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Keine öffentliche Sperrliste? Eigener DNS Server?

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  1. Keine öffentliche Sperrliste? Eigener DNS Server?

    Autor: ms 18.04.09 - 19:47

    Nehmen wir mal an ich will meinen eigenen DNS Server so konfigurieren, dass diese Sperren aktiv sind, wie soll ich das machen wenn diese Listen nicht öffentlich abrufbar sind?

    Irgendwie ein widerspruch, kleinere Provider haben so keine Möglichkeit die Liste anzuwenden und auch uptodate zu halten.

    Aber wer will schon Domains blockieren und arbeit in die aktualisierung stecken?
    Und selbst wenn, automatisiert Listen aus dem netz laden ist ein sehr hohes sicherheitsrisiko. Im Grunde bringen diese Sperren nichts!
    Nur als erster Step im großen Plan der Volksüberwachung.
    Als nächstes wird dann wikipedia wegen eines negativen Betrags blockiert.

  2. Re: Keine öffentliche Sperrliste? Eigener DNS Server?

    Autor: :-) 18.04.09 - 20:04

    Nein. Es werden Nutzer blockiert.

    Beispiel:
    Ein Uni-Professor untersucht die Zeit des 3. Reiches und die heutige Rechtsradikalen-Szene. Er ist von Sperren auf rechtsradikalen Seiten ausgenommen. Ein rechtsradikaler bekommt das Stop-Schild.

    So kann man gezielt gegen "falsche" Wissbegierde vorgehen. Man kann so auch eine große Zahl von Störern einer bestimmten Seite auskoppeln.

    Es läuft auf eine Individual-Zensur hinaus, die man in Zukunft beliebig verfeinern kann. Auch zeitlich begrenzte Sperren wären denkbar. Taucht zum Beispiel ein kritisches Thema in einem Forum auf, so lassen sich "allzu" kritische Schreiber zumindest für einen bestimmten Zeitraum behindern.

    Machbar wird jetzt praktisch alles werden...


  3. Re: Keine öffentliche Sperrliste? Eigener DNS Server?

    Autor: Loki Wotan 19.04.09 - 08:39

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Beispiel:
    > Ein Uni-Professor untersucht die Zeit des 3.
    > Reiches und die heutige Rechtsradikalen-Szene. Er
    > ist von Sperren auf rechtsradikalen Seiten
    > ausgenommen. Ein rechtsradikaler bekommt das
    > Stop-Schild.
    >
    > So kann man gezielt gegen "falsche" Wissbegierde
    > vorgehen. Man kann so auch eine große Zahl von
    > Störern einer bestimmten Seite auskoppeln.
    >
    > Es läuft auf eine Individual-Zensur hinaus, die
    > man in Zukunft beliebig verfeinern kann. Auch
    > zeitlich begrenzte Sperren wären denkbar. Taucht
    > zum Beispiel ein kritisches Thema in einem Forum
    > auf, so lassen sich "allzu" kritische Schreiber
    > zumindest für einen bestimmten Zeitraum behindern.

    Quatsch, warum sollte ein Professor einen Zugang bekommen? Und wie sollte das realisiert werden? Mit den jetzt eingeführten Witz-Sperren ist eine benutzerabhängige Sperre nicht möglich.

    > Machbar wird jetzt praktisch alles werden...

    Du meinst Wählerstimmenfang für September?

  4. Re: Keine öffentliche Sperrliste? Eigener DNS Server?

    Autor: Zensurion 19.04.09 - 10:07

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nein. Es werden Nutzer blockiert.
    >
    > Beispiel:
    > Ein Uni-Professor untersucht die Zeit des 3.
    > Reiches und die heutige Rechtsradikalen-Szene. Er
    > ist von Sperren auf rechtsradikalen Seiten
    > ausgenommen. Ein rechtsradikaler bekommt das
    > Stop-Schild.
    >
    > So kann man gezielt gegen "falsche" Wissbegierde
    > vorgehen. Man kann so auch eine große Zahl von
    > Störern einer bestimmten Seite auskoppeln.
    >
    > Es läuft auf eine Individual-Zensur hinaus, die
    > man in Zukunft beliebig verfeinern kann. Auch
    > zeitlich begrenzte Sperren wären denkbar. Taucht
    > zum Beispiel ein kritisches Thema in einem Forum
    > auf, so lassen sich "allzu" kritische Schreiber
    > zumindest für einen bestimmten Zeitraum behindern.
    >
    > Machbar wird jetzt praktisch alles werden...
    >
    >


    Öööh, und wer bitte entscheidet, ob dieser Professor nicht selbst rechtsradikal ist? Also an Unis soll man dann die neuen Keimzellen des internationalen Terrorismus nicht behindern? ;-)
    Das Ganze ist eine totale Farce und es gruselt mir immer wieder davor, wie liberal wir doch wirklich sind. Ein richtiger Umgang mit der Vergangenheit und eine gefestigte Demokratie benötigt doch keine Verbote verfassungsfeindlicher Symbole, etc. Oder der Hitler-Gruß, der kommt auch in Herr der Ringe vor(die Statuen der Altvorderen auf dem Fluß), weil er eben mal ein ganz normaler Gruß war und nichts mit Hitler zu tun hatte. Heil Caesar, etc. Selbst das Hakenkreuz ist ja keine deutsche Erfindung. Ich finde es eben komisch, dass man mit aller Macht Dinge verbietet, die garnicht so eine Faszination auf Jugendliche ausüben könnten, wären sie es nicht. Da beisst sich irgendwie die Katze in den Schwanz. Ist wohl das Gleiche wie mit dem NPD-Verbot. Würde sie verboten, gingen die Beteiligten in den Untergrund und wären noch schwerer habbar.

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