte Rechner geben einen alten Rechner mit doppelt so viel RAM und vielen PCI-Slots. Darauf wäre Xen schon nett.
    Das Problem ist, das viele Distros nicht xenifiziert sind bzw. früher nicht waren. Inzwischen ist es besser, aber doch mühselig, so das ich es bisher nicht getestet habe. FreeNAS (BSD) openFiler(Linux iirc) eisfair (Linux) und Fli4l (gibts xenifiziert) LinVDR/EasyVDR/MythTVRecordingServer... wären so Kandidaten die ich gerne konsolidieren würde weil ich keinen extra Rechner dafür aufsetzen will bzw der VDR-Rechner eh 24x7 läuft.

    Da gerne neue Rechner verkauft werden und hier viele Leute anscheinend eine SugarMommy oder echte Mom haben so das sie jedes Jahr einen neuen Rechner kaufen können, ist das Potential für XEN vielleicht klein :-( . Allerdings weiss ich nicht, welche/ob aktuelle CPUs kein VT können/nicht HyperVisorFähig sind oder inzwischen alle (ausser VIA, Geode, TransMeta,...) das können also auch NetBooks(Atom), Semprons,... und was sonst so im BilligBüroBereich(3B) verbaut wird.

  4. keine Sorge, Xen wird seinen Weg gehen!

    Autor: chris01 24.02.09 - 00:50

    Da bin ich mir sicher, dass Xen nicht sterben wird.

    Zu viele große Firmen stehen hinter Xen:

    Oracle, Sun Citrix, Novell, Intel, AMD, HP, IBM, Microsoft.

    Diese Technologie wird nicht so einfach fallen gelassen.

    Xen wird nach wie vor www.xen.org weiter entwickelt und auch Citrix, Novell & Sun stehen voll hinter Xen.

    Xen ist ein hervorragender Hypervisor mit einer exzellenten Performance.

    In unseren Tests auf IBM Hardware ist der Xen Hypervisor performanter als VMWare.

    Xen wird auf keinem Fall untergehen.

    Redhat geht damit ganz alleine seinen Weg. Die sind der absolute Aussenseiter mit KVM.

    VMWare baut ja doch angeblich auch auf Kernel 2.4.x auf? So wird es bei Citrix, Intel usw. auch laufen.. auf Basis von 2.6.18 wird Xen weiterentwickelt und Treiber für aktuelle Hardware werden nachgepatcht.

    Genau so macht es VMWare auch.

  5. Re: Schade, sehr schade/Xen wär besser

    Autor: RHEL 24.02.09 - 07:02

    Warum soll man für seine Zukunft auf Hardware aus der fernen Vergangenheit setzen? Red Hat bietet Business-Lösungen an; kein Bastelkram für Hobbyschrauber. Die können noch immer auf XEN zurückgreifen. In zwei Jahren wenn sich das alles etabliert hat sind Rechner mit voller Virtualisierungsunterstützung schon alte Schätzchen.

  6. Re: keine Sorge, Xen wird seinen Weg gehen!

    Autor: RHEL 24.02.09 - 07:11

    chris01 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zu viele große Firmen stehen hinter Xen:
    >
    > Oracle, Sun Citrix, Novell, Intel, AMD, HP, IBM,
    > Microsoft.

    Oracle und Novell stehen indirekt aber auch hinter KVM.

    > Xen ist ein hervorragender Hypervisor mit einer
    > exzellenten Performance.

    KVM ist ein hervorragender Hypervisor mit nahezu perfekter Performance.

    > Redhat geht damit ganz alleine seinen Weg. Die
    > sind der absolute Aussenseiter mit KVM.

    Red Hat ist absoluter Marktführer bei FOSS Buisness Lösungen. Die sind in dem Bereich ganz weit vorn dabei. Zudem hat jede weitere Distribution durch KVM im Vanilla Kernel automatisch KVM mit dabei. Die ganze Debian Reseller Welt kann damit direkt und ohne Umwege oder veralterte Kernel auf KVM und damit die beste Performance zurückgreifen.

    > VMWare baut ja doch angeblich auch auf Kernel
    > 2.4.x auf? So wird es bei Citrix, Intel usw. auch
    > laufen.. auf Basis von 2.6.18 wird Xen
    > weiterentwickelt und Treiber für aktuelle Hardware
    > werden nachgepatcht.
    >
    > Genau so macht es VMWare auch.

    Es sind aber nicht nur die Treiber. Am Kernel passiert erheblich mehr. Der Kernel ist inzwischen mehr als 1,5 Jahre alt. Und wer garantiert, dass Citrix den Kenrel patcht? Wer garantiert in welcher Zeit das passieren wird? Was wenn du einen anderen Kernel benötigst? Viele Umwege und Hürden und der einzige Vorteil, dass es auf uralt Hardware besser läuft.


    Das ist keine Grundlage für ein Business Produkt. Mit Hardware Virtualisierung führt kein Weg an KVM vorbei.

  7. Re: Schade, sehr schade/Xen wär besser

    Autor: Siga 24.02.09 - 09:44

    Es gibt viel Legacy-Hardware und Kombinationen aus Hardware+Software, wo man nicht einfach Windows2000 einen Treiber für USB+SerielleComPortsAbCom7/8/9/10... für die Zeiterfassung einer schmierigen SoftwareFirma beibringen kann.
    Oder Profi-ISDN-Karten mit 8/16 Anschlüssen (von AVM iirc) wo man Lösungen drauf laufen hat.
    Usw.

    Hypervisoren auf VT-fähiger Hardware sind Peanuts weil ja die Hardware die ganze DrecksArbeit macht. Da sind die VerwaltungsTools/ImagingTools/ServerBeiLaufendemBetriebMigrierenTools/... das relevante an den Lösungen. Ich habe auch nichts gegen Hardware-VT. Aber ich finde es blöd, das alte Rechner noch gut genug wären und dort praktisch nur XEN geht (VMWare u.ä. mit Performance-Verlusten, CoLinux faktisch ohne Verluste) und dort langsam die Luft dünner wird.

    Sind denn alle neuen CPUs vt-fähig ?

    Du hast in dem anderen Posting übrigens Recht, das XEN patcherei bedeutet. Aber genau darum ging es mir: das die Appliance-Macher/DistroMacher bitte passende Kernels erstellen. Selber machen ist bei spezielleren Appliances nicht untrivial bzw. die geben einem dann die Patches nicht oder sind recht faul (LinVDR) und dann passen der xen-Kernel und der Appliance-Kernel nicht von den VersionsNummern und der ApplianceKernel hat die neuen FOOBAR-Treiber für irgendenie Hardware irgendeinen NetBook irgendeinen LapTop irgendein RAID irgendeinen Standard (Samba9, NFS10,...) weswegen die Appliance jetzt nutzbar wird aber XEN läuft nur ein paar Linux-SubSubVersionen kleiner. :-(

    XEN ist wie NetBooks für die "Armen" und damals gabs noch kein VT. Aber ich kann mir kein Rechenzentrum leisten und Rechner wegwerfen ist blöd wenn die noch tun. Die meisten Schrottkarren/Abwrackprämie sind besser von der Straße herunter. Es gibt aber sparsame Modelle deren Abwrackung umwelt/energietechnisch blöd ist. Und für PCs gilt dasselbe. Nur der Speicher frisst einem die Haare vom Kopf. Danach laufen die wie eine Eins und haben locker Reserven was man von bezahlbaren NAS-Geräten u.ä. nicht behaupten kann.

  8. Re: Schade, sehr schade/Xen wär besser

    Autor: RHEL 24.02.09 - 10:11

    Siga schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es gibt viel Legacy-Hardware und Kombinationen aus
    > Hardware+Software, wo man nicht einfach
    > Windows2000 einen Treiber für
    > USB+SerielleComPortsAbCom7/8/9/10... für die
    > Zeiterfassung einer schmierigen SoftwareFirma
    > beibringen kann.
    > Oder Profi-ISDN-Karten mit 8/16 Anschlüssen (von
    > AVM iirc) wo man Lösungen drauf laufen hat.
    > Usw.

    Das ist ja alles richtig... aber das ist nicht die Hardware, die für Lösungen in Betracht gezogen wird auf die KVM sich spezialisiert hat. Dort virtualisiert man auf entsprechenden Servern hunderte bis tausende Desktops die dann über ThinClients genutzt werden kann. Für ein oder zwei Desktops lohnt das nicht. Und bei der Servervirtualisierung zielt man auch eher auf neue Märkte. Für ältere Lösungen kommt dann halt XEN zum Einsatz, auf das man ja dennoch noch immer zurückgreifen kann.

    > Sind denn alle neuen CPUs vt-fähig ?

    Welche aktuelle Server-CPU hat es nicht? Also auch die kleinsten Xeon oder Opterons haben bereits Vanderpool bzw. Pacifica.

    > Du hast in dem anderen Posting übrigens Recht, das
    > XEN patcherei bedeutet. Aber genau darum ging es
    > mir: das die Appliance-Macher/DistroMacher bitte
    > passende Kernels erstellen. Selber machen ist bei
    > spezielleren Appliances nicht untrivial bzw. die
    > geben einem dann die Patches nicht oder sind recht
    > faul (LinVDR) und dann passen der xen-Kernel und
    > der Appliance-Kernel nicht von den VersionsNummern
    > und der ApplianceKernel hat die neuen
    > FOOBAR-Treiber für irgendenie Hardware irgendeinen
    > NetBook irgendeinen LapTop irgendein RAID
    > irgendeinen Standard (Samba9, NFS10,...) weswegen
    > die Appliance jetzt nutzbar wird aber XEN läuft
    > nur ein paar Linux-SubSubVersionen kleiner. :-(

    Genau diese Arbeit will man sich halt mit KVM ersparen. Es ist halt schon eine Menge Arbeit mit den ganzen Backports.

    > XEN ist wie NetBooks für die "Armen" und damals
    > gabs noch kein VT. Aber ich kann mir kein
    > Rechenzentrum leisten und Rechner wegwerfen ist
    > blöd wenn die noch tun. Die meisten
    > Schrottkarren/Abwrackprämie sind besser von der
    > Straße herunter. Es gibt aber sparsame Modelle
    > deren Abwrackung umwelt/energietechnisch blöd ist.
    > Und für PCs gilt dasselbe. Nur der Speicher frisst
    > einem die Haare vom Kopf. Danach laufen die wie
    > eine Eins und haben locker Reserven was man von
    > bezahlbaren NAS-Geräten u.ä. nicht behaupten
    > kann.

    Wie gesagt, XEN ist ja nicht tot. Man wird auch in Zukunft noch zusätzlich auf Xen setzen können. Aber man muss auch die entsprechenden NAchteile in Kauf nehmen. Und da Xen nicht aus RHEL/CentOS 5 geworfen wird hat man da dann entsprechend auch noch lange Unterstützung. Andere Distributoren werden ebenfalls noch eine Weile auf Xen setzen. Man muss erst einmal die Entwicklung des XenServer abwarten was Citrix hier nun genau machen wird.


  9. Re: Schade, sehr schade/Xen wär besser

    Autor: Siga 24.02.09 - 10:41

    RHEL schrieb:

    > Das ist ja alles richtig... aber das ist nicht die
    > Hardware, die für Lösungen in Betracht gezogen
    > wird auf die KVM sich spezialisiert hat. Dort
    > virtualisiert man auf entsprechenden Servern
    > hunderte bis tausende Desktops die dann über
    > ThinClients genutzt werden kann. Für ein oder zwei
    > Desktops lohnt das nicht. Und bei der
    Ok. Massive-Desktoping hatte ich vergessen. Du verteidigst KVM aber wir wollen einfach XEN weiter leben lassen und nicht in einer FakePseudoNische die real dann gar nicht existiert sondern dort wo es Sinn macht (alte Rechner) und ohne sich den A*sch aufreissen zu müssen (Kernel selber machen).

    > Servervirtualisierung zielt man auch eher auf neue
    > Märkte. Für ältere Lösungen kommt dann halt XEN
    > zum Einsatz, auf das man ja dennoch noch immer
    > zurückgreifen kann.

    Server sind alte Kisten die jeder hasst. Und da läuft NT oder Windows2000 drauf in verschiedenen Kombinationen/PatchLeveln/... . Und Windows ist leider nicht offiziell XENifizierbar. Da geht nur ein fetterer Server und VMWare/VirtualBox (Da kann auch Böses Windows sich nicht wehren aber u.u. machen die Treiber Probleme) oder halt Hardware-Virtualisierung.
    Daher ist es im Windows-Bereich eh nur mit vt sinnvoll/performant. XEN ist daher eher Home/SOHO oder Linux(z.B. WebServerFarmen).

    > > Sind denn alle neuen CPUs vt-fähig ?
    > Welche aktuelle Server-CPU hat es nicht? Also auch
    > die kleinsten Xeon oder Opterons haben bereits
    > Vanderpool bzw. Pacifica.
    Und der NetbookAtom nicht ? Es geht auch um normalo/SOHO-PCs und das sind u.u. viel mehr und eine ArztMultiPraxis konsolidiert und remote-Desktop wäre u.U. auch billiger/besser als 3-10 verschiedene Rechner einzeln zu warten.
    Sowas spart auch Backup/AdministrationsAufwand.

    > Wie gesagt, XEN ist ja nicht tot. Man wird auch in

    Die Distros müssen es eincompilieren. Das ist leider das Problem bei XEN. Ob es ein FreeNAS@XEN gibt, weiss ich z.B. nicht.

  10. Re: Schade, sehr schade/Xen wär besser

    Autor: RHEL 24.02.09 - 10:49

    Naja, wer RHEL oder CentOS nutzt kann zumindest noch bis 2014 auf Xen setzen. Vielleicht bringt Red Hat neben Migrationswerkzeugen dann auch Leistung ohne Hardware-Virtualisierung.


    Alte bestehende Lösungen haben bei neuen Strategien fast immer das Nachsehen. Die müssten dann ein derzeit ohne Hardware-Virtualisierung ein minder performantes KVM oder ein schlecht gepatchtes XEN nehmen. Irgendwo steht Red Hat da auch die Wirtschaftlichkeit im Weg. Für die Xen Patcherei Entwickler abstellen... das kostet. Dann soll eher Citrix die Kernel der Distributoren anpassen und mitarbeiten. Aber vielleicht tut sich ja auch bei Xen noch was. Da ist die Entwicklung ja auch noch lange nicht abgeschlossen.

  11. RH sagt tschö zu Xen

    Autor: Oder auf Deutsch 24.02.09 - 11:48

    "Erweitert Virtualisierungsangebot" ist PR-Kosmetik.

  12. RH sagt hallo zu KVM

    Autor: RHEL 24.02.09 - 11:56

    Nein, immerhin unterstützt RHEL 5.* bis 2014 XEN. Wer weiß schon, was bis dahin mit der XEN Entwicklung passiert? Vielleicht ändert sich ja etwas so radikal, dass man XEN noch in RHEL &.* reinbringt... oder in RHEL7.


    Aktuell gibt es jedoch keinen Grund XEN in kommenden RHEL Version zu berücksichtigen.

  13. Konfuse Gedanken?

    Autor: Suomynona 24.02.09 - 21:55

    Du hast etwas seltsame Vorstellungen von Virtualisierung und der Leistungsfaehigkeit gewisser Hardware.

    Siga schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...wir wollen einfach XEN weiter leben lassen ... dort wo es Sinn macht (alte Rechner) und ohne sich den A*sch aufreissen zu müssen (Kernel selber machen).

    Wie soll Xen denn auf alter Hardware irgendeinen Sinn ergeben? Xen war nie fuer SOHO- oder Privateinsatz gedacht und ohne Hardware-Support muss man die Gast-Systeme paravirtualisieren, was dann wie schon treffend erkannt die komplette Windows-Familie ausschliesst.
    Ohne HW-Support ist Virtualisierung schnarch langsam, da konsolidiert garnichts schon garnicht auf aelterer Hardware, auch VmWare oder VirtualBox werden da (ausser als Testplattform) ganz schnell sinnlos.

    > > Also auch die kleinsten Xeon oder Opterons haben bereits Vanderpool bzw. Pacifica.
    > Und der NetbookAtom nicht ? Es geht auch um normalo/SOHO-PCs und das sind u.u. viel mehr und eine ArztMultiPraxis konsolidiert und remote-Desktop wäre u.U. auch billiger/besser als 3-10 verschiedene Rechner einzeln zu warten. Sowas spart auch Backup/AdministrationsAufwand.

    Wie denn nun, alte Hardware oder doch Atom, also Neuanschaffung? Du widersprichst dir selbst.
    Davon abgesehen konsolidiert auf einem Atom nix, du machst dir da glaub falsch Hoffnungen. Wenn man wenig beanspruchte Rechner zusammenfassen will, macht man das z.b. auf einem AMD Athlon X2 4450e oder einem Intel-Pendant, da bekommt man dann auch Boards mit mehr als einem Speichersteckplatz und sinnvollen Erweiterungsmoeglichkeiten.

    Ich will hier nicht XEN schlecht machen, das hat seinen Einsatzzweck und das wird auch nicht aussterben, aber deine Ideen sind einfach nur konfus und weder sinnvoll noch wirtschaftlich was den Einsatz von Xen betrifft. Nimm VirtualBox oder VmWare fuer solche "Spielereien" oder verramsch den alten Schrott auf Ebay und kauf einen neuen Rechner mit HW-Virtualisierung.
    Nur mal auf die Schnelle bei nem grossen Versanhaendler "zusammengeklickt kostet ein oben genannter AMD mit 4GB Ram (Option auf 8GB, 2 Speichersteckplaetze frei) und 750GB HDD ca. 280 Euro, die Preise sind dabei sicherlich nicht die Besten, allerdings alles ab Lager bei grosser Auswahl.

    snafu,
    Suomynona



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.09 21:56 durch Suomynona.

  14. Xen ist auf dem Weg in den Kernel.

    Autor: Suomynona 24.02.09 - 22:12

    RHEL schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Kernel ist inzwischen mehr als 1,5 Jahre alt. Und wer garantiert, dass Citrix den Kenrel patcht? Wer garantiert in welcher Zeit das passieren wird? Was wenn du einen anderen Kernel benötigst? Viele Umwege und Hürden und der einzige Vorteil, dass es auf uralt Hardware besser läuft.

    Die Funktionalitaet auf alter Hardware ohne Virtualisierungssupport ist laengst irrelevant, wer dafuer eine Loesung braucht, hat seine Loesung gefunden, wer sie jetzt noch nicht gefunden hat, kann auch noch bis zum naechsten HW-Upgrade warten.
    Xen ist auf dem Weg in den Vanilla-Kernel, vermutl. noch nicht in der naechsten Version aber im Laufe von 2009 wird man die Kernel-Sourcen von kernel.org mit eingebautem Xen-Support bekommen.
    Spaetestens ab diesem Punkt bietet KVM gegenueber Xen keine nennenswerten Vorteile mehr, Xen wird aber weiterhin exzellente Tools haben, die Redhat erst noch auf vergleichbaren Stand bringen muss.
    Xen wird nicht aussterben. KVM wird in Zukunft durch Redhat auf Augenhoehe zu Xen spielen. Langfristig koennte es passieren, dass Xen und KVM zusammenwachsen.

    > Das ist keine Grundlage für ein Business Produkt.
    > Mit Hardware Virtualisierung führt kein Weg an KVM vorbei.
    Durch Hardware-Virtualisierung wird Xen nicht schlechter, im Gegenteil wird es fuer alle Windows-Nutzer ueberhaupt erst interessant.

    snafu,
    Suomynona

  15. Re: Konfuse Gedanken?

    Autor: Siga 25.02.09 - 08:58

    Suomynona schrieb:
    > Siga schrieb:

    > Ohne HW-Support ist Virtualisierung schnarch
    > langsam, da konsolidiert garnichts schon garnicht
    > auf aelterer Hardware, auch VmWare oder VirtualBox
    > werden da (ausser als Testplattform) ganz schnell
    > sinnlos.
    Es geht teilweise um Dinge die oft nicht viel Rechenzeit kosten. DatenBankServer oder tausende Desktops ist etwas anderes.
    Und CoLinux ist hier 1:1-Speed und kann ich jedem LAMP-Developer nur empfehlen (Beim Kunden lokal vom Laptop vorführen, je ein Image pro Kunde mit seinen jeweiligen PHP-Versionen/ApacheModulen usw.).


    > Wie denn nun, alte Hardware oder doch Atom, also
    > Neuanschaffung? Du widersprichst dir selbst.

    Es ging darum, ob neue CPUs das immer können, oder ich nirgendwo etwas günstig(ich habe kein Geld und schon gar nicht um funktionierende!!! Rechner zwangsweise ersetzen zu müssen) kaufen kann, weil ich ja nicht weiss, welche CPU drinsteckt. Und einen Laptop/NetBook kann man nicht "mal eben" selber zusammenbauen. Klar wird man keine Server drauf virtualisieren aber per Hypervisor (Wir sind bei Hardware-VT also kann man KVM u.ä. benutzen und muss nicht XEN/VMWare/VirtualBox/CoLinux nehmen) mal Windows/GeexBox/... starten o.ä. ApplianceBasiertes Arbeiten wäre schon möglich und teilweise zweckmäßig.

    > Davon abgesehen konsolidiert auf einem Atom nix,
    > du machst dir da glaub falsch Hoffnungen. Wenn man
    > wenig beanspruchte Rechner zusammenfassen will,
    > macht man das z.b. auf einem AMD Athlon X2 4450e
    > oder einem Intel-Pendant, da bekommt man dann auch
    > Boards mit mehr als einem Speichersteckplatz und
    > sinnvollen Erweiterungsmoeglichkeiten.
    Das muss man alles erst mal wissen. An seinem Auto bastelt man auch nicht herum. Aber beim PC soll man immer alles genau wissen und selber basteln.

    > Ich will hier nicht XEN schlecht machen, das hat
    > seinen Einsatzzweck und das wird auch nicht
    > aussterben, aber deine Ideen sind einfach nur
    > konfus und weder sinnvoll noch wirtschaftlich was
    > den Einsatz von Xen betrifft. Nimm VirtualBox oder
    > VmWare fuer solche "Spielereien" oder verramsch
    VMWare/VirtualBox sind echt lahm bzw. präziser (bevor Widerspruch kommt) VMWare hat nen "fetten FootPrint" (eigene Treiber usw. unter Windows die laufen wenn ich Vmware gar nicht nutze).

    > den alten Schrott auf Ebay und kauf einen neuen
    > Rechner mit HW-Virtualisierung.
    > Nur mal auf die Schnelle bei nem grossen
    > Versanhaendler "zusammengeklickt kostet ein oben
    > genannter AMD mit 4GB Ram (Option auf 8GB, 2
    > Speichersteckplaetze frei) und 750GB HDD ca. 280
    > Euro, die Preise sind dabei sicherlich nicht die
    > Besten, allerdings alles ab Lager bei grosser
    > Auswahl.
    Na gut. Die wahren Kosten (bei einer ArztPraxis z.B.) sind das Imaging der alten Rechner und aufspielen/starten auf dem "Server".

    Und vieles braucht kaum Rechenzeit so wie viele Sesselpupser in Firmen problemlos konsolidierbar wären.

  16. Re: Xen ist auf dem Weg in den Kernel.

    Autor: RHEL 25.02.09 - 11:55

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Xen ist auf dem Weg in den Vanilla-Kernel,
    > vermutl. noch nicht in der naechsten Version aber
    > im Laufe von 2009 wird man die Kernel-Sourcen von
    > kernel.org mit eingebautem Xen-Support bekommen.

    Xen ist seit 2006 auf dem Weg in den Kernel... geschafft hat es bisher nur die Unterstützung für Xen. Da wird auch noch eine Weile ins Land ziehen.

    > Spaetestens ab diesem Punkt bietet KVM gegenueber
    > Xen keine nennenswerten Vorteile mehr

    In der Leistung unterscheiden sich die beiden Lösungen auch weiterhin, zudem ist KVM erheblich schlanker und aufgeräumter. Die Vorteile liegen auch in der Architektur.

    >, Xen wird
    > aber weiterhin exzellente Tools haben, die Redhat
    > erst noch auf vergleichbaren Stand bringen muss.

    Nein, die Werkzeuge gibt es bereits, Red Hat arbeitet nur daran, diese kostenfrei und quelloffen allen verfügbar zu machen.

    > Xen wird nicht aussterben. KVM wird in Zukunft
    > durch Redhat auf Augenhoehe zu Xen spielen.
    > Langfristig koennte es passieren, dass Xen und KVM
    > zusammenwachsen.

    Warum sollte Citrix die Investition wegwerfen? Zudem ist ein wenig Konkurrenz immer besser.

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