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Napster stellt neues Geschäftsmodell vor

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  1. Napster stellt neues Geschäftsmodell vor

    Autor: Golem.de 21.02.01 - 09:50

    Um eine gerichtliche Schließung abzuwenden, bietet Napster der Musikindustrie jetzt eine Milliarde US-Dollar an Lizenzgebühren über die nächsten fünf Jahre für urheberrechtlich geschützte Musik, die über Napster getauscht wird, an.

    https://www.golem.de/0102/12485.html

  2. Kann ja wohl nicht sein...

    Autor: Geek 21.02.01 - 10:36

    Was oll das denn. Ich soll mein Festplatte öffnen und Bandbreite anbieten, darf aber nur X MB ziehen, was ist denn das für ein Quark? Dann sollten sie bitte auch eigen Server aufstellen, von denen man alles direkt ziehen kann. Damit ist doch Napster am Ende? Klar auch die 20 DM im Monat wären ok, nur dann will ich mit der Musik auch machen was ich will, und nicht extra zahlen oder den PC ins Auto stellen. Die spinnen ja total, bezahlen um die Musik vonner Festplatte auf nen Portable zu bekommen...tststs

    cu Geek

  3. Re: Kann ja wohl nicht sein...

    Autor: M. 21.02.01 - 11:16

    Ich wäre schon bereit, einen Beitrag für die Nutzung eines Dienstes zu bezahlen, dafür möchte ich aber auch eine vernünftige Leitung, keine willkürlich abgebrochenen downloads und vollständige Musikstücke. Ich soll dafür zu zahlen, das ich MEINE Kapazitäten zur Verfügung stelle? Und andere beim Download meine Leitung blockieren? Wenn ich mehr Leistung zur Verfügung stelle (DSL) zahle ich dann auch weniger als jemand mit weniger Leistung (Modem)? Napster bietet keinen Content, das tun die Nutzer. Und wenn die bezahlen sollen und dann wegbleiben wird Napster selbst Content bieten müssen. Wenn mich dann letztendlich die Musik soviel kostet wie die CD dann kaufe ich die CD. Kosten dann zB alte Stücke auch weniger als neue? Wird es eine "BestPrice"-Section geben? Das gute ist doch gerade das ich einzelne Stücke bekommen kann ohne die ganze CD zu kaufen. Wenn ich die will hole ich sie mir eh mit Cover und Booklet. Wenn Napster eingeht wird es andere Dienste geben die weiterführen was Napster begonnen hat.
    M.

  4. Re: Kann ja wohl nicht sein...

    Autor: Bizz 21.02.01 - 11:43

    Ich verkaufe alle meine Aktien, wenn Internet-Geschäftsmodelle alle so gebaut sind.

    Ich soll dafür bezahlen, dass ich Musik zum Download für andere bereitstelle, im Gegenzug kriege ich dafür Promotion-Files, die ich gnädigerweise auf dem PC oder einem Portanble anhören kann (und dies es mit der erforderlichen Technologie noch nicht mal gibt).

    Von Viren, Abbrüchen etc .ganz zu schweigen. Neee, Leute, wenn ,dann ein Dienst mit zentralem und virenfreien Server, schnellem Download und der Möglichkeit, eine CD zu brennen und das ganze wesentlich billiger als im Handel, sonst gehe ich zu Gnutella!!!

  5. Re: Kann ja wohl nicht sein...

    Autor: mulder 21.02.01 - 12:25

    Zu Gnutella kann natürlich jeder gehen, der will, nur wird er von der Leistungsfähigkeit dieses Dienstes wahrscheinlich recht schnell auch wieder enttäuscht sein.

    Ganz abgesehen davon, daß bald Technologien entwickelt sind, die Peer-to-Peer Dienste besser aufspüren. Damit wird dann auch dieser Dienst gezwungen werden, für die Nutzung einen Pauschalbetrag einzuheben.

    Ob ich die Mitgliedschaft bei Napster anstreben werde, muß ich mir aber auch erst gut überlegen, da Napster im Vergleich etwa zu Scour extrem langsam ist. Die 10 Dollar stören mich nicht im geringsten, da dieser Preis in keiner Relation zum Kauf einer CD steht, und das kann ja wohl auch niemand ernsthaft bestreiten. Meiner Meinung nach wird es genug Kunden geben, um das Musikangebot aufrecht zu erhalten, was Napster daraus macht bleibt abzuwarten

  6. Re: Napster stellt neues Geschäftsmodell vor

    Autor: Mirco 21.02.01 - 12:47

    Tja, bin schon bereit, 10 - 20 DM pro Monat für Musik auszugeben. Mit einer Qualität von 128 kann ich auch leben. Allerdings sollten sich die Verantwortlichen für die Milliarde gleich die Rechte sichern, die Songs auch von eigenen Servern anzubieten bzw. zu Servern von den Music-Company's zu verlinken.
    Das sollte aber dann auch ein Pauschalangebot sein, bei dem man die qualitativ schlechten Songs dann auch brennen bzw. kopieren kann.

  7. das web wird seinen weg finden

    Autor: reelaxxx 21.02.01 - 17:11

    Wenn Napster dichtmachen muss (malgels User) wird es andere Dienste geben.
    Die werden auch besser, wenn sie mehr zulauf kriegen.

    Natürlich wird es Technologien geben, die das aufspüren.
    Aber es gibt dann auch bald welche, die p-to-p verschleiern.

    Vielleciht wird es ein Verfahren geben, mit dem sich bestimte Dateien nicht mehr kopieren lassen oder überspielen lassen. Aber es wird dann auch Proggies geben, mit denen man jedwede Musikinformation in eine freie MP3 zurückverwandeln kann. Schliesslich sind es nur informationen, die da drin stecken.

    LETZTENDLICH WAREN DIE USER IM UNDERGROUND IMMER BESSER UND HABEN EINEN WEG AUCH HINTER DIE DICKSTEN SECURITY-SYSTEME GEFUNDEN.
    Die Natur (das Web) findet einen Weg ...

  8. Re: Napster stellt neues Geschäftsmodell vor

    Autor: BlueFrolp 21.02.01 - 22:21

    Ich weis ja nicht, bei den Preisen kann man sich auch die CDs wieder im Laden kaufen. Da kommt man bequemer hin.

    MfG Blue

  9. Re: Napster stellt neues Geschäftsmodell vor

    Autor: Sirius 16.07.01 - 01:00

    Napster hat nicht den Hauch einer Chance!
    Fünf Milliarden für ein kostspieliges und von Fehlern und Abbrüchen nur so wimmelnde System berappen? Welcher Irre hat diese schwachsinnige Idee gehabt? Ich selbst war von der Napster Qualität noch nie überzeugt! Ständige Abbrüche während der Downloads, Viren ohne Ende, Fremdsauger die mir mein Kapazität kappen, meist schlechte Übertragungsqualität? Und dafür Geld ausgeben? @!#$ you, Napster, mit Totgeweihten gehe ich keine Geschäfte ein, mir surrt jetzt schon ein Schwarm Aasfliegen aus den Lautsprechern entgegen. Viel Spaß in der Hölle, ich such mir jetzt ne andere Plattform zum saugen.

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