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  5. › Lithium-Akkus in zehn Sekunden…

kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

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  1. kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: tmpZonk 12.03.09 - 19:32

    sS

  2. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Rupert 12.03.09 - 19:47

    Doch, bin aber kein profi :P

    Hab da letzten nen Bericht im TV gesehen, dass die an einer neuen Membran (Isolator) arbeiten so ein Gewebe aus Keramik anstatt Plastik...

    Die Akkus explodieren dann auch nimmer so schnell bei Kurzschluss und halten wesentlich höhere Temperatiuren aus.

  3. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Topp profi 12.03.09 - 19:51

    Wenn die Wnergiedichte um ein Drittel sinkt, ist das glaube ich gerade nicht mehr interessant. Man hat in e-Auto sowieso immer das Problem der Reichweite. Da man Lithium Akkus (Vorsichtig!) auch parallel schalten kann und es durchaus Einzel-Zellen mit mehr als 40A Entladestromgibt sehe ich hier nicht so den Engpass...

  4. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Senfgurke 12.03.09 - 19:54

    Senf Senf Senf Senf

  5. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Darkdoom 12.03.09 - 20:09

    Hmm, aber wenn man Akkus so viel schneller laden kann, so
    könnte man ja auch die Anzahl der Akkus verringern. Müsste halt
    nur öfter nachladen, hätte dann aber nicht mehr da ganze Auto
    voller Akkus.

  6. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: naht 12.03.09 - 20:19

    Mir als Profi erscheinen 166 Ah/g enorm viel, um nicht zu sagen zu viel. Besser? ;)

  7. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Replay 12.03.09 - 20:37

    Doch. Das schnelle Laden erhöht aber keineswegs die Lebenserwartung dieser Zellen. Und gerade damit habe ich selbst bei enorm hochqualitativen Zellen im Feldversuch einer Gebäudeversorgung schlechte Erfahrung gemacht. Die Zellen wurden niemals voll aufgeladen (nur bis 80 %) und niemals komplett entladen (nur bis 40 % Restkapazität). Das sollte die Lebenserwartung der Zellen deutlich erhöhen, aber die Anforderung war trotzdem zu hoch. Nach zwei, bzw. drei Jahren waren die Li-Pos verschlissen.

    Die Versorgung besteht aus einem bestimmten Verhältnis von Blei-Gel-Batterien (U-Boot-Batterien amerikanischer Produktion), Ni-MHs (aus Japan) und bis vorgestern noch Li-Pos (auch aus Japan). Die Li-Pos waren lediglich für kleinere Anforderungen gedacht, etwa Licht, PCs oder sowas in der Art.

    Die Li-Pos wurden gegen Ni-MHs ausgetauscht, den Austausch bezahlte der Hersteller der Li-Pos, er war am Feldversuch beteiligt.

    Aus dieser Erfahrung heraus wundert es mich nicht, daß E-Autos mit Li-xx noch auf sich warten lassen und auch der Prius 3 nach wie vor mit Ni-MH daherkommt. Es ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern schlicht der Lebenserwartung bei größeren Anforderungen, was über ein Telefon, Elektrowerkzeug oder Laptop hinausgeht.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  8. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: John2k 12.03.09 - 21:47

    Wenn man das Ganze etwas abspeckt und aus den 10 Sekunden 10 Minuten macht, dann dürfte es doch für ein Handy ausreichen oder? Natürlich ist die Frage, wie flexibel die Technologie ist...

  9. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Modellflieger 12.03.09 - 21:57

    Wenn meine Akkus mal 3 Jahre halten würden. Bei Hochstromentladung halten auch die NIxx Akkus kaum 200 Zyklen. Das einzige, was länger hält sind normale Bleisammler, aber da ist Verhältniss von Gewicht zu gespeicherter Energie sehr schlecht. Wenn man bei möglichst geringem Gewicht möglichst viel Energie speichern will, geht kein Weg an Lixx-Technik vorbei. Ist bei Gebäudeversorgung wohl nicht wichtig, aber im Auto, oder wie bei mir im Modellflugzeug schon. Im Moment muss ich mehr Kapazität(Gewicht) mitschleppen, als ich brauche um den benötigten Strom entnehmen zu können. Das wäre mit den neuen Zellen nicht mehr nötig.

  10. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: fokka 12.03.09 - 22:10

    wie lange halten denn lipos im modellbereich heutzutage? ich hab mich vor ein paar jahren mal dafür interessiert, da waren es aber erst so um die 50 zyklen, was mir damals noch ein bisschen zu wenig war für meinen brushless-truck

  11. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: bla 12.03.09 - 22:43

    Hmm also ich dachte gerade bei Autos ist die Reichweite nicht sooo das Problem.
    Viel eher: Akku leer, 8h laden^^ Da ist dann nix mehr mit "Können gleich losfahren, muss nur eben noch tanken..."

    Mal abwarten, was da noch kommt.

    Im Heimgebrauch könnten sich neue Anwendungsbereiche für die Durchschnitts PCs mit 1kW Netzteil ergeben. Der PC als Universal Ladegerät ;)

  12. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: duiiii 13.03.09 - 01:37

    ich würde mal glatt behaupten, beides ist sind Probleme die gelöst werden müssen für die e-autos...

    einmal kommen die aktuellen ja evtl. mit nem 300-400KG schweren Akku 200KM weit, und dann muss dieser 6-8 Stunden laden.

    die Reichweite muss unbedingt noch erhöht werden, zumindest wenn ein ePkw auch als 1.Wagen dienen soll.

    Für die Stadt bzw. als Zweitwagen gehen die 200km ja.

    Die Ladedauer ist das andere große Problem.

    Es gibt ja Überlegungen, Akku-Shareing, also man mietet den akku, man fährt bei schwachem Akku zur Tanke, und lässt den wechseln, mit einem aufgeladenen...

    Das erfordert aber halt Standards für ein Wechselsystem, und "Tanken" mit genügend Platz.

    5-10 Minuten zum Stromtanken wären da natürlich viel besser, aber die RW sollte da nicht sinken, sie müsste ja eigentlich noch steigen.

    Ok, früher oder später werden die Autos einfach wieder leichter werden müssen - statt 1,5+ Tonnen eben auf 800Kg runter, und die RW erhöht sich gewaltig.

    Evtl. klappt das ja dann mit dem e-Antrieb ;)

    (wobei hier natürlich der Akku auch Zusatzgewicht bedeutet, e-motor ist sicherlich leichter als ein verbrennungmotor/getriebe, aber nicht in diesem Maße, oder?)

    dann bleibt noch die Frage, wielange der Akku hält, ein Austauch wird doch recht teuer werden.

    -> also gibts noch viel zu tun, Akku müsste noch eine höhere Energiedichte haben, schnellladend sein, und günstig in der Fertigung (Resoursenschonend, also wenig Platin & Co) sein.

    Dazu müssen die Autos leichter werden.

    Dann muss nur noch gewährleistet werden, dass die Energie aus der Dose nicht unbedingt aus dreckigen Braunkohle oder Atomwerken stammt, denn dann ist alles nur eine Verlagerung, mit evtl. besseren Filtermöglichkeiten.

  13. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Replay 13.03.09 - 10:37

    Die Batterien, die ich verwende, gibt es auf dem freien Markt nicht zu kaufen. Oder kannst Du Dir mal schnell 'ne U-Boot-Batterie zulegen? ;) Die Technik der Ni-MHs kann man mittlerweile kaufen (z. B. Sanyo Eneloop). Diese Technik wird z. B. im Prius schon seit 1997 eingesetzt, aber damals war das für den Enkunden noch nicht zu haben.

    Und die Li-Pos waren ebenfalls Versuchsbatterien, welche für hohe Anforderungen bei vielen Ladezyklen gedacht waren. Sie sollten aufgrund ihrer Chemie und ihres Separators solchen Anforderungen gerecht werden. Tja, das war wohl nix. Selbst die relativ geringen Anforderungen stellen die Li-Pos vor ein unüberwindbares Hindernis.

    Ich denke, daß noch so einige Zeit vergehen wird, bis taugliche Li-xx kommen, die sich da einsetzten lassen, was größer als ein Laptop ist.

    Die Gebäudeversorgung wird ausschließlich per Photovoltaik und eben den Batterien sichergestellt. Das geht einwandfrei, bis eben auf die Li-Pos. Aber dessen Ausfall hat keinerlei zu Engpässen geführt.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  14. Re: kein Profi da, der seinen Senf dazu geben will.

    Autor: Husare 13.03.09 - 12:39

    duiiii schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Dann muss nur noch gewährleistet werden, dass die
    > Energie aus der Dose nicht unbedingt aus dreckigen
    > Braunkohle oder Atomwerken stammt, denn dann ist
    > alles nur eine Verlagerung, mit evtl. besseren
    > Filtermöglichkeiten.

    Ich finde jedoch auch eine Verlagerung in diesem Fall besser. Ich denke ein zetrales, großes Kraftwerk arbeitet effizienter als viele kleine Verbrennungsmotoren. Und wenn es auch nicht so sein sollte, ist das nicht schlimm. Denn eine Verbesserung von Kraftwerken würde die Umweltfreundlichkeit vieler Elektrowägen betreffen. Außerdem ist Erdöl auch viel zu schade zum Verbrennen. Die Wertstoffe die aus Öl gewonnen werden sind für die modere Medizin, Textilindustrie und was weis ich noch viel wichtiger.

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