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BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

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  1. BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: RunningTux 30.04.09 - 10:19

    Guten Tag,

    welche Vorteile sprechen eher dafür ein BSD auf einem Desktop zu haben und welche GNU/Linux auf dem Desktop zu betreiben?

  2. Nur Nachteile

    Autor: spanter 30.04.09 - 10:22

    In ihrer heutigen Ausgabe warnt die Bild-Zeitung ausdrücklich vor der Nutzung von Linux. Dem durchschnittlichen Nutzer sei Linux schlicht nicht zuzumuten:

    "Anderes Betriebssystem? Windows gilt nicht unbedingt als Ressourcen schonendes Betriebssystem. XP sei nun jedoch schon so lange auf dem Markt und im Lauf der Jahre so weit verbessert worden, dass sich ein Austausch auf dem Netbook gegen ein schlankeres Linux kaum lohnt, so Müssig. Dazu müsste der Anwender ohnehin Ahnung von Linux haben – und die meisten kennen eben Windows schon vom PC oder Notebook."

    http://www.bild.de/BILD/digital/technikwelt/2009/04/29/netbook/aufruesten-mehr-rechenleistung-fuer-mini-notebook.html

    Man muss also Ahnung von Linux haben. Wer kann aber mit diesem doch sehr speziellen Fachwissen aufwarten? Informatikstudenten?

    Also - Finger weg von Linux. Das einzig wahre und auch für Laien nutzbare Betriebssystem ist und bleibt Microsoft Windows.

    Für BSD gilt natürliche das gleiche. Ebenfalls unzumutbar.

  3. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: janosch 30.04.09 - 10:25

    RunningTux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Guten Tag,
    >
    > welche Vorteile sprechen eher dafür ein BSD auf
    > einem Desktop zu haben und welche GNU/Linux auf
    > dem Desktop zu betreiben?

    BSD hat die freiere Lizenz als GNU/Linux (GPL).

  4. Re: Nur Nachteile

    Autor: programmierer 30.04.09 - 10:29

    LOL

    als ob die BILD eine referenz dafür wäre... :S
    linux ist genauso einfach zu bedienen wie windows, es gibt sogar oberflächen (KDE) die fast gleich aussehen wie windows, um den umstieg zu vereinfachen.

    linux kann man auf viele arten bedienen, man kann es hardcoremässig nur über die console machen (vorwiegend auf servern er fall) oder auch alles über die graphische oberfläche (windows-like) machen.

  5. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: RunningTux 30.04.09 - 10:34

    janosch schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > BSD hat die freiere Lizenz als GNU/Linux (GPL).

    Hallo Janosch,

    es kommt darauf an, wie man Freiheit definiert! Die GPL hat den Vorteil, dass jegliche Modifikation an der unter ihr lizensierten Software, der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Software ist somit frei!


  6. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: Klicker 30.04.09 - 10:35

    Nur frei für den Entwickler... aber unfrei für die Quellen und Projekte.

    Zudem wird nur die GPL alleine verwendet.

    Manche Pakete brauchen eine Lizenz wie die GPL andere eine wie die LGPL/BSD.

  7. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: Alternativvv 30.04.09 - 10:35

    da linux doch etwas mehr auf den desktop-/multimedia-anwender zielt würde ich zu linux raten. persönlich bin ich sehr begeistert vom neuen ubuntu 9.04, vor allem nachdem dvb-stick und webcam anstandslos erkannt wurden.

    bsd mal zu testen kann aber auch nicht schaden, alle wichtigen daten auf ne usb-platte und dann mal in grub einlesen, im nu hast du ein system das windows, linux und bsd bootet und kannst vergleichen...

  8. Kommt darauf an

    Autor: BlubbBlubb 30.04.09 - 10:36

    Erstrangig hängt es stark davon ab, ob das Betriebssystem die Hardware unterstützt, die man hat. Wenn die Hardware ohne viel Rumfummeln funktioniert, ist die halbe Niete schon weg. Ich würde jedenfalls stark recherchieren ob alles funktioniert.

    Der andere Teil besteht aus den eigenen Vorlieben.
    Also da kommt es eher aufs Bedienen des OS an. Also z.B. das Installieren von Ports/Paketen.

    Ich empfehle dafür die Installtion einer VM um mit BSD oder Linux warm zu werden.
    Wenn man schon Erfahrungen hat, kann man das überspringen.

    Und sonst gibt es auf BSD die gleichen Window Manager und Desktop Environments wie auf Linux.

    Am Ende bleibt nurnoch die Ideologie übrig. BSD oder GPL. Das ist eher eine Gewissensfrage.

  9. Re: Nur Nachteile

    Autor: antitroll 30.04.09 - 10:36

    idiot... du bist drauf reingefallen

  10. Re: Nur Nachteile

    Autor: Schrader 30.04.09 - 10:37

    Da fällt einem doch nix mehr ein...
    halt doch: Don't feed the BILD ^^

  11. Was willst Du damit behaupten?

    Autor: spanter 30.04.09 - 10:37

    programmierer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > LOL
    >
    > als ob die BILD eine referenz dafür wäre... :S
    > linux ist genauso einfach zu bedienen wie windows,
    > es gibt sogar oberflächen (KDE) die fast gleich
    > aussehen wie windows, um den umstieg zu
    > vereinfachen.

    Behauptest Du damit etwa, daß die Bild-Zeitung lügt? Das sind Experten, die dort schreiben und die haben natürlich Ahnung von dem, was sie verfassen.

    Es bleibt also dabei: Linux ist unzumutbar. Wer mit einem Computer arbeiten will, muß Microsoft Windows nutzen.

  12. Re: Nur Nachteile

    Autor: ghdshh 30.04.09 - 10:38

    spanter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > [...]
    >
    > www.bild.de

    Im ersten Moment dachte ich, dass sei ein Trollpost. Bis ich mir den Link dann doch angeschaut habe. Jetzt weiß ich auch woher die ganzen Trolls hier ihre Inspiration nehmen.



  13. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: mawmawmaw 30.04.09 - 10:41

    Also, ich hatte NetBSD 5.0-RC1 bis -RC4 auf meiner Workstation und war relativ (!) zufrieden. Was mich letztendlich zu Debian gebracht hat:

    - Auf NetBSD ist zumindest mit meiner recht alten Audigy 2 ZS kein Surround-Upmix möglich, geschweige denn generell Surroundsound
    - Full-Disk-encryption ist nicht OOTB möglich (Encryption einzelner Partitionen funktioniert jedoch wunderbar)
    - Kein Support für LUKS-verschlüsselte Platten (davon habe ich eben welche…)
    - Das Aktualisieren von Paketen ist oftmals echt ein Krampf. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die beste scheint zu sein, mit pkg_comp in einem chroot alle nötigen Pakete zu bauen und dann direkt zu installieren. Im Vergleich zu einem apt-get dist-upgrade ist das ziemlich stressig.
    - vmware läuft in aktueller Version nicht auf NetBSD, Xen hingegen funktioniert gut, ist aber auf einer Workstation nicht mein Ding
    - valgrind funktioniert nicht auf NetBSD
    - Das Setzen der Capslock-LED dauert aus unerfindlichen Gründen ca. 2 Sekunden auf meinem Rechner. Damit ich Capslock als Mode_switch (Alt-Gr) missbrauchen konnte, musste ich den Grafiktreiber patchen. Auf meinen Bugreport hat bis heute noch keiner geantwortet (mehrere Monate her).
    - Damit meine Netzwerkkarte läuft, braucht man eine recht aktuelle Revision des Treibers. Auf meinen Bugreport hin, dass dieser doch bitte im finalen 5.0 integriert sein sollte hat bis heute ebenfalls keiner reagiert (ok, ein anderer User, der dasselbe denkt, aber keiner der Entwickler).

  14. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: janosch 30.04.09 - 10:59

    Klicker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nur frei für den Entwickler... aber unfrei für die
    > Quellen und Projekte.

    Seit wann sind BSD-Quellen und Projekte unfrei????

  15. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: Klicker 30.04.09 - 11:09

    Weil Veränderungen nicht zurückgegeben werden müssen können unkontrolliert Forks entstehen und so Verbesserungen wenigen oder gar nur konsumenten verfügbar gemacht werden.

    Die Pakete stehen immer unter der Gefahr, dass externe Entwickler Veränderungen für sich behalten um Alleinstellungsmerkmale und Abhängigkeiten zu schaffen.


    Deswegen gibt es die GPL und die LGPL. Bibliotheken sind typischerweise LGPL oder BSD lizensiert um ein Höchstmaß der Integration in egal wie lizensierte Anwendungen zu ermöglichen.

    Andere Pakete müssen jedoch unter einer GPL oder ähnlich gestalteten Lizenz stehen damit oben erwähntes Problem nicht passieren kann.


    Nur GPL ist genauso falsch wie nur LGPL/BSD. Es hängt immer von der Software ab welche Lizenz gewählt werden sollte.

  16. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: janosch 30.04.09 - 11:12

    Klicker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Weil Veränderungen nicht zurückgegeben werden
    > müssen

    Das sind dann aber gar keine BSD-Projekte mehr!!!

    > können unkontrolliert Forks entstehen und
    > so Verbesserungen wenigen oder gar nur konsumenten
    > verfügbar gemacht werden.

    Ich dachte, wir diskutieren über Freiheit??

  17. Objektiver Vergleich der Lizenzen

    Autor: GodsBoss 30.04.09 - 11:17

    RunningTux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Guten Tag,
    >
    > welche Vorteile sprechen eher dafür ein BSD auf
    > einem Desktop zu haben und welche GNU/Linux auf
    > dem Desktop zu betreiben?

    Die Lizenz von GNU/Linux (GPL) ist freier als die von BSD (BSD-Lizenz).

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  18. Re: Objektiver Vergleich der Lizenzen

    Autor: Ponder 30.04.09 - 11:19

    GodsBoss schrieb:
    > Die Lizenz von GNU/Linux (GPL) ist freier als die
    > von BSD (BSD-Lizenz).

    Ist das Unwissenheit oder ein Trollversuch?


  19. Re: Objektiver Vergleich der Lizenzen

    Autor: GodsBoss 30.04.09 - 11:23

    Ponder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > GodsBoss schrieb:
    > > Die Lizenz von GNU/Linux (GPL) ist freier als
    > die
    > von BSD (BSD-Lizenz).
    >
    > Ist das Unwissenheit oder ein Trollversuch?

    Darf ich meinen Publikums-Joker einsetzen?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  20. Re: BSD oder GNU/Linux auf dem Desktop?

    Autor: GodsBoss 30.04.09 - 11:28

    RunningTux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Guten Tag,
    >
    > welche Vorteile sprechen eher dafür ein BSD auf
    > einem Desktop zu haben und welche GNU/Linux auf
    > dem Desktop zu betreiben?

    Mehr Prestige in der Experten-Szene. Früher waren Linux und BSD gleichermaßen Exoten. Du warst relativ sicher vor Support-Anfragen von DAUn, denn die hatten Windows. Inzwischen ergreift jedoch Linux immer größere Bevölkerungsschichten, auch Leute, die nicht im Kopf vom Dezimal- in Binär- oder Hexadezimalsysteme umrechnen können, die nicht Treiber teilweise in Assembler neu schreiben, weil der in C geschriebene nicht schnell genug war und die nicht in der Lage sind, die Software an ihr eigenes System angepasst zu kompilieren (wenn sie überhaupt wissen, was das ist).

    Der kluge Computer-Experte von Welt weiß jedoch, was zu tun ist – der Umstieg auf BSD (wie bei Linux ist es hierbei nötig, sich für eine der Distributionen zu entscheiden und Flamewars gegen die anderen zu starten) oder andere Exoten-Systeme (z.B. OpenSolaris), um seinen Ruf im IT-Milieu zu sichern!

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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