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Arbeitnehmer sind zu überwachen!

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  1. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: der minister 01.03.09 - 00:01

    Auch wenn du jetzt die Augen verdrehst, aber Menschen wie du sind mitverantwortlich für die angespannte wirtschaftliche Lage.
    Warum? Sie dir mal die heutige Unternehmenskultur an und vergleiche sie mit der von vor zwanzig Jahren. Damals wurden Unternehmen von Unternehmern geführt, die sich für ihr Unternehmen auch verantwortlich fühlten. Es wurde langfristig geplant, Kosten genau kalkuliert und man hatte eine gewisse Beziehung zu dem Produkt welches man produzierte, ebenso zu seinen Mitarbeitern, die einst noch als Kapital angesehen wurde. Auch war ein Arbeiter damals mit seiner Arbeit und "seinem" Unternehmen nahezu verheiratet. Er fühlte sich auch auf eine Art verantwortlich, wenn es der Firma gut ging, dann ging es auch ihm gut.
    Und Heute?
    Es gibt kaum noch Unternehmer, die Firmen wurden an Zahlenjongleure übergeben, die auf das schnelle Geld hofften. Verantwortungsgefühl? Fehlanzeige. Warum auch? Wenn die Firma den Bach runtergeht, geht man zur nächsten, oder lässt es sich mit der vertraglich vereinbarten Abfindung gut gehen. Mitarbeiter? sind doch nur Kostenfaktoren, wir nehmen nur die billigsten, das spart Kosten. Womit wir auch schon zum nächsten Punkt kommen: bindung zum Produkt. Qualität? Pfff...viel zu teuer. Wenn der Kunde das Produkt erstmal gekauft hat, ist es uns doch egal, ob es hält was es verspricht. Und damit es gekauft wird(nachdem der gute Ruf der Produkte dahin war), dafür sorgt dann unsere neue Marketingabteilung, die können selbst Scheisse als Gold verkaufen.
    All das natürlich nur, um mit der Konkurrenz auf dem Internationalen Markt mithalten zu können. Gelobt sei die Globalisierung. Schöne neue Welt. Die nun allerdings mit wehenden Fahnen untergeht.

    Aber säg ruhig weiter an dem Ast auf dem du sitzt.





    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.09 00:03 durch der minister.

  2. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: Schäubleeeeeeee 01.03.09 - 00:19

    Egon Krenz schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo Erich!
    >
    > Schoen zu lesen, dass du erfolgreich wiederbelebt
    > wurdest und du immernoch den selben Schneid wie
    > vor 20 Jahren hast. Die Stasi wurde ja leider
    > abgeschafft, aber Stasi 2.0 ist ja bereits im
    > Aufbau.
    >
    > Gruss,
    > Dein Genosse Egon.
    >
    > p.s. : Sorry could not resist ;)


    Hallihallo, die Herrschaften! ;-)

    o
    L_/
    OL
    This is Schäuble. Copy Schäuble into your signature to help him on his way to Überwachungsstaat.

  3. Sklaverei ist abgeschaft

    Autor: knt 01.03.09 - 03:40

    RichardV schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn ein Chef seine Mitarbeiter, die er bezahlt
    > _und die ihm demnach für die Zeit ihrer Arbeit
    > gehören_ überwacht, dann ist das absolut OK.
    Was ist das den für eine Einstellung? Sklaverei ist abgeschaft!

  4. Re: Sklaverei ist abgeschaft

    Autor: TomTom 01.03.09 - 04:20

    Ok, Leibeigentum ist wohl weitgehenst abgeschafft. Zumindest in Europa. Ein Sklave bin ich aber trotzdem. Ich bin ein Sklave des Konsums, der Energiekonzerne, der Medienwelt die mich kontollieren will, ein Sklave im Kreislauf von Geldverdienen und Rechnungen bezahlen... Demnächst bin ich Sklave von Schäuble und seiner Stasi 2.0 sowie von Windows 7 und seinem verschäftem DRM... Redemont, Google und Payback wissen mehr von mir als meine Frau. Das leben ist toll...


    Sorry, ist wohl leicht off-topic geraten.

  5. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: Der Kaiser! 01.03.09 - 05:01

    > Bevor man Gesetze verletzt, sollte eigentlich das ethische Gewissen greifen.
    Ist das Teil des Studienganges VWL/BWL?

    > Wir sollten unsere Konflikte besser in Kooperation miteinander lösen, das ist dem anderen gegenüber respektvoller. Die gesetzliche Grenze sollte ultima ratio bleiben.
    FULLACK!


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  6. FULLACK! (kwT.)

    Autor: Der Kaiser! 01.03.09 - 05:14

    klein wenig Text: Hast leider recht. Ich wünschte es wäre nicht so. :(


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  7. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: Resolver 01.03.09 - 10:11

    > da wird gezeigt: "Wenn Du kein Geld mehr hast, machste
    > einfach eine Privatinsolvenz und alles ist gut"
    > Das darunter dann Firmen, die ihr Geld nicht kriegen
    > zu leiden haben, ist dann egal.

    Wie oft Firmen Insolvenz anmelden ist Dir wohl entgangen.

  8. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: Karl47 01.03.09 - 10:22

    Der Kaiser! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Bevor man Gesetze verletzt, sollte eigentlich
    > > das ethische Gewissen greifen.
    > Ist das Teil des Studienganges VWL/BWL?

    Keine Ahnung, ich bin Jurist. ;-)

  9. Re: Sklaverei ist abgeschaft

    Autor: soisdasoder 01.03.09 - 11:24

    TomTom schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin ein Sklave des Konsums, der
    > Energiekonzerne, der Medienwelt die mich
    > kontollieren will, ein Sklave im Kreislauf von
    > Geldverdienen und Rechnungen bezahlen... Demnächst
    > bin ich Sklave von Schäuble und seiner Stasi 2.0
    > sowie von Windows 7 und seinem verschäftem DRM...
    > Redemont, Google und Payback wissen mehr von mir
    > als meine Frau. Das leben ist toll...

    Wenn Du über Sklave sprichst - beachte aber auch, bei den meisten aufgeführten Punkten hast Du eine Wahl, Du bist nicht zur Erfüllung gezwungen.

    Bei einigen Punkten bleibt vielleicht nur die Wahl zwischen schlechter und noch schlechterer Alternative. Wenn man allerdings zwischen diesen beiden Punkten differenzieren kann, hilft einem das auch schon weiter.

    "Aufklärung" über die Sachverhalte und "Boykott" sind ein mächtiges Mittel, einige Dinge funktionieren nur, weil viele Menschen unbewusst teilnehmen. Der Mensch ist in der Regel so gestrickt, dass er Nachteilen (Ungemach) ausweicht, wenn er sich ihnen bewusst wird !

  10. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: RichardIV 01.03.09 - 11:24

    @RichardIV

    ich habe noch keine Frima geshen, welche selber nicht Verbrechen begeht einschließlich sicher Deiner.

    -->Also erst denken dann reden danke
    -->Wer frei von Schuld ist werfe den ersten Stein

    Es ist oft krimineller ein Bank zu besitzten als diese auszurauben. In diesem Sinne Adios und denke mal darüber nach

  11. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: der deutsche michel 01.03.09 - 11:32

    wenn jeder vor seiner haustür fegen würde dann hätten wir eine friedliche und gerechte welt.

  12. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: loepppel 01.03.09 - 11:36

    RichardV schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn ein Chef seine Mitarbeiter, die er bezahlt
    > und die ihm demnach für die Zeit ihrer Arbeit
    > gehören überwacht, dann ist das absolut OK. Dem

    "Gehören" tut in diesem Land gar kein Mensch einem anderen! Und das ist sehr gut so! Denn es steht schon im Grundgesetzt "Die würde des Menschen ist unantastbar".

    > Mitarbeiter dem das nicht passt kann gehen. Ich
    > finde ARbeitnehmer haben in Deutschland viel zu
    > viele Rechte und man muss sich dreimal überlegen
    > wen man einstellt und ob überhaupt.

    Zuviele Rechte? Naja, wenn sie zuviele Rechte hätten dann dürften Firmen wie Nokia nicht eine profitable Produktion schließen ;-)

    > Aber ich denke das ist eine verquere Sicht in der
    > Gesellschaft die durch das Unterschichten
    > Fernsehen noch gefördert wird. Beispielsweise auch
    > die Sendung auf RTL mit dem Schuldnerberater: da
    > wird gezeigt: "Wenn Du kein Geld mehr hast,
    > machste einfach eine Privatinsolvenz und alles ist
    > gut"
    > Das darunter dann Firmen, die ihr Geld nicht
    > kriegen zu leiden haben, ist dann egal.

    Oftmals sind diese Firmen mit schuld an den Geldschulden des gezeigten. Spar-Abos (Jamba), Finanzierungskäufe usw., Dubiose Verträge usw.

    Auch die Banken die die Kredite gewähren tragen große Schuld. Denn den ihre Aufgabe ist es, nur Kredite an Menschen zu geben die Kreditwürdig sind. Das Citibank Konzept hat sich Heute leider schon durchgesetzt (Refinanzierung eines Kredites über einen neuen Kredit, zu höheren Zinsen, nach knapp 10 Jahren haben die mehr als die ursprüngliche Kreditsumme Verdient und der Kunde hat ca das 3 fache an Schulden). Falls du dich dafür interessierst, es gibt ein Buch von einem Citibank Ex-Mitarbeiter.

    Es gibt eine menge Firmen in .de die nichts anderes versuchen als den Kunden auszubeuten - und das mit sehr zweifelhaften Methoden.

    > Anderer Fall hat die Kassierin die gefeuert wurde,
    > weil sie gestohlen hat. Richtig! Kriminielle
    > Individuen haben in einer Firma an der Kasse
    > nichts verloren. Das Mitleid dass sie jetzt durch
    > die Unterschichtenmedien bekommt ist erschreckend.
    > Verbrecher werden als Opfer dargestellt.

    Du kennst das Wort "Verhältnismäßigkeit"? Klar ich kann gut verstehen warum sie Ihren Job verloren hat. Wichtiger als der Betrag sind die Motive.

    > Wenn es nach mir ginge: Mehr Überwachung in allen
    > Bereichen, weniger Rechte für Arbeitnehmer und
    > Stärkung der Firmenbesitzer.

    Wow, ich bin froh das DU in diesem Land nichts zu sagen hast!

    "Wenn wir erstmal den Fingerabdruck im Personalausweis haben, wie die Spanier das hatten, und so viele Überwachungskameras wie es die Engländer immer noch haben, erst dann werden wir so wenige Terroranschläge wie die Spanier und die Engländer zusammen haben."
    (Volker Pispers)


  13. Arbeitnehmer sind aus Sorgfaltspflicht zu überwachen!

    Autor: unternehmer 01.03.09 - 11:42

    hallo Richard,

    teilweise muss ich dir recht geben. allerdings lassen sich die haltungen der AG und AN nicht mehr auf die schwarz/weiss sichtweise runterbrechen.

    leider kommt man nicht umhin, gewissen zeitgenossen (a la ich habe kein bock, und mache das nur weil ich das geld brauche) auf die finger zu schauen. sonst hast du die - lass den mal nur sabbeln, hauptsache ich kriege kohle - je mehr desto besser - situation im haus.

    am besten, du sortierst deinen laden so, dass 0,0 steuern und abgaben fällig werden. eine insolvenz funktioniert nicht nur als einbahnstrasse. wenn es den jecken wieder mal zu gut geht, laden zumachen, insolvenz anmelden, fertig. schliesslich sind wir ja die UNTERNEHMER, ...und nicht die anderen.

    wenn sich die jecken dann als - wirsindallegleich unternehmer versuchen wollen, bitte sehr... nach spätestens 40 jahren ist das postkommunistische epos dann wieder vorbei und weiter geht es im takt mit den dümmlich agierenden besserwisser.

    übrigens habe ich hier ... noch nie jemanden (wikipediakopierer ausgeschlossen) kennengelernt, der sich mit dem KAPITAL auskannte und mir das wasser reichen konnte. um es zu etwas zu bringen im leben, muss man sich nämlich erst einmal auf den hosenboden setzen... und lernen... keine ballerspiele etc...,

    wie simpel sind diese bubis alle nur gestrickt, dumm schwätzen und schreien... das wars dann aber auch.. und hinterher gegenüber anderen (die es zu etwas im leben gebracht haben) sozialneidisch agieren...

    alles berechenbar und vorhersehbar...

    so long...

  14. Re: Arbeitnehmer sind aus Sorgfaltspflicht zu überwachen!

    Autor: soisdasoder 01.03.09 - 12:05

    unternehmer schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > wie simpel sind diese bubis alle nur gestrickt,
    > dumm schwätzen und schreien... das wars dann aber
    > auch.. und hinterher gegenüber anderen (die es zu
    > etwas im leben gebracht haben) sozialneidisch
    > agieren...
    >
    > alles berechenbar und vorhersehbar...

    Klingt sehr überheblich und menschenverachtend.
    Eine sehr engstirnige und egoistische Sichtweise.

    Ganz schlecht ;-)

  15. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: TheRealKillerCat (reloaded) 01.03.09 - 12:52

    >Ich verstehe diese Unterschichtenmentalität in Deutschland nicht.

    Ganz toll. Du willst Klassenkampf? Kannst du haben, weiss bloss nicht ob das für die Bourgeoisie wirklich gut ausgeht. Bislang in der Geschichte nie. Ich verstehe eher die Pseudooberschichtenmentalität nicht.

    Im übrigen ist man noch lange nicht Unterschicht, nur weil man nicht arrogant, überheblich, kalt, assozial (ja richtig, die sogenannte Oberschicht sind die Assozialen!), egoistisch und dergleichen ist, wofür die Reichen berüchtigt sind. Ich spucke auf die Reichen.

    >Da wird eine Kassierin wegen dreister Unterschlagung

    Was nicht bewiesen ist.

    Im übrigen : Was passiert mit Nieten von Managern (was das selbe ist) die Firmen in den Bankrott treiben und Milliarden verschleudern? Richtig die kriegen noch Dank und Anerkennung und Millionen an Abfindung. Na danke.

    >die er bezahlt und die ihm demnach für die Zeit ihrer Arbeit

    Falsch. Ihm gehören sie ganz und gar nicht. Der Arbeitgeber stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung. Mehr nicht. Das Grundgesetz sowie alle anderen Gesetze gelten trotzdem. Eben so die Menschenrechte.

    >dann ist das absolut OK

    Nein ist es nicht

    >Dem Mitarbeiter dem das nicht passt kann gehen

    Dem Arbeitgebe der meint er stehe über dem Gesetz gehört die Gewerbeerlaubniss entzogen und in den Knast. Punkt.

    >Ich finde ARbeitnehmer haben in Deutschland viel zu viele Rechte

    Ich finde Leute wie du sollte man bei der nächsten Revolution gleich als erste dahin befördern wo sie hingehören. Denk dir selbst den Rest.

    >Das darunter dann Firmen, die ihr Geld nicht kriegen zu leiden
    >haben, ist dann egal.

    Firmen gehen selbst in die Insolvenz, du Vollspacken.
    Das Privatinsolvenzrecht ist wesentlich strikter und schwieriger als das Firmeninsolvenzrecht. Also laber keinen Müll.

    >Kriminielle Individuen haben in einer Firma an der Kasse nichts
    >verloren.

    Was machen dann die ganzen Manager noch in den Firmen?

    >Verbrecher werden als Opfer dargestellt.

    Und Schmarotzer dieser Gesellschaft als sogenannte Leistungsträger.
    Ganz richtig. Die waren Schmarotzer und Parasiten sind die die Nieten in Nadelstreifen.

    >Wenn es nach mir ginge: Mehr Überwachung in allen Bereichen, weniger
    >Rechte für Arbeitnehmer und Stärkung der Firmenbesitzer.

    Wenn es nach mir geht : Gar keine Überwachung, weniger Rechte für Arbeitgeber und Enteignung von Firmenbesitzern.


  16. Re: Sklaverei ist abgeschaft

    Autor: Leser 01.03.09 - 15:35

    Naja die Sklaven waren in der Regel auch immer in der Überzahl, aber mit der Verständigung klappte es meist nicht so recht, und so dauerte es Jahrhunderte land bin sich was änderte und das auch nur weil es langsam Peinlich war ein Haussklave zu halten.

    und eine Wahl hat man meistens nicht, dazu müsste man die Alternatieven kennen, aber für die wird ja keine Werbung gemacht.

    somit bleiben wir in unserem Zeitalter trotz des WWW.s immer noch einzelkämpfer oder Mittläufer.

    Ich denke mal das hauptproblem ist das keiner egal wie groß oder klein wirklich eine alternatieve zu diesem System kennt.
    Und ungleichgewichtige Gewaltenverteilung das einzige Mittel bleibt den meisten Sklavenflichten zu entgehen.


    quasi nur wenn du von Schaaf zum Schlächter wirst kannst du selbstbestimmung erreichen. Auch wenn diese selbstbestimmung dich dazu zwing anderen zu schaden, aber das ist nun mal der Preis für eine echte Wahl.

  17. Re: Sklaverei ist abgeschaft

    Autor: soisdasoder 01.03.09 - 16:30

    Hallo Leser,

    Du bringst ein paar ganz interessante Punkte zur Sprache !

    Ein zentrales Problem ist, dass viele Menschen nur innerhalb von außen aufgedrückten Strukturen denken. Sie sind noch nicht bereit rücksichtslos (in Bezug auf beigebrachte dogmatische Prinzipien) zu Hinterfragen. Jedem Individuum wird von Kindes Beinen gelehrt, was und wie ein Mensch ist - mit diesem "Wissen" stolpert er dann durch die Welt ;-)

    Ich rupfe mal etwas in deiner Nachricht (Quote):

    Leser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja die Sklaven waren in der Regel auch immer in
    > der Überzahl, aber mit der Verständigung klappte
    > es meist nicht so recht, und so dauerte es
    > Jahrhunderte land bin sich was änderte und das
    > auch nur weil es langsam Peinlich war ein
    > Haussklave zu halten.

    In dem geschilderten Beispiel wohl durch einen Wandel in der öffentlichen Meinung provoziert, so dass es nicht mehr gesellschaftlich tragbar war Sklaven zu halten.

    Ein Beispiel für die Macht der Gesellschaft, und jeder Mensch ist ein Teil dieser Gesellschaft, mit der Macht Initialfunken für Sinneswechsel zu liefern.

    Das Internet ist als Allgemeingut-Medium hervorragend geeignet um die Menschen gedanklich miteinander zu verbinden - und einzelne Initialfunken schnell weiter zu übertragen (das macht es auch für einige Strömungen so gefährlich, die gegen Vorstellungen einer freien Gesellschaft sind - was ihre Einflussnahme/Machtposition schwächt bzw. gar zerstört).

    > und eine Wahl hat man meistens nicht, dazu müsste
    > man die Alternatieven kennen, aber für die wird ja
    > keine Werbung gemacht.

    Viele Alternativen bleiben im Dunkel (nicht zuletzt weil es für manche Menschen keine akzeptablen Alternativen sind), sie sollten aber dennoch genannt und publiziert werden, weil es jedem Menschen selbst obliegen sollte über sie zu urteilen.

    > somit bleiben wir in unserem Zeitalter trotz des
    > WWW.s immer noch einzelkämpfer oder Mittläufer.

    Nicht unbedingt, es geht da eher um einen schleichenden Sinneswandel unter der Gemeinschaft "Mensch". Die Macht eines solchen Sinneswandels darf so mancher fürchten, der durch ihn seine missverstandenen Privilegien verliert ;-)

    > Ich denke mal das hauptproblem ist das keiner egal
    > wie groß oder klein wirklich eine alternatieve zu
    > diesem System kennt.

    Das ist auch nicht das Ziel.

    Das Ziel kann nur seine - eine Gesellschaft mit Bewusstsein, ein System skaliert sich in der Regel an der Bewusstseinsstufe der Gesellschaft. Eine Gesellschaft mit einem hohen gleichmäßig auf ihre Individuen verteilten Bewusstsein schafft die Rahmenbedingungen für ein System, und beinhaltet eine Qualität auf dem Stand der durchschnittlichen Bewusstseinsstufe.

    Ich bin mir im Klaren !

    Das ist nicht einfach so nachvollziehbar, aber Du wirst vielleicht zu einem ähnlichen Schluss kommen, wenn Du versuchst es mal genauer zu analysieren.

    > Und ungleichgewichtige Gewaltenverteilung das
    > einzige Mittel bleibt den meisten Sklavenflichten
    > zu entgehen.

    Altes Dogma, geprägt durch primitive kulturelle Einflüsse die sich quer durch die Menschheitsgeschichte ziehen.

    > quasi nur wenn du von Schaaf zum Schlächter wirst
    > kannst du selbstbestimmung erreichen. Auch wenn
    > diese selbstbestimmung dich dazu zwing anderen zu
    > schaden, aber das ist nun mal der Preis für eine
    > echte Wahl.

    Wählen kann man immer.

    Es ist nur die Frage, bist du stark genug die Konsequenzen zu tragen, soll das bis zur Selbstaufopferung gehen oder gibt es humane und intelligente Wege - die dir etwas derartiges ersparen ;-)

    Interessante Denkansätze liefert das Venusprojekt (basiert auch auf den gleichen grundlegenden Ideen). Wenn Du es noch nicht kennst, suche mal im Netz. Sicher wird es dein Denken weiter inspirieren können.

    Einen schönen Sonntag noch...

  18. Re: Sklaverei ist abgeschaft

    Autor: Audiomeinung 01.03.09 - 16:43

    http://www.dks.kilu.de/Kritik.mp3

  19. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: addydaddy 01.03.09 - 17:02

    Das kann doch nicht Dein Ernst sein, oder?

    Eine Frau die über 30 Jahre in einem Betrieb gearbeitet hat und sich in der Zeit wohl nichts zu Schulden kommen hat lassen, wird wegen 1,30 EUR fristlos entlassen? Wobei ich das eh für einen Vorwand halte. Ich halte die Version der Frau eher für glaubhaft. Sie wurde nicht wegen 1,30 EUR gefeuert sondern weil sie "gewerkschaftliches Gedankengut" verbreitet hat. Und solche Leute darf man dann gleich feuern? Und dazu noch mit so einem peinlichen Vorwand?

    Was werden denn jetzt die Menschen von dieser Firma halten? Werden sich da noch so viele Leute bewerben wie vorher? Ich denke nicht. Den Schaden hat die Geschäfsleitung zu verantworten und nicht die (arme) Kassiererin.

    Und ausserdem: 1,30 EUR kann man doch wirklich nicht als "Vorwand" betrachten. Wenn überhaupt, dann kann das nur ein "Versehen" gewesen sein. Aber an die Unterschlagung glaube ich wie gesagt eh nicht.

    Und, ich habe auch keine plausible Erklärung gehört warum eine Frau die über 30 Jahre lang in einer Firma arbeitet auf die Idee kommen sollte so etwas zu machen. Klingt doch irgendwie nicht plausibel, oder?

    Hier wurde sich einfach eines unbequemen Mitarbeiters "entledigt", ohne Abfindungsansprüche. Geschickt eingefähdelt, sag ich da nur.

    Unter "Gerechtigkeit" verstehe ich etwas anderes.

  20. Re: Arbeitnehmer sind zu überwachen!

    Autor: Hurz 02.03.09 - 00:01

    RichardV schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Wenn ein Chef seine Mitarbeiter, die er bezahlt
    > und die ihm demnach für die Zeit ihrer Arbeit
    > gehören überwacht, dann ist das absolut OK.

    Stimmt ich mache das auch so mit meinen Angestellten. Besonders die weiblichen Angestellten erfreuen mich während ihrer Arbeitszeit mit körperlichen Gefälligkeiten und sie sollten sich hüten sich zu wehren, denn für die Dauer der Arbeitszeit gehören sie mir ja.

    Meine Güte, wie kann man nur so einen Haufen Bullshit erzählen und da auch noch dran glauben... Hier, der liebe Gott hat die Welt geschaffen, der Weihnachtsmann bringt die Geschenke und der Storch die Kinder...

    Die einzige verquere Sicht, die ich hier erkennen kann ist die Deinige.

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