Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Seehofer fordert Spieleverbote (Update)

Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Matthias75 16.03.09 - 11:38

    Hallo zusammen,

    ich stimme klar mit Herrn Seehofer überein: Killerspiele gehören verboten!
    Wenn ich den ganzen Tag oder stundenlang Menschen oder menschenähnliche Gestalten niedermetzle, mit Kettensäge, Schrotflinte und was weiß ich noch für furchtbare Waffen,
    wieso soll sich das nicht auf den Alltag übetragen, insofern, dass die Hemmschwelle für Gewalt sinkt?
    Das liegt doch eindeutig auf der Hand.
    Warum sonst werden z.B. Piloten zunächst in einem Flug-Simulator geschult, um anschließend real zu fliegen? Da ist der Zusammenhang doch auch offensichtlich.
    Ehrlich gesagt bin ich froh, dass das Thema endlich mal wieder auf den Tisch kommt.

    Ich habe mir vor einiger Zeit ein PC-Spiele Magazin durchgeblättert... hätte ich nicht gewußt, dass es ein Spiele-Magazin ist, hätte ich es für ein Horror-Fan-Magazin oder ein satanisch angehauchtes Schundblatt gehalten. Soll denn das so weitergehen?

    Spiele sollen vor allem Spaß machen! Ich weiß noch wie ich mit Freude stundenlang Railroad Tycoon gezockt habe, oder Super Mario 64 auf dem N64, oder Zelda... super Spiele ohne Killer-Horror-Einlagen.
    Es ist Blödsinn zu meinen, Spiele müssten besonders brutal sein um sich gut zu verkaufen. Sonst müssten Super Mario Galaxy oder Little Big Planet floppen.

    Also hoffentlich gibt es da ein Umdenken. Auch der jüngeren Computer-Spieler zuliebe!

    Also für mich ganz klar:
    Alle Killerspiele gehören verboten, alle Horror-Spiele ab 18 und nicht öffentlich beworben!
    (Mit Schaudern erinnere ich mich noch an den Testbericht zu Bioshock... Wie bitte? Kleine Mädchen brutal umbringen? Sind die denn des Wahnsinns? Dieses Game gehört klar auf den Index!)

    Wir wollen uns doch keine herzlos amok-laufende Killer-Jugend züchten?!!!

    Matthias

  2. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Blork 16.03.09 - 11:43

    > ich stimme klar mit Herrn Seehofer überein:
    > Killerspiele gehören verboten!
    > Wenn ich den ganzen Tag oder stundenlang Menschen
    > oder menschenähnliche Gestalten niedermetzle, mit
    > Kettensäge, Schrotflinte und was weiß ich noch für
    > furchtbare Waffen,
    > wieso soll sich das nicht auf den Alltag
    > übetragen, insofern, dass die Hemmschwelle für
    > Gewalt sinkt?
    > Das liegt doch eindeutig auf der Hand.
    > Warum sonst werden z.B. Piloten zunächst in einem
    > Flug-Simulator geschult, um anschließend real zu
    > fliegen? Da ist der Zusammenhang doch auch
    > offensichtlich.

    Nach Flugsimulatoren ist aber noch keiner Amok-Geflogen, oder.




    >
    > Ich habe mir vor einiger Zeit ein PC-Spiele
    > Magazin durchgeblättert... hätte ich nicht gewußt,
    > dass es ein Spiele-Magazin ist, hätte ich es für
    > ein Horror-Fan-Magazin oder ein satanisch
    > angehauchtes Schundblatt gehalten. Soll denn das
    > so weitergehen?


    Hoffentlich.


    >
    > Spiele sollen vor allem Spaß machen! Ich weiß noch
    > wie ich mit Freude stundenlang Railroad Tycoon
    > gezockt habe, oder Super Mario 64 auf dem N64,
    > oder Zelda... super Spiele ohne
    > Killer-Horror-Einlagen.
    > Es ist Blödsinn zu meinen, Spiele müssten
    > besonders brutal sein um sich gut zu verkaufen.
    > Sonst müssten Super Mario Galaxy oder Little Big
    > Planet floppen.




    >
    > Also hoffentlich gibt es da ein Umdenken. Auch der
    > jüngeren Computer-Spieler zuliebe!




    > Also für mich ganz klar:
    > Alle Killerspiele gehören verboten, alle
    > Horror-Spiele ab 18 und nicht öffentlich
    > beworben!
    > (Mit Schaudern erinnere ich mich noch an den
    > Testbericht zu Bioshock... Wie bitte? Kleine
    > Mädchen brutal umbringen? Sind die denn des
    > Wahnsinns? Dieses Game gehört klar auf den
    > Index!)

    Das ist pädagogisch wertvoll ;-9 Wenn man sie nicht umbringt bekommt man später mehr "EVE"


    > Wir wollen uns doch keine herzlos amok-laufende
    > Killer-Jugend züchten?!!!

    Würde aber besser zu den Erwachsenen passen, die dafür verantwortlich sind, dass Deutsche Jugendliche Särgeweise aus Afghanistan zurückkommen.

    > Matthias






    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.09 12:11 durch uk (Golem.de).

  3. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Misopilami 16.03.09 - 11:52

    100% ack.
    Wenn ich hiel lese was verblendete Killerspiel Nerds ablassen dann werd eich richtig Sauer. Ihr seit wohl derart verblendet und Krank das ihr ohne Gewalt nicht mehr Leben könnt. Wer Gewalt mit Spielspass gleichsetzt gehört in Behandlung.
    Gerade die von Matthias75 aufgezählten Spiele zeigen doch dass Spiele auch ohne Gewalt spass machen können.
    Die meisten Poste hier im Forum bestätigen eher meine Ansicht das Killerspiele verboten gehören. Wenn diese Spiele solche Ansichten wie bei euch bewirken dann sind sie wirklich gefährlich.

  4. Falsch

    Autor: d2 16.03.09 - 11:59

    Untersuchungen haben ergeben, dass dies nicht der Fall ist.

    Man muss natürlich voraussetzen, dass "Killerspiele" erst aber 16 bzw. 18 Jahren gespielt werden.
    Vorher nur mit Erlaubnis der Eltern und wenn diese nicht nach ihren Kids gucken, dann nützt das verbietendste Gesetz der Welt nichts.

  5. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Der_müde_Joe 16.03.09 - 12:02

    Matthias75 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo zusammen,
    >
    > ich stimme klar mit Herrn Seehofer überein:
    > Killerspiele gehören verboten!
    > Wenn ich den ganzen Tag oder stundenlang Menschen
    > oder menschenähnliche Gestalten niedermetzle, mit
    > Kettensäge, Schrotflinte und was weiß ich noch für
    > furchtbare Waffen,
    > wieso soll sich das nicht auf den Alltag
    > übetragen, insofern, dass die Hemmschwelle für
    > Gewalt sinkt?

    Weil es falsch ist? Weil es einen gravierenden Unterschied zwischen virtuell und real gibt?
    Wenn du Dir das nicht selber beantworten kannnst, solltest DU mit Sicherheit die Finger von Spielen, Büchern oder Filmen, die Gewalt enthalten, lassen.

    > Das liegt doch eindeutig auf der Hand.
    > Warum sonst werden z.B. Piloten zunächst in einem
    > Flug-Simulator geschult, um anschließend real zu
    > fliegen? Da ist der Zusammenhang doch auch
    > offensichtlich.

    Wenn der Zusammenhang so offensichtlich ist, warum werden dann noch so viele Menschen praktisch ausgebildet (in der Fahrschule z.B., das könnten man doch auch am Simulator machen)?
    Eigentlich könnte man das doch dann in so vielen Bereichen virtuell durchführen....


  6. unbrutal umbringen?

    Autor: meph_13 16.03.09 - 12:07

    Wie bringt man denn jemanden nicht brutal um?

    Bei Bioshock kann ich mich nicht daran erinnen den Mädchen den Kopf abgebissen zu haben um ans Adam zu kommen.

  7. Re: unbrutal umbringen?

    Autor: Stadtaffe 16.03.09 - 13:12

    meph_13 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie bringt man denn jemanden nicht brutal um?
    >

    solange kitzeln bis er/sie/es umfällt!
    je besser du bist,umso bessere werkezuge bekommst du - federn, puschel..ka was noch ;)

    @ matthias75:
    deine argumentation ist weder gehaltvoll noch allzu sinnvoll, von daher erübrigt sich selbst eine antwort im jeglichen sinne

  8. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Nemo 16.03.09 - 13:26

    Ein gutes Spiel braucht keine oder wenig Gewalt. Aber es gibt auch gute Spiele mit Gewalt. Schach zum Beispiel...

  9. Re: unbrutal umbringen?

    Autor: meph_13 16.03.09 - 13:46

    Jeder der schonmal übers gesunde Maß hinaus gekitzelt wurde, wird einem aber bestätigen, dass es schon sehr brutal werden kann.

    Atemnot wegen Kitzeln ist nicht fein. Da zieh ich doch die Kugel im Kopf vor.

  10. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Tantris 16.03.09 - 13:48

    Die beste Art seine Hemmschwelle zu senken gibt es ja Gott sei Dank immer noch gratis, es nennt sich die Bundeswehr (Army, Leger, Bundesheer, etc). Eine gute Grundausbildung die alle Ansätze einer Gehirnwäsche mitbringt, eine solide hierarchische Struktur die jeden von persönlicher Verantwortung frei spricht, etc (entschuldigt, aber die Liste ist recht lang, vor allem wenn man die künstlich geschaffene Gruppendynamik mit einbezieht)
    Also Jungs, hört mit den Killerspielen auf! Hört auf auf Pixel zu ballern! Dort draussen gibt es einen Ort an dem ihr mit echten Waffen schiessen dürft, sei es nun im Mittleren Osten oder sonst irgendwo, es wird immer böse Familienväter geben denen ihr eine Salve in die Birne drücken könnt ... Und das Beste ist: es ist im Namen der Freiheit, ihr werdet dafür bezahlt und ihr seid grosse Helden!
    Sollte mich jemand suchen, ich bin auf dem Klo, mir ist gerade tierisch übel geworden.

  11. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: marcel83 16.03.09 - 13:52

    > Weil es falsch ist? Weil es einen gravierenden
    > Unterschied zwischen virtuell und real gibt?
    > Wenn du Dir das nicht selber beantworten kannnst,
    > solltest DU mit Sicherheit die Finger von Spielen,
    > Büchern oder Filmen, die Gewalt enthalten,
    > lassen.

    100%ack. Ich spiele seit Jahren diese sogenannten Killerspiele (zugegeben inzwischen aus Zeitmangel rel. selten), bin kein Amokläufer, nicht in psychatrischer Behandlung und wende Gewalt defintiv auch nicht mehr als vorher an (da gar nicht ...).

    Ich denke, dass jeder, der in Richtung Verbot (wie auch immer realisierbar) diskutiert, außer acht lässt, dass es eben virtuell ist, dass die "Tötungshandlung" im Spiel nicht aus Rache, Spaß und Spiel geschieht, sondern an bestimmte Missionsziele gebunden ist - und genau das stellt die USK sicher. Das Problem ist, dass in einer durch Medien (Sei es Internet, Computer, TV ...) bestimmten Welt nicht die notwendige Medienkompetenz vermittelt wird und wurde.

    Das WIRD: In meiner schulischen Laufbahn wurde das Thema Medien nicht oder kaum aufgegriffen, weder Eltern, noch Schulen, noch sonstige Organisationen haben ernsthaft etwas vermittelt. So gesehen, ist es bei mir vielleicht Glück gewesen, was bei bei anderen (z.B. den Amokläufern) vielleicht schief gelaufen ist.

    Das WURDE: Die heutige Generation Eltern ist zwar in einem Umfeld aufgewachsen, zu dem immer mehr Medien gehörten, viele von Ihnen schrecken aber beim Thema zurück, wissen vielleicht nur marginal, was am Computer möglich ist und auch welche Inhalte angeboten werden. Wie sollen solche Personen kontrollieren oder prüfen, was die Kinder an den Rechnern machen?

    > Wenn der Zusammenhang so offensichtlich ist, warum
    > werden dann noch so viele Menschen praktisch
    > ausgebildet (in der Fahrschule z.B., das könnten
    > man doch auch am Simulator machen)?
    > Eigentlich könnte man das doch dann in so vielen
    > Bereichen virtuell durchführen....

    Naja, die Herausforderung in einem Flugzeug ist es ja, dass der Pilot die ganzen Hebel, Anzeigen und Parameter überwacht und sicher beherrscht _bevor_ er ins Flugzeug steigt. Im Auto z.B. gibt es nicht viel zu beherrschen, da muss man halt ein Gefühl entwickeln, dass geht nur im Auto. Simulatoren sind insbesondere in der Entwicklung noch sehr sehr teuer.

    BTW: Damals nach den Anschlägen von 2001 hat man Flugsimulatoren dahingehend verändern "lassen", dass man nicht mehr in Gebäude fliegen kann, auch das fand ich sehr seltsam.

  12. täglich Nachrichten schauen auch ...

    Autor: waldmasta 16.03.09 - 14:00

    siehe oben

  13. Re: unbrutal umbringen?

    Autor: Dwight D. Eisenhower 16.03.09 - 14:54

    Wurde nicht sogar in nem Asterix-Film jemand mit Federn an den Füßen "gefoltert" ... ASTERIX VERBIETEN !!! Da lernen Kinder wie man anderen foltert !!!

  14. Re: unbrutal umbringen?

    Autor: Ekelpack 16.03.09 - 15:19

    meph_13 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie bringt man denn jemanden nicht brutal um?
    >
    > Bei Bioshock kann ich mich nicht daran erinnen den
    > Mädchen den Kopf abgebissen zu haben um ans Adam
    > zu kommen.


    Ich schon... oder war es abgerissen? Naja... Details...

  15. Re: täglich Nachrichten schauen auch ...

    Autor: Ekelpack 16.03.09 - 15:20

    nö... den dort konsumiert man passiv und nicht aktiv.

  16. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Hotohori 16.03.09 - 15:40

    Jeder hat eben andere Geschmäcker, ich mag z.B. "Killerspiele" aber keine Kriegsspiele mit realistischem Hintergrund (also keine Kriegsspiele aus dem zweiten Weltkrieg oder dergleichen). Aber ich schreie auch nicht, dass man Kriegsspiele verbieten soll.

    Da nützt es auch nichts, wenn ich mir mal ein solches Kriegsspiel näher ansehe. Eine Abneigung dagegen ändert meine Sichtweise auch nicht oder lässt mich neutraler drauf blicken. Um sich neutral mit einem solchen Spiel zu beschäftigen, muss man auch neutral an das Spiel heran gehen und das schafft keiner dieser "Killerspiele" Verbots Schreier, die gehen von vorn herein vorbelastet an das Thema und wollen unbewusst nur eines: ihre Meinung bestätigt sehen.

    Tatsache ist, dass ich seit Doom Zeiten solche Spiele spiele, aber Gleichzeit reale Gewalt verabscheue. Wie passt das zusammen? Gar nicht? Doch, es passt zusammen, wenn man zwischen realer und fiktiver Gewalt unterscheiden kann und das können die meisten Nichtspieler nämlich gar nicht. Ich stelle hiermit die Behauptung auf, dass vor allem Nichtspieler nicht zwischen realer und fiktiver Gewalt unterscheiden können.

    Warum spiele ich denn solche Spiele mit hohem Gewaltgehalt? Einfach weil es Spaß macht und ein netter Zeitvertreib ist und absolut Niemand dabei verletzt wird, auch meine eigene Psyche nicht, was ja auch gern behauptet wird. Vor allem sind solche Spiele oft derart weit von der Realität entfernt, dass auch einfach das Setting selbst für Spielspaß sorgt. Gewalt ist immer nur einer der Bestandteile des Spielspaßes. Nichtspieler sehen aber in erster Linie nur die Gewalt und nicht den Rest.

  17. Re: Killerspiele senken Hemmschwelle zum Töten

    Autor: Herb 16.03.09 - 16:15

    Matthias75 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Killerspiele gehören verboten!
    > Wenn ich den ganzen Tag oder stundenlang Menschen
    > oder menschenähnliche Gestalten niedermetzle, mit
    > Kettensäge, Schrotflinte und was weiß ich noch für
    > furchtbare Waffen,
    > wieso soll sich das nicht auf den Alltag
    > übetragen, insofern, dass die Hemmschwelle für
    > Gewalt sinkt?
    > Das liegt doch eindeutig auf der Hand.

    Angenommen, du würdest *nicht* dumm rumlallen:

    Wann forderst du das Verbot von Rennspielen zur Rettung des Straßenverkehrs?

  18. Was falsches geraucht heute ?

    Autor: Maxiklin 16.03.09 - 16:22

    Es tut mir leid, aber selten habe ich solchen undifferenzierten und vor allem falschen Mist gelesen, von diversen Studien à la Dr. Pfeiffer mal abgesehen :)

    Da ich bei der Luftwaffe tätig bin weiß ich sehr wohl, wieso Piloten AUCH an Flugsimulatoren üben, hat mit dem Vergleich Computerspiele --> Amoklauf überhaupt nix zu tun. Das macht man u.a. deswegen, weil man dort (Not)situationen trainieren kann, was im echten Flieger nicht geht. Mal eben im Tornado einen Triebwerksbrand zu verursachen kostet unter Umständen den Flieger von paar Mio Euro und ein Menschenleben, oder in einer Boeing zig andere Notfallszenarien. Simulatoren sind da wesentlich kostengünstiger und mal eben machbar. Das Bild am Monitor eines FLugsimulators ist eher Nebensache, sieht man schon an der miesen Grafik, entscheidend ist das real "nachgebaute" Cockpit mit allem drum und dran.

    Und das mit der niedrigeren Hemmschwelle durck viel Ego-Shooter ist auch ein Ammenmärchen, was immer wieder von Leuten aufgebracht wird, die von der Thematik keinen blassen Schimmer haben.

    Noch vor wenigen Jahren war ich exzessiver Teilnehmer an LAN-Partys in ganz Deutschland (bin derzeit 40 Jahre alt), d.h. quasi jede Woche Rechner eingepackt und meist in der Mitte Deutschlands auf eine LAN-Party mit bis zu 3000 Teilnehmern. Dort wurden zum überwiegenden Teil Ego-Shooter wie CS, Half-Life etc. gespielt von fast ausschließlich männlichen "Jugendlichen" ab 16 bzw. 18 Jahren. Es gab nicht eine einzige Schlägerei in oder vor der Halle, nur Dinge, die üblich sind bei zu viel Alkoholgenuß oder Schlafmangel, also derbe Sprüche oder so.

    Außerdem spielt absolut jeder männliche Jugendliche mal mehr, mal weniger Ego-Shooter, also einige Millionen im Jahr und Amokläufer gibt es alle paar Jahre mal einen.

    Die meisten Spieler dürften sogar eher ausgeglichener sein im realen Leben, da sie ihre Aggressionen im Spiel ausleben können. In meiner Jugend ging man nach der Schule draußen spielen, man tobte sich dort aus, was heute vielfach garnicht mehr mögllich ist bei den vielen Verboten. Und in der Stadt dazu noch zu gefährlich, nicht nur wegen irgendwelcher Sexualstraftätern.

    Heute würde ich mir eher die Frage stellen, was zum Geier 17 scharfe Waffen nebst zig 1000 Schuß Munition in einem Privathaus (!) verloren hat, was mancher Söldnerarmee zur Ehre gereichen würde. Wieso werden Schußwaffe im privaten Umfeld nicht KOMPLETT verboten ? Wer sich besonders gefährdet fühlt kann sich durch besondere Schutzmapnahmen wie Alarmanlagen, Kameras und privatem Wachdienst genug absichern und Sportschützen können ihre SPORTwaffen auch in einem eigens dafür eingerichteten Raum im Schützenverein abgeben, wo das weggeschlossen wird.

    Bei der Bundeswehr gibt es dafür Waffenkammern und nach jedem Schießen wird jeder belehrt, daß man keine Munition oder Munistionsteils mehr am Mann haben darf, ansonsten macht man sich u.U. strafbar. Aber als Privatmann ohne irgendeine Ausbildung darf ich daheim eine Armee ausstatten mit Waffen aller Art ? Da kann irgendwas nicht stimmen oder ? Außerdem würde ich den Vater des Amokläufers wegen Beihilfe zum 16fachen Mord für mehrere Jahre in den Knast schicken.
    Wer seinem minderjährigen Sohn beibringt, wie man mit scharfen Waffen umgeht und ihm sogar im eigenen Keller eine Softair-Schießanlage hinstellt, kann nicht alle Tassen im Schrank haben.

    Nicht "Killerspiele" machen Spieler zum Amokläufer, sondern AMokläufer spielen AUCH gerne "Killerspiele".

    Amokläufer gab es immer schon, Jahrzehnte oder Jahrhunderte, bevor der Computer erfunden wurde. Welchen Grund hatten die denn damals ?

  19. Warum spielt man überhaupt?

    Autor: husky666 16.03.09 - 16:35

    Man spielt um Spaß zu haben und Dinge zu tun die man in der Realität nicht könnte bzw. dürfte.

    Diese sogenannten "Killerspiele" helfen mir u.A. bei der bewältigung von Agressionen - dann brauche ich niemandem real weh zu tun und kann ein gewaltfreies Leben führen.

    Natürlich tue ich das nicht nur mit Spielen - gibt auch andere Methoden - aber Spielen ist eben auch ein Mittel.
    Nach einem richtigen Dreckstag heimkommen und erstmal jemanden am Bildschirm vermöbeln - zusammenschießen - abstechen - oder einfach auf der Straße Amoklaufen - danach bin ich zu allen freundlich - auch wenn mir jemand noch so blöd kommt.

    klar, gewisse Spiele gehören einfach nicht in Kinderhände - aber wer ist denn hier gefragt?
    Es sind die Eltern die sich mit Ihren Kindern beschäftigen MÜSSEN.
    Und wenn der Sprößling am rechner mist baut, muss er eben einkassiert werden.

  20. Re: Was falsches geraucht heute ?

    Autor: +++ 16.03.09 - 16:47

    Perferktes Statement!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Neoskop GmbH, Hannover
  2. TÜV SÜD Gruppe, München
  3. INSYS MICROELECTRONICS GmbH, Regensburg
  4. Hochschule Heilbronn, Heilbronn-Sontheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,31€
  2. 4,99€
  3. 4,99€
  4. 24,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

  1. Disney: Obi Wan Kenobi kehrt ab 2020 zurück
    Disney
    Obi Wan Kenobi kehrt ab 2020 zurück

    Ewan McGregor selbst hat es auf der Messe D23 Expo bestätigt: Er wird als Obi Wan Kenobi in der Star-Wars-Serie Kenobi zu sehen sein. Disney will den Drehstart für das Jahr 2020 ansetzen.

  2. Spielebranche: SAP analysiert E-Sportler
    Spielebranche
    SAP analysiert E-Sportler

    Gamescom 2019 Zwischen Microsoft mit der Xbox und Bethesda mit Doom Eternal in Halle 8 ist SAP mit einem eigenen Stand auf der Spielemesse vertreten. Golem.de hat sich einmal angeschaut, was das Softwarehaus dort macht.

  3. UMTS: 3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung
    UMTS
    3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung

    Nutzer, die kein LTE in ihren Verträgen festgeschrieben haben, sollten wechseln, da 3G zunehmend abgeschaltet werde. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium und sieht keinen Grund zum Eingreifen.


  1. 10:51

  2. 10:27

  3. 18:00

  4. 18:00

  5. 17:41

  6. 16:34

  7. 15:44

  8. 14:42