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Wechselfrust

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  1. Wechselfrust

    Autor: MichaelOO 16.03.09 - 09:44

    Seit etwa 6 Wochen probiere ich auf meinem neuen privaten Notebook den Umstieg auf OpenOffice. Nach 12 Jahren MS Office im Büro eine herbe Umstellung, aber irgendwie wollte ich dann doch nicht das Geld für eine Lizenz ausgeben nur um daheim "mal gelegentlich einen Brief zu schreiben".

    Während ich von den Funktionen und der Kompatibilität am Anfang noch schwer beeindruckt war, überwiegt inzwischen der Frust. Einfach zu viele Funktionen die sich über Jahre mit MS Produkten eingeschliffen haben funktionieren nicht - oder zumindest anders. Einfache Beispiele sind cut/paste Funktionen aus anderen Programmen (was mit der Formatierung passiert ist schwer vorherzusagen), Bildpositionierungen, Tabellen/Listen/Text Formatierungen, Default Werte, Positionen von Items in der UI, etc. Alles recht ähnlich, aber doch irgendwie anders. Teilweise sicherlich sogar "besser" implementiert oder so anpassbar das es ähnlicher wäre, aber trotzdem nervig für den Anwender.

    Schlussendlich habe ich jetzt den Punkt erreicht das ich doch das Geld für MS Office ausgebe - was weniger mit dem Programm zu tun hat als schlicht mit Faulheit mich im Büro und daheim immer wieder umzustellen. Gerade am Wochenende will man sich ja eigentlich entspannen. Nach einem "durchgefluchten" Wochenende beim Bau eines komplexeren Dokument in OO habe ich die Nase voll (schlussendlich ging alles, es hat nur gedauert). Meine Zeit ist mir das Geld wert.

    Die Jungs und Mädels von OO machen eigentlich nix falsch, aber so lange die Lernkurve steiler ist als die Lizenzkosten von MS Office bleibe ich dabei. Im guten Gewissen das das ein Teufelskreis ist :)

    Falls noch jemand ein "Killerfeature" von OO kennt das die Lernkurve Wert ist, immer her damit.

    Sicherlich ein sehr subjektiver Post und nur slightly on-topic, aber während meiner ersten Tasse Kaffee kann man sich ja auch mal Luft machen ;)



  2. Re: Wechselfrust

    Autor: Klotzi 16.03.09 - 09:54

    Ich schließe mich an. Persönlich bin ich der Meinung, das OSS Software sich weitestgehend an der Bedienung des "Industriestandards" orientieren sollte, wenn sie diesen denn abzulösen gedenkt - es ist nur im Sinne der User. Genau das selbe Problem habe ich nämlich mit GIMP<->Photoshop. Die Bedienung von Photoshop ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Wer mit GIMP die Anfänge macht, dem ginge es sicher umgekehrt genauso, dennoch ist Photoshop das wichtigere Programm. Die Funktionen gleichen sich größtenteils, nicht jedoch die Bedienkonzepte. Und hier ist GIMP keinesfalls besser - nur (unnötigerweise) anders.

  3. Re: Wechselfrust

    Autor: Benni_de 16.03.09 - 09:56

    Unter Windows mag GIMP ja umständlich zu bedienen sein. Außerdem arbeiten Usability Leute ja an einer neuen Oberfläche, wird aber wohl noch ne Weile dauern

  4. Re: Wechselfrust

    Autor: Klotzi 16.03.09 - 10:06

    So schlimm ist das garnicht, und der Unterschied zu Linux beschränkt sich eigentlich auf die Fenster. Es sind eben ein paar subtile aber grundlegende (weil vielgenutzte) Unterschiede in der Bedienung der Tools vorhanden - die sind einfach anders (nicht besser oder schlechter). Auch mit der Oberfläche habe ich nur ein paar kleine Probleme. Mein Punkt ist einfach: Wenn du es nicht wirklich besser als Photoshop machen kannst, mach es genauso.
    Im Übrigen halte ich GIMP wie auch Photoshop für völlig veraltete Dinosauriersoftware. Ich warte auf ein Programm was mir einen völlig nonlinearen und nichtdesktruktiven Workflow ermöglicht, wie ich es schon von mancher 3D-Software gewöhnt bin. (Zumindest teilweise geht es da ja schon mit der Einbindung von GEGL in Gimp voran)

  5. Re: Wechselfrust

    Autor: Ekelpack 16.03.09 - 10:13

    "Ich kenne mich ja mir MS Office aus, darum ist OpenOffice nichts für mich."

    Das ist ein Argument, das man nicht zählen kann.
    Ich habe jahrelang als Dozent und Trainer für Officeanwendungen gejobbt und habe dieses Argument hunderte Male gehört.

    Wenn man den Leuten dann aber einmal auf die Finger schaut, sieht man dass Sie weder mit dem einen noch mit dem anderen umgehen können.
    Hauptanwendung bei solchen Leuten ist meistens "Word" / "Writer":

    - Formatvorlagen? Nee... ich benutze die Toolbar... das geht schneller.

    - Ach... über Formatvorlagen kann ich ein automatisches Inhaltsverzeichnis und eine Gliederung erstellen?
    Ja... aber mein Dokument muss ja schnell fertig werden... zum nächsten Mal bestimmt, aber jetzt mache ich es eben zu Fuß.
    Funktioniert das denn überhaupt richtig?

    - Kapitelüberschriften in den Kopfzeilen? Ja... das kann ich doch schnell von Hand eintippen. Oh... geht nicht? Wie richtet man noch mal schnell Bereiche ein? Ach... ich lasse die einfach weg.

    - Serienbriefe? Ach... ich speichere ds Dokument immer mit "Speichern unter..." Das geht schneller... bevor ich mich da jetzt eingearbeitet habe...

    - Tabulator? Ich nehme immer die Textausrichtung und Leerzeichen

    usw.

    Meiner Erfahrung nach kennt sich so gut wie niemand in MS Office aus und könnte seinen Anfängerkram genau so gut mit Wordpad oder eben OpenOffice machen.

    Die Leute liefern dilletantische Ergebnisse ab und vernichten auf dem Weg dahin Arbeitszeit.


    Also... lasst die Mitarbeiter anständig schulen, sie können es nämlich eh nicht, egal was sie behaupten.
    Und wenn die Mitarbeiter sowieso eine Schulung brauchen, dann macht die Wahl der OfficeSuite keinen Unterschied mehr aus.

    Es ist aber schön zu lesen, dass Du es anders machst.

  6. Re: Wechselfrust

    Autor: Frickeln ade 16.03.09 - 10:15

    MichaelOO schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Seit etwa 6 Wochen probiere ich auf meinem neuen
    > privaten Notebook den Umstieg auf OpenOffice. Nach
    > 12 Jahren MS Office im Büro eine herbe Umstellung,
    > aber irgendwie wollte ich dann doch nicht das Geld
    > für eine Lizenz ausgeben nur um daheim "mal
    > gelegentlich einen Brief zu schreiben".
    >
    > Während ich von den Funktionen und der
    > Kompatibilität am Anfang noch schwer beeindruckt
    > war, überwiegt inzwischen der Frust. Einfach zu
    > viele Funktionen die sich über Jahre mit MS
    > Produkten eingeschliffen haben funktionieren nicht
    > - oder zumindest anders. Einfache Beispiele sind
    > cut/paste Funktionen aus anderen Programmen (was
    > mit der Formatierung passiert ist schwer
    > vorherzusagen), Bildpositionierungen,
    > Tabellen/Listen/Text Formatierungen, Default
    > Werte, Positionen von Items in der UI, etc. Alles
    > recht ähnlich, aber doch irgendwie anders.
    > Teilweise sicherlich sogar "besser" implementiert
    > oder so anpassbar das es ähnlicher wäre, aber
    > trotzdem nervig für den Anwender.
    >
    > Schlussendlich habe ich jetzt den Punkt erreicht
    > das ich doch das Geld für MS Office ausgebe - was
    > weniger mit dem Programm zu tun hat als schlicht
    > mit Faulheit mich im Büro und daheim immer wieder
    > umzustellen. Gerade am Wochenende will man sich ja
    > eigentlich entspannen. Nach einem
    > "durchgefluchten" Wochenende beim Bau eines
    > komplexeren Dokument in OO habe ich die Nase voll
    > (schlussendlich ging alles, es hat nur gedauert).
    > Meine Zeit ist mir das Geld wert.
    >
    > Die Jungs und Mädels von OO machen eigentlich nix
    > falsch, aber so lange die Lernkurve steiler ist
    > als die Lizenzkosten von MS Office bleibe ich
    > dabei. Im guten Gewissen das das ein Teufelskreis
    > ist :)
    >
    > Falls noch jemand ein "Killerfeature" von OO kennt
    > das die Lernkurve Wert ist, immer her damit.
    >
    > Sicherlich ein sehr subjektiver Post und nur
    > slightly on-topic, aber während meiner ersten
    > Tasse Kaffee kann man sich ja auch mal Luft machen
    > ;)

    Ich wurde kuerzlich an der Arbeit gezwungen, nach jahrelangem OpenOffice-Einsatz auf MS Word zu wechseln. Ich muss sagen, mir ging es ganz genauso, wie du das beschreibst. Das Problem ist also nicht OO zuzuschreiben, sondern allgemein dem Wechseln von Software. Und nein, OO wurde nicht geschrieben, um etwas anderes abzuloesen, sondern um eine bessere Alternative zu bieten. Am Ende ueberwiegen _fuer mich_ weiterhin die Features von OO sowie die Bugs von MS Word. Privat wuerde ich mir auch nie Word kaufen und geschaeftlich wuerde ich es auch nicht einsetzen, wenn ich zu entscheiden haette. Anders sieht es mglw. mit Outlook aus - Thunderbird ist hier schon etwas hinterher und leider ist hier in den letzten Jahren nicht viel passiert, was ich sehr bedauerlich finde. Privat reicht mir TB dennoch.

  7. Re: Wechselfrust

    Autor: squamp 16.03.09 - 10:18

    so ging es mir vielmehr als ich das erste Mal jemanden bei einer Präsentation mit PP2007 helfen sollte. Diese völlig umgestrickte Bedienoberfläche mit den ach so coolen Ribbons hat mich nach 10min zu OOO3 greifen lassen. Genausogut hätte ich auch meinen Laptop mit Office 2003 nehmen können. Da sich MS alle Jubeljahre ein neues Bedienkonzept ausdenkt, sollte man diesem "Standard" sicher nicht hinterherhecheln. Ich musst im Laufe der Jahre mit verschiedenen Officepaketen (AmiPro dann WordPRo, dann Wordperfekt, dann MS Office 97, 2000, 2003 und ab 2000 parallel mit OOO) aber nur bei MS musste ich streckenweise verzweifeln, da die Funktionen wahllos in Menüs verteilt und bei jeder Version "verbessert" wurden.

    squamp

  8. Re: Wechselfrust

    Autor: Umgerüstet 16.03.09 - 10:18

    Wir haben vor drei Jahren umgestellt, und hatten auch zum Teil mit massiven Umgewöhnungsaufwand zu kämpfen. Inzwischen haben wir uns dran gewöhnt, Prozesse laufen sicher und auf hohem Niveau.

    Irgendwann habe ich mich auch mal dran errinnert, wie ich mir TOC-Programmcodes und Workarounds bei Ziationsschwächen für MS-Word angearbeitet habe - Und das war auch nicht grade einfach. Man bekommt es halt leichter antrainiert (weil MS-Wissen omnipräsent), aber im Endeffekt ist es egal, welches System es ist: beide müssen gelernt werden.

    Da ich im Laufe der Jahre aber immer wieder Systemupgrades und Betriebssystem-Wechsel (von 95 bis Vista) erlebt habe, habe ich die Lust verloren, immer wieder massig Geld für neue Lizenzen hinzulegen. Langfristig spart man mit OpenSource-Software, solange man selbst in der Lage ist, die Installation und das Tweaking zu beherrschen.

    (Das einzige was wirklich noch auf Windows verwirft ist paradoxerweise Adobe Acrobat Professional)

  9. Re: Wechselfrust

    Autor: blabla 16.03.09 - 10:19

    Hmm... als aktiver Nutzer beider Programme (OO und Gimp) kann ich euch nur teilweise zustimmen. Für einfache Pixeleien reicht Gimp völlig aus. Aber auch ich stoße (nach mehrjähriger Gewöhnungszeit) immer noch an der Bedienung des Tools an. Gott sei dank wird daran gearbeitet...

    Was Open Office angeht: hier bin ich seit Beginn meines Studiums mit zu Gange und nutze es, wann immer möglich (das heißt, immer, wenn nicht der Auftrag besteht, irgendwelche Dinge MS-kompatibel mit VB Makros zu erstellen). Und bei Open Office halte ich es für wirklich übertrieben, die Oberfläche als unbenutzbar zu bezeichnen. Klar ist nich immer alles besser gelöst als bei MS-Office. Aber die Tatsache, dass es sich in einigen Dingen anders verhält ist für mich ok. Die Umgewöhnung ging schnell und mittlerweile hab ich die gleichen Probleme, wenn ich zur Abwechslung mal wieder mit MS-Office rumhantiere...

    Den Anspruch zu haben, dass ein neues Programm genauso bedienbar sein muss, wie alle anderen halte ich für übertrieben...

    Aber ja. Nur meine fünfzig Eurocent :)

  10. Re: Wechselfrust

    Autor: Umgerüstet 16.03.09 - 10:21

    Frickeln ade schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich muss sagen, mir ging es ganz
    > genauso, wie du das beschreibst. Das Problem ist
    > also nicht OO zuzuschreiben, sondern allgemein dem
    > Wechseln von Software.

    ---> Siehe mein zufällig zeitgleiches Posting:
    https://forum.golem.de/read.php?31271,1681404,1681468#msg-1681468

    Ich plädiere auch auf jeden Fall dazu, den Einarbeitungsaufwand für MS-Produkte nicht zu unterschlagen...

  11. Re: Wechselfrust

    Autor: Frickeln ade 16.03.09 - 10:25

    squamp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > so ging es mir vielmehr als ich das erste Mal
    > jemanden bei einer Präsentation mit PP2007 helfen
    > sollte. Diese völlig umgestrickte Bedienoberfläche
    > mit den ach so coolen Ribbons hat mich nach 10min
    > zu OOO3 greifen lassen. Genausogut hätte ich auch
    > meinen Laptop mit Office 2003 nehmen können. Da
    > sich MS alle Jubeljahre ein neues Bedienkonzept
    > ausdenkt, sollte man diesem "Standard" sicher
    > nicht hinterherhecheln. Ich musst im Laufe der
    > Jahre mit verschiedenen Officepaketen (AmiPro dann
    > WordPRo, dann Wordperfekt, dann MS Office 97,
    > 2000, 2003 und ab 2000 parallel mit OOO) aber nur
    > bei MS musste ich streckenweise verzweifeln, da
    > die Funktionen wahllos in Menüs verteilt und bei
    > jeder Version "verbessert" wurden.
    >
    > squamp

    absolut korrekt. mit meinen office97-/2000-kenntnissen sah ich bei word 2003 teilweise ziemlich alt aus. word 2007 hab ich nur gesehen und diese ribbons will ich garantiert nicht haben - sowas ist doch kein bedienkonzept... bei einer textverarbeitung steht der text im mittelpunkt und nicht die 200 icons, die mich sonst staendig ablenken wuerden... wenn ich funktionen brauche, schaue ich lieber in ein gut sortiertes menu. - ach so, das gab es ja bei ms office auch noch nie...

  12. Re: Wechselfrust

    Autor: OO.org User 16.03.09 - 10:26

    OpenOffice hat nicht das Ziel MS Office nachzubauen. Wer das erwartet bleibt lieber bei MS Office.

  13. Wechselgrund

    Autor: interessierter Leser 16.03.09 - 10:35

    Versuche mal mit Excel CSV-Dateien zu verarbeiten (also Lesen, Ändern, Speichern)... der Wechselgrund wird sich Dir _aufzwängen_! ;-)

  14. Re: Wechselfrust

    Autor: MichaelOO 16.03.09 - 10:40

    Gut zu sehen das ich nicht der einzige bin der sich am Montag morgen mal Luft machen muss :)

    Ich habe längere Zeit meine Brötchen mit COM Automatisierung von Office Programmen verbracht und kenne daher die Tools ganz gut - sowohl von der UI als auch was "drunter" steckt. Fühle mich daher jetzt nicht so 100% von deinen Argumenten angesprochen.

    Grundlegend gebe ich Dir aber mit dem schlechten Schulungsstand vieler Mitarbeiter Recht und das die Wahl der Office Suite kaum eine Rolle spielt wenn man von Grund auf schult. Häufig bringen aber viele Mitarbeiter Vorkenntnisse in MS Produkten mit (oder behaupten sie zu haben), ebenso haben viele Firmen alten Code (z.B. COM, Makros, etc) die nur mit MS laufen.

    Schlussendlich siegt meist doch der innere Schweinehund und man bleibt beim bekannten - selbst wenn es langfristig ein Gewinn wäre zu wechseln. Ist nicht logisch, aber nur allzu menschlich :)

  15. Re: Wechselfrust

    Autor: nilfilter 16.03.09 - 10:41

    MichaelOO schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Falls noch jemand ein "Killerfeature" von OO kennt
    > das die Lernkurve Wert ist, immer her damit.
    Auf Anhieb fällt mir der Navigator ein. Gerade bei größeren, komplexen Dokumenten geht's doch kaum ohne ;)
    K.A., ob sowas schon in MS Office 2007 existiert, bis 2003 gab's da nichts Vergleichbares.

  16. Formate unter Word besser???

    Autor: Suseberlin 16.03.09 - 10:45

    Hmmm,

    was mach ich dann hier bloss gerade falsch... Es gibt keine Möglichkeit, die Texte aus meiner Hostapplikation für die Handbucherstellung in einem vernünftigen Format einzufügen. Ich sehe wirklich nicht, wo Word da Stärken haben soll...

    Gut, dass ich für sowas immer mein OpenOfficePortable dabei habe.
    Suse

  17. Re: Wechselfrust

    Autor: MichaelOO 16.03.09 - 10:48

    Das Argument bzw. der Frust funktioniert in beide Richtungen und hat schlussendlich fast nix mit der Qualität der Produkte zu tun.

    In vielen anderen Bereichen (zB Browser oder Instant Messenger) gestaltet sich der Übergang aber irgendwie einfacher. Obwohl der Vergleich aufgrund der Komplexität etwas hinkt.

    Der Mensch ist sprichwörtlich ein Gewohnheitstier. Schade das darauf in der Software Entwicklung so wenig Wert gelegt wird (mache ich zugegegeben in meiner eigenen Software nicht anders).

    Ein guter "migration wizard" von MS<->OO wäre vermutlich für alle hilfreich.

  18. Re: Wechselfrust

    Autor: Tantalus 16.03.09 - 10:51

    MichaelOO schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Grundlegend gebe ich Dir aber mit dem schlechten
    > Schulungsstand vieler Mitarbeiter Recht und das
    > die Wahl der Office Suite kaum eine Rolle spielt
    > wenn man von Grund auf schult. Häufig bringen aber
    > viele Mitarbeiter Vorkenntnisse in MS Produkten
    > mit (oder behaupten sie zu haben),

    Der Schulungsaufwand, der beim Wechsel von MS-O2k3 auf MS-O2k7 notwendig ist, dürfe aber den für einen Wechsel auf OOo deutlich übersteigen.

    > ebenso haben
    > viele Firmen alten Code (z.B. COM, Makros, etc)
    > die nur mit MS laufen.

    Das einer der wenigen wirklich stichhaltigen Gründe, der viele meiner Kunden von einem Wechsel auf OpenOffice abhält. Denn einfach mal sämtliche Dokumentvorlagen (die zum Großteil mit Makros arbeiten) sowie einen über Jahre hinweg auf dieser Basis entstandenen Dokumentenbestand zu konvertieren... Das geht ins Geld.

    Gruß
    Tantalus

  19. Re: Wechselgrund

    Autor: Ainer v. Fielen 16.03.09 - 11:18

    Das stimmt! Excel und CSV, zwei Welten prallen aufeinander! Ich arbeite gerne mit Excel, seit ich jedoch öfter auch mit CSV zu tun habe bleibt mir da nur OO, das CSV perfekt handlen kann!

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  20. Re: Wechselfrust

    Autor: EgoTroubler 16.03.09 - 11:30

    Tantalus schrieb:
    ...
    >
    > Der Schulungsaufwand, der beim Wechsel von MS-O2k3
    > auf MS-O2k7 notwendig ist, dürfe aber den für
    > einen Wechsel auf OOo deutlich übersteigen.

    nicht unbedingt - die Ribbons sorgen für nicht wenig Verwirrung bei den Benutzern. In meiner Firma häufen sich die "wo finde ich..."-Anrufe - brrr - In meinen Bekanntenkreis steigen die Leute nach und nach auf OoO um und das obwohl sie auf der Arbeit MS benutzen... "weil es einfacher ist"...
    Abgesehen davon: nach meiner bisherigen Erfahrung schicken die wenigsten Firmen Ihre Mitarbeiter auf Schulungen für "normale" Office Anwendungen - das wird in der Regel (berechtigterweise?) vorrausgesetzt...

    > Das einer der wenigen wirklich stichhaltigen
    > Gründe, der viele meiner Kunden von einem Wechsel
    > auf OpenOffice abhält. Denn einfach mal sämtliche
    > Dokumentvorlagen (die zum Großteil mit Makros
    > arbeiten) sowie einen über Jahre hinweg auf dieser
    > Basis entstandenen Dokumentenbestand zu
    > konvertieren... Das geht ins Geld.

    Leider war - und meiner Meinung nach der einzige Grund der wirklich dagegen spricht...

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