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Euch möchte ich sehen...

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  1. Re: Euch möchte ich sehen...

    Autor: LL77 02.03.09 - 14:05

    einfache Lösung:

    das Buch sollte 30.000 Euro / Exemplar kosten...

  2. Re: Euch möchte ich sehen...

    Autor: LL77 02.03.09 - 14:12

    eine für die Studenten der Universität freikopierbare Bibliotheksversion in PDF....

    Für 30.000 Euro - mit Wasserzeichenversehen (z.B. Uni-Wuerzburg-Kopie)...

    Danke/Bitte...

  3. Re: Euch möchte ich sehen...

    Autor: student 05.03.09 - 11:12

    ehrlichgesagt sind meiner meinung nach die dinge, die rein des geldes wegen gemacht wurden, meistens eher von mäßiger qualtiät. jeder wirtschaftler lernt: nicht die qualität, sondern der umsatz und die dividende zählt. leute, die für mehr geld wirklich besser arbeiten, sind vermutlich eher in der minderheit.

    setzt man dieses argument übrigens konsequent fort, dann ist auch die normale öffentliche bibliothek -- oder gerade die, weil hier möglicherweise tatsächlich hauptberufliche autoren betroffen sind -- kriminiell: die ganze gemeinde zahlt nur ein buch. wurde es dann "raubgelesen"?. müsste man ein buch nicht neu bezahlen, wenn man es ein zweites mal lesen will? jetzt fand man eine passage besonders lustig, ist dann das mehrfache zitieren vor freunden schon eine erweiterte dienstleistung, die dazugebucht werden muss? wäre es möglicherweise illegal, wenn ich das buch über die landesgrenze auf einen urlaub mitnehme, weil es die deutsche ausgabe ist?

    ich bin der ansicht, dass das, was hier vielleicht unter "recht des autors über sein werk" gesehen wird, in der (e-book)-realität zu sehr seltsamen auswüchsen führt. ganz pragmatisch: ich habe ein buch, ich will es lesen, und zwar wann ich will. wenn ich student bin und ich mal keine gedruckte ausgabe kriegen kann, ist es nett, schnell mal im pdf nachblättern zu können (grade in nachschlagewerken), und dann aber bitte nicht eine dreiviertelstunde damit beschäftigt sein müssen, mich mit irgendwelchen kuriositäten wie "bereits ausgeliehenen" digitalen exemplaren oder "virtuellen öffnungszeiten" rumschlagen zu müssen. das ist doch realitätsfern. zudem hat ja die bibliothek mehrere (bei standardwerken wirklich reichlich) und meistens auch nicht billige exemplare dieses buches tatsächlich auch gekauft (vermutlich auch mit bibliothekszuschlag? bei zeitschriften ist das jedenfalls afaik so).

    für die mögliche weiterverbreitung in tauschbörsen darf man die bibliothek meiner meinung nach nicht verantworlich machen. zudem glaube ich nichtmal, dass das ein so problematischer faktor ist, da solche bücher wohl ohnehin nur von studenten gelesen würden, die an universitäten eingeschrieben sind, die selbst wieder eine bibliothek haben, die ebenfalls wieder auch bücher bezahlt hat (und diese womöglich auch selbst digital anbietet). es wäre für mich auch eher eine notlösung so ein buch ernsthaft am bildschirm komplett durchzulesen.

    außerdem bedenke man, dass es ja laut dem artikel garnicht um freie pdf's geht. sondern um die möglichkeit, in der bibliothek, zu deren öffnungszeiten, an einem bildschrim, in einzelnen wenigen büchern, die auch geruckt angeschafft wurden, lesen zu können. und man kann nicht eine seite ausdrucken. das kann man doch kaum ernsthaft als geschäftsbedrohung bezeichnen?.

    insgesamt glaube ich eigentlich nicht, dass externe unternehmen an einer uni (staatlich) pleite gehn. wer mal gesehen hat wieviel geld da teilweise nach außen fließt.. ("öffentlicher auftraggeber"). der staat ist wohl der einzige verein, der auch nichtmarktwirtschaftliche preise zahlt und dabei möglicherweise nichtmal qualität/leistung beanstandet, wie sonst jeder normale unternehmer.

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