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Ein Netz pro Technik(GSM/UMTS/LTE/...) ist genug

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  1. Ein Netz pro Technik(GSM/UMTS/LTE/...) ist genug

    Autor: Siga 27.02.09 - 12:07

    Ein Netz pro Technik ist genug und wäre auch viel wirtschaftlicher. Daran docken die TelefonAnbieter dann an.

    Bei Straßen gibts ja auch keine Aral-Straßen und Aral hat Deals mit Mercedes und Esso mit VW und Esso-Straßen usw.
    Es gibt ja auch das Überweisungs-Netz von Banken und Sparkassen usw. und nicht 4 SuperBanken wie bei D1/D2/E1/...

    Man ist von 3 Antennen umzingelt und wird verstrahlt und kann nicht telefonieren (auf dem Land z.B.), weil man beim vierten Anbieter ist.
    Und in den USA ist das noch blöder, weil die Gegend im Schnitt doch dünn besiedelt ist.

    Eine zentrale Betreibergenossenschaft wäre besser.
    Die Interessenten betreiben/kaufen als MicroSubGenossenschaft jeweils eine Antenne. D1 D2 Eplus O2 oder wie die dieses Jahr heissen) sowieso immer für jede Antenne, aber LandGenossenschaft, AutobahnVerwaltung, FlussbetriebsGesellschaft oder TelefonMünchen oder QSC beteiligt sich an Antennen in Köln, München, Umgebung, am Fluss,.... Wer die Antenne betreibt latzt weniger pro Minute/pro SMS. Die anderen Mitbenutzer die nicht beteiligt sind, zahlen Einheitspreise (für Zugspitze u.ä. evtl Sonderpreise aber Einheitspreis pro Minute/Sekunde pro Antenne pro SMS in Deutschland wäre besser). Jeder darf zum selben Preis an die Antennen und sonstige Infrastrukturen "andocken", also Glasfasern legen. QSC macht das dann in Köln und QSC-Kunden können in Köln für 5 Cent/Minute mobil telefonieren. TelefonMünchen in München. TeleFonHamburg in Hamburg usw.
    D.h. zu den Antennenkosten (pro SMS/pro Minute/pro 10 KiloByte) kommen der Transfer über Glasfasern/... dazu, den jeder selber machen kann wenn er will, um billiger zu sein als die Konkurrenten. Oder die Rosinenpicker/LokalAnbieter (QSC, Telefon München/Hamburg/Ruhrgebiet/Stuttgart-Frankfurt/Berlin) tun sich zusammen um zwar nicht auf dem Lande aber in ihren GroßStadtRevieren kollektiv gemeinsam günstige Preise für ihre Kunden anzubieten.

    Das interesssante an Antennen ist, das man bei Ericson/... einfach die Antenne und den Betrieb für 2-3 Jahre kauft. Der billigste/seriöseste Anbieter pro Antenne kriegt jeweils den Zuschlag. Nicht alle Antennen gehen an einen Korruptionsgewinner.
    Jede MicroGenossenschaft(AntennenGenossenschaft) entscheidet über Updates auf HSUPA/EDGE/... und wie/ob man die alten Teile an andere MicroGenossenschaften vertickern kann. Wer Edge nicht zahlen will, wird ausgezahlt (RestBuchwert der Antenne) und dann kann der Rest (D1D2E1O2...) auf HSUPAdupa updaten.

    Sowas ist elegant einfach. Bei den Level3/4-Carriern für KabelTV hat es nicht geklappt. Hier ginge es.

  2. Re: Ein Netz pro Technik(GSM/UMTS/LTE/...) ist genug

    Autor: realist 27.02.09 - 12:35

    Ist ja eine nette Idee, aber das klappt doch nie, dann wird wieder was rauskommen wie die Telekomm jetzt.
    Und es wird keine Konkurenz geben weil jeder provider für den netzzugang ja gleich viel zahlen muss.

  3. Re: Ein Netz pro Technik(GSM/UMTS/LTE/...) ist genug

    Autor: Siga 27.02.09 - 12:48

    Die T-Com und ihr Festnetz muss anscheinend geschützt werden.
    Das ist wohl der Grund. In Österreich haben viele gar kein Festnetz mehr. Und ich in NRW auch nicht. Für Familien ist Festnetz sinnvoll. Aber für Einzelpersonen/Studenten/... lieber UMTS-"pseudoFlat" (25 Euro bei Eplus für UMTS386, 35 Euro bei offiziell Vodafone iirc, 35 bei TapedflatAnbietern im D1 XOR D2-Netz laut Golem-Meldungen).

    Und man muss fette Lizenzen verkaufen als ob die 19% auf x Cent/MobilfunkMinute oder y Cent pro SMS nicht genug wären.
    Dafür hat man erst später Rückflüsse weil mühselig 4 Netze aufgebaut werden müssen. Die AufbauKosten muss man nicht versteuern! Abschreibungen * 4 muss man auch nicht versteuern. Vodafone u.ä. hatten riesige Verluste/Abschreibungen=keine Steuern! .
    So gesehen ist es nur dumm.

    Auch würden mehr Frequenzen für freie Netze frei werden. Aber genau das will der Staat wohl nicht. LokalSender in den neuen Ländern krallen sich die freien DVB-T-Frequenzen und Zuschauer (und trotzdem machen die Verluste) wo RTL nicht will. DBD kauft Wimax-Lizenzen für ganz Deutschland und der Aufbau könnte schneller gehen.

  4. Re: Ein Netz pro Technik(GSM/UMTS/LTE/...) ist genug

    Autor: Octavian 27.02.09 - 15:04

    Wie genau sollen den die Nutzer der vier bisherigen Mobilfunknetze auf Dein Netz verteilt werden? Zumal Du ja tatsächlich meinst, dass dann Frequenzen frei werden würden? In manchen Gebieten Deutschlands kann man jetzt schon nicht mehr mit ePlus telefonieren, weil das Netz häufig überlastet ist. Also: Frequenzen würden mal gar keine frei werden.

    Und nur für Familien ist Festnetz sinnvoll? Wie bitte? Von DSL noch nichts gehört? Ich habe besagte UTMS-Flatrate und die hält den Vergleich zu ordentlichem DSL auf gar keinen Fall mit der schleichenden Performance - daher habe ich durchaus auch DSL zu Hause. Breitband-Internet sollte doch schon sein, meinst Du nicht auch?

    DVB-T, Wimax, etc. Du schmeißt hier alles zusammen, was irgendwie mit Funk als Übertragungsweg zu tun hat. Abgesehen davon dass Wimax mehr oder minder klinisch tot ist mit LTE in Sichtweite, aber egal. Freie Netze auf DVB-T-Frequenzen wenn die privaten nicht mit der öffentlichen Sender Ihre Sendenetz gleichzeitig aufbauen. Ja, klar.

    Entschuldige bitte, Sita, aber ich fürchte das ganze ist ein wenig konfus.

  5. Re: Ein Netz pro Technik(GSM/UMTS/LTE/...) ist genug

    Autor: Siga 27.02.09 - 15:21

    In dünnen Regionen würden effektiv Frequenzen frei die man dann für LTS nehmen könnte.

    Oder programmierst Du in dein Handy die Frequenz von EPlus ein ? Das Handy sucht sich die Frequenz/Anbieter irgendwie zusammen. Adaptive Nutzung könnte also möglich sein und evtl. sogar besser funktionieren als zur Zeit.
    Alle MercedesFahrer dürfen nur auf der Linken Spur fahren. VW+Opel nur rechts. Soo clever ist das nicht. Und bei Funk auch nicht.

    Breitband[1] muss nicht 24x7 (und nur zu Hause) sein. Viele Rentner brauchen das Auto nur 2-3 mal pro Woche. Ähnliches gilt für fettere Downloads. Leider gibts dafür keine sinnvollen Lösungen (z.B. WLAN für Kunden an den T-Shops um die "vorbestellte" Knoppix oder ServicePacks oder DAF-Sendungen oder Merkels Podcasts zu downen).
    Für IPTV/IPRadio ist KupferDSL angenehmer. Aber das braucht/will nicht jeder.

    [1] 1000 ? 2000 ? 6000 ? 25.000 ? 50.000 ? Das ist als ob Autos jedes Jahr 100 KiloGramm fettere Fahrer tragen müssten. Für Web/Email langen schlanke Verbindungen meist und einen kleinen Ping braucht man für Ebay/Email/Schach/Poker/... nicht.

  6. Re: Ein Netz pro Technik(GSM/UMTS/LTE/...) ist genug

    Autor: ichauch 27.02.09 - 18:29

    also dieser ganze schwachsinn von wegen ich habe kein festnetz mehr...
    es wird auch die nächsten 50 Jahre so bleiben, das bei ein leistungsstarker, zuverlässiger Zugang mit geringen Pingzeiten über xDSL, Kabel, FTTH oder was auch immer stattfinden wird. Festnetz ist ja sooo uncool - ich habe UMTS. jaja, KEIN Mobilnetzbetreiber möchte ernsthaft die ganzen Sauger, Gamer, Youtube-Leute haben. Das KANN bei einem Mobilnetz nicht funktionieren und verstopft nur die knappen Resourcen. Als mobile alternative natürlich wunderbar

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