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Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

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  1. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr. Wise 03.01.02 - 19:50

    > > Das mit den Bäumen mag ja vielleicht sein,
    > > Sträucher sind es da schon eher! Schaut Euch
    > > doch mal die ganzen gehypten Leute an und wie
    > > die steinreichen Produzenten dahinterstehen! 20
    > > euro für ein Album sind ja wohl eine
    > > Unverschämtheit. Außerdem hat das Ganze nicht so
    > > wirklich viel mit wirtschaftlichen
    > > Zusammenhängen zu tun. Es gibt genügend
    > > Gerüchte, wie da kartellhaft gekungelt wird! Da
    > > sollten sich mal ein paar Ermittler
    > > hinterhängen, aber ein internationales
    > > Kartellamt gibt es ja (leider) noch nicht...
    > >
    > > > > > Die Gerüchte sind mir bis jetzt nicht zu
    > Ohren gekommen. Erklärung bitte. Und bitte
    > nichts mit Preiskartell. Dann sind alle
    > Lebensmitteldiscounter auch dran.

    Klar wären die auch dran, dahinter steckt ja meist ein Großer (zB Metro). Aber die verhalten sich noch fair! Was ich bei der MusicBranche nicht gerade behaupten kann...
    Unn noch zur Marktwirtschaft: Die greift nicht, sobald sich Kartelle bilden, das ist ja das Problem.

    Aber ich habe hier einen Lichtblick!

    http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8633670.html

    Das ist doch dann endlich mal kundenfreundlich und hätte schon viel eher passieren können. Dann hätte es den ganzen Rummel um Napster nie in dem Maße gegeben!

    Bye Dr.Wise

  2. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Martin 03.01.02 - 20:28

    DC schrieb:
    >
    > >Und Morpheus ist auch nicht so prall. Ich habe
    > da in den letzten Tagen einige gar nicht mal so
    > >seltene Songs gesucht - und nicht gefunden.
    > Nee, an das Napster der ersten Tage kommt
    > >keines dieser Programme ran. Zum Glück, dass
    > ich damals noch viele Songs gehortet habe
    >
    > Diese Dienste sind inzwischen eben zu bekannt
    > geworden.

    Hm? Wo ist die Logik in diesem Satz? Oder meinst du, es gibt zu viele Tausch-Dienste? Wenn ja, würde deine Bemerkung Sinn ergeben.


    > Ich glaube es sind sehr viele User zu
    > den Fileshare-Diensten Direct Connect
    > (www.neo-modus.com) und Edonkey
    > (http://www.edonkey2000.com/) abgewandert. Aber
    > auch das ist nur eine Frage der Zeit -- wenn
    > dann dort zu viele Benutzer sind, die alle
    > Kanäle verstopfen, wird man wieder etwas neues
    > finden -- oder wieder IRC oder ICQ zum Tauschen
    > nehmen.

    Was hat das mit Kanäle verstopfen zu tun? Bei Napster hat man damals schließlich auch sehr vieles gefunden - verstopft war da nichts.


    > Dass Napster auch nur einen müden Dollar (oder
    > Euro) Gewinn mit dem neuen Modell macht, würde
    > ich jedenfalls stark bezweifeln.

    Ich auch. Die User wollen Musik auch kopieren und mobil verfügbar haben. Wenn das nicht geht, macht auch kaum einer mit.


    > Vor allem da
    > bald jedes Handy und jeder Schlüsselanhänger
    > MP3-Dateien abspielen kann -- wer will da noch
    > ein neues proprietäres Musikformat.

    Ack. Ich denke, dass ich für alle sprechen kann, indem ich sage, dass *wir* kein neues Musikformat brauchen. Die Musikindustrie will natürlich ein neues einführen.

    Martin

  3. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Martin 03.01.02 - 20:32

    Borg³ schrieb:
    >
    > Probiert doch mal WinMX aus.
    > Wenn zu den vorhandenen WinMX-Servern noch ein
    > paar opennap-server in die Liste hinzugefügt
    > werden findet man so ziemlich alles, was das
    > musikerherz begehrt.

    Das habe ich noch gar nicht gemacht, werde ich demnächst mal ausprobieren.


    > Bloß für Filme würd ich E-Donkey verwenden. Das
    > ist in dem Bereich unschlagbar!

    Dass E-Donkey in dem Bereich ganz gut sein soll, habe ich schon öfters gehört. Mal schauen...

    Martin

  4. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Martin 03.01.02 - 20:43

    Flipper schrieb:
    >
    > Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das ein
    > Erfolgsmodell wird. Jeder der für Musik aus dem
    > Internet etwas bezahlt, ist doch blöd. Es gibt
    > sooo zahlreiche Anbieter, über die man
    > MP3-Dateien tauschen kann, die dafür keinen Cent
    > verlangen...

    Naaa ja, als "blöd" würde ich jemanden, der für Musik zahlt, nicht bezeichnen. Oder ist vielleicht jemand blöd, der eine CD im Laden kauft anstatt klaut? Sicherlich sind die Preise in der Regel zu hoch, aber Musiker wollen schließlich was verdienen. Auf der anderen Seite wird es ein Flop für die Anbieter, wenn sie ihre Ware über das Internet zu teuer vermarkten - vor allem im Angesicht der Tatsache, wenn diese Ware nur eingeschränkt zu gebrauchen ist.
    Ein großer Vorteil von kostenpflichtigen Musik-Angeboten im Internet wäre gegeben, wenn ein riesiges Archiv vorhanden ist, in dem nicht nur Einheitskost wie Bro'sis, Britney Spears etc., sondern auch Raritäten und ältere Sachen vorhanden sind. Würden diese Songs dann gegen Preise von 0,25 € bis 2 € angeboten, kann ich mir vorstellen, dass dies ein riesiger Erfolg für die Anbieter wird.


    > Was will man denn auch schon mit einem
    > fadenscheinigen Napster-Dateiformat, das ich nur
    > mit dem Napster-Player abspielen kann. MP3 ist
    > schon so etabliert. Die Musikelektronikbranche
    > wird sich bestimmt nicht dazu hinreißen lassen,
    > auf dieses Napster-Format umzusteigen.

    Klar. Gerade die Musikindustrie will mp3 am liebsten weg haben.


    > Die neuen Verantwortlichen bei Napster müssen
    > einfach einsehen, daß es mit Napster ein für
    > alle mal vorbei ist! Erst recht, wenn man dafür
    > Gebühren verlangen will.

    Solange am derzeitigen Modell festgehalten wird, sehr wahrscheinlich. Das Prinzip an sich hätte aber schon Chancen. Was gemacht werden müsste, habe ich ja vorhin schon etwas beschrieben.

    Martin

  5. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Martin 03.01.02 - 20:48

    Dr.Zook schrieb:
    >
    > Wer für Mp3 Dateien etwas bezahlt ist blöd??
    > Schade das du das so siehst. Jeder der von
    > wirtschaftlichen zusammenhängen etwas versteht
    > sieht das etwas anders. Denn auch für die
    > Plattenfirmen wächst Geld leider nicht auf
    > Bäumen (obwohl das manchmal den anschein hat).
    > Der Wirtschaft entstehen dabei Millionenschäden.

    Klar, und Schuld haben die Napster-User. Dass der Umsatzrückgang auch an der Qualität der heutigen Musik liegen könnte, daran denkt die Platten-Industrie natürlich nicht.


    > Wenn die Plattenfirmen kein Geld mehr einnehmen
    > dann stecken die das ganz sicher nicht mehr in
    > neue Projekte. Was zur folge hat das keine neuen
    > Künstler produziert werden.

    Vielleicht solche wie Bro'sis, No Angels, Zladko und Co.? ;)


    > Was wiederum zur
    > Folge hat das man immer weniger über WinMx,
    > Morpheus etc. tauschen kann. Man sollte also
    > doch noch etwas nachdenken!

    Die Musikindustrie wird sich schon nicht kleinkriegen lassen. Dafür steckt zu viel Macht in dem System.

    Martin

  6. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Nico 03.01.02 - 20:59

    Hallo Martin,
    Um welche Songs ging es denn da ?
    Von 10 Titel finde ich immer noch 8. Das sind welche von 1950 bis heute, und ehrlich gesagt war das kaum ein Problem. Bei 500 Terabytes die alleine Mor. bietet, kann es natürlich bei einem max. Suchergebniss von 100 Titel vorkommen, das die Suchangabe fehlschlägt.
    Mich interessieren neue Sampler so gut wie gar nicht. (Na, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten).
    ***
    Nun, ich verstehe auch das sich viele darüber ärgern hier nicht alles zu bekommen.
    Das ist einfach deswegen, weil mittlerweile 1 Stück von 40 auf den CD´s gut ist und selbst der hochgepriesen beworbene "Bonus" ist zum ausschalten. Für 20 € ist das auch eine Frechheit, vor allem wegen der jungen Generation, die zwecks einer CD ihr Komplettes -ich sage mal - 2 Wochen Taschengeld ausgeben muss. Es gibt aber auch andere Gründe:

    Als mir vor 8 Jahren durch einen dummen Umstand einen Platte von Human League zerbrach, ging ich in ettliche Plattenläden in der Hoffnung diese nochmals kaufen zu können.(An dem Lied "Here comes the Mirror Man" hingen einige Erinnerungen dran.) Außer der rumrennerei und den abfälligen Bemerkungen -das sei doch Opamusik aus dem Dinosaurier-pop-Zeitalter- so etwas könnte ich nicht einmal im Museum mehr bekommen -erhielt ich nichts besseres als Antwort. Ich solle doch mal in Flohmärkten schauen. Nun musste ich mich eben damit abfinden, was auch letztendlich auch nicht so schlimm war. In Morp. Klickte ich 1 (obligatorisch)mal und das Lied war in 15 Minuten auf meiner Platte. In guter Qualität. Auf was ich hinauswill letztendlich:
    Viele nutzen nicht diesen Dienst um "alles" runterzuziehen, sondern sind auch dankbar wenn von 5 Wunschtitel auch mal 2 zu haben sind. Viele gute Stücke kann man oftmals nirgendwo mehr bekommen. Somit denke ich, das deratiges Handeln niemanden wirklich schadet.
    Ansonsten müssten alle Radiosender zwecks Kopiergefahr auch schließen.
    Gröstenteils wird in P2P Tauschbörsen, alte Musik getauscht. Die PI braucht so wie immer einen Sündenbock, den sie letztendlich nicht bei sich sucht, sondern immer bei den anderen.
    Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

    Gruß
    Nico

  7. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Martin 03.01.02 - 21:00

    Dr.Zook schrieb:

    > > Konzerne da abkassieren. Damals ist die CD
    > > eingeführt worden und der höhere Preis im Vgl.
    > > zur LP würde mit der teuren Technik begründet,
    > > die aber noch billiger werden sollte. Die
    > > Technik wurde billiger, aber die CDs nicht einen
    > > Pfenning, sondern eher Märker teurer. Wer hat da
    > > wohl schon reichlich abkassiert?
    >
    > > > > > > > Du sagst es ja selber: Angebot und
    > Nachfrage... Aber da muss ich Dir rechtgeben.

    Soso, die Preise für CDs sind also gerechtfertigt, weil die Nachfrage so groß ist? Dieser Logik nach könnte man die dann ja noch teurer machen. Das gleiche bei den DVDs - da die nun jeder haben will, werden die auch schön teuer verkauft.


    > Die CD's sind wirklich ein wenig teuer geworden.

    Ein wenig? Damals gab es Maxi-CDs für 9,99 DM. Heute kosten die doch in der Regel mindestens 11,99 DM. Das sind satte 20 Prozent mehr!

    Martin

  8. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Martin 03.01.02 - 21:05

    Dr. Wise schrieb:
    >
    > Aber ich habe hier einen Lichtblick!
    >
    > http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8633670.html
    >
    > Das ist doch dann endlich mal kundenfreundlich
    > und hätte schon viel eher passieren können. Dann
    > hätte es den ganzen Rummel um Napster nie in dem
    > Maße gegeben!

    "Als Grund für den Preisrückgang sehen die Experten die angespannte wirtschaftliche Lage, den Mangel an neuen Pop-Musik-Hits und Stars sowie die nach wie vor steigende Beliebtheit von Tauschbörsen im Internet."

    Wow, das haben die aber schnell bemerkt! Es gibt in der Tat nur noch selten interessante Songs; naja, wer auf Bro'sis steht, findet wohl auch vieles andere in den Charts gut.

    Martin

  9. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Knut 03.01.02 - 21:08

    hehe... wer is denn bei gnutella oder so??? Es gibt immer noch genug anbieter die absolut kostenlos sind und auch noch ziemlich schnell und besser, als Napster jemals war!! Wer dafür auch noch zahlt ist es einfach selber schuld! Es wird immer jemanden geben, der das ganze kostenlos anbietet und da kann sich der liebe Herr Kirch noch so viel neue Sachen einfallen lassen!
    Also Happy Download wünsch ich euch!
    K.

  10. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: KillerKarl 03.01.02 - 23:11

    Ich handhabe es immer so, daß ich mir interessante Musik, die mir gefällt, auch käuflich erwerbe. Ich lade so gut wie nie Songs aus dem Internet, außer einzelne Songs, bei denen sich der Kauf der CD nicht lohnt. Und das sind aber immer mehr, aber es gibt glücklicherweise auch haufenweise gute Musik abseits der Hitparaden. Noch!!

    Die Frage stellt sich ja wie das weitergeht? Investieren die Konzeren dann überhaupt noch in Newcomer, die noch keiner kennt? Das Risiko ist vermutlich zu groß. Alle Welt lädt sich die Sachen über File-Sharing Tools aus dem I-net und niemand mehr kauft sich die Musik. Gut das ist vielleicht überzogen, da es noch viele wie mich gibt, aber wer weiß?

    Es ist auch klar, daß durch das Saugen die Musikindustrie geschädigt wird. Aber das schadet meiner Meinung nach NOCH überhaupt nicht. Es wird Zeit, daß die mal aufwachen. Die News auf Chip sind ja schon ein erstes Anzeichen, daß da jemand was verstanden hat. Vielleicht ist das ein Schritt in die richtige Richtung.

    Um aber auf das eigentliche Topic zurückzukommen, ich bin mir sicher, daß das neue Geschäftmodell von Napster voll in die Hose geht. Es sind vermutlich wenige Leute bereit für etwas zu zahlen, was man anderwo umsonst bekommt, noch dazu in einem "verträglicheren" Dateiformat.

    Karl

  11. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr.Zook 03.01.02 - 23:37

    :)) Daran hatte ich gar nicht gedacht. MP3's Downloaden bis der Arzt kommt. Noch heute!!! ;))

  12. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr.Zook 04.01.02 - 09:22

    ...
    > Ein großer Vorteil von kostenpflichtigen
    > Musik-Angeboten im Internet wäre gegeben, wenn
    > ein riesiges Archiv vorhanden ist, in dem nicht
    > nur Einheitskost wie Bro'sis, Britney Spears
    > etc., sondern auch Raritäten und ältere Sachen
    > vorhanden sind. Würden diese Songs dann gegen
    > Preise von 0,25 € bis 2 € angeboten, kann ich
    > mir vorstellen, dass dies ein riesiger Erfolg
    > für die Anbieter wird.

    Das stimmt. Erfolg könnten die mit Titel haben die beispielsweise nur in Übersee vertrieben werden. Ich wollte mal eine CD die nur in Japan verkauft wird bestellen. Als der Verkäufer mir dann den Preis genannt hat habe ich mir das doch noch mal überlegt. Ganz davon abgesehen das die Lieferung ca. 8 Wochen gedauert hätte. Aber ich weiss natürlich nicht wie viele Leute diese Raritäten kaufen wollen. Ist die Frage ob sich der ganze technische Aufwand dann noch lohnt.

  13. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr.Zook 04.01.02 - 09:23


    >
    > Vielleicht solche wie Bro'sis, No Angels, Zladko
    > und Co.? ;)

    Das sind nun nicht so viele. Und auch nur nationale Acts.

  14. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr.Zook 04.01.02 - 09:29


    > Soso, die Preise für CDs sind also
    > gerechtfertigt, weil die Nachfrage so groß ist?
    > Dieser Logik nach könnte man die dann ja noch
    > teurer machen. Das gleiche bei den DVDs - da die
    > nun jeder haben will, werden die auch schön
    > teuer verkauft.
    >
    > > Ja, könnte man. So lange bis die wirklich keiner kauft. Das ist eben das Prinzip. Das Leben ist hart und ungerecht... Du musst dich damit abfinden und mehr Geld nach Hause tragen...
    >
    > > Die CD's sind wirklich ein wenig teuer geworden.
    >
    > Ein wenig? Damals gab es Maxi-CDs für 9,99 DM.
    > Heute kosten die doch in der Regel mindestens
    > 11,99 DM. Das sind satte 20 Prozent mehr!
    >
    > > > Oh Gott, wenn du zu verhungern drohst dann sage mir bitte bescheid. Wann ist denn bei dir damals? Und bedenke auch Dinge wie die Preisteuerungsrate...
    > Martin

  15. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr.Zook 04.01.02 - 09:32


    >
    > Wow, das haben die aber schnell bemerkt! Es gibt
    > in der Tat nur noch selten interessante Songs;
    > naja, wer auf Bro'sis steht, findet wohl auch
    > vieles andere in den Charts gut.
    >
    > Martin

    Auch da kann man nur sagen: Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Es hat den Anschein das doch sehr viele auf die Musik von Bro'sis und Co. stehen. (Finde ich zwar auch nicht gut aber man kann es aushalten)

  16. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr.Zook 04.01.02 - 09:33

    KillerKarl schrieb:
    >
    > Ich handhabe es immer so, daß ich mir
    > interessante Musik, die mir gefällt, auch
    > käuflich erwerbe. Ich lade so gut wie nie Songs
    > aus dem Internet, außer einzelne Songs, bei
    > denen sich der Kauf der CD nicht lohnt. Und das
    > sind aber immer mehr, aber es gibt
    > glücklicherweise auch haufenweise gute Musik
    > abseits der Hitparaden. Noch!!
    >
    > Die Frage stellt sich ja wie das weitergeht?
    > Investieren die Konzeren dann überhaupt noch in
    > Newcomer, die noch keiner kennt? Das Risiko ist
    > vermutlich zu groß. Alle Welt lädt sich die
    > Sachen über File-Sharing Tools aus dem I-net und
    > niemand mehr kauft sich die Musik. Gut das ist
    > vielleicht überzogen, da es noch viele wie mich
    > gibt, aber wer weiß?
    >

    Richtig. Volle Zustimmung!!! Guter Mann ;)
    > Es ist auch klar, daß durch das Saugen die
    > Musikindustrie geschädigt wird. Aber das schadet
    > meiner Meinung nach NOCH überhaupt nicht. Es
    > wird Zeit, daß die mal aufwachen. Die News auf
    > Chip sind ja schon ein erstes Anzeichen, daß da
    > jemand was verstanden hat. Vielleicht ist das
    > ein Schritt in die richtige Richtung.
    >
    > Um aber auf das eigentliche Topic
    > zurückzukommen, ich bin mir sicher, daß das neue
    > Geschäftmodell von Napster voll in die Hose
    > geht. Es sind vermutlich wenige Leute bereit für
    > etwas zu zahlen, was man anderwo umsonst
    > bekommt, noch dazu in einem "verträglicheren"
    > Dateiformat.
    >
    > Karl

  17. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Martin 04.01.02 - 14:51

    Dr.Zook schrieb:
    >
    >
    > > Soso, die Preise für CDs sind also
    > > gerechtfertigt, weil die Nachfrage so groß ist?
    > > Dieser Logik nach könnte man die dann ja noch
    > > teurer machen. Das gleiche bei den DVDs - da die
    > > nun jeder haben will, werden die auch schön
    > > teuer verkauft.
    > >
    > > > Ja, könnte man. So lange bis die wirklich
    > keiner kauft. Das ist eben das Prinzip. Das
    > Leben ist hart und ungerecht... Du musst dich
    > damit abfinden und mehr Geld nach Hause tragen...

    Nö, ich muss mich nicht damit abfinden. Eher muss sich die Musik- und Filmindustrie damit abfinden, dass Raubkopien gehandelt werden, weil die Preise total überzogen sind - ganz nach dem Motto "Das Leben ist hart und ungerecht"... Tja.


    > > > Die CD's sind wirklich ein wenig teuer
    > geworden.
    > >
    > > Ein wenig? Damals gab es Maxi-CDs für 9,99 DM.
    > > Heute kosten die doch in der Regel mindestens
    > > 11,99 DM. Das sind satte 20 Prozent mehr!
    > >
    > > > > Oh Gott, wenn du zu verhungern drohst dann
    > sage mir bitte bescheid. Wann ist denn bei dir
    > damals? Und bedenke auch Dinge wie die
    > Preisteuerungsrate...

    Sorry, dass ich dir an den Karren gefahren bin. Wenn du zu viel Kohle hast, kannst du mir gern immer mal was überweisen. Mit "damals" meine ich die ersten Jahre der CDs. Seltsamerweise sind die teurer geworden, obwohl es eigentlich andersrum sein müsste.
    Erklär mir doch mal, was es mit der "Preisteuerungsrate" auf sich hat, würde mich jetzt echt mal interessieren.

    Martin

  18. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dimi 04.01.02 - 15:42

    Aufwachen Leute!
    Ich glaub ich bin nur noch von scheinheiligen Moralapostel umgeben.
    Leute es liegt in der NAtur des Menschen, daß wenn es etwas umsonst gibt,
    man doch dafür nichts zahlen will.
    Und da kann mir keiner das Gegenteil auftischen!
    Ich schade also der Musikindustrie, hm, meint ihr diese Industrie,
    in der sich milchgesichtige Sänger oder alte Rockopas das Gehirn
    mit Koks volldröhnen, weil sie keine Ahnunh haben wohin mit der Kohle?
    Oder meint ihr die Plattenbosse, die Jahr für Jahr Millionengewinne in ihrer
    Bilanz ausweisen.
    Scheiß auf die alle, ich lad mir die Songs runter, egal ob neu oder alt und falls
    die Leutchen eben keine Kohle mehr für das Benzin ihres Rolls haben, wenn kümmert das?
    Und all diese neuen Künstler, glaubt ihr wirklich, nur weil die Gewinnmargen nach unten gehen, werden sich nicht publicitygeile junge Musiker finden? Ach geh, jeder Musiker möchte doch berühmt und reich werden. Nur weil die weniger verdienen wird dann keine Musi mehr gespielt?
    Die wollen doch alle ihr Bild auf dem Ferseher (alternativ Zeitung) abgebildet haben sehen. Und wenn sie nicht genug Kohle einnehmen sollen sie doch in der Fußgängerzone spielen und da ihre Kohle verdienen. Paul Simon hat auch so seine Brötchen verdient und war glücklich.
    Also Moralapostel lasst uns mit eurer Scheinheiligkeit und Leichtgläubigkeit in Frieden.

    Ciao Dimi

  19. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Manfred 04.01.02 - 16:27

    Genau der Mann hat recht!!!

  20. Re: Napster: Vorschau auf neues Geschäftsmodell

    Autor: Dr.Zook 04.01.02 - 16:48

    Sorry Leute,aber ich bin schwul und deswegen
    unzurechnungsfähig. Außerdem hasse ich meine Mutter!

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