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Nicht schon wieder.......

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  1. Nicht schon wieder.......

    Autor: ExLer 27.02.09 - 18:12

    als Ex Telekomler weiß ich was es heißt.

    Das ist die schlimmste Zeit für die Mitarbeiter im Telekom Shop. Jeder Volldepp kommt wegen der kleinsten Störung in den LAden und beschwert sich, man kann aber nix tun weil die besch.... Techniker immer streiken.

    Neuanschlüsse werden mit großer Verzögerung geschalten, und die Neukunden sind sauer.

    Dieses dreckige Verdi Kommunisten Pack soll aufhören zu streiken und dankbar für einen Arbeitsplatz sein. Vor allem in der jetzigen wirtschaftlichen Situation.

    Ich persönlich würde jeden der Streikt aussperren, und durch einen Chinesen und Inder ersetzen. Dann wird man sehen, wer kriechend zurückkommt.

  2. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: Youssarian 27.02.09 - 18:26

    ExLer schrieb:

    > Dieses dreckige Verdi Kommunisten Pack soll
    > aufhören zu streiken und dankbar für einen
    > Arbeitsplatz sein.

    Gegen das Gebaren unser Gewerkschaften und
    insbesondere von ÖTV/Verdi habe ich auch
    einiges einzuwenden. Tut man dies in einer
    so drastichen Weise mit reiner verbaler Kraft-
    meierei, macht man sich aber zum Deppen.

    Von daher liegt der Verdacht nahe, dass Du
    zu Verdi gehörst und versuchst, die Gegenseite
    bloßzustellen.

  3. <°)))x<

    Autor: Bildzeitungsnachquatscher 27.02.09 - 18:34

    Erst mal mit den Grundlagen beschäftigen... genaugenommen müssten die Löhne automatisch um die Teuerungsrate steigen und zusätzlich bei erwirtschafteten überschüssen.

    So was steht natürlich nicht in der Harz4 Zeitung

    http://www.egon-w-kreutzer.de/Autor/11122%20LP%20WWWIIGeld.html

  4. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: gastleser 27.02.09 - 19:08

    ExLer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > als Ex Telekomler weiß ich was es heißt.

    > ..............................

    > man kann aber nix tun weil die besch.... Techniker
    > immer streiken

    Einem Ex-Telekomler sollte eigentlich bekannt sein das die Probleme da nicht von den Technikern verursacht werden. Würden die Techniker jeden Kunden der falsch beraten wurde in den (Zitat : besch....) Laden zurückschicken, würden die sogenannten Kundenberater da ziemlich dumm aus der Wäsche gucken. Nach meiner Erfahrung sind die Techniker, welche beim Kunden erscheinen noch die kompetentesten und angagiertesten bei der Telekom.

  5. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: ST L2 27.02.09 - 20:47

    Hallo Kritiker,

    dass es nicht funktioniert qualifizierte Mitarbeiter durch Kräfte aus dem Ausland, bzw. durch Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland zu verlegen, haben andere Unternehmen schon bewiesen. Und kurzfristig 20.000 Stellen zu kompensieren ist auch nicht so einfach, dann gibts Chaos im Außendienst ;) wobei ja nicht nur der Außendienst betroffen ist.

    So zum Telekom Streik soviel:

    In 2007 wurden 50.000 MA ausgegliedert und ihnen wurde ein Gehaltsverzicht von 6,5% aufgezwungen, welcher stufenweise um 2,17% pro Jahr abgesenkt wird. Januar 2009 ist der erste Termin der Absenkung.
    Das beudeutet für das Tarifangebot was ja angeblich so toll sein soll, eine Lohnsteigerung in diesem Jahr von 0,83% und im nächsten Jahr von 0,33%. Das entspricht bei weitem nicht dem Reallohnverlust der vergangenen 3 Jahre. Zumahl der Finanzvorstand des Unternehmens ja von der stabilsten Telekom gesprochen hat, die er je erlebt hat. Wieso sollten also nicht die MA, die haben ja schließlich die Arbeit gemacht, am Unternehmenserfolg beteiligt werden? Den Aktionären kippt man ohne mit der Wimper zu zucken 3,5 Mrd EUR in den Hals und von den MA verlangt man Maßhaltung, weil sie eine Gehaltserhöhung von 0,5 Mrd EUR fordern? Wie will man das jemandem vermitteln? Das sich der Vorstand jedes Jahr das Gehalt erhöht muss ja dabei nicht erwähnt werden.

    Natürlich kann man die Situation jetzt auf alle Unternehmen im Dax ausweiten, denn es betrifft global betrachtet nicht nur die Telekom.

    Mit solidarischem Gruß

  6. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: Solidarisch 27.02.09 - 20:50

    Hallo Kritiker,

    dass es nicht funktioniert qualifizierte Mitarbeiter durch Kräfte aus dem Ausland, bzw. durch Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland zu verlegen, haben andere Unternehmen schon bewiesen. Und kurzfristig 20.000 Stellen zu kompensieren ist auch nicht so einfach, dann gibts Chaos im Außendienst ;) wobei ja nicht nur der Außendienst betroffen ist.

    So zum Telekom Streik soviel:

    In 2007 wurden 50.000 MA ausgegliedert und ihnen wurde ein Gehaltsverzicht von 6,5% aufgezwungen, welcher stufenweise um 2,17% pro Jahr abgesenkt wird. Januar 2009 ist der erste Termin der Absenkung.
    Das beudeutet für das Tarifangebot was ja angeblich so toll sein soll, eine Lohnsteigerung in diesem Jahr von 0,83% und im nächsten Jahr von 0,33%. Das entspricht bei weitem nicht dem Reallohnverlust der vergangenen 3 Jahre. Zumahl der Finanzvorstand des Unternehmens ja von der stabilsten Telekom gesprochen hat, die er je erlebt hat. Wieso sollten also nicht die MA, die haben ja schließlich die Arbeit gemacht, am Unternehmenserfolg beteiligt werden? Den Aktionären kippt man ohne mit der Wimper zu zucken 3,5 Mrd EUR in den Hals und von den MA verlangt man Maßhaltung, weil sie eine Gehaltserhöhung von 0,5 Mrd EUR fordern? Wie will man das jemandem vermitteln? Das sich der Vorstand jedes Jahr das Gehalt erhöht muss ja dabei nicht erwähnt werden.

    Natürlich kann man die Situation jetzt auf alle Unternehmen im Dax ausweiten, denn es betrifft global betrachtet nicht nur die Telekom.

    Mit solidarischem Gruß

  7. Eine gute Idee!

    Autor: Prof. Hubert J. Farnsworth 27.02.09 - 20:56

    Hmm, Chinesen und Inder?

    Ja, warum denn nicht???

    Bei dem zu erwartenden Qualitätssprung, würden auch wieder mehr Kunden zum Exmonopolisten zurückkehren.
    Außerdem könnte man durch die signifikant effektivere Arbeitsweise noch Geld sparen und den Gewinn an die Kunden weitergeben, wodurch noch mehr aufspringen würden.

    @golem: Bitte diese Idee an den Vorstand mailen!

    @ExLer: Wie sind denn Ihre Kenntnisse, was den Nassreisanbau betrifft?

  8. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: Rednox 27.02.09 - 21:14

    Der Nackpunkt wenn gestreikt wird ist ja wie die Leute darunter zu leiden haben. Ich kan schon mal sagen das jeder die Möglichkeit haben sollte zu streiken ohne das die Firma/Konzern dadurch in große Schwirigkeiten kommt. Daher fällt bei kleineren Betrieben das streiken meistens aus da sonst der Arbeitsplatz weg fallen könnte.
    Wenn ich mir zur Zeit den Streik der Lehrer anschaue sind viele Menschen der Meinung (selbst die die unmittelbar betroffen sind) das es auf jedenfall richtig ist. Passiert das ganze aber nun bei der Telekom und Anschlüsse werden nicht mehr geschalten und Installationsdienste fallen aus dann haben die Personen die davon direkt betroffen sind schon mal gar kein Verständnis mehr dafür und die restlichen schimpfen teilweise auf die Telekom. Ich hoffe einfach das man sich einigen kann, denn sonst ist das Geschrei groß. ;D

  9. Re: <°)))x<

    Autor: Youssarian 27.02.09 - 21:29

    Bildzeitungsnachquatscher schrieb:

    > genaugenommen müssten die Löhne automatisch um die
    > Teuerungsrate steigen

    Warum?

  10. Re: Eine gute Idee!

    Autor: gastleser 27.02.09 - 21:48

    Prof. Hubert J. Farnsworth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hmm, Chinesen und Inder?
    >
    > Ja, warum denn nicht???
    >
    > Bei dem zu erwartenden Qualitätssprung, würden
    > auch wieder mehr Kunden zum Exmonopolisten
    > zurückkehren.
    > Außerdem könnte man durch die signifikant
    > effektivere Arbeitsweise noch Geld sparen und den
    > Gewinn an die Kunden weitergeben, wodurch noch
    > mehr aufspringen würden.
    >
    > @golem: Bitte diese Idee an den Vorstand mailen!
    >
    > @ExLer: Wie sind denn Ihre Kenntnisse, was den
    > Nassreisanbau betrifft?


    Na hoffentlich hat Herr Professor schon chinesischen bzw. indischen Sprachunterricht genommen, um dem Techniker sein Problem darlegen oder die neue Bedienungsanleitung übersetzen zu können. Den Gewinn an den Kunden weitergeben ???????????? - Selten so gelacht !!!!!! Eher an die Aktionäre indem die Dividende mal wieder erhöht wird. Bei Professor könnte man vermuten : Lehrer ????, auch heute auf der Strasse gewesen???????, wenn ja, warum???????, etwa wegen dem bisschen gebabbel vor den Kinderchen mehr Geld haben wollen???????

  11. Re: <°)))x<

    Autor: zinseszinser 27.02.09 - 21:51

    Du bist ein erbärmlicher Spack.

    Die Seite von Hr. Kreutzer sind sehr bekannt, vielen dank trotzdem für den Hinweis an den Rest hier.

    Wenn du aber schon so schlau bist, solltest du zumindest den Artikel schon auch komplett gelesen und verstanden haben.

    Du Depp.

  12. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: Ralf Müller 27.02.09 - 22:06

    Such mal Deine Hirnmasse,
    eventuell findest Du aber nichts...

  13. Re: <°)))x<

    Autor: Unverschaemer 28.02.09 - 08:16

    Leider lässt sich das Zinsübel nicht abschaffen. Einerseits garantiert es den Machterhalt bestimmter Gruppen. Andererseits ist aus den ganzen Bildzeitungslesern keine "kritische Masse" zu rekrutieren.

    Deshalb wäre es ein erster Schritt, wenn grundsätzlich die Arbeitseinkommen im Grade der Geldentwertung steigen. Später können wir dann über mehr reden.

    Zum besseren Verständnis sollte man sich noch bei Silvio Gesell belesen. http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/4_7_7.htm

  14. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: BlabBla 28.02.09 - 10:51

    Moin,

    >als Ex Telekomler weiß ich was es heißt.

    Dann hast du sicherlich auch mitbekommen, dass in den letzten Jahren bei der Teledum in Summe 18 Umorganisationen ( in großem Mase ) vollzogen wurde, und eigentlich bei jeder Umorganisation ( vor allem bei den letzten ... Ich sag nur Ausgliederung der T-Punkte in eine eigene Gesellschaft ) teilweise extreme Reallohnverluste da waren.
    Wie war das noch gleich .... 70% vom ursprünglichen Gehalt, der Rest erfolgsabhängig. Wäre ja im Prinzip nicht schlcht, aber leider definiert der Erfolg der Arbeitgeber, und ich kenne sehr sehr Wenig Mitarbeiter in den TPunkten, die an ihr ursprüngliches Gehlt wieder rankommen.

    Ja, dann war da noch ne "Umorganisation" mit 34Std. Woche. Ehmm ja, im prinzip auch keine schlechte Idee, aber gerade im Servicebereich blieb ja die Arbeitsbelastung gleich ( eher noch gestiegen), und das bei einem Reallohnverlust von ca. 12% !!!

    Das ganze ähnelt doch eher einem Teufelskreis.
    Die Aktionäre bekommen ihre Dividende, die Mittarbeiter werden immer mehr ausgequetscht, und sollen für Omme am besten noch arbeiten.

    >Dieses dreckige Verdi Kommunisten Pack soll aufhören zu streiken
    >und dankbar für einen Arbeitsplatz sein. Vor allem in der jetzigen
    >wirtschaftlichen Situation.

    Die von dir als Komunistenpack bezeichnete Arbeitnehmerorganisation hat die Finanzkriese nicht hervorgerufen, das waren die großen Banker und sogenannten Manager, die eben trotz Kriese auch weiterhin schön ihre Boni/Prämien etc. jährlich erhalten.
    Das arbeitende Volk soll die Fehlgriffe aber wieder richten.

    Achja, noch ein Wort zu Inder etc.
    Die T-Systems hat ja ihren Helpdesk schon im Nearshoringverfahren nach Budapest verlagert. Ey... ruf dort mal an, und veruche ne Störung loeszuwerden. Du kannst froh sein, wenn du jemanden erwischst, der auch nur ein paar brocken deutsch kann !
    Mit sowas will man dann das beste Serviceunternehmen in Deutschland werden ???? Kopfschütttel.

    Qualität hat nun mal einen gewissen preis, das hat auch die T-Punkt gesellschaft erkannt, und gerade deshalb sind dort auch viele unnütze Mittarbeiter gegangen worden.

    Ich hoffe auf jedenfall nur, dass sich die Teletabbies und Verdies einigen, damit der laden bald wieder in ruhigeres fahrwasser kommen mag, was ich mir aber nur sehr schwer vorstellen kann, wenn ich nur daran denke, dass die T-Mobile nun wieder heim ins Reich geholt werden soll.
    Hier ist schon Umstrukturierung 19 oder was 20 ( seit 1996 ) angesagt.

    ave

  15. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: ST, aber L1 28.02.09 - 12:34

    Also zuerst mal zum ExLer,

    vielen Dank für deine Ausführungen. Wie ich die Sache sehe, müssen wir dir dankbar sein, dass du nicht mehr bei der Telekom arbeitest.
    Offenbar warst du ohnehin einer dieser Möchtegern-Kundenberater, die dem Kunden alles mögliche ohne deren Wunsch aufschwatzen, um 'ne Provision einzustreichen. Die Techniker dürfen eurem Müllhaufen dann hinterherkehren und die Kunden wieder beruhigen.
    DANKE für dein Ausscheiden.


    Und dann an den ST L2,

    auch dir ein Danke, aber ein aufrichtiges. Du hast meine Ausführungen um die gute Hälfte reduziert.
    Daher möchte ich deinen Beitrag lediglich um weitere Fakten ergänzen.

    Der Tarifabschluss 2007 war auf voller Linie eine Niederlage für die Beschäftigen, sowie ver.di (auch wenn dies ihrerseits anders verkauft wurde).

    Insgesamt wurde die Beschäftigungszeit von 34 auf 38 Stunden erhöht, während wie bereits erwähnt die Gehälter um 6,5% abgesenkt wurden.
    Nun, ich erinnere mich an großes Geflame hier auf golem bezüglich der Arbeitszeit. Natürlich macht es wenigen tatsächlich etwas aus, eine übliche Arbeitszeit von 38h zu verrichten.

    Wenn man allerdings bedenkt, dass im Vorfeld, also wenige Jahre zuvor die Mitarbeiter von 38h auf 34h Arbeitszeit bei entsprechendem negativem Lohnausgleich abgesenkt wurden, da es zu wenig Arbeit gab, wird das ganze noch irrwitziger.
    Kurzum: Absenkung Arbeitszeit mit weniger Gehalt. 2007 dann Erhöhung Arbeitszeit auf das vorherige Niveau mit ERNEUTEN Gehaltsabzügen!

    Hinzu kommt, dass 15% des Lohnes seit 2007 als variables, leistungsabhängiges, Entgeld zählen, das erst eineinhalb bis zu einem halben Jahr NACH der erbrachten Leistung ausgezahlt werden.
    Das reale, zu Verfügung stehende Netto ist damit noch einmal niedriger.

    Ein weiterer Verlust betrifft die Neueinstellungen bzw. Übernahmen, so genannte Nachwuchskräfte.
    Die Einstiegsgehälter vor 2007 lagen bei der Telekom zwischen 30000 und 34000€, sowohl für Techniker als auch Call Center usw.
    Nun wurden diese radikal eingeschnitten, das neue Bruttogehalt liegt bei der niedrigsten Lohngruppe -3000€.
    Insgesamt liegt das Einstiegsgehalt nun je nach verrichteter Tätigkeit zwischen 21800 und 23200€ im Jahr. Man bedenke die 15% Abzug, die erst im Nachhinein anfallen.

    Die betroffenen Nachwuchskräfte verrichten derweil die selbe Tätigkeit, wie ihre - zu Recht - (noch) gut bezahlten Kollegen.


    Die Telekom hat mit der Ausgliederung in Servicegesellschaften Tarifflucht begangen und mit dem sofortigen Verkauf der gesamten Servicesparte gedroht!
    Heute steht die Telekom besser da als je zuvor und Vorstände, die 2.5 Millionen jährlich einsacken, verlangen von ver.di maßvolle Gehaltsforderungen!
    Gleichzeitig wird Mitarbeitern und Auszubildenden mit Abmahnungen gedroht, sollten sie an den Warnstreiks teilnehmen.


    Wo ist denn heute noch der Gerechtigkeitssinn? Bei Vorständen börsennotierter Unternehmen existiert dieses Wort jedenfalls nicht mehr. Womit ich mit ähnlichen Worten abschließe, wie mein Vorredner.

    Wenn nicht heute etwas passiert, enden wir nach amerikanischem Vorbild mit zwei Vollzeitjobs deren Gehalt dann trotzdem nicht einmal reicht, um sich eine Wohnung zu halten.

    Danke, Globalisierung.

  16. Re: Eine gute Idee!

    Autor: Phillip J. Fry 28.02.09 - 12:37

    Werter Professor Farnsworth,

    Ihr habt vergessen, die mögliche Verdopplung der Renditenausschüttung zu erwähnen!

  17. Re: Eine gute Idee!

    Autor: Phillip J. Fry 28.02.09 - 12:41

    Werter gastleser,

    ihr habt nicht ganz unrecht. Die Dividende habe ich ja bereits erwähnt.

    Aber an die Kunden weitergeben, das geht nun wirklich nicht. Nicht, dass die Telekom die Preise nicht senken wolle, nein. Wobei ich diesbezüglich nicht ausreichend informiert bin über geplante Tarifmodelle.

    Aber schlicht und einfach gesagt, die Telekom darf es nicht. Die Regulierungsbehörde sollte jedem hier ein Begriff sein und mit weiterhin über 70% des Marktanteils steckt die Telekom weiterhin fest in derem Griff.
    Denn die Wettbewerber Arcor, Alice & Konsorten müssen ja auch Bestandschancen auf dem Markt haben.


    Im Übrigen würde ich Professor Farnsworth anmaßen, dass sein Text zu 100% aus reinem Sarkasmus gestrickt war.

  18. Re: <°)))x<

    Autor: "V" 28.02.09 - 12:43

    Das funktioniert nicht!

    Dann könnte die Regierung nämlich Ihre Konjukturpakete nicht über Infaltion finazieren!

    Wir sprechen uns nächtes Jahr wieder und Ihr werdet staunen, wie recht ich hab!

    Grüße
    "V"

  19. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: T-geschädigter 28.02.09 - 15:24

    > dass es nicht funktioniert qualifizierte
    > Mitarbeiter durch Kräfte aus dem Ausland, bzw.
    > durch Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland zu
    > verlegen, haben andere Unternehmen schon bewiesen.

    Bis hierhin habe ich gelesen. Wenn jemand im Zusammenhang mit der Telekom von qualifizierten Mitarbeitern spricht, dann ist er leider ahnungslos und kann sich jeden weiteren Kommentar sparen.

    Wenn(!) es qualifizierte Mitarbeiter gäbe, dann würde ich eine höhere Lohnforderung auch unterstützen aber im Moment fände ich es eher angebracht denen die Gehälter um die Hälfte zu streichen und die Einsparung an die Kunden weiterzugeben. So hätten millionen von Bürgern mehr Geld zum Ausgeben und das würde unsere Wirtschaft ankurbeln. Damit wäre allen geholfen!

  20. Re: Nicht schon wieder.......

    Autor: Dr. Eisenfaust 28.02.09 - 15:48

    Solch polemisches Gerede mag vielleicht dazu dienen dem eigenen Frust über etwaiige persönliche Animositäten zu bedienen.......aber sachlich ist was anderes!

    Fakt ist, das dieser Arbeitgeber Rekordumsätze bei gleichzeitigem Wachstum der Marktanteile einfährt. Fakt ist das dieser Arbeitgeber gleichzeitig das Konzernplus treu an seine Aktionäre kommuniziert, im gleichen Atemzug aber seinen Mitarbeitern in Durchhalteparolen dazu auffordert den geplanten und durchgeführten Personalabbau durch Verzicht auf Inflationsausgleich und andere Zumutungen auch noch selbst zu Bezahlen. Das ist schlicht nicht gerecht. Punkt!

    Zum Thema der Qualifikation kann ich nur Empirik bemühen:
    Der Konzer beschäftigt -und das ist ho anzurechnen- rund 12.000 Auszubildende. Diese Nachwuchskräfte erzielen regelmäßig mit die besten Abschlüsse bei den IHK Prüfungen bundesweit. Fast alle anderen Mitbewerber, welche im Übrigen selber nicht oder nur wenig in Ausbildung investieren, reißen sich um diese Absolventen. Der gesammte Kommunikationsmarkt ist folglich von hochqualifizierten Ex-Mitarbeitern und Mitarbeitern der Telekom durchzogen.

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