1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Entertainment
  4. Kultur

Musik-Industrie bewegt sich im Streit um Künstlervergütung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Musik-Industrie bewegt sich im Streit um Künstlervergütung

    Autor: Golem.de 09.08.04 - 12:50

    Im Streit mit der GEMA um die Höhe der Abgaben für Musikangebote im Internet machen die Phonoverbände (IFPI) jetzt einen kleinen Schritt auf die GEMA zu. Der Streit um die Höhe der Abgaben war zum Start des Online-Musik-Dienstes der Phonoverbände, PhonoLine, eskaliert.

    https://www.golem.de/0408/32871.html

  2. Re: Musik-Industrie bewegt sich im Streit um Künstlervergütung

    Autor: Na Bravo 09.08.04 - 12:59


    Der Gebhardt ist doch reichlich scheinheilig, erst wird die GEMA Zuwendung von 9% auf 5,6% gekürzt und jetzt wird es um 1% erhöht...

    Und dabei hört es sich an, als wäre Gebhardt der Wohltäter der Künstler, da er ja freiwillig mehr zahlt...

  3. Wer braucht die GEMA noch? Und wozu?

    Autor: /mecki78 09.08.04 - 13:45

    Wenn ich eine Platte kaufe im Laden, dann weiss das doch die Plattenfirma ganz genau, ergo kann sie den entsprechenden Kuenstler das Geld zukommen lassen.

    Und wenn ich einen Song herunterlade bei einen Anbieter, dann weiss das der Anbieter auch (in der Regel sind das ja Plattenfirmen) und kann auch den Kuenstler direkt bezahlen.

    Und wenn einen Radio/Fernsehstation ein Lied spielt, dann koennen die ach den Kuenstler direkt entloehen.

    So ist das Verfahren nicht nur gerechter (wer viel gekauft/gespielt wird, krigt halt deutlich mehr als die anderen), sondern man spart sie die Kosten fuer einen gigantischen Verwaltungsaparet, der 50% seiner Gelder braucht um sie erstmal selber zu finanzieren!

    /Mecki

  4. Re: Wer braucht die GEMA noch? Und wozu?

    Autor: hen 09.08.04 - 13:49

    es wären auch andere wege denkbar. z.B. eine privatisierung der Gema, sprich die grossen Labels bieten eigene Vergütungsgesellschaften an. Der Künstler kann sich dann aussuchen, über welches Label er sein Geld beziehen will. Das hiesse dann auch, dass die ganzen Künstler, die bei den grösseren Labels aussortiert wurden, auch die Möglichkeit haben weiterhin über dieses Label zu veröffentlichen.

    Muss ich bei gelegenheit mal komplett durchdenken.

  5. Lacher

    Autor: Upsi 09.08.04 - 14:09

    hen schrieb:
    >
    > es wären auch andere wege denkbar. z.B. eine
    > privatisierung der Gema, sprich die grossen

    Hallo ? Die GEMA ist privat. Es hindert niemanden einen einen rechtsfähigen Verwertungsverein Kraft Verleihung zu beantragen.

  6. Re: Wer braucht die GEMA noch? Und wozu?

    Autor: cordem 09.08.04 - 15:30

    Ich denke, es geht hier wohl auch um der Verwaltungsaufwand. Keine Radiostation wird artgerecht abrechnen können und jedem Künstler das Geld zukommenlassen: Kostet.

    Über Internet ist ja PhonoLine dazwischen - die wiederum müssten vom Anbieter die Daten weiterleiten an die Labels: Kostet.

  7. Re: Wer braucht die GEMA noch? Und wozu?

    Autor: Michael - alt 09.08.04 - 16:07

    >Wenn ich eine Platte kaufe im Laden, dann weiss das doch die
    >Plattenfirma ganz genau, ergo kann sie den entsprechenden
    >Kuenstler das Geld zukommen lassen.

    die plattenfirma streicht das geld selbst ein, da sie den künstler als freien mitarbeiter beschäftigt hat. grundlage des vertrags war die abtretung der rechte....

    und wenn die plattenfirma in deinem beispiel nicht zahlt, will dann der künstler das inkasso selbst durch senden einer schlägertruppe eintreiben?`

    >Und wenn einen Radio/Fernsehstation ein Lied spielt, dann koennen
    >die ach den Kuenstler direkt entloehen.
    keine entlohnung ohne vertragliche grundlage.... die stationen würden anführen, daß sie die zusätzlichen mitarbeiter für diesen prozess erst einstellen müssten und diese viel geld kosten...

  8. Wo geht das geld der GEMA denn überhaupt hin?

    Autor: Hurricane 09.08.04 - 16:30

    Ich dachte die gema ist eine organistation die dafür sorgt dass wenn geld an etwas verdient wird was nicht zum direkten verkauf gehört, ein teil zu den künstlern fliesst.

    Warum ist das kopieren dann eigentlich verboten und es gibt die gema imemr noch??

    Bitte um aufklärung...

    Und warum kündigen die musiker nicht einfach die knebelverträge bei den vier (!! ja, sony & bmg haben grünes list zum fusionieren !!) grossen kartell-firmen?

  9. Re: Musik-Industrie bewegt sich im Streit um Künstlervergütung

    Autor: Schwertmeister 09.08.04 - 16:34

    Hallo,
    die GEMA treibt keine Gelder für Künstler ein, sondern für Komponisten, also die die Lieder schreiben. Die Künstler werden von den Plattenfirmen bezahlt. Die GEMA treibt Geld für das "geistige Eigentum" der Komponisten ein. Da ja auch auf CD-Rohlinge und Brenner GEMA Gebühren erhoben werden, werde ich demnächst wohl auch zur GEMA gehen und für meine eigenen Dokumente, die ich geschrieben habe GEMA Gebühren einfordern.

  10. Re: Wo geht das geld der GEMA denn überhaupt hin?

    Autor: der held 09.08.04 - 17:09

    wenn ich ein musiklabel bin und cds verkaufe liegen die rechte bei mir und ist das einkommen eh meins - wozu gema?
    wenn ich händler bin und musik verkaufe und an das musiklabel zahle dann bekommt doch eh der eigentümer (=verkäufer) das geld - wozu gema?

  11. Re: Wo geht das geld der GEMA denn überhaupt hin?

    Autor: hen 10.08.04 - 08:35

    es ist ja nicht so, dass die cds sich einfach so verkaufen. Da steckt eine Werbe- Video- und Vertriebsmaschenerie dahinter und dass kann man sich als Künstler nicht mal kurz aus der Portokasse leisten.

  12. Re: Musik-Industrie bewegt sich im Streit um Künstlervergütung

    Autor: Michael - alt 10.08.04 - 09:34

    falsch. 30% komponist, 30%arrangeur 30%interpret.

    da die label alle 3 zu festen oder freien mitarbeitern machen, bekommen alles die label...

  13. Scheiss drauf, ...

    Autor: ümüglüschgl 10.08.04 - 10:38

    hauptsache Musik! :D

  14. Re: Musik-Industrie bewegt sich im Streit um Künstlervergütung

    Autor: MARO 10.08.04 - 12:14

    Jeder sollte das bekommen, was ihm zusteht. Es gibt weder Produkte noch Dienstleistungen gratis.

  15. Re: Wer braucht die GEMA noch? Und wozu?

    Autor: Karl Stuelpner 10.08.04 - 12:53

    /mecki78 schrieb:

    > Wenn ich eine Platte kaufe im Laden, dann weiss
    > das doch die Plattenfirma ganz genau [...]

    > Und wenn ich einen Song herunterlade bei einen
    > Anbieter, dann weiss das der Anbieter auch [...]

    Nun - so einfach ist das dann doch wieder nicht: Wenn eine Band im Konzert Titel nachspielt, weiss das die Plattenfirma bzw, die kopierte Band nicht.

    Wenn ich als DJ mit den Top-Titeln mein Geld verdiene, weiss das die Plattenfirma auch nicht.

    Hier macht die GEMA schon Sinn...

    Was hingegen keinen Sinn macht, ist die Doppelt- und Dreifach-Abzocke. Wer als DJ z.B. Kopien einsetzt (weil die Original-CDs im Alltagsbetrieb schnell zu Schrott werden), bezahlt für den CD-Brenner, die Rohlinge und (über den Veranstalter) bei der "Aufführung" nochmals.

    Die GEMA wird schon gebraucht, um die Interessen der Künstler zu vertreten. Doch um an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz zu gewinnen, muss sie mit klaren, überschaubaren Konzepten überzeugen. Und dabei aktuellen Entwicklungen und Trends gerecht werden.

    Viele Grüße
    Karl

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. STADT ERLANGEN, Erlangen
  2. Interhyp Gruppe, München
  3. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  4. Loy & Hutz Solutions GmbH, Freiburg im Breisgau

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. XCOM 2 Collection für 16,99€, Bioshock: The Collection für 11,99€, Mafia 3: The...
  2. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Struggling für 7,25€, Planet Zoo für 21,99€, Planet...
  3. Ghost Recon Breakpoint vom 21. bis zum 25. Januar kostenlos, mit allen Inhalten der Ultimate...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
    Laschet, Merz, Röttgen
    Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

    Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
    2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss

    Hitman 3 im Test: Agent 47 verabschiedet sich mörderisch
    Hitman 3 im Test
    Agent 47 verabschiedet sich mörderisch

    Das (vorerst) letzte Hitman bietet einige der besten Einsätze der Serie - daran dürften aber vor allem langjährige Fans Spaß haben.
    Von Peter Steinlechner

    1. Hitman 3 angespielt Agent 47 in ungewohnter Mission