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250.000 "neue" Arbeitsplätze ?

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  1. 250.000 "neue" Arbeitsplätze ?

    Autor: Paule 08.04.09 - 16:13

    > Schätzungen erwarteten bei Verfügbarkeit von schnellem
    > Internet in ganz Deutschland bis zu 250.000 neue
    > Arbeitsplätze.

    Die Zahl bezweifle ich aber sehr stark.

    Es gibt ganz sicher eine ganze Menge an Tätigkeiten, die dann auch an Orten ausgeübt werden können, die heute noch keine Breitbandversorgung haben (zB Heimarbeitsplätze, die eine Datenanbindung erfordern).
    Nur sind das keine "neuen" zusätzlichen Arbeitsplätze, sondern es gibt dann halt nur mehr Menschen, die so eine Tätigkeit zuhause ausüben können. Quasi mehr Bewerber auf die gleichen Arbeitsplätze.

    Firmen könnten sich dann bei der Wahl des Standortes auch in neu versorgten Gebieten ansiedeln. Aber wiederum keine neuen Arbeitsplätze, sondern nur mehr mögliche Orte für die gleichen Arbeitsplätze.

    Der einzige direkte positive Vorteil ist natürlich, dass dadurch die Landflucht etwas eingedämmt wird, wenn es mehr potentielle ortsungebundene Arbeitsplätze gibt. Die Arbeit kommt dann halt aufs Land, statt die Arbeitnehmer in die Stadt.

  2. Re: 250.000 "neue" Arbeitsplätze ?

    Autor: Sharra 08.04.09 - 17:08

    Naja die Erfahrung zeigt, dass sehr viele Jobs schon heute von Daheim aus erledigt werden könnten, die Firmen sich aber dagegen sträuben.
    Die Gründe liegen klar auf der Hand.
    Wenn der Arbeitnehmer daheim werkelt kann der Chef absolut nicht beurteilen ob der Angestellte arbeitet, oder nur sinnlos im Web surft und so tut als würde er arbeiten.
    Sicherheit ist das nächste Problem. Liegen die Daten beim Heimarbeiter auf dem PC und dieser hängt am Internet ist die Datenintegrität nicht voll gewährleistet. Da müssten dann komplexe VPN-Systeme etc aufgebaut werden und die Rechner ausschließlich für die Arbeit da sein, sprich kein direkter Zugang zum restlichen Internet.
    Und zu guter letzt kann der Angestellte im Büro auch weiter tippseln wenn das Internet zusammenbricht oder einfach nur Störungen hat.
    Wenn daheim das Internet dann ausfällt, was öfter mal passiert, wars das mit Heimarbeit. 2 Stunden ausfall weil in irgend einem DSLAM was durchgebrannt ist sind 2 Stunden Arbeitsausfall.

    Die Chefs haben eben gerne die Kontrolle über ihre Angestellten, und diese verlieren sie weitestgehend wenn die Leute daheim arbeiten.

  3. Re: 250.000 "neue" Arbeitsplätze ?

    Autor: Tschicka 08.04.09 - 19:41

    Wenn das Netzwerk auf der Firma ausfällt, kann man nach deiner Theorie ja auch nicht unbedingt arbeiten.

    Ich weiß schon, was du meinst. Die meiste Arbeit, die man nach Hause outsourcen kann, verrichtet man lokal und kopiert sie dann via VPN zur Firma. Es wird selten so sein, dass man Callcenter-Aufgaben von zu Hause aus macht, bzw solche Arbeit, wo man ständigen Zugriff auf Daten aus dem Intranet braucht.


    Die 250.000 Arbeitsplätze kann man sicher bezweifeln. Aber man muss sich den Satz nur mal genau durchlesen.
    "KANN" ist ein mächtiges Wort. Es können auch nur 2 Arbeitsplätze sein, die entstehen... ;)

  4. Re: 250.000 "neue" Arbeitsplätze ?

    Autor: Mr. X 09.04.09 - 09:06

    " wo man ständigen Zugriff auf Daten aus dem Intranet braucht. "

    Das ist aber z.B. bei der Datev ASP Lösung (via Citrix) Standard...

  5. Re: 250.000 "neue" Arbeitsplätze ?

    Autor: moroon 09.04.09 - 11:01

    Tschicka schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...
    > Die 250.000 Arbeitsplätze kann man sicher
    > bezweifeln. Aber man muss sich den Satz nur mal
    > genau durchlesen.
    > "KANN" ist ein mächtiges Wort. Es können auch nur
    > 2 Arbeitsplätze sein, die entstehen... ;)

    Wirtschaftsdeutsch schöngeredet heisst das: "Unschärfe" wie DSL "bis 16000 kbit/sec"

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