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konzentriert man sich nicht nur auf OpenOffice?

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  1. konzentriert man sich nicht nur auf OpenOffice?

    Autor: Wiesooo 08.04.09 - 16:43

    Die Frage geht an alle. Vielleicht gibt es einen der hier das liest und mir beantworten kann wieso man sich nicht auf OpenOffice konzentriert?

    Wenn sie schon meinen das OO nicht ersetzt werden soll, wieso entwickelt man da noch fleissig weiter, anstatt diese Zeit für OO zu opfern.

    Sicherlich ist ein Grund, dass man verschiedene Visionen hat. Doch gute Ideen kann man auch in OO einbringen, wenn sie doch so gut sind.

    Das IBM mit Lotus Symphony eine andere Variante von OO auftritt, finde ich wiederrum berrechtfertig, da hier ein neuer Ansatz herangezogen wird und ein OO auf Eclipse Basis liefert. Hier wird meiner Meinung nach OO weitergebracht.

    Danke

  2. hast du dir mal die programme angeschaut?

    Autor: seiplanlos 08.04.09 - 16:53

    es gibt eigentlich nur zwei oder drei überschneidungen. der rest ist was ganz anderes und in oo gar nicht vorhanden. und wenn man wirklich frei sein will braucht man auch freie alternativen. somit kann man sich gegenseitig weiter befruchten. open source entwicklung wird nicht immer schneller nur weil mehr leute daran arbeiten.

  3. Re: konzentriert man sich nicht nur auf OpenOffice?

    Autor: redwolf_ 08.04.09 - 16:56

    Weil Konkurrenz das Geschäft belebt und neue Innovationen zu tage fördert.

  4. Re: konzentriert man sich nicht nur auf OpenOffice?

    Autor: TobiasO 08.04.09 - 17:00

    Da gibt es wahrscheinlich eine ganze Reihe von Gründen, was ich bislang mitbekommen habe:

    - OpenOffice ist, ähnlich wie die Mozilla-Projekte, relativ restriktiv, was das Aufnehmen neuer Entwickler angeht. Es ist furchtbar schwierig, über einen trivialen Patch hinausgehend, in die Entwicklung einzusteigen.
    - OpenOffice ist ein Codezeilen-Monstrum, mit jede Menge legacy-Code. Das macht es schwierig neue Funktionalitäten einzuführen. Man denke nur an die alten Microsoft Office Formate, die unterstützt werden müssen.
    - Wenn man für OpenOffice programmiert, bindet man sich sehr stark an Sun
    - Von KOffice habe ich mal gelesen, dass es z.B. beim Wordprocessor einen anderen Ansatz verfolgt. Nennt sich Frame-basiert, falls ich mich da richtig erinner, und lehnt sich eher an DTP an, denn an klassischen Office-Schreib-Programmen, die eher Paragraphen-orientiert sind.

  5. KOffice ist C++ & KDElibs

    Autor: blubb__ 08.04.09 - 17:34

    Der einfachste Grund ist das KOffice auf den gleichen Technologien aufsetzt wie KDE, nämlich c++, kdelibs, Qt, dbus, etc. Es gibt zwar für einiges schon Bindings, es ist aber wesentlich einfacher einfach direkt mit C++ zu arbeiten, wenn man es eng in KDE einbinden will.
    Ganz grundlegend sind die Leute die an KOffice arbeiten vielleicht garkeine guten Java Programmierer, oder haben schlichtweg keine Lust an Java Programmen zu arbeiten. Außerdem ist Koffice verglichen mit OO.org ein kleines Projekt mit wenigen Mitarbeitern, in dem die ganze Organisation noch leichter ist.

  6. Re: konzentriert man sich nicht nur auf OpenOffice?

    Autor: tntnet 08.04.09 - 19:37

    Ja warum eigentlich nicht. Und lasst Opel pleite gehen und konzentriert euch auf Volkswagen. Und Linux und BSD sollte man einstampfen und nur noch Windows mit MS-Office verwenden. Und überhaupt, warum gibt es Firefox oder gar Opera? Ist IE nicht ausreichend?

    Es ist in der Softwareentwicklung immer sehr erfrischend, wenn jemand einen neuen Ansatz macht. Ein Office-Paket ist ein sehr hohes Ziel und ich finde es erfreulich, dass ein Projekt wie KOffice es so weit gebracht hat, wie es heute ist. Monopole sind selten gut.

    Ausserdem lebt die Open-Source-Entwicklung aus Leuten mit Ideen und Spaß. Und wenn es mehr Spaß macht, ein Office Paket zu entwickeln, als ein bestehendes zu verbessern - nur zu. Ich glaube nicht, dass die KOffice-Entwickler diesen Enthusiasmus entwickeln würden, wenn sie versuchten OpenOffice zu verbessern.

  7. Re: KOffice ist C++ & KDElibs

    Autor: stk 08.04.09 - 19:45

    blubb__ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ganz grundlegend sind die Leute die an KOffice
    > arbeiten vielleicht garkeine guten Java
    > Programmierer, oder haben schlichtweg keine Lust
    > an Java Programmen zu arbeiten.

    Openoffice ist ebenfalls ein C++-Programm...

  8. Re: konzentriert man sich nicht nur auf OpenOffice?

    Autor: taudorinon 09.04.09 - 14:55

    Wiesooo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Frage geht an alle. Vielleicht gibt es einen
    > der hier das liest und mir beantworten kann wieso
    > man sich nicht auf OpenOffice konzentriert?
    >
    > Wenn sie schon meinen das OO nicht ersetzt werden
    > soll, wieso entwickelt man da noch fleissig
    > weiter, anstatt diese Zeit für OO zu opfern.
    >
    > Sicherlich ist ein Grund, dass man verschiedene
    > Visionen hat. Doch gute Ideen kann man auch in OO
    > einbringen, wenn sie doch so gut sind.

    - die Entwickler haben vieleicht keine Lust an Openoffice zu arbeiten
    - die Visionen der Entwickler lassen sie evtl. mit OOo nicht verwirklichen
    - Koffice solls sich gut in KDE einfügen, und ist dennoch plattformunabhängig
    - Koffice und OOo verfolgen evtl. andere Konzepte

    > Das IBM mit Lotus Symphony eine andere Variante
    > von OO auftritt, finde ich wiederrum
    > berrechtfertig, da hier ein neuer Ansatz
    > herangezogen wird und ein OO auf Eclipse Basis
    > liefert. Hier wird meiner Meinung nach OO
    > weitergebracht.
    >
    > Danke

    Ach so, neue Ansätze in einem Fork sind also besser als in eigenständigen Projekten?

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