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Der Meister ist zurück

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  1. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: oni 08.05.09 - 13:21

    Alptraum schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    > Sowas
    > ist normalerweise im ersten Semester dran.
    >
    > Betriebsysteme kommen bei uns erst im 3 oder 4
    > Semester.

    Dann hast du ja noch ein wenig Zeit. Bei uns kamen Betriebssysteme nur wahlobligatorisch, aber solche Grundlagen schon im 1. Semester.

    > Wieso denn? Muss halt nur die
    > Schnittstelle
    > ordentlich implementiert
    > werden.
    > Das hast mit der Schnittstelle nichts zu tun, es
    > ist und bleibt Schwachsinnig, dass sich alles
    > Anwendungen den gleichen Speicherbereich teilen
    > sollen.

    Wer sagt, dass sich alle Anwendungen den gleichen Speicherbereich teilen sollen?

    >
    > Klar sind das im reinen technischen
    > Blah-blah
    > wieder Programme, aber sie sehen so
    > aus, als wären
    > es nur GUI-Plugins. Die
    > visuelle und
    > bedientechnische Trennung sollte
    > wegfallen.
    >
    > Die sehen heute auch schon so aus. Ich weiß gar
    > nicht, was du willst.
    >

    Ja gut, wenn sie ordentlich programmiert sind, schon. Was ich meine: Ich möchte einen Desktop, auf dem man sich mittels Datenbankabfragen die Dokumente oder Dokumentmappen durchblättern oder eben immer wieder neu zusammenstellen kann. Beispiel: Welche Grafiken sind in einem Projekt für Schnickenfittich vorhanden? Oder das Logo in der Version 4711, in welchen Projekten wird das verwendet?
    Und dann einen Button, der so funktioniert wie bei Windows Rechtsklick auf Desktop -> Neu -> $Objekttyp.

    Schau dir mal Sugar, die OLPC-Oberfläche, an.

    >
    > > > Sorry, aber deine Computerkentnisse sind
    > wie
    > bei
    > den meisten von euch
    > Apple-Jüngern total
    > untern 0.
    >
    > Nun definiere mal, was für dich ein
    > Apple-Jünger
    > ist und begründe, warum ich
    > einer sein soll. Ist
    > man das schon, nur weil
    > man
    > Weil du ständig mit "religiösem Eifer" Apple
    > verteidigst.
    >

    Beweise, dass das "religiöser Eifer" ist und nicht nur subjektive Ansichten.

    > > - einige Produkte von Apple gut findet
    > Bestimmt nicht, aber du findest fast alles an
    > Apple toll.
    >

    Ja, weil sie großteils so funktionieren, wie ich es erwarte. Ich möchte eben nicht immer mitdenken, was der Computer gerade im Hintergrund macht, sondern mich voll und ganz auf das gerade bearbeitete Objekt konzentrieren. Ob dafür im Hintergrund die sieben Zwerge Samba tanzen oder ein Voodoo-Priester irgendwen beschwört, ist mir dabei wurscht.

    > > - Dateien und Ordner hasst
    > Seltsame Einstellung.
    >

    Ja, das sagen einige. Ich möchte es so:
    - Sämtliche Dokumente sind als Objekte in einer ORDB abgelegt
    - Es gibt dokumentlose Hilfsobjekte
    - Diese Objekte sind über Metadaten und Abhängigkeitsverhältnisse miteinander verknüpft
    - Die jeweilige Anwendung, die im System selbst nicht mehr als "Anwendung" in den Vordergrund tritt, also nicht explizit vom Nutzer, sondern nur implizit beim Öffnen eines Objekts gestartet wird, verwaltet die Abhängigkeitsstruktur der jeweiligen Objekte
    - Für Anwendungen, die zu dem nicht kompatibel sind, wird über die Datenbank eine Ordnerhierarchie simuliert

    Die GUI selbst sieht folgendermaßen aus:
    Es gibt einen zunächst leeren Desktop, darauf befindet sich eine globale Menüleiste für sämtliche Aktionen. Weiterhin gibt es eine Buttonleiste, in der ein Knopf für die verschiedenen Aktivitäten drin ist. Das ist kein Startmenü, wo die Programme drin stehen, sondern ein Aktivitätsmenü der Art:

    Neues Objekt erstellen
    Objekt öffnen
    Zuletzt bearbeitete Objekte ansehen
    ---
    E-Mails lesen
    Das WWW durchblättern
    Sofortnachrichtendienste
    Ein Spiel spielen
    ...
    ... und noch weitere Aktionen

    Beim Installieren trägt jedes Programm eine Aktivität ein. Existieren mehrere Programme für eine Aktivität, so soll ein weiteres Menü beim Auswählen der Aktion aufpoppen, wo dann erst gefragt wird, mit welcher App man das machen will.

    Dann ein Knopf für die oberen drei Aktionen - Neu, Öffnen, Zuletzt benutzt.

    Und neben den Buttons werden dann die geöffneten Objekte nach Typ, nicht nach Anwendung, gruppiert.

    Wenn du dann beispielsweise ein J2ME-Projekt erstellen willst, klickst du auf "Neues Objekt", dann z.B. "Java-Projekt", dann "J2ME-Projekt", dann "Mit Netbeans erstellen". Es geht Netbeans auf, und du hast deine Projektstruktur. Das ist dann z.B. ein dokumentloses Objekt, von dem die Quelltexte abhängig sind etc.

    Vorteil: Du hast wirklich jedes Objekt nur einmal, keine Dubletten, auch übergreifend über die IDEs, wenn du mehrere hast.

    Darüber hinaus könnte man eine Art Versionierung einführen.

    > > - Gern ein System möchte, das "menschlich"
    > daher
    > kommt?
    > Die Menschheit, hat ein paar ganz unschöne
    > Seiten.
    >

    Welche wären das im Hinblick auf die PC-Bedienung? Dass sie nicht auf Anhieb beliebig komplexe Systeme bedienen kann?

    Ist es nicht so, dass z.B. beim Fullscreen die Anti-Appler immer sagen, der Computer hat sich ihnen anzupassen und nicht umgekehrt?

    > >
    >
    > > Ziehe dazu auch meine anderen Postings
    > in
    > Betracht, die nicht von Apple handeln.
    > Zum
    > Beispiel die, in denen ich Windows 7 ganz
    > gut
    > finde oder eine Kurzanleitung gebe, wie
    > man unter
    > Slackware bootbare USB-Sticks
    > bastelt,
    > Du benutzt Slackware und kritisierst, dass
    > Computer zu technisch sind?
    >

    Ja, das schließt sich nicht aus. Ich nutze jeweils das, was für die entsprechende Aktion meiner Meinung nach am besten geeignet ist. Computer sind teilweise zu technisch und müssen menschlicher werden, aber wenn es nötig ist, setze ich mich auch damit auseinander. Allerdings ist es nicht immer nötig. Es gibt ja Apple *g*

    > > oder die,
    > wo ich schreibe, dass es
    > Geschmackssache ist, ob
    > man Win, Linux, OSX
    > oder irgendwas anderes
    > benutzt.

    > Eigentlich nicht. Ich würde niemals OSX oder Win
    > auf einem Server installieren. Oder Z/OS auf dem
    > Desktop.
    >

    Ich rede die ganze Zeit von Desktops.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.09 13:25 durch oni.

  2. Re: Von wegen

    Autor: oni 08.05.09 - 13:22

    Alptraum schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Musstest du die Reparatur selbst bezahlen, oder
    > hat sich der große Jobs als gnädig erwiesen?

    Wieso selbst bezahlen? Wozu gibt es Gewährleistung? Wozu gibt es zur Not Anwälte? Auch wenn ich keinen gebraucht habe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.09 13:22 durch oni.

  3. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: Bernhardt 08.05.09 - 13:22

    Dann lese was IT Experten davon halten.

    http://www.zdnet.de/einsatz_von_apple_macintosh_in_unternehmen_duell_auf_dem_desktop_vista_gegen_mac_os_x_leopard_story-39002308-39159037-1.htm

    Du hast einfach Möglichkeiten die es auf einem Windows PC bis jetzt gar nicht gab.
    Und wer wirklich mit Macs arbeitet weiss das auch. Die Liste der Vorteile ist lang!

    In dem Artikel ist einiges davon sehr gut aufgeführt.


  4. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: oni 08.05.09 - 13:24

    Alptraum schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du bist dumm und auch noch Stolz drauf?
    >

    Oder er ist einfach nur bequem und nutzt die Denkleistung, die er gespart hat, woanders produktiver. Ich mache auch lieber etwas "mit dem" als "am" Rechner. Und wenn ich nichts "am" Rechner machen muss, bleibt mehr für "mit dem" Rechner übrig. Scheint bei dir anders zu sein, bei dir ist der Rechner wohl Selbstzweck.

  5. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: chaos_abl 08.05.09 - 13:24

    Alptraum schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du bist dumm und auch noch Stolz drauf?

    Klar, denn wie du ja vielleicht weisst, gibt der Klügere immer nach und damit gewinne ich immer ;-)


  6. Re: Von wegen

    Autor: Alptraum 08.05.09 - 13:29

    Weil, wie ich so gehört habe sich Apple oft um die Garantie drückt und behauptet, dass das selbst verschuldet wäre. Und was Anwälte angeht, ich glaube ich, dass du soviel Geld hast um gegen Apple vorzugehen, die können sich nämlich die besseren Anwälte leisten.

  7. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: Alptraum 08.05.09 - 13:32

    "Scheint bei dir anders zu sein, bei dir ist der Rechner wohl Selbstzweck."

    Zu deiner Information, ich studiere Informatik und da ist es ratsam, dass ich weiß, wie der Rechner funktioniert und nicht nur das er Funktioniert.

  8. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: Bernhardt 08.05.09 - 13:33

    PS

    Da fällt mir noch der lustige Artikel ein oder soll ich sagen peinlich ^^

    http://www.wired.com/gadgetlab/2009/05/laptophunter/

  9. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: Alptraum 08.05.09 - 13:56

    oni schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ja gut, wenn sie ordentlich programmiert sind,
    > schon. Was ich meine: Ich möchte einen Desktop,
    > auf dem man sich mittels Datenbankabfragen die
    > Dokumente oder Dokumentmappen durchblättern oder
    > eben immer wieder neu zusammenstellen kann.
    > Beispiel: Welche Grafiken sind in einem Projekt
    > für Schnickenfittich vorhanden? Oder das Logo in
    > der Version 4711, in welchen Projekten wird das
    > verwendet?
    > Und dann einen Button, der so funktioniert wie bei
    > Windows Rechtsklick auf Desktop -> Neu ->
    > $Objekttyp.
    >
    > Schau dir mal Sugar, die OLPC-Oberfläche, an.
    Nein, ich bin doch kein Kleinkind mehr. ;-)
    Ich hab sie mir mal angeschaut (nicht nur aus dem Internet), aber nur kurz. Sie war mir zu kindisch.

    > Beweise, dass das "religiöser Eifer" ist und nicht
    > nur subjektive Ansichten.
    >
    Du merkst also schon nicht mehr, dass du z.T. irrationale Argumente lieferst. Vielleicht könnte dir ein Psychologe helfen.

    >
    > Ja, weil sie großteils so funktionieren, wie ich
    > es erwarte. Ich möchte eben nicht immer mitdenken,
    > was der Computer gerade im Hintergrund macht,
    > sondern mich voll und ganz auf das gerade
    > bearbeitete Objekt konzentrieren. Ob dafür im
    > Hintergrund die sieben Zwerge Samba tanzen oder
    > ein Voodoo-Priester irgendwen beschwört, ist mir
    > dabei wurscht.
    >
    Zumal das diese Darstellung die DAUs in ihrer Mentalität verstärkt zu glauben der Computer sei ein Zauberkasten.


    > Ja, das sagen einige. Ich möchte es so:
    > - Sämtliche Dokumente sind als Objekte in einer
    > ORDB abgelegt
    > - Es gibt dokumentlose Hilfsobjekte
    Hä?
    > - Diese Objekte sind über Metadaten und
    > Abhängigkeitsverhältnisse miteinander verknüpft
    Wenn du meinst...

    > - Die jeweilige Anwendung, die im System selbst
    > nicht mehr als "Anwendung" in den Vordergrund
    > tritt, also nicht explizit vom Nutzer, sondern nur
    > implizit beim Öffnen eines Objekts gestartet wird,
    > verwaltet die Abhängigkeitsstruktur der jeweiligen
    > Objekte
    ???
    > - Für Anwendungen, die zu dem nicht kompatibel
    > sind, wird über die Datenbank eine
    > Ordnerhierarchie simuliert
    >
    ???
    > Die GUI selbst sieht folgendermaßen aus:
    > Es gibt einen zunächst leeren Desktop, darauf
    > befindet sich eine globale Menüleiste für
    > sämtliche Aktionen.
    Sämtliche Aktionen, für alle mögliche Programme, das dürfen ein paar Milliarden sein. Ich weiß nicht, ich finde das eher unübersichtlich.

    > Weiterhin gibt es eine
    > Buttonleiste, in der ein Knopf für die
    > verschiedenen Aktivitäten drin ist. Das ist kein
    > Startmenü, wo die Programme drin stehen, sondern
    > ein Aktivitätsmenü der Art:
    >
    > Neues Objekt erstellen
    > Objekt öffnen
    > Zuletzt bearbeitete Objekte ansehen
    Das will ich nicht. Ich will nicht das jeder Cracker, Geheimdienst, etc weiß was ich als letztes getan hab.
    > ---
    > E-Mails lesen
    > Das WWW durchblättern
    > Sofortnachrichtendienste
    Das könnte man doch unter Internet gliedern.
    Weil je nach Vorlieben, können das sehr viel mehr werden und dann wird's unübersichtlich.
    > Ein Spiel spielen
    > ...
    > ... und noch weitere Aktionen
    >
    > Beim Installieren trägt jedes Programm eine
    > Aktivität ein. Existieren mehrere Programme für
    > eine Aktivität, so soll ein weiteres Menü beim
    > Auswählen der Aktion aufpoppen, wo dann erst
    > gefragt wird, mit welcher App man das machen
    > will.
    >
    > Dann ein Knopf für die oberen drei Aktionen - Neu,
    > Öffnen, Zuletzt benutzt.
    >
    Das haben wir schon.

    > Und neben den Buttons werden dann die geöffneten
    > Objekte nach Typ, nicht nach Anwendung,
    > gruppiert.
    >
    > Wenn du dann beispielsweise ein J2ME-Projekt
    > erstellen willst, klickst du auf "Neues Objekt",
    > dann z.B. "Java-Projekt", dann "J2ME-Projekt",
    > dann "Mit Netbeans erstellen". Es geht Netbeans
    > auf, und du hast deine Projektstruktur. Das ist
    > dann z.B. ein dokumentloses Objekt, von dem die
    > Quelltexte abhängig sind etc.
    >
    > Vorteil: Du hast wirklich jedes Objekt nur einmal,
    > keine Dubletten, auch übergreifend über die IDEs,
    > wenn du mehrere hast.
    >
    Also der Vorteil erschließt sich mir jetzt nicht.

    > Darüber hinaus könnte man eine Art Versionierung
    > einführen.
    >
    Um Müll voll die Platte.
    Für einzelne Dateien, Ordner oder wie du es willst Objecte ist das vielleicht gar nicht so schlimm aber für alle -> NEIN!

    >
    > Welche wären das im Hinblick auf die PC-Bedienung?
    > Dass sie nicht auf Anhieb beliebig komplexe
    > Systeme bedienen kann?
    >
    > Ist es nicht so, dass z.B. beim Fullscreen die
    > Anti-Appler immer sagen, der Computer hat sich
    > ihnen anzupassen und nicht umgekehrt?
    Jeder hat andere Vorlieben.

    > Ja, das schließt sich nicht aus. Ich nutze jeweils
    > das, was für die entsprechende Aktion meiner
    > Meinung nach am besten geeignet ist. Computer sind
    > teilweise zu technisch und müssen menschlicher
    > werden, aber wenn es nötig ist, setze ich mich
    > auch damit auseinander. Allerdings ist es nicht
    > immer nötig. Es gibt ja Apple *g*
    >
    Eine Frage. Was machst du mit Slackware?

    > Ich rede die ganze Zeit von Desktops.

    Ich finde Z/OS trotzdem nicht geeignet für Desktops.

  10. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: oni 08.05.09 - 17:57

    Alptraum schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Scheint bei dir anders zu sein, bei dir ist der
    > Rechner wohl Selbstzweck."
    >
    > Zu deiner Information, ich studiere Informatik und
    > da ist es ratsam, dass ich weiß, wie der Rechner
    > funktioniert und nicht nur das er Funktioniert.

    Das habe ich mir schon denken können, ich habe das schon hinter mir :) Irgendwie ähnelst du mir sehr stark, als ich noch so im 1. bis 3. Semester war. Das hat sich dann mit der Zeit aber gelegt, als ich endlich richtig verinnerlichte, dass Informatik nicht primär Computerlehre ist, sondern eher die Lehre von der Information und ihrer Verarbeitung.

  11. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: oni 08.05.09 - 18:23

    Alptraum schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Schau dir mal Sugar, die
    > OLPC-Oberfläche, an.
    > Nein, ich bin doch kein Kleinkind mehr. ;-)
    > Ich hab sie mir mal angeschaut (nicht nur aus dem
    > Internet), aber nur kurz. Sie war mir zu
    > kindisch.

    Aha, ein Ersti oder Zweiti. "Ich studiere Informatik, ich muss mich von den DAUs abheben"

    >
    > > Beweise, dass das "religiöser Eifer" ist und
    > nicht
    > nur subjektive Ansichten.
    >
    > Du merkst also schon nicht mehr, dass du z.T.
    > irrationale Argumente lieferst. Vielleicht könnte
    > dir ein Psychologe helfen.
    >

    Mh, wenn dir die Argumente ausgehen, weichst du aus. Ich begründe wenigstens meine Ausführungen.

    > >
    > Ja, weil sie großteils so
    > funktionieren, wie ich
    > es erwarte. Ich möchte
    > eben nicht immer mitdenken,
    > was der Computer
    > gerade im Hintergrund macht,
    > sondern mich
    > voll und ganz auf das gerade
    > bearbeitete
    > Objekt konzentrieren. Ob dafür im
    > Hintergrund
    > die sieben Zwerge Samba tanzen oder
    > ein
    > Voodoo-Priester irgendwen beschwört, ist mir
    >
    > dabei wurscht.
    >
    > Zumal das diese Darstellung die DAUs in ihrer
    > Mentalität verstärkt zu glauben der Computer sei
    > ein Zauberkasten.

    Soll es doch. Was hast du dagegen? Verlangst du auch von jedem, dass er weiß, wie seine Kaffeemaschine, der DVD-Player, das Auto, etc. intern funktioniert?

    Ein Computer ist ein technisches Gerät, das Arbeit erleichtern und beschleunigen und den Benutzer unterhalten soll.

    > > Die GUI selbst sieht folgendermaßen aus:
    >
    > Es gibt einen zunächst leeren Desktop, darauf
    >
    > befindet sich eine globale Menüleiste für
    >
    > sämtliche Aktionen.
    > Sämtliche Aktionen, für alle mögliche Programme,
    > das dürfen ein paar Milliarden sein. Ich weiß
    > nicht, ich finde das eher unübersichtlich.

    Nein, nur die Hauptaktion für ein Programm. Für die Textverarbeitung z.B. "Ein Textdokument verfassen". Für den Rest gibt's dann noch die dokumentspezifische Menüleiste.

    >
    > > Weiterhin gibt es eine
    > Buttonleiste, in
    > der ein Knopf für die
    > verschiedenen
    > Aktivitäten drin ist. Das ist kein
    > Startmenü,
    > wo die Programme drin stehen, sondern
    > ein
    > Aktivitätsmenü der Art:
    >
    > Neues Objekt
    > erstellen
    > Objekt öffnen
    > Zuletzt
    > bearbeitete Objekte ansehen
    > Das will ich nicht. Ich will nicht das jeder
    > Cracker, Geheimdienst, etc weiß was ich als
    > letztes getan hab.

    Wenn du da so paranoid bist, dann solltest du deinen jetzigen Rechner auch abschaffen, denn man kann auch heute schon die Dateien auf der ganzen Festplatte nach ihrem Erstellungs- bzw. Änderungsdatum sortieren lassen und dadurch Rückschlüsse darauf ziehen, was du als letztes getan hast.

    > > ---
    > E-Mails lesen
    > Das WWW
    > durchblättern
    > Sofortnachrichtendienste
    > Das könnte man doch unter Internet gliedern.
    > Weil je nach Vorlieben, können das sehr viel mehr
    > werden und dann wird's unübersichtlich.

    Die Gliederung soll der geneigte Benutzer natürlich auch verändern können, keine Frage.

    > Dann ein Knopf für die oberen
    > drei Aktionen - Neu,
    > Öffnen, Zuletzt
    > benutzt.
    >
    > Das haben wir schon.
    >

    Ja, ich schrieb ja schon: Ansätze sind da. Wenn OSX mit Sugar und ein paar Sachen aus Win7 gemixt würde, wäre das IMHO perfekt.

    > > Und neben den Buttons werden dann die
    > geöffneten
    > Objekte nach Typ, nicht nach
    > Anwendung,
    > gruppiert.
    >
    > Wenn du dann
    > beispielsweise ein J2ME-Projekt
    > erstellen
    > willst, klickst du auf "Neues Objekt",
    > dann
    > z.B. "Java-Projekt", dann "J2ME-Projekt",
    >
    > dann "Mit Netbeans erstellen". Es geht
    > Netbeans
    > auf, und du hast deine
    > Projektstruktur. Das ist
    > dann z.B. ein
    > dokumentloses Objekt, von dem die
    > Quelltexte
    > abhängig sind etc.
    >
    > Vorteil: Du hast
    > wirklich jedes Objekt nur einmal,
    > keine
    > Dubletten, auch übergreifend über die IDEs,
    >
    > wenn du mehrere hast.
    >
    > Also der Vorteil erschließt sich mir jetzt nicht.
    >

    Beispiel: Du hast eine Klasse geschrieben, die eine ganz tolle wichtige Sache macht, die du in einem anderen Projekt auch brauchst. Heutzutage hättest du dann die GanzTolleKlasse.java zweimal. Oder du bastelst auf der Kommandozeile mit Symlinks rum.

    Zweites Beispiel: Du hast einen Sampler und ein Album, auf beiden ist ein und die selbe Aufnahme eines Liedes drauf. Heute hast du die Datei zweimal, es sei denn du fiddelst mit Symlinks rum, die dann auf dem MP3-Player Probleme bringen.

    > > Darüber hinaus könnte man eine Art
    > Versionierung
    > einführen.
    >
    > Um Müll voll die Platte.

    Wieso Müll? Du musst doch nicht versionieren. Du _KANNST_ es. Und das ist zum Teil auch vorteilhaft.

    Beispiel: Deine GanzTolleKlasse.java bindest du in ein anderes Projekt ein und fügst dort eine Methode hinzu, die du in dem anderen Projekt nicht brauchst. Gäbe es die Datei nur einmal, so würde die Änderung auch in dem anderen Projekt vorgenommen. Um den Spagat zwischen "Die Datei doppelt haben" und "Inkonsistenzen einführen" zu machen, wäre hier eine Versionierung sinnvoll.
    Sobald ein Dokument in einem anderen Kontext verändert wird, kann dann vom OS ein Dialog kommen "Dieses Objekt wird in einem anderen Kontext als zur Erstellung modifiziert. [ Überschreiben ] [ Als neue Version speichern ] [ Abbrechen ]". Und wenn man dann nur die Änderungen zum Original inkrementell in der DB speichert, spart das sogar noch Speicherplatz.

    > Für einzelne Dateien, Ordner oder wie du es willst
    > Objecte ist das vielleicht gar nicht so schlimm
    > aber für alle -> NEIN!
    >

    Das einzige, wo Dateien und Ordner nachwievor unschlagbar sind, sind IMHO Office-Dokumente. Und dann auch nur, wenn es ja nicht zu viele werden.

    Anscheinend bist du nicht gut auf Datenbanken zu sprechen. Hoffentlich musst du dieses Fach niemals im Studium belegen, ansonsten muss ich dir sämtliche Zehen noch mit drücken für die Prüfungen.

    > >
    > Welche wären das im Hinblick auf die
    > PC-Bedienung?
    > Dass sie nicht auf Anhieb
    > beliebig komplexe
    > Systeme bedienen kann?
    >
    > Ist es nicht so, dass z.B. beim Fullscreen
    > die
    > Anti-Appler immer sagen, der Computer hat
    > sich
    > ihnen anzupassen und nicht umgekehrt?
    > Jeder hat andere Vorlieben.
    >

    Ich weiß nicht ob du einer von denen warst. Wie hältst du das?

    "Der Computer muss vollständig meinen Bedürfnissen angepasst werden"

    oder:

    "Man muss sich dem Computer anpassen, sonst bleibt man ewig DAU"

    > > Ja, das schließt sich nicht aus. Ich nutze
    > jeweils
    > das, was für die entsprechende Aktion
    > meiner
    > Meinung nach am besten geeignet ist.
    > Computer sind
    > teilweise zu technisch und
    > müssen menschlicher
    > werden, aber wenn es
    > nötig ist, setze ich mich
    > auch damit
    > auseinander. Allerdings ist es nicht
    > immer
    > nötig. Es gibt ja Apple *g*
    >
    > Eine Frage. Was machst du mit Slackware?
    >

    Ich nutze es nur für einen bootfähigen USB-Stick, quasi ein "Plug-Everywhere-Office". Ich habe einen 4GB USB-Stick, auf dem ein Slackware drauf ist, mit KDE 3.5, Abiword, Gnumeric, Netbeans, ein paar Sachen in Richtung Edu (R, Gnuplot, Maxima, Octave). Als "changes", also das aufs-Overlay, wird ein Verzeichnis benutzt, wo ins Home-Verzeichnis das Verzeichnis "/Documents" auf dem FAT32-Teil reingesymlinkt ist.
    Zusätzlich befinden sich noch die "PortableApps" für Windows auf dem Teil.

    Ergebnis: Wenn ich irgendwo bin und keine passende Software dabei habe, kommt der Stick rein. Darf der Rechner von USB booten, boote ich das Slackware, ansonsten nehme ich die PortableApps.

    Im normalen Desktopeinsatz nehme ich für schwächere Rechner Debian, für aktuellere Ubuntu, manchmal auch Fedora.

    > > Ich rede die ganze Zeit von Desktops.
    >
    > Ich finde Z/OS trotzdem nicht geeignet für
    > Desktops.

    Mag sein, damit hatte ich aber noch keine Berührung. Meine Hauptvertiefungsrichtungen waren Angewandte Informatik (Computergrafik) und Technische Informatik (Elektrotechnik, Messtechnik, Bildverarbeitung, ein wenig Netzwerktechnik, aber eher systemunabhängig)

  12. Re: Von wegen

    Autor: oni 08.05.09 - 18:25

    Alptraum schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Weil, wie ich so gehört habe sich Apple oft um die
    > Garantie drückt und behauptet, dass das selbst
    > verschuldet wäre. Und was Anwälte angeht, ich
    > glaube ich, dass du soviel Geld hast um gegen
    > Apple vorzugehen, die können sich nämlich die
    > besseren Anwälte leisten.

    Ich habe das über ein Fachgeschäft gemacht. Ja, die Festplatte war halt nicht in der Gewährleistung. Haben aber auch nur die Materialkosten genommen. Den Random Shutdown musste ich nicht bezahlen.

    Aber ich glaube nicht, dass Apple, auch mit den besten Anwälten, sich in Deutschland über deutsche Gesetze hinwegsetzen kann, und der Random Shutdown war ja bekanntlich ein Serienfehler, also etwas, das seit Kauf defekt war.

  13. Re: Der Meister ist zurück

    Autor: oni 08.05.09 - 18:50

    Also, ich lese da raus:

    - OSX kommt mit Windows-Domänen nicht klar. => Punkt für Windows
    - OSX lässt sich anders bedienen und Windows-Nutzer haben es manchmal schwerer. Kein Punkt für Windows, das ist simple Konditionierung / Dressur.
    - Die Dokumentenstapel im Dock werden als Punkt für Apple herausgestellt
    - Exposé wird dort besser bewertet als Flip 3D
    => Beide Punkte sind zusammen auf dem Bereich ein Punkt für OSX
    - Dann vergleichen sie die Gadgets mit den Widgets, dortiges Ergebnis: Unentschieden.
    - Explorer contra Finder liest sich auch wie Unentschieden
    - Die Basisausstattung ist bei OSX besser, das ist aber Geschmackssache
    - Druckdialog mit serienmäßigem PDF-Export liest sich auch wie ein Punkt für Apple
    - Automator ebenso
    - Front Row contra Mediacenter => Hier ist Windows besser
    - Die Netzwerkeinstellungen lesen sich wie unentschieden: Bei Vista einfacher gelöst, bei OSX schneller und umfangreicher (außer Domäne)
    - "sudo" contra UAC: Unentschieden
    - Die Systemeinstellungen sind bei Mac logischer als bei Windows und einfacher bedienbar
    - Transparentere Softwareinstallation wird unter OSX gelobt
    - Lediglich die schiere Software_MASSE_ ist bei Windows besser, dieses Argument wird aber durch Hervorheben von plattformunabhängiger (web-basierter) Software wieder teilweise entkräftet. Lediglich für aktuelle Spiele ist Mac OS X nicht geeignet. Was unter OSX auch fehlt, sind die ganzen Simpel-Tools für horrende 30 Taler, die alles "kaputtoptimieren" oder Dinge machen, die ich ratz fatz in einem 10-Zeiler in Perl hinkloppen kann.

    Das Fazit liest sich genau wie meine Ansichten vom Mac: Wer sehr exotische Spezialanforderungen hat oder sehr häufig in großen windows-basierten Unternehmensnetzen unterwegs ist, oder wessen Hauptanwendungsgebiet Spiele sind, der hat mit dem Mac nicht viel gekonnt. Für die anderen ist er eine Überlegung wert.

  14. Falsch²

    Autor: Dresther 10.05.09 - 00:31

    Es ist alles andere als intuitiv, ein Fenster von Programm X mit dem Menü vom Programm Y zu sehen.

    Das passiert mir häufig und verwirrt nur. Ausserdem sind meine Mauswege unter OSX deutlich länger als unter allen anderen GUIs.

    Zudem kann ich eine Menüfunktion in einem anderen Programm mit einem Klick auslösen. Bei OS X brauche ich mindestens 2 und muss dazu kreuz & quer über den Bildschirm fahren.

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