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Interessiert keinen!

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Interessiert keinen!

    Autor: KeinWinNoob 01.05.09 - 12:05

    Windows ist schon lange keine Konkurrenz zu richtigen Betriebssystemen mehr. Zu schwerfällig, zu langsam, verschwendet Energie wie ein Ami-Straßenkreuzer. Genau wie der Dino-Konzern der es aus minderwertiger Uralt-Software-Technik zusammengeklebt hat.

  2. Vollkommen richtig!

    Autor: WinDAUsWerdenEntlassen! 01.05.09 - 12:49

    Microsoft kann niemals mit Open-Source basierten Projekten wie Linux, BSD, OS X konkurrieren. Eine hierarchisch organisierte Riesen-Firma wie Microsoft muss viel zu viel Geld für Management verprassen. Im OSS-Umfeld agieren viele kleine hocheffiziente Firmen komplett ohne Wasserköpfe. Die reagieren schneller und Neuentwicklungen unterliegen den Gesetzen des Marktes: was nichts taugt, wird durch ein anderes Projekt ersetzt. Das sieht bei MS-Produkten anders aus: Dort wird niemals umgesetzt, was sich nicht rechnet. Ergebnis: Fehlerhafte Software, deren Mankos geschickt überschminkt werden müssen.

    Microsoft muss untergehen, da sie keine Chance gegen OSS haben. Sie können einfach nicht in der Quantität und Qualität produzieren.

  3. Re: Vollkommen falsch.

    Autor: kritiker008 02.05.09 - 11:02

    Nee, ist klar, bei geschätzten 90% Marktanteil können die nicht mit anderen OSsen konkurrieren. LOL

    Sagt ja keiner dass du Windows mögen musst. Steht dir ja frei irgendetwas anderes zu installieren was sicher auch seine Vor- und Nachteile hat.

    Aber lass doch bitte das ewige scheisse labern hier.

  4. Re: Vollkommen falsch.

    Autor: WinDAUsWerdenEntlassen! 02.05.09 - 11:34

    Du hast es nicht einmal ansatzweise kapiert. Microsoft ist einfach nicht fähig, so viel Geld in Software-Qualität zu stecken, weil ihre riesigen Management-Strukturen so viel Geld wegfressen, dass kaum noch was unten bei den Programmierer ankommt. OSS hat einen natürlichen Vorteil: Unzählige kleinere Organisationen kümmern sich um Bruchteile einer OS-Software. Dabei gelten die Gesetze des Marktes: Gute Änderungen überleben, schlechte werden durch bessere Ersetzt. Bei Microsoft werden aus ökonomischen Gründen nur die Änderungen und Verbesserungen vorgenommen, die sich rechnen. D.h.: Löcher werden erst gestopft, wenn sie auffallen/ausgenutzt werden und die meiste Zeit wird in neue Features gesteckt, weil die 1:1 als Verkaufsargumente zählen. Dabei muss die Umsetzung neuer Features immer so billig wie möglich geschehen, um die Kosten nicht in die Höhe zu treiben. Das Features, die aufwendige Konzeptionsphasen und Testphasen erforderlich gemacht hätten, seit je her Quick & Dirty in Windows implementiert werden, weiß jeder, der für dieses OS programmiert.
    Bei .NET z.B. wurde die Konzeptionsphase auf öffentliche Beta-Runden ausgeweitet, es hat fast 3 Jahre und fast 3 Versionen gedauert, bis das Flickwerk eine annehmbare konzeptionelle Reife erreicht hatte. Der Vorteil dieser Vorgehensweise: Man kann Features verkaufen, die kaum was gekostet haben, aber den Verkauf ordentlich ankurbeln, allerdings nur unbefriedigend funktionieren. Damit nimmt man schon in der (öffentlichen) Konzeptionsphase Geld ein und kann seine Wasserkopfstrukturen und Aktionsparasiten ordentlich den gierigen Kropf stopfen.
    User mit gesundem Menschenverstand sollten instinktiv spüren, dass Software so nicht entwickelt werden sollte.

  5. Re: Vollkommen falsch.

    Autor: kritiker008 02.05.09 - 11:49

    ach ja, und bei open source ist das etwa nicht so? das ist aber ganz schön blauäugig.

    diese gut & böse einteilung ist da wohl etwas zu einfach gedacht.

  6. Re: Vollkommen falsch.

    Autor: WinDAUsWerdenEntlassen! 02.05.09 - 12:07

    WinDAUsWerdenEntlassen! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast es nicht einmal ansatzweise kapiert.
    > Microsoft ist einfach nicht fähig, so viel Geld in
    > Software-Qualität zu stecken, weil ihre riesigen
    > Management-Strukturen so viel Geld wegfressen,
    > dass kaum noch was unten bei den Programmierer
    > ankommt. OSS hat einen natürlichen Vorteil:
    > Unzählige kleinere Organisationen kümmern sich um
    > Bruchteile einer OS-Software. Dabei gelten die
    > Gesetze des Marktes: Gute Änderungen überleben,
    > schlechte werden durch bessere Ersetzt.


    Ziemlich peinlich, wenn man durch seine Reaktion beweist, dass man am Ende des Textes den Anfang schon wieder komplett vergessen hat ...

  7. Re: Nachtrag

    Autor: WinDAUsWerdenEntlassen! 02.05.09 - 12:14

    Innerhalb Microsofts gilt nur eine Regel: Änderungen werden nur dann gemacht, wenn der Druck von Außerhalb der Organisation so hoch wird, dass man muss. Sei es aufgrund von schlechter Presse oder millionenfach gekaperter Rechner. Genügend Druck erzeugende Konkurrenz gibt es für Microsoft nicht mehr. Aus diesem Grund: mein Beileid an alle, die auf Microsoft-Produkte angewiesen sind.

  8. Re: Nachtrag

    Autor: kritiker008 02.05.09 - 15:27

    aha, und woher hast du deine info?

  9. Re: Nachtrag

    Autor: NichtMassentauglich 02.05.09 - 16:14

    ... trotz allem wird sich Linux nicht durchsetzen, ehe es vernünftige Software dafür gibt.

    GIMP statt Photoshop? Vergiss es!
    DTP-Software im Allgemeinen? Keine brauchbare OSS existent.
    Gute Videoschnitt-Software? Fehlanzeige.
    Ein IM, der mit Miranda in allen Punkten mithalten kann? Nope.

    Dazu kommt dann noch, das man das System immer noch bis ins kleinste Detail kennen muss, worauf sich der Durchschnittsuser nie anfreunden wird (Computer soll nicht zum Hobby werden).

  10. Re: Nachtrag

    Autor: WinDAUsWerdenEntlassen! 02.05.09 - 17:17

    NichtMassentauglich schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...
    > (Computer soll nicht zum Hobby werden).


    Und genau da sitzt der Knackpunkt: Windows-User müssen früher oder später sehr häufig ihr Verhältnis zu ihrem Computer in Richtung Hobby entwickeln. Das zeigt die Erfahrung immer und immer wieder: kein Betriebs-System erfordert über den gesamten Abschreibungszeitraum gesehen so viel Zeit für Wartung wie Windows. Es gibt also 2 Alternativen für Windows-User: DAU bleiben und teure Dienstleistungen in Anspruch nehmen müssen oder Windows-Hobbyist werden.

    Das Unix-Konzept dagegen ist von Grund auf darauf ausgelegt, dass eine Masse an Arbeitsplätzen von DAUs bedient und Professionals eingerichtet werden. In jedem Linux ist Systemsicherheit in einer Form integriert, die es möglich macht auch ein Desktop-System einmal aufzusetzen und über den gesamten Abschreibungszeitraum niewieder warten zu müssen.

    Windows-Sicherheit bedeutet etwas ganz anderes, als Unix-Sicherheit: unter Windows wird 100 mal mehr User-Interaktion bezüglich Sicherheit gefordert, wie unter Unix.

    Windows versaut die Arbeitseffektivität schon seit Jahren.

  11. Re: Nachtrag

    Autor: Der braune Lurch 02.05.09 - 18:46

    NichtMassentauglich schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... trotz allem wird sich Linux nicht durchsetzen,
    > ehe es vernünftige Software dafür gibt.

    Das ist ja schade... aber was bedeutet das für mich?

    > GIMP statt Photoshop? Vergiss es!

    Das hört man immer wieder. Ich werde meine Standardantwort darauf nicht wiederholen.

    > DTP-Software im Allgemeinen? Keine brauchbare OSS
    > existent.

    In dem Bereich gibt es nur Scribus als OSS; das wird anscheinend vom Linux-Magazin eingesetzt (jedenfalls bezahlen die einen der Entwickler) und deren Zeitschrift sieht überhaupt nicht unprofessionell aus.

    > Gute Videoschnitt-Software? Fehlanzeige.

    Kdenlive oder wer mehr will, Cinelerra.

    > Ein IM, der mit Miranda in allen Punkten mithalten
    > kann? Nope.

    Ich finde Miranda auch gut, aber ich vermisse es auch nicht mehr, denn ehrlich, gibt auch einfach viele unnütze Plugins dafür. Ich bin mit Kopete schon zufrieden, und auch Pidgin bietet ausreichenden Funktionsumfang. Ich denke sogar, dass diese beiden für die breite Masse besser geeignet sind als Miranda, dass per default auch nicht wirklich schön ist.

    > Dazu kommt dann noch, das man das System immer
    > noch bis ins kleinste Detail kennen muss, worauf
    > sich der Durchschnittsuser nie anfreunden wird
    > (Computer soll nicht zum Hobby werden).

    Darauf wurde ja schon eingegangen, wobei ich der Meinung bin, dass man einen Windowsrechner durchaus idiotensicher machen kann. Gefährlich sind allerdings die User, die keine Ahnung von Windows haben und das selber allerdings anders sehen.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  12. Re: Nachtrag

    Autor: Housemeister 02.05.09 - 19:50

    Der braune Lurch schrieb:


    > Ich finde Miranda auch gut, aber ich vermisse es
    > auch nicht mehr, denn ehrlich, gibt auch einfach
    > viele unnütze Plugins dafür.

    Und du wirst gezwungen, diese Plugins zu benutzen?

    > Ich bin mit Kopete
    > schon zufrieden, und auch Pidgin bietet
    > ausreichenden Funktionsumfang. Ich denke sogar,
    > dass diese beiden für die breite Masse besser
    > geeignet sind als Miranda, dass per default auch
    > nicht wirklich schön ist.

    Vor wievielen Jahren hast du Miranda das letzte Mal verwendet? Es ist schon lange kein Gebastel mehr und es gibt unzählige Pakete mit Voreinstellungen, die es der breiten Masse recht machen.

    Übrigens, ist es in Kopete immer noch nicht abstellbar, dass es die ganze Zeit die Statusmeldungen abruft? Das geht besonders den Miranda-Kontakten schwer auf die Nüsse (geschätzte 50% verwenden bei mir Miranda).
    Kopete ist nett, aber alles andere als eine ernstzunehmende Alternative. Gott sei dank kann man Miranda auch durch Wine jagen, wenn auch mit einigen Einschränkungen.

  13. Wer das liest ist doof.

    Autor: Antoine 02.05.09 - 20:07

    > Das Unix-Konzept dagegen ist von Grund auf darauf
    > ausgelegt, dass eine Masse an Arbeitsplätzen von
    > DAUs bedient und Professionals eingerichtet
    > werden. In jedem Linux ist Systemsicherheit in
    > einer Form integriert, die es möglich macht auch
    > ein Desktop-System einmal aufzusetzen und über den
    > gesamten Abschreibungszeitraum niewieder warten zu
    > müssen.

    Natürlich! Windows kann ja vorallem im Firmenumfeld nicht massenweise von DAU's bedient werden. Aber aus irgendeinem unerklärlichen Grund kaufen die Firmen weiterhin MS Betriebssysteme anstatt auf konstenfreie OS umzusteigen. Warum wohl, mir unerklärlich. Vielleicht liegt es daran dass man mit Windows ausgefeilte Group Policies nutzen kann, welche viel administrativen Aufwand dem Benutzer (komplett) abnehmen.
    >
    > Windows-Sicherheit bedeutet etwas ganz anderes,
    > als Unix-Sicherheit: unter Windows wird 100 mal
    > mehr User-Interaktion bezüglich Sicherheit
    > gefordert, wie unter Unix.
    Und bezüglich Sicherheit so sind NTFS File Security und Rights Management (RMS) ja auch doch so schäbig. Und es braucht natürlich total viele User-Interaktionen, da man ja nicht alles vom Server aus einstellen kann sondern dies jeder einzelne User selber tun muss. Da nehme ich lieber hochkomplexe SELinux Distros *g*
    >
    > Windows versaut die Arbeitseffektivität schon seit
    > Jahren.
    Ja eh. Ich finde auch, dass unsere Sekretärin sich mit der Frickelei des Grafikktreibers unter Linux etc. herumschlagen muss anstatt Kaffee zu bringen. Oh Gott, was bin ich für ein Sexist! :-)

  14. Re: Nachtrag

    Autor: Der braune Lurch 02.05.09 - 21:06

    Housemeister schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der braune Lurch schrieb:
    >
    > > Ich finde Miranda auch gut, aber ich vermisse
    > es
    > auch nicht mehr, denn ehrlich, gibt auch
    > einfach
    > viele unnütze Plugins dafür.
    >
    > Und du wirst gezwungen, diese Plugins zu benutzen?

    Auf so billige rhetorische Fragen gehe ich nicht ein.

    > > Ich bin mit Kopete
    > schon zufrieden, und
    > auch Pidgin bietet
    > ausreichenden
    > Funktionsumfang. Ich denke sogar,
    > dass diese
    > beiden für die breite Masse besser
    > geeignet
    > sind als Miranda, dass per default auch
    > nicht
    > wirklich schön ist.
    >
    > Vor wievielen Jahren hast du Miranda das letzte
    > Mal verwendet? Es ist schon lange kein Gebastel
    > mehr und es gibt unzählige Pakete mit
    > Voreinstellungen, die es der breiten Masse recht
    > machen.

    2007, immer die developement-version.

    > Übrigens, ist es in Kopete immer noch nicht
    > abstellbar, dass es die ganze Zeit die
    > Statusmeldungen abruft? Das geht besonders den
    > Miranda-Kontakten schwer auf die Nüsse (geschätzte
    > 50% verwenden bei mir Miranda).

    Ja, habe ich auch letztens von einem Miranda-Kontakt gehört. Schlau ist das nicht. Und jetzt? Warum sehen die Miranda-user das denn? Doch nur, weil sie "Who is reading my status" inkl. Popup-Plugin anhaben, ein Feature, das weitgehened nutzlos ist - gerade dahingehend, dass diese Statusnachrichten ja auch automatisch abgefragt werden können.

    > Kopete ist nett, aber alles andere als eine
    > ernstzunehmende Alternative. Gott sei dank kann
    > man Miranda auch durch Wine jagen, wenn auch mit
    > einigen Einschränkungen.

    Ich weiß, das mit Wine habe ich auch schon gemacht. Ich vermisse allerdings bei Kopete keine Features, und damit ist es sehr wohl für mich eine Alternative. Schade, dass die Miranda-Leute nur für Windows programmieren.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
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  15. Typische Antwort ...

    Autor: WinDAUsWerdenEntlassen! 02.05.09 - 21:33

    ... von jemandem, der keinerlei Erfahrungen mit Konkurrenz-Produkten zu WIndows hat. SELinux bietet ein Level von Sicherheit, an das bei Windows nicht ansatzweise zu denken ist. Aber ich möchte ganz im Gegenteil zu dir auf dem Teppich bleiben: Damit du mich verstehst ein Beispiel: Gehen wir mal davon aus, dass ein Vista mit aktiviertem UAC und ein Ubuntu von der Stange die selben abstrakten Sicherheits-Anfordrungen erfüllen. Unter dem Vista-System muss trotzdessen mehr Konfiguriert werden und das UAC nervt die DAU-Sekretärin einmal stündlich. Unter Ubuntu jedoch wird einmal installiert und der User-Account läuft bis zum Ende des Abschreibungszeitraumes ohne einmal bezüglich Sicherheit zu nerven durch. Denn die normale Verwendung eines Unix-Systems führt nicht zu sicherheitsrelevanten Situationen. Die normale Verwendung eines Windows-Systems fast minütlich, was auch auf dämliche idiotische konzipierte Features zurückzuführen ist.

    Punkt.

    Kannst gerne noch weiter dümmlich herumlamentieren: Solange du weiterhin deine monokulturelle Erfahrungswelt so zur Schau trägst nehme ich und die anderen Unix-Menschen dich soundso nicht ernst.

  16. Re: Nachtrag

    Autor: Housemeister 02.05.09 - 21:53

    Der braune Lurch schrieb:

    > Auf so billige rhetorische Fragen gehe ich nicht
    > ein.

    Das war durchaus ernst gemeint. Das lässt sich ganz gut mit Chrome vs. Firefox vergleichen: Chrome hat (derzeit) keine Plugins (bzw. keine wirklich brauchbaren) und es wird daran rumgemosert... man soll doch bitte Plugin X, Y und Z für Chrome entwickeln, damit es benutzbar wird. Ohne Mausgesten, Adblock, etc. kann ich nicht richtig browsen, heul, jammer, schluchz. Für Firefox gibt es HUNDERTE an Plugins, damit eine riesengrosse Auswahl und auch das passt vielen nicht. Wie soll man denn noch in diesem Dschungel durchblicken, welches Plugin ist das richtige für mich, etc. etc.
    Für Miranda kann man sich das aussuchen, was man gerne hätte - gefällt einem Feature X nicht, was man durch ein Plugin erhält, dann kann man das halt hinterher wieder runterschmeissen. Wo ist da das Problem?


    > 2007, immer die developement-version.

    Dann werf man einen Blick auf aktuelle dev-builds. Es hat sich in der Zwischenzeit eine Menge getan. Was die Builds aus dem Jahre 2007 angeht, muss ich aber zustimmen, dass es zu jenem Zeitpunkt eine grosse Bastelei war.

    > Ja, habe ich auch letztens von einem
    > Miranda-Kontakt gehört. Schlau ist das nicht. Und
    > jetzt? Warum sehen die Miranda-user das denn? Doch
    > nur, weil sie "Who is reading my status" inkl.
    > Popup-Plugin anhaben, ein Feature, das weitgehened
    > nutzlos ist - gerade dahingehend, dass diese
    > Statusnachrichten ja auch automatisch abgefragt
    > werden können.

    Nutzen hin oder her, geschätzte 80% haben WhoIsReadingMyStatusMsg und Popup+ oder YAPP drauf, weil sie eben darüber informiert werden wollen, wann man ihre Statusnachricht ausliest.
    Auf der anderen Seite kann man auch fragen "wieso sollte ich die ganze Zeit sehen, was der andere als Statusnachricht gesetzt hat? Eine kurze Abfrage reicht auch".


    > Ich weiß, das mit Wine habe ich auch schon
    > gemacht. Ich vermisse allerdings bei Kopete keine
    > Features, und damit ist es sehr wohl für mich eine
    > Alternative. Schade, dass die Miranda-Leute nur
    > für Windows programmieren.

    Eine Linuxversion soll es bereits geben, aber die ist immer noch experimentell. Besonders vorteilhaft finde ich bei Miranda die Möglichkeiten, das UI so hinbiegen zu können, wie ich es auch gerne hätte - und zwar vollständig (clist_nicer). So was wie mToolTip vermisse ich auch schmerzlich. Kopete ist nicht übel, aber leider nicht so vielseitig und flexibel wie Miranda. Unter Linux ist Kopete aber dennoch DER Messenger schlechthin - da stinkt Pidgin gewaltig ab.

  17. Re: Nachtrag

    Autor: Der braune Lurch 02.05.09 - 23:22

    Housemeister schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der braune Lurch schrieb:
    >
    > > Auf so billige rhetorische Fragen gehe ich
    > nicht
    > ein.
    >
    > Das war durchaus ernst gemeint.

    Die Antwort ist aus dem Zusammenhang gerissen. Die Frage war:

    > Und du wirst gezwungen, diese Plugins zu benutzen?

    Und die korrekte, aber durchaus dumme Antwort lautet: Nein, sonst würde ich ja Miranda und diese Plugins nutzen - was ich aber nach eigener Aussage nicht tue - folglich werde ich nicht gezwungen.

    > Das lässt sich
    > ganz gut mit Chrome vs. Firefox vergleichen:
    > Chrome hat (derzeit) keine Plugins (bzw. keine
    > wirklich brauchbaren) und es wird daran
    > rumgemosert... man soll doch bitte Plugin X, Y und
    > Z für Chrome entwickeln, damit es benutzbar wird.
    > Ohne Mausgesten, Adblock, etc. kann ich nicht
    > richtig browsen, heul, jammer, schluchz. Für
    > Firefox gibt es HUNDERTE an Plugins, damit eine
    > riesengrosse Auswahl und auch das passt vielen
    > nicht. Wie soll man denn noch in diesem Dschungel
    > durchblicken, welches Plugin ist das richtige für
    > mich, etc. etc.

    Miranda hat viele sinnvolle Plugins, zu meiner Zeit waren das z.B. angepasste Occupied-Message je nachdem, ob eine bestimme .exe-Datei lief. Habe den Namen natürlich nicht mehr im Kopf. Mittlerweile reicht es mir, wenn ich einstellen kann, dass mein Status nach längerer Inaktivität einfach wechselt. Für mich ist IM einfach nur Kurznachrichten senden. Klar gibt es da auch andere Ansprüche, gerade als Jugendlicher ist es DIE Schnittstelle, aber mittlerweile hat das an Bedeutung verloren. Wer was von mir will, soll vorbeikommen, wenn das nicht geht mich anrufen und für verbindliche Vereinbarungen mir eine Mail schreiben. Übrigens nutzen hier die meisten Windows-User ICQ, also den "echten" Client.

    > Für Miranda kann man sich das aussuchen, was man
    > gerne hätte - gefällt einem Feature X nicht, was
    > man durch ein Plugin erhält, dann kann man das
    > halt hinterher wieder runterschmeissen. Wo ist da
    > das Problem?

    Da ist kein Problem, das hast du nur reininterpretiert. Das Problem ist: Die breite Masse will keine Plugins installieren. Die breite Masse will auch nicht - wie ich - viele Programme selber kompilieren müssen/können. Miranda war für mich auch mal DER Instant Messenger. Aber die Anforderungen ändern sich nun mal im Laufe der Zeit.

    > > 2007, immer die developement-version.
    >
    > Dann werf man einen Blick auf aktuelle dev-builds.
    > Es hat sich in der Zwischenzeit eine Menge getan.
    > Was die Builds aus dem Jahre 2007 angeht, muss ich
    > aber zustimmen, dass es zu jenem Zeitpunkt eine
    > grosse Bastelei war.

    Wozu? Habe ich letztens getan. Die einzige Möglichkeit scheint momentan zu sein, das mit Winelibs zu bauen, da kann ich direkt Wine nehmen (ohne jetzt WINE schlecht machen zu wollen). Wenn eine native Lösung reicht, brauche ich nicht auf eine Windows-Lösung zurückzugreifen.

    > > Ja, habe ich auch letztens von einem
    >
    > Miranda-Kontakt gehört. Schlau ist das nicht.
    > Und
    > jetzt? Warum sehen die Miranda-user das
    > denn? Doch
    > nur, weil sie "Who is reading my
    > status" inkl.
    > Popup-Plugin anhaben, ein
    > Feature, das weitgehened
    > nutzlos ist - gerade
    > dahingehend, dass diese
    > Statusnachrichten ja
    > auch automatisch abgefragt
    > werden können.
    >
    > Nutzen hin oder her, geschätzte 80% haben
    > WhoIsReadingMyStatusMsg und Popup+ oder YAPP
    > drauf, weil sie eben darüber informiert werden
    > wollen, wann man ihre Statusnachricht ausliest.

    Klar, ist ja auch das wichtigste der Welt: Wer liest gerade meinen Status? Ist Person A tatsächlich nicht am Rechner oder sagt sie es nur? Und warum liest diese Person so oft meine Nachricht? Und sind diese Daten auch nur ansatzweise verwertbar oder sitzt doch ein Bot auf der anderen Seite? Wenn mich so etwas interessiert, kann ich auch GZSZ schauen.

    > Auf der anderen Seite kann man auch fragen "wieso
    > sollte ich die ganze Zeit sehen, was der andere
    > als Statusnachricht gesetzt hat? Eine kurze
    > Abfrage reicht auch".

    Habe ich ja auch gefragt. Finde ich auch nicht schlau.

    > > Ich weiß, das mit Wine habe ich auch
    > schon
    > gemacht. Ich vermisse allerdings bei
    > Kopete keine
    > Features, und damit ist es sehr
    > wohl für mich eine
    > Alternative. Schade, dass
    > die Miranda-Leute nur
    > für Windows
    > programmieren.
    >
    > Eine Linuxversion soll es bereits geben, aber die
    > ist immer noch experimentell.

    Wo?

    > Besonders
    > vorteilhaft finde ich bei Miranda die
    > Möglichkeiten, das UI so hinbiegen zu können, wie
    > ich es auch gerne hätte - und zwar vollständig
    > (clist_nicer). So was wie mToolTip vermisse ich
    > auch schmerzlich. Kopete ist nicht übel, aber
    > leider nicht so vielseitig und flexibel wie
    > Miranda. Unter Linux ist Kopete aber dennoch DER
    > Messenger schlechthin - da stinkt Pidgin gewaltig
    > ab.

    Kopete kommt per default sehr nah an meine Bedürfnisse heran und ich habe nur ein Design für das Nachrichtenfenster installiert, das mir zugesagt hat. Wer alles modifizieren können will, ist da wahrscheinlich schlecht beraten. Ich will halt nur auf einen Namen klicken und der Person eine kurze Nachricht schreiben.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  18. Re: Vollkommen richtig!

    Autor: haha-) 03.05.09 - 20:40

    WinDAUsWerdenEntlassen! schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die reagieren schneller und Neuentwicklungen
    > unterliegen den Gesetzen des Marktes: was nichts
    > taugt, wird durch ein anderes Projekt ersetzt. Das
    > sieht bei MS-Produkten anders aus: Dort wird
    > niemals umgesetzt, was sich nicht rechnet.
    > Ergebnis: Fehlerhafte Software, deren Mankos
    > geschickt überschminkt werden müssen.

    Genau, Du hast auch absolut den Plan von Projektmanagement und Entwicklung. Wenn ich trollen wollte könnte ich sagen das dann mindestens 90% aller OS in Linux nichts taugt weil die Programme permanent Karusell fahren, heute dies, morgen das, mal wieder ein Bruch mit der API... schon toll. :)

    > Microsoft muss untergehen, da sie keine Chance
    > gegen OSS haben. Sie können einfach nicht in der
    > Quantität und Qualität produzieren.

    Oh ja, Du kennst den Code von MS? Hast Du mal in ein paar OS Projekte reingeschaut? Das ist teils zum weglaufen. Unwartbare Codemüllhalden. Ich möchte da erst gar nicht zu beisteuern, da ich dank mieser Doku, Ignoranz jeglicher Standards und Konventionen länger bräuchte als es gleich (richtig) neu zu machen. Der letzte krasse Bug im Kernel war auch nur aus Schlampigkeit oder Faulheit drinnen. Es sind zwar nicht alle Projekte so, doch ein sehr großer Anteil. phpbb, modx, selbst Typo3 und Wordpress sind alles andere als toll. Wobei flow3 und damit Typo3 auf einem sehr guten Weg sind.

  19. Re: Vollkommen richtig!

    Autor: haha-) 03.05.09 - 20:40

    WinDAUsWerdenEntlassen! schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die reagieren schneller und Neuentwicklungen
    > unterliegen den Gesetzen des Marktes: was nichts
    > taugt, wird durch ein anderes Projekt ersetzt. Das
    > sieht bei MS-Produkten anders aus: Dort wird
    > niemals umgesetzt, was sich nicht rechnet.
    > Ergebnis: Fehlerhafte Software, deren Mankos
    > geschickt überschminkt werden müssen.

    Genau, Du hast auch absolut den Plan von Projektmanagement und Entwicklung. Wenn ich trollen wollte könnte ich sagen das dann mindestens 90% aller OS in Linux nichts taugt weil die Programme permanent Karusell fahren, heute dies, morgen das, mal wieder ein Bruch mit der API... schon toll. :)

    > Microsoft muss untergehen, da sie keine Chance
    > gegen OSS haben. Sie können einfach nicht in der
    > Quantität und Qualität produzieren.

    Oh ja, Du kennst den Code von MS? Hast Du mal in ein paar OS Projekte reingeschaut? Das ist teils zum weglaufen. Unwartbare Codemüllhalden. Ich möchte da erst gar nicht zu beisteuern, da ich dank mieser Doku, Ignoranz jeglicher Standards und Konventionen länger bräuchte als es gleich (richtig) neu zu machen. Der letzte krasse Bug im Kernel war auch nur aus Schlampigkeit oder Faulheit drinnen. Es sind zwar nicht alle Projekte so, doch ein sehr großer Anteil. phpbb, modx, selbst Typo3 und Wordpress sind alles andere als toll. Wobei flow3 und damit Typo3 auf einem sehr guten Weg sind.

  20. Re: Vollkommen falsch.

    Autor: thomasf 03.05.09 - 21:43

    kritiker008 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nee, ist klar, bei geschätzten 90% Marktanteil
    > können die nicht mit anderen OSsen konkurrieren.
    > LOL

    90% Markanteil sind aber nur auf die IT-Blindheit der Masse zurückzuführen.
    Würde man die Menschen mehr aufklären was OpenSource ist, wo die Innovationen der Software wirklich stattfinden,was Linuxdistries alles bieten, dann sehe das schon ganz anders aus.

    Gerade habe ich das wieder erlebt.
    Ich habe einem unwissendem Menschen KDE4 gezeigt, als der die schwebende Uhr auf dem Desktop gesehen hat er gesagt, das ist die VISTAUHR!!
    Tolle Wurst :D
    Ich habe ihn natürlich aufgeklärt, was GDesklets/Widgets/Screenlets/Karamba/Superkaramba sind, und woher diese kommen. (nicht von Unix/Linux, ich weiß, aber definitiv nicht von M$)


    Aber ich glaube auch das nicht ewig so weiter geht. Ich jedenfalls werde jedem interessierten zeigen was für Mehrwert in einer Linuxdistribution steckt, und das die Vistauhr ;) bzw Widgets/Desklets usw. keine Neuerfindung vom M$ ist.

    So ganz Nebenbei glaube ich aber auch nicht, das M$ immer noch 90% auf dem Desktop hat. Ich habe schon so manches mal doof gekuckt, als Leute,bei denen ich eher dachte das denen Linux egal ist, plötzlich ein Ubuntu auf dem PC laufen hatten.
    Schaut doch auch mal in Märkte, die ganzen Linux Zeitschriften ...... wer kauft die eigentlich?

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IT-Unternehmen: Die richtige Software für ein Projekt finden
IT-Unternehmen
Die richtige Software für ein Projekt finden

Am Beginn vieler Projekte steht die Auswahl der passenden Softwarelösung. Das kann man intuitiv machen oder mit endlosen Pro-und-Contra-Listen, optimal ist beides nicht. Ein Praxisbeispiel mit einem Ticketsystem.
Von Markus Kammermeier

  1. Anzeige Was ITler tun können, wenn sich jobmäßig nichts (mehr) tut
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AfD und Elektroautos: Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!
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Der AfD-Abgeordnete Marc Bernhard hat im Bundestag gegen die Elektromobilität gewettert. In seiner Rede war kein einziger Satz richtig.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

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Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
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Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
Von Dennis Kogel