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Kann mir mal jemand Fragen zu CLOUD beantworten?

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  1. Kann mir mal jemand Fragen zu CLOUD beantworten?

    Autor: RcRaCk2k 19.03.09 - 10:22

    Servus Leute,

    was macht heute einen CLOUD aus? Es ist doch nur eine "Wolke" mit zig Rechnern... aber was passiert im Hintergrund?

    * Habe ich unbegrenzte Möglichkeit CPU-Power einzukaufen, oder läuft meine Application nur auf einem VPS mit garantierten Ressourcen?

    * Werden meine Applikationen von 1.000.000 CPUs bearbeitet oder wie in einem VPS auf einem 8-KERN Intel Xeon / Intel Core2Duo / AMD usw. auf ausschließlich 2 CPUs mit jeweils 4 Kernen?

    * Kann ich normale Applikationen PHP und MySQL auf einem solchen Cloud-Service laufen lassen?

    * Hat meine MySQL mehr Power, wenn es auf einem Cloud läuft?

    Wir haben aktuell einen 4x 2,8 GHz AMD Opteron mit 16 GB RAM und 1TB HDD. Unsere Datenbank ist so schwer geworden, dass Anfragen trotz sauberen Index, Partitionierung usw. mehrere Sekunden benötigt um Daten in einer Tabelle wiederzufinden. Wir möchten dass die Anfrage in weniger als 100ms aus der Datenbank beantwortet werden kann.

    Pro Sekunde haben wir ungefähr 70 bis 100 Anfragen. Wenn nun ein SQL 3 Sekunden benötigt, habe ich durchschnittlich 300 Verbindungen zu MySQL offen - was ich nicht möchte.

    Die Zugriffsraten werden von Monat zu Monat um bis zu 60% mehr. Und irgendwann habe ich 300 Anfragen pro Sekunde und muss 900 Verbindungen zu MySQL verwalten, was dann ein Arbeitsspeicher-Problem werden wird (Heap-Space per Connection usw.).

    Bin ich für solche Probleme in einem Cloud besser aufgehoben?

    Liebe Grüße,
    Michael.

  2. Re: Kann mir mal jemand Fragen zu CLOUD beantworten?

    Autor: Siga 19.03.09 - 11:39

    Hier sind überwiegend Spacken im Forum aktiv. Die wahren ITler werden davon dann eher abgeschreckt und bleiben weg. Ernsthaftere Antworten auch zu spezielleren Themen eher bei heise (früher; heute weiss ich nicht).
    Vielleicht jedoch gibts usenet-Gruppen oder bei Amazon-Cloud irgendwo Foren.

    Bei google muss man deren python-API nehmen. D.h. die Anwendung dafür proggern.

    Bei Amazon kannst Du "beliebige" oder irgendwelchen Regeln (de ich nicht kenne) unterworfene Linux(Windows geht u.u. auch inzwischen)-Images hochladen und laufen lassen. Irgendwo laufen die dann und das geht dich gar nichts an und Du bezahlst halt für Rechenleistung+Datenhaltung (xx Cent oder Dollar pro MegaByte pro Monat oder was auch immer) die man nicht vergessen sollte. golem hat regelmäßig Berichte dazu.

    Wenn ich amazon wäre, würde ich schauen, welches Image welche cpu-leistung braucht und beim nächsten start (oder live-migration falls möglich) das Image auf eine cpu schieben die besser geeignet ist. Oder die images dementsprechend wie sie last brauchen auf Rechner mit unterschiedlichen TimeSlices legen.
    Web-Anwendungen müssen schnell bearbeitet werden, also kurze timeslices kriegen. BatchClusterDWHDataMining-Anwendungen (nicht die Viewer) können ein mal pro Sekunde den Task wechseln weil sie eh "batchmäßig" laufen und keine Interaktion ("nicht die Viewer" schrieb ich ja) brauchen.

    Bei Amazon gibt es angeblich auch einen Sack voll fertiger Images. Schau Dich dort mal um. Evtl. gibts da schon welche für mysql oder LAMP oder RubyOnRails oder ... . Wobei man natürlich die Seriösität des Image-Anbieters und die Sicherheit der Daten problematisieren muss. Semi-Clouden wäre auch interessant: Der Katalog+Lagerbestand offen bei amazon-cloud|s3-mysql und die Kasse(KreditkartenDaten, KundenDaten,...) auf einem eigenen Rechner unter eigener Kontrolle.

    Amazon-Elastic-Computing-Cloud nicht mit Amazon-S3 verwechseln. Bei S3 werden Files/Dateien ausgeliefert. 20 US-Cent pro GigaByte und 0,... pro Abruf iirc. Damit kann man z.B. kostenpflichtige Downloads oder Updates verteilen ohne selber GigaBytes an Traffic beim Provider kaufen zu müssen der dann quengelt weil alle Karstadtfilialen um 20:01 ihre Updates runterziehen oder alle AralTankstellen oder alle WartungsKräfte/ADAC-Engel/1000-köpfige LKW-Flotte um 6:55 ihre Aufträge für den heutigen Tag runterladen oder was auch imer.

    Es gab mal eine Auswertung von jemandem in einem größeren OSS-Projekt. Evtl Sourceforge oder sonstwas bekannteres. Da kam Postgresql bei vielen gleichzeitigen Verbindungen besser weg.
    Das kann inzwischen anders sein, aber drüber nachdenken und Zusatzinfos erlangen. Aber eher nicht in linux/windows/amd/nvidia/postgresql/php/mysql/DB2/M$/MS-SQL/Oracle/...-talibanverseuchten Foren.
    Aber echte Sitebetreiber mit echten Hits reden ungerne.
    Die Anfragen zu cachen hat bei einer Anwendung hier 2/3 der Datenbank-Abfragen eingespart. D.h. die Datenbank hatte nur noch 1/3 so viel zu tun oder(alternativ gedacht) konnte 3 mal so viele Besucher wegstecken. Das ist eher nichts für Realtime (Warenhaltung und Verfügbarkeit in Realtime anzeigen) aber auch eine Möglichkeit oder Zwischenweg. Der Ikea-Katalog, AldiFilialen zu Postleitzahl 12345,... ändern sich ja nicht während des Tages so das die Suchergebnisse einen Tag halten und man sie cachen kann. Oder man löscht die ältesten Caches oder nach einer Stunde und rechnet die dann bei Bedarf neu aus (Ebay...). Das ist dann eher schnelles Abwimmeln von Anfragen oder Leuten die zweimal auf Return klicken oder deren doofer Browser ständig reloaded.

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