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OpenAcces ist GIFT

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  1. OpenAcces ist GIFT

    Autor: Ja ich bin Urheber 24.03.09 - 17:04

    Open Acces und Public Domain sind Gift für die Wirtschaft und die Urheber. Es ist völlig inaktzeptabel das das urheberrecht 75 Jahre nach dem Tod de Urhebers ausläuft. Das ist ENTEIGNUNG und sonst nichts !

    Wenn ich meinen Erben ein Haus vererbe dann wird dieses auch nicht 75 Jahre nach meinem Tod enteignet. Aber bei Urheberrechten wird genau das getan, sie werden meinen Erben einfach gestohlen. Urheberrechte sollten ewig gelten so wie alle anderen Eigentumsrechte auch, alles andere ist ungerecht und benachteiligt uns Urheber.

    Das die Urheberrechte die enteignet worden sind dann in Form von "PublicDomain" der Allgemeinheit KOSTENLOS zur Verfügung stehen ist absurd. Durch die kostenlose Preisgabe von Inhalten im Internet werden die Leute ja geradezu dazu erzogen das es alles kostenlos gibt und die ZAHLUNGSMORAL sinkt.
    Ach ja wo wir gerade bei Zahlungsmoral sind, die Politik sollte endlich mal etwas unternehmen um den kriminellen Raubkopierersumpf im Internet auszutrocknen. Es ist schlichtweg eine Sauerei das man mit Hilfe verbotener Tauschbörsenprogramme kostenlose ebooks und PDF Dateien aus dem Internet herunterladen kann.

    Das dadurch die Urheber und Verlage massiv geschädigt werden ist logisch, die folge viel mehr fatal weil viele wegen der gierigen Raubkopierer jetzt ihre Arbeitsplätze verlieren.


    Auch OpenAcces an den Univesitäten ist nicht minder schädlich, wenn die Publikationen kostenlos im Internet stehen dann können Urheber und Verlage kein Geld mehr mit der gedruckten Ausgabe verdienen. Das ist schlichtweg inaktzeptabel, deshalb vertraue ich auf den Gesetzgeber das solch unseriöse Praktiken möglichst bald verboten werden, damit sich das Schreiben von Büchern möglichst bald wieder lohnt.

    Der Buchverband hat bereits angekündigt zehntausende Benutzer illegaler Tauschbörsenprogramme wie Piratebay vor Gericht verklagen zu lassen und das ist auch gut so.
    Wir Urheber dürfen nicht tatenlos zusehen wie unser geistiges Eigentum im Internet enteignet und gestohlen wird !

  2. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: Frickler++ 24.03.09 - 17:19

    Dass das Urheberrecht nach einer Gewissen Frist abläuft, dient dem Schutz der geistigen Errungenschaften, in dem sie frei für jeden verfügar sind.

    Natürlich fürchtet die Content-Industry um ihre Einnahmequelle. Schließlich ist der Urheber schon lange tot und so kann man sich selbst am geistigen Eigentum anderer die Rosette vergolden, ohne dafür auch nur für einen Cent selbst Gehirnschmalz investieren zu müssen.

    Leute, die mit dem geistigen Eigentum anderer Geld machen wollen, weil sie vermutlich kein eigenes geistiges Eigentum besitzen, sind der Abschum unserer Gesellschaft und nicht die, die 75 Jahre nach dem Tot eines Künstlers immernoch eine gewaltige Geldmaschinerie füttern wollen.

    Ihr vergleich mit den Haus hinkt, da Sie materielles und geistiges Eigentum gleichsetzen.

    Und wenn Sie sich durch PDFs bedroht fühlen, möchte ich Sie gerne zu einem Selbsttest anregen.
    Schon mal versucht, gemütlich ein gutes PDF zu lesen?
    Vergleichen Sie bitte echte Bücher mit kalten, gefühllosen PDFs, bevor Sie so gewagte Thesen aufstellen.

  3. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: bollebol 24.03.09 - 17:23

    ironietags vergessen? will ich jedenfalls schwer hoffen... manman

  4. Wow, da war aber einem langweilig

    Autor: Kinch 24.03.09 - 17:28

    Ziemlich viel Text für einen Trollversuch.

  5. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: RodRod 24.03.09 - 17:31

    ...hi hi oder die PDFs ausdrucken. Da gehe ich gerne ein Buch kaufen.
    Es ist tatsächlich so wie im Artikel beschrieben.

    Es ist interessant wenn heute ein Wissenschaftler die gesamte Welt mit Energie aus der Kernfusion versorgen könnte dann könnte er sich dieses Patent (Geistiges Eigentum!!!) nicht einmal 75 Jahre schützen lassen. Im besten Fall vielleicht 30 Jahre!

    Dann können das alle machen das nennt man dann FORTSCHRITT!!!

    ...aber natürlich sind 3 min seichter Unterhaltung, oder besser ein Juwel der deutschen Kultur wie das Lied "...aber bitte mit Sahne" schützenswert bis zum Untergang der Welt!

    ...wir würden dann immer noch auf den Bäumen sitzen weil der Erfinder des Rades immer noch darauf besteht alle Räder selber zu bauen oder seine Enkel und Urenkel...

    ...darüber sollte der tolle Urheber mal nachdenken!

  6. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: redwolf 24.03.09 - 17:34

    Ach ja, deine Erben. Du meinst mit deinen Erben die Verlage! Warum sollen deine Erben sich noch 300 Jahre in deinem gemachten Nest ausruhen.

    > Ach ja wo wir gerade bei Zahlungsmoral sind, die Politik sollte endlich
    > mal etwas unternehmen um den kriminellen Raubkopierersumpf im Internet
    > auszutrocknen. Es ist schlichtweg eine Sauerei das man mit Hilfe
    > verbotener Tauschbörsenprogramme kostenlose ebooks und PDF Dateien aus dem
    > Internet herunterladen kann.

    Es ist nicht aufzuhalten. Das ist leider/glücklicherweise die Erkenntnis. Sollten wir nicht also in anbetracht dieser Tatsache zusammensetzung und darüber nachdenken die Dinosaurierdistribution aus dem Mittelalter aufzugeben, damit nicht die Eiszeit kommt und uns vernichtet.

    > Das dadurch die Urheber und Verlage massiv geschädigt werden ist logisch,
    > die folge viel mehr fatal weil viele wegen der gierigen Raubkopierer jetzt
    > ihre Arbeitsplätze verlieren.

    Ja, sie werden geschädigt. Ob sie jetzt daran krepieren oder nicht hängt von flexiblen Handeln ab. "Be water my friend". Es was allen Medien klar, dass sie durch das Internet als neues Leitmedium nach und nach umstrukturiert werden. Andererseits ist das auch die Chance für Autoren sich selbst zu vermarkten. Die Verlage werden garnicht mehr in der Form benötigt. Hier ist es wichtig, das die Verlage ebenfalls in dieses Segment gehen und eine Plattform mit etablieren.
    Stell dir vor die Automobilinustrie würde den Trend verschlafen Elekroautos zu bauen oder weiterzuentwickeln.
    Sich dagegen zu wehren und alle mit Klagen zu überschütten, dass hatten wir bereits, Musikindustrie vs Napster. Und es hat nichts geholfen. Andere haben die Chancen erkannt (wie Apple) und anstatt der Musikindustrie darauf reagiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.09 17:37 durch redwolf.

  7. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: Rod Rod 24.03.09 - 17:36

    ...genau zurück auf die Bäume weil leider der Erfinder des Rades auf seinem geistigen Eigentum besteht und das Rad nur von Mitgliedern seiner Famile mit Liebe von hand gedrechselt werden darf und es sonst keiner herstellen darf.

    ...ber vermutölich ist die Erfindung der Solarzellen, des Automobils des Computers oder anderer technischer Errungenschaften nicht so schützenswert wie Ihre geistigen Ergüsse.

    Gruß

  8. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: redwolf 24.03.09 - 17:41

    Das mit dem PDFs am Bildschirm mag zur Zeit noch teils stimmen. Allerdings gibt es ja auch die E-Reader. Die Displays sind schon so gut, dass sie in Bälde an Paper herankommen könnten. Es wird vom Buch dahin gehen, es führt kein Weg drum herum. Das Buch wird nicht aussterben, aber ein Nischendarsein haben, ähnlich der Schallplatten oder CDs.

  9. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: Ja ich bin Urheber 24.03.09 - 17:46

    Es spielt keine Rolle ob PDFs die gleiche Qualität wie Bücher bringen, wichtig ist das es illegal ist kostenlos ebooks runterzuladen.
    Wer ebooks herunterläd macht sich Strafbar da kopierdiebstahl in Deutschland nicht erlaubt ist.

  10. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: Kinch 24.03.09 - 17:50

    Es gibt bestimmt auch freie Ebooks; zum Beispiel wenn sie von Kafka sind.

  11. Warum nicht?

    Autor: Braunbärin 24.03.09 - 17:56

    redwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ach ja, deine Erben. Du meinst mit deinen Erben
    > die Verlage! Warum sollen deine Erben sich noch
    > 300 Jahre in deinem gemachten Nest ausruhen.

    Warum nicht?

    Bei materiellem Eigentum ist es doch ebenso.

    Die Frage ist also:

    Warum nicht?

  12. Re: Warum nicht?

    Autor: Avalanche 24.03.09 - 17:57

    man Erbschaftssteuer

  13. Re: Warum nicht?

    Autor: Braunbärin 24.03.09 - 18:00

    Avalanche schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > man Erbschaftssteuer

    man Enteignung

  14. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: Frickler++ 24.03.09 - 18:02

    Das hat der selbsternannte "Urheber" allerdings nicht begriffen.

    Es geht mit nichten um die freie Verfügbarkeit urheberrechtlich geschützten Eigentums, sondern um Schriften, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen, da ihr Urheber inzwischen schon seit geraumer Zeit der Verwesung erlegen ist.

    Das jetzt irgendwelche Nachfahren oder vermeintliche Rechteinhaber auf die Barrikaden gehen und ihre Felle davonschwimmen sehen, kann ich gut nachvollziehen.

    Es ändert aber nichts daran, dass eine derartige Sichtweise hochgradig assozial ist.
    Dem Urheber selbst gönne ich die Lorbeeren seiner Arbeit von ganzem Herzen. Den geldgeilen profitorientierten Geiern, die sich nach dem Tod auf das Aas stürzen und sich daran laaben, wünsche ich aber die Pest an den Hals.

    Seid selbst kreativ, schreibt was kluges und erntet den Erfolg.
    Beommt ihr es nicht hin, dann verschwindet wieder unter den kalten, feuchten Stein unter dem ihr vervorgekrochen seid.

  15. Re: Warum nicht?

    Autor: redwolf 24.03.09 - 18:04

    Weil sie sich nicht dafür anstrengen müssen, das ist wirtschaftshemmend.
    Weil wenn Gutenberg den Buchdruck patentiert hätte, jeder Druckerhersteller an seine Erben Abgaben zu leisten hätte.
    Weil Wissen nur aus bereits vorhandenen Informationen konstruiert wird. Jedes Wissen ist also schon vorhanden, muss jedoch gefunden und erschlossen werden.

  16. Re: Warum nicht?

    Autor: Kinch 24.03.09 - 18:09

    Braunbärin schrieb:
    > Bei materiellem Eigentum ist es doch ebenso.

    Der Vergleich zwischen materiellem und geistigen Eigentum hinkt ziemlich, ich hoffe das ist klar?
    Nehmen wir mal tatsächlich an, geistiges Eigentum würde an Erben übergehen und nicht an Verlage: Das Geld, dass mit dem Werk erwirtschaftet wurde, bleibt den Erben ja als materieller Besitz erhalten. Insofern sind sie in der gleichen Lage, wie alle anderen Erben auch.

    Lediglich, dass man mit vor zig Generationen produzierten Werk noch weiter Geld "erwirtschaften" kann wird erschwert. Diese Begrenzung finde ich persönlich nur fair, da die Erben ja nichts Neues mehr schaffen und es somit außer ihnen niemanden dient, wenn man sie weiterhin für fremde Leistungen bezahlt.

  17. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: redwolf 24.03.09 - 18:16

    Langsam outest du dich als Troll, wenn du e-books als illegal hinstellen willst. Es steht dem Autor immernoch frei zu entscheiden, ob er sein Werk gratis als E-Book ins Internet stellen will.
    Außerdem ist entsteht durch Kopieren kein Diebstahl, viel eher vermehrt sich was, auch wenn du es gerne so hättest.

  18. Re: Warum nicht?

    Autor: Frickler++ 24.03.09 - 18:17

    Weil geistiges Eigentum nicht vererbbar ist.
    Der Urheber, also der einzige, dem die Früchte seiner geistigen Errungenschaften zustehen, ist verstorben.
    Danach haben seine Erben oder vorher vertraglich vereinbarte Rechteinhaber das Recht, bis 75 Jahre nach dem Tod noch die Chance, sich in finanzieller Leichenfledderei zu verdingen - danach ist dann aber Schluss.
    Ich finde persönlich die 75 Jahre schon massiv überzogen.

  19. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: Kinch 24.03.09 - 18:20

    redwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Langsam outest du dich als Troll, wenn du e-books
    > als illegal hinstellen willst.

    Sorry, aber der spricht von "verbotenen Tauschbörsenprogrammen, mit dem man kostenlose (!!!) Ebooks" runterladen kann und bezeichnet Pirtatebay als illegales Tauschbrösenprogramm.

    Entweder es ist ein Troll oder er hat von der Thematik nicht den Hauch einer Ahnung oder beides. Auf jeden Fall ist er nicht ernst zu nehmen.

  20. Re: OpenAcces ist GIFT

    Autor: redwolf 24.03.09 - 18:25

    Ja, aber seine Antwort enthält keinen Hinweis darauf, dass es sich um illegal verbreitete eBooks handelt.

    > Es spielt keine Rolle ob PDFs die gleiche Qualität wie Bücher bringen,
    > wichtig ist das es illegal ist kostenlos ebooks runterzuladen.


    > Entweder es ist ein Troll oder er hat von der Thematik nicht den Hauch
    > einer Ahnung oder beides. Auf jeden Fall ist er nicht ernst zu nehmen.

    Erinnert mich an einen Satz von Kinski:

    "Das kann überhaupt nur jemand fragen, der entweder total ahnunglos oder bösartig ist."

    http://www.youtube.com/watch?v=c0Efhz8jxNI



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.09 18:25 durch redwolf.

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