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Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

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  1. Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: MartinP 15.04.09 - 11:18

    Bei manchen Rechnern gibt es nur die COA, und den Quark mit Soße, der auf den Festplatten installiert ist.

    Wenn ich mir mit dem CT-Tool eine Installations-CD aus dem Inhalt der Festplatte bastele, die Platte komplett bügele, und dann ein nacktes Windows ohne Skype-Schnupper-ABO, Office 30 Tage trial und anderem Schrott aufsetze, bin ich dann ein Raubkopierer?

    Die Microsoft Tante soll mal lieber sagen WAS die Windows-Lizenz ist...

    Und nicht was NICHT....

  2. Re: Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: LordPinhead 15.04.09 - 12:07

    Das ist eine ziemlich schwierig zu beantwortende Frage. Wir haben vor 2 Jahren folgendes Herrausgefunden:

    Die Lizenz ist nicht alleine der Aufkleber mit der Lizenznummer, sondern der Verbund von Datenträger, Lizenzaufkleber und Umverpackung.

    Sprich: Verkaufe ich nur die CD mit dem Aufkleber und ohne Verpackung (was AFIK eigentlich nur das EULA Handbuch umfasst) mache ich mich Strafbar.

    Dein Fall ist etwas anders, hier wurde eine OEM Lizenz für Hersteller verwendet ohne Datenträger oder EULA.

    Installierst du ein blankes Windows auf diesem Rechner machst du dich nicht Strafbar wenn du nur das Windows verwendest was du "Lizensiert" hast, also z.B. auf ein Rechner mit einem Windows XP Home darf nur XP Home installiert sein mit dem Schlüssel der auf dem Aufkleber ist.

    Auf solchen Aufklebern steht auch OEM und daher sind sie eigentlich als Lizenz gültig.

    Anders sieht es mit System Builder Licenses aus (SBL`s). Die dürfen nur an Händler verkauft werden die Computer bauen, was AFIK jede kleine Kistenschieberbude macht. Diese Lizenzen dürfen NICHT normal an einen Kunden verkauft werden da diese an einen PC vom Hersteller gebunden sind. Der Unterschied zwischen SBL und OEM ist an sich nur das man den Datenträger und die EULA mitliefern MUSS.

    Das interessiert aber auch Scheisshausbuden wie Mediamarkt nicht, die Verkaufen SBL´s an Kunden ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben das es illegal ist, das waren die Plastikboxen wo nur die CD mit Aufkleber und EULA waren. Auf SBL´s gibt es KEINEN Microsoft Support und auch teilweise keinen Patchsupport (haben wir bei einigen Kunden beim SP2 gemerkt).

    MS und seine Scheiss Lizenzpolitik.

    Aber keine Panik, als Privatmann macht MS überhaupt nichts, nichtmal gegen kleinere Firmen die MS Partner sind aber Kunden Raubkopien aufspielen tut MS etwas, das haben ein paar Kollegen und ich schon durch.

    Selbst Ebay Händler die solchen Schmu treiben ist MS irgendwie schnuppe, da konnten wir nur eine Anzeige bei der Polizei machen um unser Geld wieder zu bekommen. Selbst anscheinend seriöse Händler schicken einem solchen Schrott.

  3. Re: Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: wombat 15.04.09 - 12:29

    Es ist schon spannend wir hier (auch im Artikel) mit dem Begriff "Schwarzkopie" umgegangen wird. Es ist immer noch ein Unterschied zwischem dem, was sich Microsoft in ihrer EULA wünscht und dem was bei Nichtbefolgen dieser Wünsche wirklich als Straftat anzusehen ist.

    In meinen Augen (vor Gericht ist man ja bekanntlich in Gottes Hand) wäre es dann eine Schwarzkopie, wenn die Lizenz des Gebrauchtrechners noch anderweitig parallel weiterverwendet wird. Sehr Problematisch ist auch die Nachahmung der Windows-CDs, weil hier z.B. gegen Rechte bzgl. der Logos/Warenzeichen verstoßen wird.

    In einem Weiterverkauf nur der abgelösten Lizenz-Aufkleber würde ich jedenfalls nicht automatisch eine Straftat sehen.

  4. Re: Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: FFREW 15.04.09 - 12:31

    Ich habe (wirklich zufällig) alle meine Windows SB-Bersionen (2000 und XP) so erworben: Windows SB bestellt bei Online-Versender + PC bzw. MacBook Pro. Dann gefielen mir die Rechner leider doch nicht und gingen via RR zurück. SB konnte ich trotzdem brauchen und wurde nicht zurückgeschickt.

  5. Re: Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: guestgoogler 15.04.09 - 12:42

    http://www.internetrecht-rostock.de/Urteile/Urheberrecht/6.htm

  6. Re: Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: LordPinhead 15.04.09 - 13:34

    Da stimmt schon, ich habe auch alle meine "Lizenzen" nur mit abgelösten Aufklebern "gesammelt" weil ich es nicht einsehe ein haufen Geld dafür auszugeben das ich neben meinem Sidux Linux auch noch ein OS zum zocken habe das alle paar Tage mal gestartet wird.

    Ich kann nur empfehlen auf den Schrottplatz zu gehen zu den Hardwarekästen (wenn soetwas vorhanden ist) und die Aufklebern bzw. Gehäuse mitnehmen. Wer zeigt euch schon an wegen Schwarzkopien als Privatanwender? Keiner, von daher ist das nur wichtig für Firmen die Ihre PC´s Ausrüsten wollen, die sollten sowas lieber nicht machen.

    JM2C

  7. Re: Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: Microsoap 15.04.09 - 13:59

    >Anders sieht es mit System Builder Licenses aus (SBL`s). Die dürfen >nur an Händler verkauft werden die Computer bauen, was AFIK jede >kleine Kistenschieberbude macht. Diese Lizenzen dürfen NICHT normal >an einen Kunden verkauft werden da diese an einen PC vom Hersteller >gebunden sind. Der Unterschied zwischen SBL und OEM ist an sich nur >das man den Datenträger und die EULA mitliefern MUSS.
    Das stimmt so nicht. Die SBLs dürfen nur von einem "System Builder" ("Original Equipment Manufacturer,
    ein Assembler, ein Refurbisher oder ein Vorinstallierer von Software, der Kundensysteme an Dritte verkauft, oder ein
    Wiederverkäufer von Software") vertrieben werden, was auf Computerläden oder Medientempel zutrifft. Die Bindung an Computersysteme ist optional. Lies dir nochmal den Lizentext durch:
    http://oem.microsoft.com/public/sblicense/2008_sb_licenses/fy08_sb_license_german.pdf

  8. Re: Wenn nicht die COA: Was ist denn dann die "Lizenz"????

    Autor: LordPinhead 15.04.09 - 14:40

    Aus §2:
    --------------
    der Kundensysteme an Dritte verkauft, -> Kistenschieber der Windows vorinstalliert

    oder ein Wiederverkäufer von Software -> Authorisierte MS Händler an nichtauthorisierte MS Händler, also der Distributor an den Händler der wiederrum eine Lizenz für Rechner braucht die er Verkauft
    --------------

    §5c:
    --------------
    Für eine solche Vorinstallation müssen Sie das OPK verwenden, das in dem Paket bereitgestellt wird oder
    anderweitig von uns zur Verfügung gestellt wird. Sie dürfen die in dem OPK enthaltenen Informationen, Tools und
    Materialien ausschließlich zur Vorinstallation der Software in Übereinstimmung mit dem OPK verwenden. Weitere
    Informationen zu dem OPK finden Sie unter www.microsoft.com/oem/sblicense/OPK. Sie sind nicht berechtigt, das
    OPK an den Endbenutzer zu vertreiben.
    --------------

    Die Diskussion hatte ich kurz nachdem SP2 erschien mit einer Dame von MS als ein Kunde so eine Lizenz vom Mediamarkt gekauft hat, aber das SP2 einfach nicht installieren wollte wegen Lizenzproblemen von wegen Illegales Windows.
    Schlichte Aussage der Dame am Telefon:
    Diese Version hat keinen Support und das SP2 kann darauf nicht installiert werden. Das ist in §5 geregelt hat Sie mir gesagt, den hab ich mir auch gut gemerkt deswegen.

    Ende der Geschichte: Der Kunde hat den Mediamarkt um Erfüllung des Kaufvertrages gebeten, die kamen dem nicht nach, Anzeige und am Ende hat er eine normale Lizenz bekommen die dann auch SP2 fähig war.

    Du kannst dir auch mal den Aufkleber durchlesen den du bekommst, dort steht das ein Hersteller den Aufkleber auf den Rechner kleben MUSS, ansonsten ist er nicht gültig.

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