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  5. › Schooner will MySQL und memcached…

Wer sind Kunden dafür ?

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  1. Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: Siga 15.04.09 - 17:07

    64 GigaByte RAM.
    Solche Kunden sollten einfach auf postgresql konvertieren.

    Bei mysql ist das vermutlich oft nicht schwer. Es gibt ja keine alten pl/sql-Altlasten u.ä. sondern im prinzip nur die relationale Datenbank. Das müsste das Konvertieren ziemlich einfach machen.

    Falls postgresql Funktionen fehlen sollten, proggert man die einfach nach. Früher gabs bei mysql einen supportlevel wo die einem auf wunsch funktionen reingeproggert haben. Das war ziemlich bezahlbar.


    [1] Mit "Funktionen" sind einfache rechen-funktionen wie sinus, +,*, getHostname(1.2.3.4), getSubnet(....), verlagOf(isbn-nummer), substr, left$, reverse(<String>), ucFirst(<String>), convertMandarinToUTF(),... gemeint. Da könnte es kleinigkeiten geben, die mysql hat und postgresql nicht oder mit einer anderen syntax.

    Evtl. sind solche Kunden auch die einzigen, die einen Vorteil solch einer Appliance hätten, wenn die so viele Daten haben, das postgresql fetter laufen würde und die Zugriffe so sind, das mysql gut läuft. Bei vielen connects hat angeblich postgresql aber besser skaliert. Das ist aber schon 5-10 Jahre her. Interessant wären mal zugriffsstatistiken. Vermutlich sind einfache Zugriffe ("select * from produktbeschreibung where produktID=12345") wohl die Mehrzahl.

    Was es auch noch gibt sind WebHoster. Die bieten ja auch Pakete mit 0,1,3,... MySQL-Datenbanken an. Für die ist sowas vielleicht etwas sinnvolles und "steck das MySQL-Pack in einen Sack/in einen Rack(Einschub)".

  2. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: __tom 15.04.09 - 17:34


    > Solche Kunden sollten einfach auf postgresql
    > konvertieren.

    jeder der so eine "konvertierung" schonmal gemacht hat wird das wort "einfach" in dem zusammenhang nicht benutzen.

    im zweifel ist es günstiger eine dicke kiste hin zu stellen als entwickler und vorallem qa für lange zeit zu beschäftigen.

  3. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: Skyborg 15.04.09 - 17:39

    Jeder, der auf möglichst geringe Latenzzeiten, sehr viel in Memory Verarbeitung und Caching im Allgemeinen, Wert legt, bzw. per Application darauf angewiesen ist.

  4. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: Pixelfreak 15.04.09 - 17:53

    Natürlich kann man PostgreSQL benutzen. Jedoch eine bestehende MySQL-Datenbank die dann auch wirklich 64GB Ram benötigt in PostgreSQL zu konvertieren, halte ich für zu riskant. Einfach mehr Ram in die Kiste stopfen oder einen Slave Server dazustellen ist da eindeutig die vernünftigere Variante.

    Vor allem muss niemand dem Kunden die 24h Downtime erklären die man benötigt hat um die Datenbank zu konvertieren ;)

  5. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: Siga 15.04.09 - 18:45

    mysql macht aber bisher nur datenhaltung.
    da klebt nicht noch pl/sql, geheime trigger, alte legacy-trigger die man mit spezialbfehlen listen muss, usw. dran (statt trigger auch interne funktionen der "anwendung" usw.).

    Bei oracle würde ich nicht konvertieren, wenn die anwendung in der datenbank mit drinsteckt.
    Das ist bei mysql aber nicht der fall weil es nur sql macht. die alten versionen zumindest. mysql ist auch am saubersten bezüglih der layers wie man sie aus den vorlesungen kennt (sowas wie iso/osi aber für datenbanken statt für transport/internet/... ). Modularisierung und wissen, wer wofür zuständig ist, erleichtert das leben wie wir seit inet-ex ("genetisch verwachsen mit dem windows-kernel wir können ihn leider nicht abtrennen") oder ms-media-player("genetisch...") wissen.

  6. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: Schuppel 15.04.09 - 18:50

    > Vor allem muss niemand dem Kunden die 24h Downtime erklären die man
    > benötigt hat um die Datenbank zu konvertieren ;)

    Chuck Norris konvertiert 128TB in 0.0042 Sekunden mit einem Rechenschieber! Ehrlich!


    Nee stimmt schon. Es wird ja viel Gurkencode und wahnwitzige Datenmodelle mit Hardware erschlagen. Aber ein dickes DBMS mal eben im Betrieb konvertieren würde ich auch nicht unterschreiben wollen. Ausführen schon gar nicht. :)

  7. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: Max Mustermann 15.04.09 - 19:12

    mysql macht aber bisher nur datenhaltung.
    da klebt nicht noch pl/sql, geheime trigger, alte legacy-trigger die man mit spezialbfehlen listen muss, usw. dran (statt trigger auch interne funktionen der "anwendung" usw.).

    Das MySQL aber schon länger Trigger, Stored Procedures etc unterstützt hast du nicht vergessen oder?
    Und nebenbei noch die vielen Funktionen die man nutzt oder spezifische Konstanten, also so leicht wird eine Umwandlung nicht werden.

  8. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: __tom 15.04.09 - 20:48

    Siga schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mysql macht aber bisher nur datenhaltung.

    es gibt trotzdem viele erweiterungen und sql ansich ist ein einziger dialekt.

    einfachster fall zur "datenhaltung":

    insert delayed into a values(0);

    wird z.b. einfach nicht in einer postgres laufen...


    > [...]
    > mit dem windows-kernel wir können ihn leider nicht
    > abtrennen")

    "wir" nicht, ms kann es offenbar, deswegen gibt es kernel für single core und multicore rechner, das ist aber kein argument dafür das man den db server tauschen kann.

    die einzige möglichkeit die man da hätte ist wenn man selbst ein dal hat der wirklich dynamisch genug ist das man ihn an andere db's anpassen kann. den ärger mit der erneuten qa hat man trotzdem, wenn dein projekt groß genug ist, dann halt doch lieber ein dickeres blech hinstellen.

  9. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: SQL-Server-Entwickler 15.04.09 - 22:53

    Pixelfreak schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Natürlich kann man PostgreSQL benutzen. Jedoch
    > eine bestehende MySQL-Datenbank die dann auch
    > wirklich 64GB Ram benötigt in PostgreSQL zu
    > konvertieren, halte ich für zu riskant. Einfach
    > mehr Ram in die Kiste stopfen oder einen Slave
    > Server dazustellen ist da eindeutig die
    > vernünftigere Variante.
    >
    > Vor allem muss niemand dem Kunden die 24h Downtime
    > erklären die man benötigt hat um die Datenbank zu
    > konvertieren ;)

    Also ehrlich gesagt kann ich mir schwer vorstellen, dass jemand so dermaßen dämlich ist, dass er entsprechende Lasten mit *einem* Datenbankserver erschlägt. Da muss man schon vor Dummheit quietschen, um das zu machen. In solche Szenarien gehören Cluster, und da ist es dann wohl eher eine Frage des persönlichen Geschmacks/des vorhandenen Know-Hows der Entwickler und Administratoren/der bereits investierten Lizenz- und sonstigen Kosten, die darüber entscheiden ob man switcht oder (eher) nicht.

  10. Re: Wer sind Kunden dafür ?

    Autor: Gerd Gelekig 16.04.09 - 00:08

    Wieso sollte ein Switch von MySQL auf Postgres Performancevorteile haben? Geschwindigkeit ist das einzige, was MySQL Postgres vorraus hat.

  11. Kunden

    Autor: Raven 17.04.09 - 01:23

    Kunden für die MySQL-Appliance könnten zum Beispiel Start-Ups sein, die auf einmal zügig mitwachsen müssen und deren Schreibzugriffe die Leistung des 0815-Servers als Master sprengen. Wenn man noch mit einem kleinem Team entwickelt, sich auf Features konzentrieren muss und die Schwerpunkte der Anwendung sich noch komplett verschieben können, ist es sicherlich prima, das Problem erstmal mit Hardware erschlagen zu können, anstatt über eine sinnvolle Partitionierung zu brüten.

    Bei memcached ist es wohl eher eine Kostenfrage, an sich dürfte auch ein Cluster eher keine Probleme machen (bzw. eher sogar noch für Redundanz sorgen).

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