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KDE 4 - Problem: Applikationen sind funktionsärmer

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  1. KDE 4 - Problem: Applikationen sind funktionsärmer

    Autor: Pfeifer 29.04.09 - 13:27

    *Amarok nur mit der Hälfte der Funktionen
    *K3B nur als Beta
    *Kaffeine nur als Vorabversion mit weniger Funktionen
    Es ist ja prima, dass man auf Innovation setzt, aber wenn es Jahre dauert, bis die bereits gewonnene Funktionsvielfalt der Anwendungen umgesetzt ist, kann man doch zumindest Zweifel anmelden, ob die Strategie so ganz richtig ist, oder?

  2. Autor: swge 29.04.09 - 14:03

    wer die volle Funktionalität der alten Programme brauch kann ja auf die KDE3 Pendants zurückgreifen oder immer noch komplett mit KDE3 arbeiten.

    Irgendwo kommt bei jederem grösseren Projekt der Punkt wo man am besten mehr oder weniger neu anfängt weil die Basis nicht mehr stimmt. Ansonsten gibt die Entwicklung von KDE4 und Co im Moment recht gut Gas. Man merkt wie an allen Ecken und Enden gearbeitet wird.

  3. Vielleicht doch

    Autor: gnomefresser 29.04.09 - 14:57

    Und was ist, wenn du ganz neue Hardware hast und einen entsprechenden Kernel brauchst? Welche Distribution nimmst du dann bis auf Opensuse?

  4. Re: Vielleicht doch

    Autor: kitler 29.04.09 - 15:13

    hä?
    was hat der kernel mit der software zu tun?

  5. Re: Vielleicht doch

    Autor: Anonymer Nutzer 29.04.09 - 15:15

    Nen neuen Kernel kannst du überall verwenden.

  6. Re: Nö

    Autor: Pfeifer 29.04.09 - 15:27

    Problem: alte Versionen werden nicht gepflegt oder keine neuen RPMs von den Distris geliefert (z.B. Wikipedia-Aufruf in 1er Amarok kaputt) oder es werden gar keine Versionen für KDE3 ausgeliefert. Ich sag ja nicht, dass es prinzipiell falsch ist, alles total neu zu konzpieren und damit einen wunderbaren Haufen Folgearbeit zu haben, aber wenn man nach jahrelanger Amarok-Nutzung anfängt, Rhythmbox oder Banshee zu testen, stimmt doch was nicht, meine ich jedenfalls.

  7. Re: KDE 4 - Problem: Applikationen sind funktionsärmer

    Autor: taudorinon 29.04.09 - 15:50

    Wenn KDE gewartet hätte bis alle Drittanwendungen auf QT4 portiert sind wäre das noch schlimmer gewesen.

    Immerhin ist jetzt Bewegung in den entsprechenden Projekten und wenn Distributoren die 3er-Pakete nicht mehr anbieten scheint hier eine falsche Strategie vorzuliegen.

  8. was hat das mit KDE zu tun

    Autor: dbgtd 29.04.09 - 16:18

    KDE gibbet für Linux, BSD, AIX, in der zwischenzeit auch für Windows ...

  9. Wo liegt Dein Problem?

    Autor: dsgbds 29.04.09 - 16:21

    die 1.xer Version von Amarok läuft auch noch unter KDE 4.x. Das benütze ich zum Bleistift bis zur nächsten Amarok Version die meine geliebte Tabelle wieder integriert hat.

    Wenn Du statt dessen meinst mal Rhythmbox oder Banshee testen zu wollen ist das meiner Meinung gar nichts Schlimmes. Ich teste auch immer wieder ob nicht eine andere Software meine Bedürfnisse besser befriedigt als das Vorhandene.

  10. Re: Vielleicht doch

    Autor: gnomefresser 29.04.09 - 16:30

    Ganz einfach. Wenn ich zum Beispiel KDE 3 unter Kubuntu benutzen will, muß ich Ubuntu 8.04 nehmen. Dann kann ich auch nur den Kernel dort nehmen.

    Oder ich kompiliere ihn selber. Und patche. Und und und.

    Nicht jedermans Sache.

  11. Re: Wo? ein Autovergleich

    Autor: Pfeifer 29.04.09 - 16:49

    Ach, die Tabelle wird es wieder geben, wäre ja super! Aber auf crossfading muss man wohl noch länger warten, liegt wohl an Phonon...
    Sanfte Anpassungen machen bei der Benutzung weniger Arbeit, lenken weniger ab, vor allem, wenn andere die Kiste _nutzen_ sollen.
    <;-)>
    Um mal einen Autovergleich zu bringen: Bei der nächsten Version Ihres PKWs wird wegen revolutionär neuem Getriebes die Lage aller Gänge am Schalthebel umgekehrt und es gibt erst mal nur drei anstelle von früher fünf Gängen, keinen Rückwärtsgang. Da warten wir noch auf die Anpassungen des Kupplungssystems. Geplant sind ja sieben Vorwärts- und ein stufenloser Rückwärstgang. Aber dafür gibt es Blinklichter auf dem Dach und im Kofferraum!
    </;->

  12. Re: Wo? ein Autovergleich

    Autor: kde-fan-boy 29.04.09 - 17:41

    Um es auf den Punkt zu bringen: KDE4 hat sehr viel schöne neue Sachen (Dolphin, Kmail-Verbesserungen, ...) und unter der Haube scheint es auch super organisiert zu sein (glaub man den Entwickelern), aber diesen Plasma-Quatsch hätten sie sich wirklich sparen können!

    Von wegen völlig neues Bedienkonzept. Totaler Rotz ist das, wenn man nur Grafikfehler und nen absolut langsamen Desktop hat!!!!! Da schei** ich auf's Bedienkonzept!

    Ich will die stabilität von kde3 zurueck und zwar gestern! Es kann doch nicht so schwer sein denen beizubringen, dass man nicht alles auf einmal ändern muss.

    Sachen wie Solid oder Phonon hätten auch ohne diesen unschönen Plasmadesktop umgesetzt werden können. Und das hätte ich gerade von KDE erwartet, bei Gnome häts mich nicht gewundert.

    P.S.: Bei Solid fehlt immer noch ein sauberes Netzwerk-Backend. Und kommt mir nicht mit NetworkManager. Der ist wirklich das letzte!
    Ich finde KDE sollte die Sachen, die der NM erledigt selbst machen können, und zwar besser! Fuer was ist sonst solid da? Um noch ne Wrapper-Schicht dazwischen zu schieben? Das ist doch Bullshit!

    P.P.S.: Ich war (bin) ein absoluter KDE-Fan, aber es gibt ein paar Sachen, die gehen eben gar nicht!

  13. Re: Wo? ein Autovergleich

    Autor: gnomefresser 29.04.09 - 19:00

    und welche distri benutzt du?

  14. Re: Wo? ein Autovergleich

    Autor: Pfeifer 29.04.09 - 19:35

    Beispiel: Open Suse 11.1, KDE3er Amarok hat Wikipedia-Bug, KDE4er Version die bekannten Mängel: u.a. kein Crossfading, Cover-Manager nur eingeschränkt umgesetzt. Muss man sich halt entscheiden, was man braucht und was nicht. Ich will nicht nur meckern, ist halt schade, dass die neueren Versionen so viel Arbeit machen bei der Umsetzung auf QT4 und was sonst noch so nötig ist für KDE4 (Plasma, Phonon etc.)

  15. Re: Wo? ein Autovergleich

    Autor: siduxfan 29.04.09 - 19:48

    Es ist beruhigend zu wissen, dass man mit seiner Meinung über das verkorkste KDE4 - und vor allen Dingen über die Tatsache, dass Alpha- und Beta-Versionen als Vollversionen ausgegeben wurden - nicht alleine ist. Leider nehmen viele anscheinend pubertierende "Fanboys" von KDE die Vorgehensweise des KDE-Teams kritiklos hin. Jedwede Kritik wird weggewischt, ohne vorher das Hirn einzuschalten. Deshalb freue ich mich, dass es mit "kde-fan-boy" auch einen erwachsenen KDE-Fan gibt, der nicht alles mit sich machen lässt!

    Bei mir läuft mittlerweile die jeweils aktuelle Alpha-Version von E17 als Desktop-Environment. Diese ist stabiler, als es die sogenannten "finalen" Versionen von KDE 4.x jemeils waren. Vielleicht gucke ich mir KDE in zwei Jahren nochmal an - dann sollte es einigermaßen stabil und feature-complete sein!

  16. Re: Wo? ein Autovergleich

    Autor: kde-fan-boy 29.04.09 - 23:00

    Im Moment nutze ich Archlinux! Bringt einfach den aktuellsten kernel mit (brauche wegen der neuen Hardware mindestens 2.6.28 um einigermassen sauber arbeiten zu können)! Ausserdem ist die distribution sehr KDE freundlich!

    Ich benutze ausserdem Kdemod (fuer die, denen es etwas sagt ;-)). Das ist eine recht liebevolle kde anpassung eines ueberwiegend deutschen teams, sehr zu empfehlen.

    Aber wie so viele habe ich vorher (bis 7.10) Kubuntu benutzt. 8.04 habe ich uebersprungen, da mein rechner kaputt ging und 8.10 war dann unbenutzbar! (Kde 4.1.1 und Kde4.1.2 nachinstalliert, Kubuntu war einfach grauenhaft)
    Als das nicht wollte habe ich viel ausprobiert (Opensuse, Debian, sidux, Ubuntu -ja ich habe Gnome benutzt, sogar ueber einen Monat ;-)-, ...).
    Da ich eigentlich auch ein Fan der Debian-Philosophie bin, wollte ich zu Debian mit kde3.5, aber der Kernel wollte nicht mit meinem Thinkpad T500. Opensuse brauche ich glaube ich nichts zu zu sagen, einfach schlecht (vor allem die paketverwaltung). Sidux hat einfach nicht gut ausgesehen und der Kernel war zu alt (2.6.26).

    Die leute bei arch machen einfach einen guten job, paketverwaltung ähnlich zu debian und sehr aktuelle pakete (wenn man will auch svn/git-checkouts). So kann man Kde4 auch einigermassen benutzen (wenn die intel leute jetzt nicht gerade ihre treiber grund saniert hätten :-)).

    Ach es ist nicht leicht, .....

  17. Re: KDE 4 - Problem: Applikationen sind funktionsärmer

    Autor: blaue elise 04.05.09 - 13:41

    Das größte Problem waren wohl die komischen Versionsnummern und das KDE 4 viel zu früh als stabile Version angesehen werden konnte. Wir sind jetzt bei 4.2.2 und bei mir läufts teilweise immer noch wie eine beta. wahrscheinlich kann man KDE 4.5 erst benutzen ohne Angst zu haben, dass was abraucht.
    Und wenn man anders an die Sache rangegangen wäre und vll erst jetzt mit der Veröffentlichung angefangen hätte, wären vll nicht so viele Benutzer enttäuscht.

    KDE 4 selbst finde ich Klasse. Besonders die ganze Frameworks unter der Haube wie solid, nepomuk, phonon, plasma und was es sonst noch alles gibt. Das ist genau der richtige Ansatz um eine Vielzahl an Programmen aus dem Boden sprießen zu lassen, die gleichzeitig aber auch eine gute Integration in den Desktop liefert und konsistent ist. Daher sind die Probleme, die es jetzt noch gibt schon gerechtfertigt.

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