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  5. › Musikindustrie kritisiert…

Musiker sollen arbeiten

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  1. Musiker sollen arbeiten

    Autor: TestABob 16.03.09 - 10:07

    und wer benötigt heutzutage noch Musikkonzerne?

    Genau. Keiner. Die Zeiten sind vorbei. Kapiert das endlich mal und geht sterben.

  2. Re: Musiker sollen arbeiten

    Autor: KreativBerater 16.03.09 - 10:55

    Musiker arbeiten. Und viele arbeiten weitaus härter als du. Kreativ zu sein erfordert u.U. ein gewisses Maß an Selbstauszehrung, etwas, dass Jobbern wie dir vollkommen fremd ist. Künstler zu sein ist ein Fluch der dich umtreibt und nicht schlafen lässt: 24/7 arbeiten, kein Kopf-dicht nach 4 ...

  3. Re: Musiker sollen arbeiten

    Autor: TestABob 16.03.09 - 11:45

    Dann sei mal kreativ und ließ den Text, und nicht nur plakative Überschriften !

    Thema verfehlt.

  4. @ KreativBerater

    Autor: 2laky 16.03.09 - 12:03

    Du solltest dir mal die genaue Definition eines Künstlers ansehen!
    Ein Künstler schaft sein Werk mit dem ausschließlichen Ziel eine Botschaft/Absicht darzustellen. Kommerzielle Absichten dürfen dabei keine Rolle spielen.
    Wird Kunst mit der Absicht geschaffen sie zu veräußern, bzw einen Kundenwunsch zu befriedigen, nennt sich das ganze Kunsthandwerk mit der Folge, dass der Künstler mit dem Verkauf alle Rechte an den Käufer abtritt (Beispiel Goldschmied - der kann dir auch nicht sagen, wass du mit seinem Schmuck machen darfst und was nicht)

    Vorallem die MusikIndustrie besteht vornehmlich aus Kunsthandwerkern, die Musik produzieren um Kundenwünsche zu befriedigen und ihre Werke zu veräußern. Um aber mehr Geld zu bekommen hat die MI sehr viel Aufwand betrieben Musiker zu echten Künstlern zu stilisieren, obwohl diese Definition nicht zutrifft, zudem ist es auch eine Erfindung die sich erst in den frühen 80gern durchgesetzt hat. Mozart und KO haben ihren Lebensunterhalt noch mit Festanstellungen und Auftragsarbeiten verdient, Beatles und Presley wurden nicht als Künstler sondern als Performer bezeichnet. Die Idee Musiker als Künstler zu bezeichnen mit dem Ziel ihre Produkte exclusiver zu vermarkten kam erst mit den frühen Rap auf, als man auch damit begann deren gesellschaftlichen Aufstieg aus den Slums an die Spitze der Gesellschaft medial zu vermarkten.

    Inzwischen ist jeder dahergelaufener Klampfenzupfer ein "Künstler" eine Inflation des Musikwerts, die die MI selbst verursacht hat und jetzt versucht diese Inflation aufzuhalten, indem der Musikwert durch Gerichte festgelegt werden soll.

  5. Re: Musiker sollen arbeiten

    Autor: ADSC 16.03.09 - 12:03

    Sie sollen Arbeiten, dabei gibt es schon jetzt nicht genügend Arbeitsplätze für alle und in Zukunft noch weniger !

  6. Re: Musiker sollen arbeiten

    Autor: JTR 16.03.09 - 12:05

    Blabla... mehr fällt mir dazu nicht ein. Musiker haben meist ein gemütliches Leben. Keiner von uns kann erst um 9 Uhr aufstehen und dann mal sich "kreativ" betätigen. Ich muss auch jeden Tag konstruktiv, kreativ tätig sein. Nur habe ich für eine Problem von 60min nicht ein halbes Jahr Zeit, falls du verstehst was ich meine.

  7. Re: Musiker sollen arbeiten

    Autor: TestABob 16.03.09 - 12:28

    Für kreative Arbeti braucht man doch keinen Arbeitsplatz ;-)

  8. Re: @ KreativBerater

    Autor: TestABob 16.03.09 - 12:30

    100% ack

  9. +++++plus plus

    Autor: Merkbefreit 16.03.09 - 14:58

    Auf den Punkt gebracht!

  10. Scheinargumente

    Autor: Retro 16.03.09 - 15:23

    2laky schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du solltest dir mal die genaue Definition eines
    > Künstlers ansehen!
    > Ein Künstler schaft sein Werk mit dem
    > ausschließlichen Ziel eine Botschaft/Absicht
    > darzustellen. Kommerzielle Absichten dürfen dabei
    > keine Rolle spielen.
    > Wird Kunst mit der Absicht geschaffen sie zu
    > veräußern, bzw einen Kundenwunsch zu befriedigen,
    > nennt sich das ganze Kunsthandwerk mit der Folge,
    > dass der Künstler mit dem Verkauf alle Rechte an
    > den Käufer abtritt (Beispiel Goldschmied - der
    > kann dir auch nicht sagen, wass du mit seinem
    > Schmuck machen darfst und was nicht)

    *hüstel*

    Ich bin der Meinung, dass man als Laie nicht solche Äußerungen von sich geben darf. Der "Kunsthandwerker" hat sehrwohl ein Recht darauf, dass Du seine Kunst nicht veränderst. Ebenso Architekten, die ein Haus gestalten. Das nennt man Urheberrecht.

    In der Tat wird jedoch kein Goldschmied klagen - auch wenn er je nach Schaffenshöhe definitiv ein Recht darauf hat.

    Also kurz: Werfe bitte nicht mit falschen Scheinargumenten um Dich, wenn Du kein gelernter Jurist bist.




  11. Re: Scheinargumente

    Autor: KGEN 16.03.09 - 15:28

    Aber es geht eben kein Goldschmied dagegen an, weil es Schwachsinn wäre. Und vor allem würde er so seinen festen Kundenstamm verlieren.
    Gleiches mit dem Kunsthandwerker.

  12. Re: Musiker sollen arbeiten

    Autor: surfenohneende 16.03.09 - 15:37

    Die großen Musikkonzerne sind mittlerweile so überflüssig,
    wie ein Krebsgeschwür (und zu diesem sind sie mittlerweile
    auch schon mutiert).
    -> JEDER Käufer = Potentieller Raubkopierer = Feind.
    -> JEDER Käufer = Feind.
    -> Feind vernichten = Käufer vernichten (da leistet sie
    gute Arbeit)
    Nichts kann die Musikindustrie besser zerstören, als
    die Musikindustrie.
    Glückwunsch!

  13. +++

    Autor: Zurreal 16.03.09 - 15:39

    Gut argumentiert!

  14. Re: Scheinargumente

    Autor: Laienprediger 16.03.09 - 16:02

    > Also kurz: Werfe bitte nicht mit falschen Scheinargumenten um Dich,
    > wenn Du kein gelernter Jurist bist.

    Klasse. Vertrittst Du hier eigentlich noch einen Rechtsstaat, dessen Regeln dem klaren Menschenverstand zugänglich sind, oder einen nur noch mit juristischen Winkelzügen erklärbaren Gesetzesstaat?

    Es ist eine ganz gehörige Unverschämtheit, anderen Laien das Recht zur Argumentation und Meinungsäußerung abzusprechen. Juristen scheinen durch Déformation professionnelle unfähig zu sein, Sachverhalte so zu beurteilen, wie sie sich dem Rest der Menscheit darstellen. Daher ist eine juristische Behandlung des Sachverhalts hier völlig uninteressant.

  15. Re: Scheinargumente

    Autor: Captain 16.03.09 - 20:14

    Retro schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin der Meinung, dass man als Laie nicht
    > solche Äußerungen von sich geben darf. Der
    > "Kunsthandwerker" hat sehrwohl ein Recht darauf,
    > dass Du seine Kunst nicht veränderst. Ebenso
    > Architekten, die ein Haus gestalten. Das nennt man
    > Urheberrecht.
    >

    Mumpitz, wenn ich von einem Architekten ein Haus bauen lasse,
    dann kann ich das nach Belieben umbauen, insofern die Ämter es genehmigen...

    > In der Tat wird jedoch kein Goldschmied klagen -
    > auch wenn er je nach Schaffenshöhe definitiv ein
    > Recht darauf hat.
    >

    Er hat ein Recht darauf, das sein geschaffenes nicht kopiert wird, aber verändern ist erlaubt.

    > Also kurz: Werfe bitte nicht mit falschen
    > Scheinargumenten um Dich, wenn Du kein gelernter
    > Jurist bist.
    >

    du auch nicht...

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