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Die Infrastruktur gehört in des

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  1. Die Infrastruktur gehört in des

    Autor: mal nachdenken 21.03.09 - 14:10

    Staates Hand. Die Betreiber können die Leitungen im Rahmen von Versteigerungen mieten. Dabei werden immer Gebiete mit vielen Einwohnern mit Gebieten mit wenigen Einwohnern zusammen versteigert... und das ganze auch nur für einen festgelegten Zeitraum, z.b. 5 jahre.

  2. Re: Die Infrastruktur gehört in des

    Autor: interessant 21.03.09 - 19:46

    Und wer hält das Netz instand? Der Staat? Der Mieter und was ist wenn dieser es nicht tut? Dann freut sich der "Nachmieter" über ein marodes Netz... tolle Idee... :D

  3. Re: Die Infrastruktur gehört in des

    Autor: Jakelandiar 21.03.09 - 20:36

    mal nachdenken schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Staates Hand. Die Betreiber können die Leitungen
    > im Rahmen von Versteigerungen mieten. Dabei werden
    > immer Gebiete mit vielen Einwohnern mit Gebieten
    > mit wenigen Einwohnern zusammen versteigert... und
    > das ganze auch nur für einen festgelegten
    > Zeitraum, z.b. 5 jahre.

    Gute Idee. Aber mal ernsthaft warum willst du nun das der Staat für etliche Milliarden den Kabelnetzbetreibern die Infrastruktur wegnimmt?

    Oder willste sagen das der Staat das nun einfach klauen soll und die Betreiber auf einmal Geld dafür zahlen sollen?

    Kann ich mir nicht vorstellen das sie es klauen sollen also bleibt nur Möglichkeit eins.

    Das dauert dann also etliche Jahre bis das Geld überhaupt wieder drinne is bevor die ein wenig plus machen, davon abgesehen das der Staat dann an die gleichen Firmen Geld bezahlt damit die dann das netz in stand halten und noch mehr geld zahlt zum ausbauen.

    Was am ende dann wohl so aussieht das es noch mehr etliche Jahre dauert bevor er überhaupt das geld für den Kauf und weiteren ausbau wieder drinne hat.

    Kann mir kein bisschen vorstellen das sich das irgendwo lohnt und einen sinn seh ich dadrin auch nirgends warum das gemacht werden soll.

  4. Re: Die Infrastruktur gehört in des

    Autor: lollol 21.03.09 - 23:47

    Nichts da!
    Dann wird Onlineüberwachung noch einfacher!!!
    Abgesehen davon, dass das Netz verroten würde...

  5. Re: Die Infrastruktur gehört in des

    Autor: Vollhorst 22.03.09 - 01:03

    Wie gut das klappt sehen wir ja an UMTS und WiMAX.

  6. Hatten wir schonmal

    Autor: nnx 22.03.09 - 15:43

    Nannte man Bundespost, ein vorläufer der Telekom.
    Hatten minutenpreise für Ortsgespräche ins Festnetz die doppelt so hoch waren wie heute Auslandsgespräche ins Mobilnetz.
    Eigenes Modem bauen wurde härter bestraft als eine Atombome zünden (7Jahre, die Bombe 5 jahre, ohne kollateralschaden natürlich)

    Für Sozialisten, kapitalismuskritiker und sonstiger Abschaum:
    Freie Marktwirtschaft ist nicht das gelbe vom Ei, aber Staatswirtschaft ist um einiges schlimmer.

  7. Re: Hatten wir schonmal

    Autor: Gegenbeispiel 23.03.09 - 14:44

    Gegenbeispiel: Thailand. Telefongesellschaft gehört auch dem Staat. Telefonkosten werden Pauschal pro gewählten Nummer gezahlt, unabhängig der Gesprächsdauer. Kosten pro Anruf belief sich irgendwas bei 10 cent.
    Angeblich keine Zwangstrennung. Stand ~2001

  8. Re: Hatten wir schonmal

    Autor: traktion 23.03.09 - 16:08

    anderes beispiel: japan. haben NTT/docomo, niedrige kosten (festnetz und handy), das neben südkorea modernste netz der welt und alle sind zufrieden. mit einer staatsfirma.

    da stellt sich doch die frage, wie die infrastruktur in deutschland heute aussähe. auch bezüglich preisen. könnte mir vorstellen, dass alles für den halben preis zu haben wäre. anders gesagt: die post (bzw telekom) zu zerreißen und den markt zu öffnen hat die preise nur in die höhe getrieben, nicht gesenkt. ist zwar nur eine these, aber nicht weniger zutreffend oder abwegig als deine sichtweise.

    nur mal ein kleines rechenbeispiel: die aktionäre wollen rendite und die bekommen sie auch. die (priviatisierte) telekom hat 2008 knappe 7mrd € dividenden ausgeschüttet. bei den anderen firmen ist es natürlich ähnlich. man kann also feststellen: wäre nur die post vorhanden, wären 2008 zusätzlich 10.000.000.000€ in die netzinfrastruktur geflossen oder für andere saatliche (hoheitliche) aufgaben verwendet worden. man hätte zb eine ganze masse schulen renovieren können. ist aber nicht so gelaufen. es freuen sich diverse wohlhabende menschen über ihre "investition" und rendite.

    finde es lustig, dass es immernoch menschen gibt, die hoheitliche aufgaben privatisieren wollen, obwohl sich nunmehr schon sehr oft gezeigt hat, dass sich nur mehrkosten für den bürger ergeben.

    strommarkt "liberalisiert" und der effekt ist: stromkosten sind unterträglich hoch. würde im gegenzug in die infrastruktur investiert, wäre alles ok. wird aber nicht gemacht. dafür werden stattlichen dividenden gezahlt. hin und wieder knickt dann ein seit 40 jahren nichtmehr modernisierter mast um und ganze landstriche erleben einen stromausfall. andererseits: kerzenhersteller profitieren und ein abend bei kerzenschein ist ja sowas von romantisch...

    stadtwerke privatisiert bzw teilweise an investoren verkauft (regionales problem...) und das ergebnis: preise im öffentlichen nahverkehr steigen stetig, arbeiten werden aus kostengründen verschoben, beendet oder nie begonnen. dafür gibts dividenden. wenn dann die örtliche kläranlage den geist aufgibt, weil der investor lieber nichts in der unterhalt "investiert", wird der bürger mit den gerüchen seiner selbst erfreut. oder auch nicht. es stinkt jedenfalls ganz erbärmlich...

    müllabfuhren privatisiert. effekt: gebühren für die bürger steigen, leistung der müllabfuhr sinkt. dafür gibts dividenden. dafür bleibt der müll gerne liegen oder man wartet wochen (monate) auf einen neuen müllkübel (nachdem der alte durch die müllabfuhr zerstört wurde)...

    man könnte noch weiterbohren und würde noch jede menge fehlentwicklungen finden.


    bestes beispiel, warum eine staatliche telefonfirma sinn macht: ausbau auf dem land. die post war primär nicht profitorientiert. sie sollte nur kostendeckend arbeiten. klappte eigentlich immer ganz gut. dafür hatte jeder bürger das recht auf einen telefonanschluss, selbst wenn er im abgelegensten kuhkaff der republik verweilte. nun allerdings hat er dieses recht defacto nichtmehr. wohnt er in einer "ergiebigen" gegend (ballungszentren), ist ein schneller DSL-anschluss kein problem. kabelinternet klappt auch ganz toll. alles super. wohnt er dagegen am berühmten "arsch der welt", sieht es gaaaaaanz anders aus. kein DSL, kein kabelinternet. bis auf weiteres. da sich so ein anschluss in 100 jahren nicht refinanziert, kann der arme bürger bis in alle ewigkeit warten.


    ich bin nicht für staatswirtschaft. nach jahren in der DDR weiß ich ganz genau, was planwirtschaft bedeutet.

    hier geht es aber nicht darum, ein konsumprodukt herzustellen und zu vertreiben, sondern um infrastrukturelle fragen. konsumprodukte sind hoheitsgebiet der privatwirtschaft (die mit ihren banksparten und der autoindustrie gerade wieder zeigt, dass sie es nicht sonderlich gut kann.... ). infrastruktur jedoch (strassen, telco-netze, stromnetz, schienennetze, gasnetz, wasserversorgung usw.) sollten tunlichst in staatlicher hand bleiben. was hat den briten die privatisierung ihren staatlichen eisenbahn gebracht? jede menge zugunglücke, völlig marode schienennetze, unpünktliche züge, hohe zusatzkosten.


    das anno 1994 (telekom wird gebohren...) die preise andere waren als heute, ist ja wohl logisch. damals kamen gerade die D-netze auf (gab bis dato nur C-netz), mobilfunk steckte noch in den kinderschuhen. "internet" war vielen noch kein begriff und hat sich erst mehrere jahre später flächendeckend etabliert. auslandsgespräche waren allgemein sehr teurer, genauso wie ferngespräche. andererseits: es war überall so. frankreich, italien, england, einfach überall.

    nur mal so zur info: die telekom könnte immer wesentlich günstiger, teilweise mit halbierten preisen. allerdings: die regTP verbietet selbiges, weil es die ganzen tollen wettbewerber aus dem markt drängen würde (die ja eigentlich für preissenkungen sorgen sollen). die preise in deutschland sind immernoch die höchsten in europa. also stimmt mit der "privatisierung" bzw "liberalisierung" des marktes etwas nicht. sonst würden wir nicht permanent draufzahlen.


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