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Nicht-kommerzielle Angebote

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  1. Nicht-kommerzielle Angebote

    Autor: Der Leser 08.03.09 - 19:04

    Da hat die Buchindustrie mal wieder über ein Jahrzehnt gepennt und wundert sich nun dass es bereits ein nicht-kommerzielles Angebot gibt. Schlaft weiter ......

  2. Re: Nicht-kommerzielle Angebote

    Autor: Siga 08.03.09 - 19:55

    MP3 gab es und die wurden auf PC abgespielt. Standalone-MP3-Player kamen Jahre später. Es gab also erst die Musik-MP3-Raubkopien und dann erst Player.

    Die Ebook-Reader gibts aber jetzt gerade erst seit kurzem und von der Relation ist die Buchindustrie u.u. noch am schnellsten hinterher im Gegensatz zu Sony die vor Jahren noch MP3 abgelehnt haben! Und wegen Lesen am Laptop: XP kann ich bis heute nicht 90 Grad drehen obwohl der Laptop etwa Din-A4 machen müsste. Knoppix kann das sicher. Rotiert mal euren Laptop und nehmt dann AcroReader und lest ein mehrseitiges Dokument. Dann wisst ihr, wieso ich richtiges Drehen vom BetriebsSystem will. Tastatur/Maus sind weiter alle falsch rum und unbenutzbar. Da nutzt mir die Rotation in AcroReader also nicht wirklich viel. Ascii-Formate oder einfach HTML oder nette XML-Formate mit verstellbarer Schriftgröße. Eure Eltern mit Brille wollen auch was lesen und 6pt-Schriften sind nicht besonders schlau für AntiKrebsMedikamente oder ähnlich überlebenswichtige Dinge.

    Auch wird gerne project-gutenberg und das (noch nicht lobenswerte) WikiBooks als legale Ressourcen vergessen. Reclam hat früher schon lizenzfreie Bücher gedruckt bevor jemand etwas von Mitessern/Parasiten/... labert.

    Stattdessen wird auf die vermutlich weniger genutzten illegalen Book/Zeitschriften-Scanner (siehe ct-Artikel von echt annodazumal) u.ä. verwiesen obwohl das (im Gegensatz zu MP3 vor Jahren) nur eine kleine problemlos verzichtenswerte Teilmenge des Angebotes ist. Aber die erste PresseRegel ist ja natürlich irrelevant (gemeint ist: Dinge nicht falsch darzustellen und für den Leser relevante Infos wie kostenloses ProjectGutenberg zu unterschlagen und sich stattdessen lieber an illegalen Angeboten aufzuhängen).

    Man sollte sich vergegenwärtigen, das die Verlage betteln, gegen Geld gelesen zu werden. Es brauchen also nur die ersten billig-nischen-Anbieter (70%/30% wie bei IphoneAppStore) zu kommen und die fetten bonzo-teuer-Zeitschriften können einpacken (oder schicken ihre Anwälte aber das interessiert bei Nischenzeitschriften wie GameFront oder WerbeZeitschriften(AOK-Memberz-Journal, ADAC-Memberz-Journal, RWE-Kunden-Journal,kostenlose Werbezeitungen...) ja eh nicht). Har har har.

    Das Problem ist zur Zeit eher, das die Verlage weiter fette Prozente abkassieren wollen und die E-Bücher/E-Zeitschriften daher viel zu teuer daherkommen werden. Wieso ist ein Hardcover 39 Euro teuer und das Taschenbuch ein viertel ? Wieso ist das Ebook nicht ein viertel so teuer wie das Taschenbuch sondern soll die total überhöhte Preisbindung bekommen (siehe auch letzte ct) ?
    Im Gegensatz zu MP3/Video ist hier aber die Rechteverteilung besser möglich, als dieses Lizensierungsmischmasch bei MP3/AVI. Die tausende eigenständige BücherAutoren/und hunderte KleineZeitschriftenVerlage knacken also in überschaubarem Zeitrahmen das Kommerz-System.

    Die meisten Zeitschriften haben kleine Abonnenten-Anzahlen und gibt es nur im Abo. Und die wollen gerne verbreitet werden. Das wird dank kostenloser/billigster Verbreitung bald den BonzoVerlagen zum GenickBrecher. Danke Informatik.

    Bevor es wer patentiert:
    Jeder hasst die Post (ich mag die T-COm weniger und weiss haargenau, wieso) obwohl die halbwegs korrekt arbeitet (jaja. Horrorstories in Relation zur Paket/BriefZahl lässt kleinanbieter schlechter aussehen).
    Man kriegt also sein RWE/AOK/...-Journal per Email wenn man will. Wenn man den individualisierten Link im PDF nicht anklickt, kommt es wieder per Post. Und jeder MaulAufreisser hier im Forum hasst die Post (weil er nur miese Mahnungen schickt und selber nichts versendet oder bei Ebay als Verkäufer unfähig ist, das Porto einzukalkulieren). Also werden die Leute klicken, um der Post das Geld nicht zu gönnen. Har har har.
    Man kann das ergänzen indem man für PDF-Email-AOK-Journale ein paar Cent erstattet. Aber das macht i.d.R. zu viel Arbeit und rentiert kaum, wenn man mal tauschticket nutzt und für 85Cent bis 500 Gramm oder 1,45-Cent bis 1.000 Gramm/1kg Bücher versendet und massen-ZeitschriftenSendungen vermutlich nur ein paar Cent ausmachen (abonniert mal nonStandard-Zeitschriften aus USA, das Porto rasiert Euch die ... :-( ). Aber ein ADAC-Journal könnte 1-2 Euro ausmachen. Bei 12 Ausgaben im Jahr (?) sind es dann 12-24 Euro die man sparen und bei der nächsten MitgliedsRechnung oder JahresEndabrechnung(RWE-Journal) erstattet bekommen könnte.
    Und die PDFs sind natürlich viel krasser nutzbar weil interaktiv.

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