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ACP nett für green IT - aber...

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  1. ACP nett für green IT - aber...

    Autor: cnewton 22.04.09 - 08:40

    TDP bleibt unerlässlich. Die maximale Wärmeentwicklung ist immer dann wichtig, wenn das Gerätum die CPU sensibel im Bezug auf Größe und Art der Kühlung. Da kann man nicht mit Durchschnittswerten arbeiten, sondern muss das jeweilige Design auf das Maximum ausrichten.

  2. Re: ACP nett für green IT - aber... wichtiger als Grafik-Effektchen!

    Autor: brusch 22.04.09 - 10:25

    Du wirst die TDP sicher weiterhin in den "Technischen Daten" finden, nur wird sich die Werbung mehr auf ACP konzentrieren.

    Für mich ist ACP auch der wichtigere Wert. Mein Server hat ca. ein Terabyte netto im RAID-5-Verbund (4 Platten), 4GByte RAM, einen Athlon 64X2-4200+ und eine billige PCI-Express-Grafikkarte ohne Lüfter. Diese Konfiguration ist ziemlich schnell und wäre als Server sicher auch für ein Büro mit mindestens 10 Mitarbeitern ausreichend. Dann müsste höchstens noch ein Backupsystem in kalter Redundanz daneben stehen.
    Das Teil verbraucht, ohne dass darauf zugegriffen wird, inkl. dem dazugehörigen Switch ca. 120 W (Monitor aus).

    Das sind Energiekosten von ca. 320 Eu im 24x7 Betrieb (Ich schalte trotzdem ab, wenn ich nicht arbeite.)

    Wenn durch einen anderen Prozessor der Verbrauch um 10% gesenkt werden kann, spart das für den Einzelnen ein bisschen, aber in der Summe der Anwender eine Menge Geld, die für nützlichere Dinge eingesetzt werden kann.

    Zusätzlich kann man leisere Lüfter und leisere Netzteile einbauen, so dass der Server evtl. auch mal direkt im Büro stehen kann, und nicht in einem separaten Raum. Dieser Spareffekt bringt noch viel mehr als die oben erwähnten ca. 30 Eu im Jahr.

    Ausserdem steigt die Zuverlässigkeit, wenn die Temperatur im Gehäuse sinkt. Die Faktoren Lautstärke, Stromverbrauch, Zuverlässigkeit sind in dieser Reihenfolge auch für normale Desktop-Rechner relevant.

    Die TDP ist nur dann interessant, wenn man einen Rechner neu zusammenbaut, ACP ist aber für den täglichen Gebrauch viel wichtiger. Daher ist das eine wirklich gute Entscheidung.

    Da die Performance-Daten der akt. Rechner für die meisten Anwendungsfälle völlig ausreichend sind, hoffe ich, dass solche Daten wie Stromverbrauch und Lautstärke noch viel mehr in den Fokus kommen als bisher. Zur Zeit ist die Auswahl von Festplatten, Netzteilen, Lüftern und Laufwerken unter diesen Gesichtspunkten eine Sysiphus-Arbeit, da man an die Daten, wenn überhaupt, nur mit ziemlichen Aufwand herankommt.

    Irgendwann werden auch die hartnäckigsten Zocker merken, dass sie mit ihrer Zeit Sinnvolleres anfangen können. Dann kann man PC's, die Geräusche machen, nicht mehr verkaufen.

    Michael B.

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