Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › MeinProf gewinnt vor Gericht

Frage

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Frage

    Autor: blablub 13.03.09 - 19:54

    Wie verifiziert MeinProf e.V., dass ich tatsächlich von diesem Professor unterrichtet wurde? Ich könnte mir doch einen Fake-Account machen und einfach mal so diverse Professoren schlecht bewerten. Wie wird das verhindert?

    Eigentlich bin ich ja für die mögliche öffentliche, _seriöse_ Bewertungen über Personen des öffentlichen Lebens, aber _nur_ wenn gewährleistet ist, dass diese auch von Personen stammen, die wenigsten eine direkte, _längerfristige_ Erfahrung mit dem Berwerteten hatten.
    Aber diese Einschränkungen sind meist leider nicht gegeben.

  2. Re: Frage

    Autor: Muhaha 13.03.09 - 22:22

    blablub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie verifiziert MeinProf e.V., dass ich
    > tatsächlich von diesem Professor unterrichtet
    > wurde? Ich könnte mir doch einen Fake-Account
    > machen und einfach mal so diverse Professoren
    > schlecht bewerten. Wie wird das verhindert?

    Gar nicht. Wie denn auch?

    Aber das Portal ist, wie bei Spickmich.de, natürlich verpflichtet, rufschädigende und unwahre Behauptungen zu löschen. Und wer sich einmal bei Spickmich.de umschaut, wird erstaunt feststellen, dass die meisten Kommentare fair und sogar positiv sind. Dozenten und Lehrer, die ihren Job vernünftig machen, haben von solchen Portalen nichts zu befürchten, da entsprechende Kommentar-Ausreisser durch eine sehr viel größere Menge positiver Kommentare schnell relativiert werden.

  3. Re: Frage

    Autor: blablub 13.03.09 - 22:31

    Ich rede hier nicht von "Spam" oder Kommentaren wie "der kerl is scheiß blöde!!!"

    Was ist, wenn ich einen gut formulierten, aber sehr negativ-kritischen Kommentar schreibe, mit Begründungen und allem pipapo, _obwohl_ ich _niemals_ irgendwas mit dem bewerteten Menschen zu tun hatte? Halt einach um irgend jemanden zu ärgern?

    Das kann nicht kontrolliert werden. Und das ist der große Mangel an solchen Portalen (nicht nur bei denen, sondern generell im Internet, ich erinnere nur an den falschen "Wilhelm" von und zu Guttenberg - wobei das eher amüsant war, wie der Herr selber sagte).

  4. Re: Frage

    Autor: Muhaha 13.03.09 - 23:41

    blablub schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das kann nicht kontrolliert werden. Und das ist
    > der große Mangel an solchen Portalen (nicht nur
    > bei denen, sondern generell im Internet, ich
    > erinnere nur an den falschen "Wilhelm" von und zu
    > Guttenberg - wobei das eher amüsant war, wie der
    > Herr selber sagte).

    Nein, das kann nicht kontrolliert werden. Das muss aber auch gar nicht kontrolliert werden, wenn man verstanden hat, nach welchen Prinzipien derartige Portale funktionieren. Ich wiederhole mich: Wenn Dein Beitrag Unwahrheiten enthält, muss der Betreiber dies entfernen. Wenn Du dies im Rahmen einer scheinbar einwandfreien Kritik tust ... so what? Es ist nur eine Meinung, die von anderen Meinungen entweder bestätigt wird oder eben nur einen Ausreisser darstellt, den man getrost ignorieren kann.

    So zeigt das Projekt Wikipedia sehr deutlich, dass der Großteil des Unfugs und der Spasseinträge nur eine sehr geringe Lebensdauer haben. Und Einträge, die den NPOV verletzen, haben dort eh keine große Lebensdauer, bzw. werden entsprechend gekennzeichnet (oder notfalls gesperrt), damit dem Leser klar ist, dass er die Informationen in diesem Eintrag nicht grundsätzlich für bare Münze nehmen sollte.

    Kontrolle brauchen hingegen nur die Unmündigen und diejenigen, welche die UNmündigen aus genau diesem Grund in ihrer Unmündigkeit belassen wollen. Damit sie besser kontrolliert werden können ...

  5. Re: Frage

    Autor: Tomtomtomtom 14.03.09 - 00:42

    Ich kenne einige Profs, die das machen um sich in ein besseres Licht zu rücken. Jedoch merkt man schnell, dass diese Wertungen nicht stimmen können, wenn man den Prof mal erlebt hat...

  6. Re: Frage

    Autor: blablub 14.03.09 - 09:02

    DIe meisten Professoren bei MeinProf haben aber nur wenige Bewertungen. Da fällt eine sehr negative schon besonders ins Gewicht. Und wer sagt denn, dass ich mir nicht einfach 3 Fake Acounts mache?

  7. Re: Frage

    Autor: Muhaha 14.03.09 - 12:31

    blablub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DIe meisten Professoren bei MeinProf haben aber
    > nur wenige Bewertungen. Da fällt eine sehr
    > negative schon besonders ins Gewicht. Und wer sagt
    > denn, dass ich mir nicht einfach 3 Fake Acounts
    > mache?

    Na und? Dann stehen dort eine Reihe von Fakeeinträgen. So what? Es ist nur eine Meinung, mehr nicht. Und keine endgültige, verbindliche Aussage über die Befähigung eines Dozenten zu lehren. Wenn es den Dozenten stört, kann er seine Studenten dazu aufrufen, dort objektive Meinungen zu veröffentlichen, im guten Vertrauen darauf, dass er seinen Job richtig macht. Wenn nicht, stört es ihn nicht und er geht einfach seiner Arbeit nach.

    Sprich, Du kannst Deine Manipulationsversuche dort gerne machen. Es interessiert aber keine Sau, weil es es nur eine simple Meinung ohne jede Relevanz ist, die man durch Nachprüfen schnell bestätigen oder verwerfen kann.

  8. Re: Frage

    Autor: Ainer v. Fielen 14.03.09 - 18:11

    blablub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und wer sagt denn, dass ich mir nicht einfach
    > 3 Fake Acounts mache?

    Jemand hat das zu diesem Thema schon gut beantwortet:

    Bei Studenten geht man einfach davon aus, dass sie aus dem Kindergartenalter raus sind und sich Erwachsen verhalten.

    Wen da noch vereinzelt dumme Jungs dabei sind kann man es wohl nicht ändern. Letztlich wird dummes Verhalten auf den dummen Jungen zurückfallen, nicht auf den Prof...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  9. Re: Frage

    Autor: justmy2cents 14.03.09 - 19:03

    Zwischen Verleumdung und einer Meinungsäußerung ist ein schmaler Grad. Angenommen ein Professor ist der totale Experte auf seinem Gebiet und gleichzeitig aber sehr streng in seiner Notenfindung. Ein Student, der nicht besteht, kann in so einem Portal behaupten, der Professor versteht nichts von seinem Fach. Das hat dann nichts mehr mit Meinungsäußerungen zu tun sondern ist eine ungerechtfertigte rufschändigende Aussage (=Verleumdung)!

    Weiterhin versteh ich die Notwendigkeit der Existenz einer solchen Plattformen nicht. Es gibt durchaus Mittel und Wege für jeden Studenten sich zu informieren, wie ein Professor gibt. Zumindest an meiner Uni gabs am Ende des Semesters nach jeder Vorlesung eine Vorlesungsumfrage. Diese wird dann auch veröffentlicht.

    Die Vorteile:
    Es bewerten nur diejenigen, die ihn auch wirklich im Unterricht erlebt haben.
    Der Professor kriegt VIELE Bewertungen, die zusammen ein objektives Bild von jeder Vorlesung in jedem Semester. Eine schlimm negative Bewertung, obs gerecht fertig odernicht, ergibt ein sehr schlechtes Bild von dem Professor bei 3 Vorlesungen.

    Zum Schluss: Ich will absolut keine Plattform in der Studenten öffentlich bewertet werden...

    justmy2cents

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. diconium digital solutions GmbH, Berlin
  2. Hays AG, München
  3. BWI GmbH, München
  4. SULO Digital GmbH, Herford

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (Monitore ab 147,99€ und Laptops ab 279,00€)
  2. 99,99€(Bestpreis!)
  3. GRATIS
  4. (u. a. Twilight Struggle, Carcassonne, Mysterium, Scythe)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
Online-Banking
In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Von Andreas Sebayang

  1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

  1. Amazon: Alexa-Mitarbeiter hatten Zugriff auf persönliche Kundendaten
    Amazon
    Alexa-Mitarbeiter hatten Zugriff auf persönliche Kundendaten

    Ohne große Mühe haben Amazon-Mitarbeiter persönliche Daten eines Kunden einsehen können, wenn dieser ein Alexa-Gerät nutzt. Der Datenzugriff ist zwar limitiert worden, Alexa-Mitarbeiter können aber weiterhin die bei einem Alexa-Gerät hinterlegte Anschrift einsehen.

  2. Interview Heino Falcke: "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"
    Interview Heino Falcke
    "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

    Forscher haben mit der ersten Aufnahme eines schwarzen Lochs Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Dafür waren 20 Jahre Vorarbeit und eine internationale Kooperation nötig. Golem.de sprach mit dem Radioastronomen Heino Falcke, der maßgeblich an dem Projekt beteiligt war.

  3. Microsoft: Absatz von Windows erholt sich
    Microsoft
    Absatz von Windows erholt sich

    Microsoft kann erneut Gewinn und Umsatz durch sein Cloud-Geschäft verbessern. Auch der Windows-Umsatz geht wieder nach oben.


  1. 07:55

  2. 07:00

  3. 23:15

  4. 22:30

  5. 18:55

  6. 18:16

  7. 16:52

  8. 16:15