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"Ein echter Held muss leiden"

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  1. "Ein echter Held muss leiden"

    Autor: The Howler 22.04.09 - 15:53

    ...so liesse sich ein großer Teil des Vortrages wohl zusammenfassen. Schade dass diese Erkentnis an sich bei weitem nichts neues ist, aber sie eben noch nicht überall angekommen ist.
    Ein Spieler erlebt gern die Überlegenheit seines Spielcharacters gegenüber seinen "Gegnern". Wird das allerdings zum Dauerzustand wirkt der Character farblos, unnahbar, fremd.
    Und 2% XP-Einbuße beim Tod erzeugen auch nicht direkt einen echten Emotinalen Moment für den Helden, sondern nur für den Spieler...

  2. Re: "Ein echter Held muss leiden"

    Autor: Morte 22.04.09 - 21:08

    Rischtisch!!!

  3. Re: "Ein echter Held muss leiden"

    Autor: fasfd 22.04.09 - 22:06

    Och, wer z.B. EVE spielt und mal was richtig Wertvolles zerlegt bekommt, der weiss, was virtueller Verlust bedeutet ;-)

  4. "Ein echter Held muss leiden" . . .

    Autor: Loky 22.04.09 - 23:50

    . . . und das schon seit Homer.

    Der Punkt ist doch, das sich in unserer heutigen Zeit, die immer höher, schneller, weiter verlangt, die virituelle Unterhaltung und die unpopulären Widrigkeiten des "realen Lebens", immer mehr annähern.
    Damit meine ich nicht den Tiefgang von diesem oder jenem Spiel, sondern dem Verhalten der Masse an Spielern. Der Mensch "flüchtet" aus der Realität in die virituelle Welt, stellt fest das der Mainstream mittlerweile auch schon in der Welt aus Bits und Bytes angekommen ist und jedes Spiel sich an dem jeweiligen Genreprimus orientiert, ihm nacheifert und, wie viele akutelle Beispiele zeigen, als fahles Imitat des vermeindlichen Originals auf der Strecke bleiben und früher oder später den grausamen Tod der Insolvenz sterben.

    Für mein Verständnis sind wir an dem Punkt angekommen, an dem wir uns wieder auf Substanz besinnen sollten. Egal ob das "überbewertete" RL oder das virituelle Alter Ego.

    Ein weiterer Faktor mag auch die Massentauglichkeit sein. Diese industrielle Massenherstellung des Einheitsbreis ist der Untergang von vielen Branchen, völlig egal ob Spiele, Medien, produzierendes Gewerbe, Dienstleistungen und und und. Der Mensch zählt, das Unikat. Mit der Digitalisierung haben wir uns doch im Grunde selbst betrogen, weil wir ein technisches Mittel zum goldenen Kalb werden haben lassen. Das schlimme dabei ist, das die meisten es noch nicht mal raffen und sich tag ein tag aus nur wundern wieso, warum und weshalb alles den Bach runter geht ;)

    "Ein echter Held muss leiden" ist also nichts anderes als die Erkenntnis, dass ein Mainstream-Gedanke keine Substanz hat. Da keine Idee aus Leidenschaft und auch kein Streben nach Einzigartigkeit zu Grunde liegt. Daher geb ich fasfd absolut Recht, viele Softwareschmieden sollten sich ein Beispiel an CCP nehmen. Nicht das Spiel kopieren, Plakiate sind billig und asozial. Die Leute sollten sich eher wieder hinsetzen und wirklich etwas eigenes erfinden, mit Substanz, dem was sie als Teenager selber geil fanden und dies umsetzen und wenn es x Monate länger dauert, bis es auf den Markt kommt, umso besser, denn dann hat es mehr Substanz.
    Die Jungs von CCP haben gesagt, sie wollten immer ein Spiel machen wie Elite und Wing Commander und das online auf einem Server, auf dem die ganze Welt spielen kann. Wenn ich mich recht erinnere sind die auch erstmal FÜNF Jahre im dunklen Kämmerlein gesessen und haben programmiert und gebastelt. Wo gibt es das noch in unserer Zeit aus fahdem Einheitsbrei und Massentauglichkeit?!
    EVE mag nicht perfekt sein, aber in Sachen eigene, einzigartige Idee, die sich vom Mainstream-Einheitsbrei absetzt, haben die Jungs in Reykjavik; Island, wirklich ein Unikat geschaffen. So wie Blizzard es mit WoW geschafft hat. Völlig egal ob man nun auf Fantasy oder Si-Fi steht.
    Ich spiel EVE seit Release 2003, klar mit Pausen, aber immer schön Skill gepflegt. Aber ich kenne auch DAoC, LotR, WoW, E&B, CS, Diablo X bis X, die BF-Reihe und vieles mehr.

    Im Grunde gibt es nur wenig da draußen, das es wirklich verdient, das man XX € dafür auf den Tisch legt ;) und das hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr bewahrheitet.

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