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Haft für Geschäftsführer

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: mindestens

    Autor: forensiker 01.03.09 - 16:23

    also wer ernsthaft glaubt dass sich bei honeywell oder einem anderen unternehmen dieser groesse jemand aus der it-security abteilung dafür interessiert ob man private emails an seine frau sendet oder die fotos vom urlaub auf dem rechner hat ist schlichtweg bescheuert und weltfremd.

    dafür interessieren sich maximal irgendwelche idiotischen abteilungsleiter, diese wiederum haben aber definitiv keinen zugriff auf daten welche mit encase sichergestellt werden.

    bevor man solche unwahrheiten verbreitet sollte man sich lieber mal informieren wofür encase verwendet wird und wie die prozesse zur handhabung der software aussehen.

    deswegen ist auch dieser gesamte artikel relativ schwachsinnig und ich hoffe dass der externe it-berater inzwischen schon bis über beide ohren verklagt wurde.

  2. Re: mindestens

    Autor: hu 01.03.09 - 16:29

    Nein, sowas kommt natürlich nicht vor und das hat auch noch keine andere Firma gemacht *hust, hust* telekomaldilidlbahn *hust*.

  3. Re: mindestens

    Autor: surfenohneende 01.03.09 - 17:02

    Welcome STASI 2.0!

    Die Mitarbeiter MÜSSEN informiert werden, ob irgendeine
    "monitoring" Software (oder Hardware) (im Sinne von Spyware,
    Keylogger, ...) installiert ist oder sonst eine verdeckte
    Überwachung vorliegt laut Gesetz, wenn Ich mich noch richtig
    an BWL erinnere und es noch nicht geändert wurde.

  4. Re: mindestens

    Autor: narf 01.03.09 - 20:58

    stimm ich vollkommen zu! das ändert aber nicht an der tatsache, das der AG wohl kaum dazu verplichtet ist deine PRIVATEN INTERESSEN WÄHREND DER ARBEITSZEIT zu vertreten.

    ausserdem sprichst du von AUF DEM WEG ZUR arbeit und von DEINEM HANDY und nicht von einem gerät das deinem AG gehört. als kranfahrer kannste ja auch nicht mit dem kran am supermarkt vorbei fahren... =)


    >"bei der arbeit so gut geht".. hm.. wäre jetzt noch zu definieren warum es jemandem der den ganzen tag im büro sitzt und sich die augen am bildschirm vergurkt besser/schlechter gehen sollte als dem bauarbeiter der den ganzen tag an der frischen luft ist und sich bewegt.

    AMEN! und das war nur ein beispiel dafür das es jobs gibt bei denen private tätigkeiten neben der arbeit eingeschränkt oder gar nicht möglich sind und schlechter als in einem büro... ich hätte auch sagen können "arbeiten in einer chipfabrik im reinstraum" oder jetpilot - da kannste deine frau auch nicht via boardfunk anrufen... =)

    >allerdings wird es auch _immer_ eine verquickung von privatem und >arbeitsbezogenem geben... das lässt sich nunmal - da man ein mensch ist > - nicht völlig trennen.

    kein mensch sagt was anderes... aber man muss differenzieren. was kommt denn als nächstes: pflichtbackups der privaten daten auf der arbeisstation, damit der AG im falle eines festplattendefektes nicht verklagt werden kann weil der arbeitnehmer seine urlaubsbildersammlung verloren hat? typisches bsp. übrigens...

  5. Re: und du?

    Autor: narf 01.03.09 - 21:09

    >Schon mal was von Mirkopausen gehört? Und was ich in meiner Mirkopause >mache, geht verdammt noch mal keinen etwas an.

    100%! du musst aber in deiner micropause auch nicht das arbeitsgerät zur entspannung verwenden. wenn du das tust ist das dein ding und bedeutet nicht das damit das gerät zu deiner freien verfügung steht und du damit tun und lassen kannst was du willst und schon gar nicht das der AG verpflichtet ist dafür zu sorgen das deine passwörter die du für persönliche kommunikation speicherst (ich sags noch mal, aus faulheit oder unfähigkeit dir die passwörter zu merken) geheim bleiben, oder deine urlaubsbilder (von einer banalen sanddüne oder deiner nackten freundin) nicht mit in einem disk image serverseitig gespeichert werden.

  6. Re: Haft für Geschäftsführer

    Autor: Technikfreak 01.03.09 - 22:14

    <<<<Der Fisch stinkt zuerst am Kopf. >>>>

    nur wenn er tot ist...

  7. Re: mindestens

    Autor: Technikfreak 01.03.09 - 22:19

    Angestellte sind und waren nie Geschäftspartner... lerne !!! und dann
    wirst du das bestätigen.
    Klaro, es ist fair, wenn man seine Mitarbeiter korrekt und freundlich behandelt, aber es schliesst nicht aus, dass man störende Elemente aus dem Unternehmen herausfischt. Schlussendlich sichert das den
    korrekten Mitarbeiter den Arbeitsplatz.

  8. Re: Haft für Geschäftsführer

    Autor: Hurz 01.03.09 - 23:12

    hbar schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die Banker hingegen haben gegen keine Gesetze
    > verstoßen. Ja, sie haben sich verspekuliert, aber
    > das war und ist noch vollkommen legal. Gegen
    > Banker Stimmung zu machen ist einfach nur dämlich,
    > da sie sich wie gesagt zu 100% an das Gesetz
    > gehalten haben.

    Stimmt, haben Sie nicht. Sie haben einen absolut beschissenen Job gemacht und verlangen dafür auch noch Geld, sprich Boni usw.
    Und der kleine Mitarbeiter wird entlassen.Die Kollegen sollten einfach froh sein, dass ihre Konzerne keine Schadensersätze fordern. Das wäre die übliche Verfahrensweise, wenn ein Mitarbeiter durch massive und/oder bewußte Fehlentscheidungen der Firma schadet.

  9. Re: mindestens

    Autor: Hurz 01.03.09 - 23:29

    fsdfdsfsdf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > so ein quatsch.. wer fuer mich arbeitet, macht was
    > ich sage und ich ueberpruefe, dass das auch
    > passiert, zu hause darf er dann dateln wie er
    > will. so einfach is das.

    Du erzählst einen Bullshit, dass es dir ja schon weh tun muss...
    Nach deiner Argumentation kann ich auch auf den Toilettem Kameras anbringen, denn die nutzen ja meine Toiletten und ich muss ja auch überprüfen, dass die Toiletten so genutzt werden, wie ich das sage...
    Ich verwanze Pausenräume, weil in meinen Räumen bestimme ich ja auch was gedacht und was gesagt wird...
    Die Privatspäre hat auch am Arbeitsplatz eingehalten zu werden. Dein Chef hat nur ein Anrecht auf deine Arbeitsleistung. Er kann dir sagen, dass du dieses Projekt bis dann und dann fertig zu haben hast. Solange die Leistung stimmt, hat den Chef nichts weiter zu interessieren. Er kann, wenn die Leistung nicht stimmt, nachfragen warum das so ist oder personelle Konsequenzen ziehen. Wird irgendetwas gestohlen oder gibt es Anzeichen für illegale Aktivitäten von Angestellten, dann ist das Aufgabe der Gerichte und der Polizei zu ermitteln!! Polizeiliche und richterliche Gewalt liegen ausschließlich beim Staat und Überwachung auf eigene Faust ist und bleibt eine Straftat! Selbst diese ominösen Privatdetektive machen sich mit jedem Auftrag strafbar, denn findet er irgendetwas heraus, was dem Beobachteten dann im Nachhinein schadet, weil der Herr Detektiv diese Informationen verkauft, dann haftet er vollständig für den entstandenen Schaden! Personenbezogene Daten dürfen nunmal nicht ohne das Wissen und Einverständnis der betroffenen Person gesammelt oder gar verkauft werden.


  10. Re: mindestens

    Autor: Hurz 01.03.09 - 23:38

    Tja Kollege und mit dieser Einstellung machst du dich strafbar.
    1. Du hast als Admin die Pflicht, den Nutzer darüber zu informieren, wenn solche Systeme eingesetzt werden, tust du das nicht erfüllt das den Straftatbestand der Auspähung. Und zwar bevor! du die Systeme einsetzt.
    2. Der Chef erwirbt mit der Zahlung des Gehalts die Arbeistkraft der Person. Er hat einen Anspruch darauf, das alles pünktlich erledigt wird und mehr nicht.
    3. Wird geklaut, dann geh zur Polizei.

  11. Re: mindestens

    Autor: Hurz 01.03.09 - 23:41

    Oh man, du hast keine Ahnung wovon du redest, aber tust es trotzdem... Klingt als wärest du 1 Jahr alt und übst sprechen, indem du nachplapperst, was du irgendwo gehört hast...
    Nicht alles was deinen Geist durchzieht ist eine Meinung...

  12. Re: mindestens

    Autor: Hurz 01.03.09 - 23:48

    Willkommen im Jahr 2009. Es gibt jetzt Mobiltelefone, Notebooks und viele viele andere, ganz tolle elektronische Geräte. Damit kann man auch als Bauarbeiter Arbeit und privates verbinden...
    Und wer in der Mittagspause privates am PC macht, oder private Bilder oder Texte ablegt, der darf das auch. Und du als Chef hast keinerlei Recht, dir diese Unterlagen anzuschauen. Du kannst gern per Backuplösung den PC in seinen Urzustand versetzen, denn auf eine dauerhafte Speicherung der Daten kann der Angestellte nicht hoffen. Doch du als Chef machst dich strafbar, wenn du private Daten deiner Mitarbeiter ausspähst! Der Rechner gehört zum Arbeitsplatz genauso wie schreibtisch und Stuhl und meinen Arbeitsplatz darf sich der Angestellte personalisieren wie er möchte!

  13. und für wen ich arbeite bestimme ich

    Autor: seiplanlos 02.03.09 - 01:09

    das problem ist nur nicht so einfach zu lösen. wenn ich dinge für den betriebsrat auf meinem rechner habe, wenn meine tasten anschläge gezählt werden können, oder die anzahl von zeilen code die ich pro stunde schreibe, dann geht es defintiv zu weit. Wenn ein mitarbeiter pro stück bezahlt wird, ist es ok, zu prüfen, wie viel er geschafft hat. wenn ein mitarbeiter pro stunde bezahlt wird, muss man dann wirklich mehr wissen, als: hat er seine ihm zugewiesene arbeit erledigt?
    es kommt doch auch keiner auf die idee einem zimmermann einen schlagzähler an den hammer zu tackern oder?

    des weiteren wäre mal zu klären, wenn diese Software meinen chef in die lage versetzt meine gespeicherten passwörter zu sehen, oder verschlüsselte dateien zu öffenen...fällt das nicht eigentlich schon in den bereich des hackens? und zwar des böswilligen?

  14. Re: Haft für Geschäftsführer

    Autor: El Marko 02.03.09 - 08:43

    Als ob dann (wenn so etwas wirklich geschehen würde) auch nur 1cent bei der Bevölkerung ankommt ist fraglich. Dann werden doch erstmal die "Diäten" nochmal um 10% raufgesetzt und jeder Politiker bekommt nen neuen R8 mit Vollausstattung. Die würden sich doch lieber selbst am Arsch lecken als uns Steuererleichterungen zu gewähren ...

    Ende des Jahres wird man sehen wie dumm die breite Masse Deutschlands ist und wer gewählt wird!

  15. Betriebsrat ?

    Autor: Sgt. Pepper 02.03.09 - 10:06

    narf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    ... verstossen sie doch nicht gegen
    > geltendes recht.
    >
    > ist mir unklar...
    >

    Es sei denn Du wärst im Betriebsrat, diesen auszuspionieren seitens der Geschäftsleitung wär gesetzwidrig und stragfbar...




  16. Re: Haft für Geschäftsführer

    Autor: Plonk! 02.03.09 - 11:49

    Genau... wenn einem Nichts mehr einfällt, den Stasi/Nazi-vergleich rausholen... *kopfschüttel*

  17. Re: mindestens

    Autor: NIP 02.03.09 - 16:12

    Technikfreak schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Angestellte sind und waren nie Geschäftspartner...
    > lerne !!! und dann

    Das will ich so nicht stehen lassen. Auch mit meinem Arbeitgeber gehe ich ein Geschäft ein. Ich arbeite für ihn und erhalte dafür eine Zahlung, mein Gehalt. Das würde ich durchaus als "Geschäftspartner" betrachten.

    > wirst du das bestätigen.
    > Klaro, es ist fair, wenn man seine Mitarbeiter
    > korrekt und freundlich behandelt, aber es

    Das hat mit fair nichts zu tun. Es ist einfach richtig, normal, selbstverständlich. Wir leben ja nicht mehr in der Sklaverei. Bei dem einen oder anderem hier, scheint sich das aber noch nicht rumgesprochen zu haben.

    > schliesst nicht aus, dass man störende Elemente
    > aus dem Unternehmen herausfischt.

    Das eine hat mit dem anderen jetzt nichts zu tun. Es ging hier nie darum, dass jemand excessiv im Netz surft oder private Dinge am PC macht.

    Letztlich ist es so, dass auch der Arbeitgeber kein "Gott" ist und auch kein Gottgebenes Recht hat, zu tun un zu lassen, was er will, auch wenn die Geräte der IT ihm gehören. Es gibt hier Regeln und Vorschriften, und einfach mal einen PC ausspionieren ist halt nicht, auch wenn das sicherlich einige Arbeitgeber machen. Und eine Kopie von jedem angesteckten USB-Stick zu machen, geht einfach zu weit (Wenn nicht extra hierfür Regeln und Vereinbarungen getroffen wurden) Nur war es im Beschriebenen Fall (Artikel) wohl so, dass man eine entsprechende Software eingesetzt hat, ohne die Mitarbeiter darüber zu informieren. Das mag dem Ami-Recht ensprechen, nicht aber unserem.

    ...

  18. Re: mindestens

    Autor: narf 02.03.09 - 16:24

    >Der Rechner gehört zum Arbeitsplatz genauso wie schreibtisch und Stuhl >und meinen Arbeitsplatz darf sich der Angestellte personalisieren wie >er möchte!

    rofl. träum weiter, du benutzer...

  19. Re: mindestens

    Autor: narf 02.03.09 - 16:28

    >Tja Kollege und mit dieser Einstellung machst du dich strafbar.
    >1. Du hast als Admin die Pflicht, den Nutzer darüber zu informieren, >wenn solche Systeme eingesetzt werden, tust du das nicht erfüllt das >den Straftatbestand der Auspähung. Und zwar bevor! du die Systeme > einsetzt.

    steht in welchem gesetzestext, oder hat welches gericht in welchem urteil entschieden? ich bin nicht lernresistent, aber gespannt wo das stehn soll...

    nur weil es in grösseren betrieben einen betriebsrat gibt, der solche forderungen durchsetzt heisst das nicht das man vom gesetzgeber dazu verpflichtet ist.



  20. Re: Betriebsrat ?

    Autor: narf 02.03.09 - 16:32

    keine frage. fraglich ist allerdings ob eine imaging/backup software schon den tatbestand der "ausspähnung" erfüllt - was ich nicht glaube, aber wir werden ja ein gerichtsurteil dazu sehen denk ich mal...

    falls ja wird die sache interessant: keine images mehr von servern? da liegen auch u.u. private daten auf den /home verzeichnissen...





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