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Piraten gegen Genfood?

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  1. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: GodsBoss 12.05.09 - 03:48

    Das ist ja schrecklich! Ich fordere sofort das Verbot aller Gene, dieses Teufelszeug muss verboten werden!

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  2. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: budapi 12.05.09 - 06:38

    Wenn du mal Zeit hast, sieh dir "The World According to Monsanto" an. Irgendwann in der Mitte gibts Bilder der Auswirkungen massenhafter Ausbringung diverser genmanipulierter Populationen vor mehr als zehn Jahren in Lateinamerika.

    http://www.livevideo.com/video/Smokescreen/1C4FB64D50354B9A856504954B453CC9/the-world-according-to-monsant.aspx

  3. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: nepumuk 12.05.09 - 06:50

    Wenn ich eine große Tomate mit einer Tomate, die besonders gut schmeckt kreuze, habe ich immer noch eine Tomate.

    Wenn die Praxis gefährlich wäre, würde es kein Leben geben, denn das gleiche passiert im Lauf der Evolution auch, wenn auch langsamer.


    Wenn ich aber ein Schildlaus-gen in die Tomate "einbaue", damit die besonders rot wirkt, sehe ich das durchaus kritisch

  4. Vorteile von Genfood

    Autor: Sebmaster 12.05.09 - 08:25

    Ich war auch lange Zeit strikt gegen dieses Thema.

    Ich habe mich allerdings länger damit beschäftigt und bin anhand der Ergebnisse FÜR Genfood.

    Aus folgenden Gründen:

    1. Die Saat von Genpflanzen verbreitet sich immer. Wir können die EU oder Deutschland nicht als isoliertes System sehen, wo keine Genpflanzen vorkommen. Wenn Nachbarstaaten Genpflanzen verwenden, dann verbreiten diese sich mit der Zeit ohne dass jemand etwas dagegen tun kann.

    2. Die Forschung für Genfood dauert in Deutschland schon 10 Jahre an und wurde mehrmals getestet. Man kann mittlerweile negative Folgen ausschließen.

    3. Deutschland hat eine hohe Exertise auf diesem Gebiet, was sich wirtschaftlich ebenfalls positiv auswirken kann.

    4. Die Agrarflächen Weltweit nehmen immer weiter ab. Die Bevölkerung nimmt aber zu. Das ist eine gefährliche Entwicklung. Mit Genfood kann man die Anbauflächen effizienter Nutzen.

    5. Die Genpflanzen kann man auch dazu anwenden Pflanzen für Biotreibstoff zu züchten. Diese wachsen dann viel schneller.

    6. Es gibt auf dem Weltmarkt nur sehr wenige Anbieter von Genpflanzen.
    Der Marktführer sitzt in den USA und hat somit fast ein Monopol. Das ist natürlich gefährlich. Wenn in Deutschland Genfplanzen erlaubt wären könnten wir die Genpflanzen aus Deutschland beziehen.

  5. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: Vion 12.05.09 - 08:53

    In erster Linie bin ich gegen Genfood, weil sie in erster Linie über keine genetische Varationsvielfalt verfügen, natürliche Pflanzen verdrängen, Monokulturen (Klonfarme) bilden und damit eine immens hohe Anfälligkeit gegenüber Schädlingen bilden.

    Schafft es ein ein einziger Schädlich sich gegen ein solches Genmuster starke Vorteile zu schaffen, so kann er sich frei über die ganzen Felder verbreiten.

    Aus dem gleichen Grund sollte auch Klonen verboten sein wie auch pränatale Diagnostik: Ein Gen-Defekt in irgend einem Chromosom verhindert einen Proteinaufbau. Durch gezielte Genetik ließe sich der Fehler korrigieren, so dass nur noch Menschen ohne diesen Fehler geboren werden.
    Im Jahr xy mutiert ein Virus derart, dass er alle Menschen mit diesem genau diesem Protein befällt, weil es als Rezeptor dienen kann, und tötet sie...

    Die Genetik ist kein Kampf gegen die Natur, gegen Gott oder gegen Schädlinge oder Schäden. Es ist ein Wettkampf gegen die Chaostheorie.

  6. Re: Vorteile von Genfood

    Autor: cba 12.05.09 - 09:47

    > 1. Die Saat von Genpflanzen verbreitet sich immer.
    > Wir können die EU oder Deutschland nicht als
    > isoliertes System sehen, wo keine Genpflanzen
    > vorkommen. Wenn Nachbarstaaten Genpflanzen
    > verwenden, dann verbreiten diese sich mit der Zeit
    > ohne dass jemand etwas dagegen tun kann.

    Das nennt man Fatalismus und wenn wir so anfangen, dann können wir auch gleich in anderen Fragen die Anderen entscheiden lassen. Wozu brauchen wir noch eine Regierung?

    > 2. Die Forschung für Genfood dauert in Deutschland
    > schon 10 Jahre an und wurde mehrmals getestet. Man
    > kann mittlerweile negative Folgen ausschließen.

    Kann man nicht. 10 Jahre sind in Sachen "Evolution" und Gentechnik ein lächerlicher Zeitraum.

    > 3. Deutschland hat eine hohe Exertise auf diesem
    > Gebiet, was sich wirtschaftlich ebenfalls positiv
    > auswirken kann.

    Vernunft >>> wirtschaftliche Interessen

    > 4. Die Agrarflächen Weltweit nehmen immer weiter
    > ab. Die Bevölkerung nimmt aber zu. Das ist eine
    > gefährliche Entwicklung. Mit Genfood kann man die
    > Anbauflächen effizienter Nutzen.

    Das ist der falsche Ansatz. Der richtige wäre, die Überbevölkerung als das Problem zu identfizieren und durch Entwicklungshilfe einzudämmen. Alles andere ist Symptombekämpfung und bringt niemanden weiter, ganz im Gegenteil.

    > 5. Die Genpflanzen kann man auch dazu anwenden
    > Pflanzen für Biotreibstoff zu züchten. Diese
    > wachsen dann viel schneller.

    Ah ja, die zukunftsweisenden Biokraftstoffe mit der hervorragenden Gesamtenergiebilanz.

    > 6. Es gibt auf dem Weltmarkt nur sehr wenige
    > Anbieter von Genpflanzen.
    > Der Marktführer sitzt in den USA und hat somit
    > fast ein Monopol. Das ist natürlich gefährlich.
    > Wenn in Deutschland Genfplanzen erlaubt wären
    > könnten wir die Genpflanzen aus Deutschland
    > beziehen.

    Wir können uns aber auch vor Genpflanzen sperren und überhaupt keine beziehen. Es ist ja nun nicht so, als hätten wir ein Versorgungsproblem in der EU.

  7. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: troshka 12.05.09 - 10:06

    eBent schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieso. Wenn die Aminosäuren udn Co. verdaut sind -
    > wo soll da das Problem sein.

    Eben aus dem gleichen Grund, aus dem man die Kühe nicht mehr mit Tiermehl füttert. Das Problem ist eben darin, dass die Verdauung und Stoffwechsel "einfach so" nicht funktionieren, sondern über die Jahrmillionenen sich an die Bestimmte Aminosäure bzw überhaupt Moleküle angepasst haben, nennt man Evolution. Die "neue" Proteine können Fehler in bestimmten Funktionen des Organismus und damit auch schwere Krankheiten verursachen.

    Du sollst einfach nachgucken, was Proteine eigentlich sind und welche Funktionen sie in Organismen so haben. Das lernt man übrigens in jeder halbwegs vernünftigen Schule, ungefähr ab 9 Klasse. Zur Allgemeinbildung reicht fürs Erste aber auch das http://de.wikipedia.org/wiki/Protein

  8. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: Ekelpack 12.05.09 - 10:09

    kikimi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aber immerhin weiß ich jetzt mehr. Verdammt, die
    > Piraten hatten meine Stimme doch eigentlich sicher
    > ^^

    Jeder Mensch bei Sinnen ist gegen Genfood.

  9. Re: Vorteile von Genfood

    Autor: Ekelpack 12.05.09 - 10:20

    Wenn es so toll, gut, sicher, rein und was weiß ich noch alles ist, dann solles Sie den Kram gern anbauen. Allerdings spricht dann natürlich auch nichts gegen eine Kennzeichnungspflicht von mittelbarer und unmittelbarer Gentechnik im Essen.
    Dann kann der Verbraucher nämlich selbst entscheiden.
    Wie sagten die Neo-Liberalisten da immer so schön: Der Markt reguliert sich dann von selbst.

    Und wenn der Verbraucher das Zeug nicht haben will, dann muss man entweder den verbraucher überzeugen (statt es ihm unterzumischen) oder eben einsehen, dass man spätestens dann von einem Pferd absteigen sollte, wenn es tot ist.

  10. Re: Vorteile von Genfood

    Autor: troshka 12.05.09 - 10:38

    Sebmaster schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > 1. Die Saat von Genpflanzen verbreitet sich immer.
    > Wir können die EU oder Deutschland nicht als
    > isoliertes System sehen, wo keine Genpflanzen
    > vorkommen. Wenn Nachbarstaaten Genpflanzen
    > verwenden, dann verbreiten diese sich mit der Zeit
    > ohne dass jemand etwas dagegen tun kann.
    >
    Das ist eben Nachteil und grosse Gefahr bei dieser Technologie, man kennt die Auswirkungen auf die Umwelt nicht. Wenn in Folge der Ausbreitung einheimische Pflanzen und Tiere leiden, werden wir ernsthafte Probleme kriegen. Man kann und darf nicht einfach so in Ökosystemen eingreifen, das wissen die Bauer schon zum Teil seit der Bronsezeit, seih z.B. Dreifelderwirtschaft.


    > 2. Die Forschung für Genfood dauert in Deutschland
    > schon 10 Jahre an und wurde mehrmals getestet. Man
    > kann mittlerweile negative Folgen ausschließen.
    >
    Das ist ein lächerlicher Zeitraum. In den Fünfzigern und Sechziger kannte man Atomenergie schon seit Jahrzehnten und war sich ihrer Gefahr nicht bewusst. Es wurden Hunderttausende zum Teil unabsichtlich und zum Teil auch absichtlich verstrahlt. Dass das ganze erforscht und bekannt ist, hat man auch damals Leuten betreut.


    > 3. Deutschland hat eine hohe Exertise auf diesem
    > Gebiet, was sich wirtschaftlich ebenfalls positiv
    > auswirken kann.
    >
    Vielleicht in der Zukunft, jetzt ist man besser beraten sich davon fern zu halten. Akzeptanz für Genfood, ob man es nun will oder nicht, sinkt Weltweit.

    > 4. Die Agrarflächen Weltweit nehmen immer weiter
    > ab. Die Bevölkerung nimmt aber zu. Das ist eine
    > gefährliche Entwicklung. Mit Genfood kann man die
    > Anbauflächen effizienter Nutzen.
    >
    Quatsch. Die meisten heutigen Genmodifikationen begrenzen sich auf widerstand gegen einen bestimmten Parasit und dienen nur der Abzocke. Ausserdem liegt der Schlüssel gegen Hungersnöte nicht nur in Produktivität sondern in sozialverträglicher und kulturell angepasster Produktionsweise.


    > 5. Die Genpflanzen kann man auch dazu anwenden
    > Pflanzen für Biotreibstoff zu züchten. Diese
    > wachsen dann viel schneller.
    >
    Sieh oben. Ausserdem ist das sowieso Blödsinn, genug oder nur signifikant viel Treibstoff kann man damit sowieso nicht produzieren. Gebe es zur Zeit keine Subventionen für Biotreibstoff würde niemand dafür Pflanzenöle verschwenden.



    > 6. Es gibt auf dem Weltmarkt nur sehr wenige
    > Anbieter von Genpflanzen.
    > Der Marktführer sitzt in den USA und hat somit
    > fast ein Monopol. Das ist natürlich gefährlich.
    > Wenn in Deutschland Genfplanzen erlaubt wären
    > könnten wir die Genpflanzen aus Deutschland
    > beziehen.
    >

    Aufwachen, man kann Heute schon kaum gentechfreies Tierfutter in ausreichenden Mengen kaufen.

  11. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: troshka 12.05.09 - 10:43

    Vion schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schafft es ein ein einziger Schädlich sich gegen
    > ein solches Genmuster starke Vorteile zu schaffen,
    > so kann er sich frei über die ganzen Felder
    > verbreiten.

    Ich frage mich schon - wann die Agrarfirmen selbs ihre genmodifizierte Schädlinge gegen Produkte der Konkurenz einsetzen werden?

  12. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: gultimore 12.05.09 - 10:53

    kikimi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > statt ein einziges zusätliches Gen in eine
    > vorhandene Pflanzenart einzuschleußen, gucken was
    > es tut, und erst nach einer längeren Testphase
    > freizugeben.

    mach dich nicht lächerlich. da das ändern eines genes zu vollkommen unkontrollierten auswirkungen führt, hast du nichtmal eine ahnung, was eine längere testphase überhaupt für eine zeitspanne ist. die kann von 0 bis 1000 jahre gehen, da überhaupt kein wissen vorhanden ist.

    nur eins ist klar, bei jedem kommerziellen unternehmen tendiert diese testphase sehr stark und unaufhaltsam gegen 0. von befürworten dieser genforschung genannte einschränken, diese testphasen durch auflagen zu verlängern werden nur dazu führen, dass die unternehmen besser drin werden, diese wieder auf 0 zu drücken.

    kikimi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > In der Tat. Schön dass du es eigentlich doch
    > verstehst.

    schade, dass es nicht für dich gilt, denn
    kikimi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Thema verfehlt.

    ist falsch. dieser link ist genau das thema, da genforschung mehr sein muss, als verändern eines genes und kucken, was rauskommt. denn ein gen sagt 0 darüber aus, was hinterher rauskommt.




    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.09 10:55 durch gultimore.

  13. Re: Vorteile von Genfood

    Autor: Besserwisser01 12.05.09 - 11:20

    Sebmaster schrieb:
    mich allerdings länger damit beschäftigt
    > und bin anhand der Ergebnisse FÜR Genfood.

    Ich auch und ich habe immer mehr Angst davor!


    >
    > Aus folgenden Gründen:
    >
    > 1. Die Saat von Genpflanzen verbreitet sich immer.
    > Wir können die EU oder Deutschland nicht als
    > isoliertes System sehen, wo keine Genpflanzen
    > vorkommen. Wenn Nachbarstaaten Genpflanzen
    > verwenden, dann verbreiten diese sich mit der Zeit
    > ohne dass jemand etwas dagegen tun kann.

    Exact das ist der Grund warum Genfood sofort verboten werden sollte,
    es verbreitet sich nicht nur isoliert in Europa sondern wird auch in die oberen Athmosphärenschichten getragen, und verbreitet sich so über den ganzen Erdball, Gene die einmal in den Erdzyklus eingebracht werden, verschwinden nie, der Mensch hat sich über Jahrhunderttausende an die bestehenden Gene angelichen und arangiert, jetzt künstlich einzugreifen hat unübersehbare folgen die man nicht jetzt nicht in 5 nicht in 10 oder 50 jahren sieht, sondern erst in Generationen...

    Wie Anfällig der Mensch auf verändete Lebensmittel reagiert sieht man schon an der steigenden Zahl von Lebensmittelalergikern..


    >
    > 2. Die Forschung für Genfood dauert in Deutschland
    > schon 10 Jahre an und wurde mehrmals getestet. Man
    > kann mittlerweile negative Folgen ausschließen.

    So ein Humbug,
    als ob man mit 10 Jahren auf Jahrtaussende schliesen kann,
    die Folgen der von uns eingebrachten änderungen im Genetischen Pool sind unabsehbar, und um mal ein aktuelles Problem beim Wort zu nennen, Aids ist eine solche Genetische Manipulation die entfleucht ist, die uns aber längerfristig noch eine Menge Probleme bescheeren wird, wenn uns nicht eine Edepemie schon im Vorfeld auslöscht...
    Genetische Veränderungen sieht man nur in der Folge von Generationübergreifenden Folgen, und die kann man weiss Gott nicht mit nur 10 Jahren Forschung erschlagen, etwas was im Reagenz Toll aussieht, kann sich in freier natur verheerend auswirken, und dazu gibt es schon Haufwweise Erfahrungen, über Fremdpflanzen die in Ökosysteme eingetragen wurden und sich dort explosionsartig zu einer Gefahr entwickelt haben..

    >
    > 3. Deutschland hat eine hohe Exertise auf diesem
    > Gebiet, was sich wirtschaftlich ebenfalls positiv
    > auswirken kann.

    Völliger Unsinnn, Andere Länder haben da schon viel tiefgreifendere Erfahrungen, mit Genetischen Viren und Kampfmitteln, das einzige auf das sich Deutschland stützen kann ist das Robert Koch institut..
    Andere Länder haben wesentlich geringere Restriktionen, siehe zb Amerika, wo sich die Genetische Landplage explosionsartig ausgebreitet hat, so das selbst Biobauern dort kein Bio mehr anpflanzen können, weil ihr Saatgut längst Genetisch verunreinigt ist.


    >
    > 4. Die Agrarflächen Weltweit nehmen immer weiter
    > ab. Die Bevölkerung nimmt aber zu. Das ist eine
    > gefährliche Entwicklung. Mit Genfood kann man die
    > Anbauflächen effizienter Nutzen.

    Das ist pure Propaganda, was nutzt es mehr Essen zu liefern
    wenn das Endprodukt auf Dauer die Menschen und deren Kinder schädigt?

    Genetische Veränderungen werden heute in der Medizin noch garnicht im Ansatz verfolgt, um da eine wirkliche Folgenabschätzung treffen zu können müsste man faktisch die ganze Weltbevölkerung Genetisch scannen...

    Ich hab noch nie eine Hochleistungspflanze gesehen die Gesund ist
    und die gesund für ihre Umgebung war...


    >
    > 5. Die Genpflanzen kann man auch dazu anwenden
    > Pflanzen für Biotreibstoff zu züchten. Diese
    > wachsen dann viel schneller.
    >

    Biotreibstoff ist aber auch nicht viel umweltfreundlicher als normaler Treibstoff, und schon im Konsens das die Weltbevölkerung zunimmt muss mans ich doppelt überlegen ob man Treibstoff oder gesunde Nahrung anbaut...



    > 6. Es gibt auf dem Weltmarkt nur sehr wenige
    > Anbieter von Genpflanzen.
    > Der Marktführer sitzt in den USA und hat somit
    > fast ein Monopol. Das ist natürlich gefährlich.
    > Wenn in Deutschland Genfplanzen erlaubt wären
    > könnten wir die Genpflanzen aus Deutschland
    > beziehen.
    >

    Genpflanzen sind längst in Deutschland, im Saatgut angekommen!
    Gerade Monzanto ist benutzt die Genetisch veränderten Pflanzen faktisch als Waffe um die Farmer einzukaufen, es ist das gleiche Spiel wie damals als urplötzlich in ganz Deutschland der Kartoffelkäfer auftauchte...

    Monzanto ist ein Monopolist ohne Scrupel, und sie knechten inzwischen sogar die Bauern die Genetisches Saatgut ablehenen, indem sie bei der Ernte nachweisen das von ihnen verändertes Genmaterial bei der Bioernte mit eingeflossen ist, durch pollenflug über hunderte von Kilometern... Stichwort Kanada

    Hier in Deutschland glauben die Politiker ja noch das eine Genetische Planze nicht weiter als auf Sichtweite springen kann...

    Wir schaufeln mit den Patenten unser eigenes Grab, ich habe nichts gegen die Genforschung, aber ich habe alles gegen Freilandversuche, und das unkontrollierbare einbringen von Genetisch veränderten Sequenzen in die Nahrungskette, aller Lebewesen, über deren Folgen wir uns heute noch nciht im klaren sind, und die auch kein Mensch überblicken kann.

    Es mag sicherlich Dinge geben die Gut sind,
    aber was einmal in den Genetischen Pool eingebraucht wird verschwindet nicht mehr daraus, und das zählt auch für die Schlechten Dinge die eingebracht werden, die sich allen Regeln zum trotz doch verbreiten und auf nicht absehbaren Wegen verbreiten..


    Man spricht hier von Kontrollierten Bedingungen....

    Sorry aber man hat ja noch nicht mal beim Biosphären Projekt es geschafft die kontrollierte künstliche Biosphäre unter kontrolle zu halten..

    Gentechnik ist eine Chance
    aber auch eine sehr sehr grosse Gefahr für die Menschheit,
    Gentechnik ist eine Tickende Zeitbombe, die Natur wird sich immer von solchen rückschlägen erholen, die Frage ist nur ob es dann noch Menschen wie heute gibt, wenn es wiedermal wie schon so oft in dern Erdgeschichte soweit ist, das die Natur mit einem globalen Reset auf fast Null zurückgesetzt wird..



  14. Re: nur Nachteile

    Autor: Besserwisser01 12.05.09 - 11:36

    cba schrieb:

    > > 6. Es gibt auf dem Weltmarkt nur sehr
    > wenige
    > Anbieter von Genpflanzen.
    > Der
    > Marktführer sitzt in den USA und hat somit
    >
    > fast ein Monopol. Das ist natürlich
    > gefährlich.
    > Wenn in Deutschland Genfplanzen
    > erlaubt wären
    > könnten wir die Genpflanzen aus
    > Deutschland
    > beziehen.
    >
    > Wir können uns aber auch vor Genpflanzen sperren
    > und überhaupt keine beziehen. Es ist ja nun nicht
    > so, als hätten wir ein Versorgungsproblem in der
    > EU.

    Gerade dieser Monopolist geht agressiv gegen Konkurenz vor
    heis es werden schädlinge ausgesetzt usw..
    spätestens wenn beim Biobauern der Bio gekauft hat
    Monzanto nachgewiesen wird, ist der Bauer ganz schnell nahe dem Ruin..

    Wenn man schon so einen Blödsinn wie den Monopolisten bringt sollte man auch die Fakten kennen. Monzanto ist eine sehr gefährliche Frima, und den Schaden ihrer Produkte ist kaum abzusehen, und wir reden hier nicht nur von Wiederständen, sondern von gezielter Fruchtbarkeitskontrolle, denn die meisten Samen der Monanzantoernten machen unfruchtbar, und es gibt auch unlängst Beweise das unfruchtbar gemachte Planzen unter bestimmten bedinungen wieder Fruchtar werden können und ihre Gene unkontrolliert weiterverbreiten können...

    Wie schwer sowas zu kontrollieren ist
    sieht man schon an dem Jährlichen Alienbericht, der eingewanderten
    Tiere und Pflanzen und ihre Krankheiten, und die sind noch viele leichter nachzuweisen als eine Genetische veränderugn aus dem Labor, aber genausowenig im Inviroment kontrollier oder gar aufhaltbar

    http://www.innovations-report.de/html/berichte/veranstaltungen/bericht-60951.html

    http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt_naturschutz/Oekologen_bringen_preisschilder_invasiven_arten_131295.html

  15. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: kikimi 12.05.09 - 13:51

    Ekelpack schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > kikimi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber immerhin weiß ich jetzt mehr. Verdammt,
    > die
    > Piraten hatten meine Stimme doch
    > eigentlich sicher
    > ^^
    >
    > Jeder Mensch bei Sinnen ist gegen Genfood.

    Ah, wusst ichs doch! Wo gehts zur nächsten Klapsmühle?

  16. "Langfristig eine gute Sache"

    Autor: dsfbvasdfbv 12.05.09 - 14:04

    warum? und vor allem für wen?
    die forschung ist doch profitorientiert. da hat n hungernder afrikaner auch nix von.

  17. kartoffeln sind nachtschattengewächse.

    Autor: asdvsadv 12.05.09 - 14:06

    also bis auf die knolle sowieso schon giftig.

  18. Re: Piraten gegen Genfood?

    Autor: kikimi 12.05.09 - 14:18

    gultimore schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > kikimi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > statt ein einziges zusätliches Gen in
    > eine
    > vorhandene Pflanzenart einzuschleußen,
    > gucken was
    > es tut, und erst nach einer
    > längeren Testphase
    > freizugeben.
    >
    > mach dich nicht lächerlich. da das ändern eines
    > genes zu vollkommen unkontrollierten auswirkungen
    > führt,

    Hier irrst du. Es ist nicht so, als ob es *vollkommen* unkontrollierbar sei. Es mag immer eine gewisses Risiko bestehen, aber eben hier wird diese Pauschalkritik angebracht, dass man ja nie im Vorfeld wisse, was passiert. Ja, Mensch, wer weiß das schon genau?

    Und ich will nicht bestreiten, dass der Mensch schon mehrfach sich krass geirrt hatte. So hat man im alten Rom Bleitöpfe eingesetzt und sich damit vergiftet oder hier in Europa den Einfluss der Röntgenstrahlen unterschätzt, weil man gewisse Risikien nicht kannte. Dies aber wiederum ist kein Argument, jetzt per se gegen eine Technik zu sein, nur weil ein hypothetisches Risiko bestünde.

    > hast du nichtmal eine ahnung, was eine
    > längere testphase überhaupt für eine zeitspanne
    > ist. die kann von 0 bis 1000 jahre gehen, da
    > überhaupt kein wissen vorhanden ist.

    Und wie erschafft man nun dieses Wissen?

    > nur eins ist klar, bei jedem kommerziellen
    > unternehmen tendiert diese testphase sehr stark
    > und unaufhaltsam gegen 0. von befürworten dieser
    > genforschung genannte einschränken, diese
    > testphasen durch auflagen zu verlängern werden nur
    > dazu führen, dass die unternehmen besser drin
    > werden, diese wieder auf 0 zu drücken.

    Es gibt drastische Einschränkungen, wenn man durch Gentechnik angepasste Produkte in Europa einführen oder herstellen will.

    > kikimi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > In der Tat. Schön dass du es eigentlich
    > doch
    > verstehst.
    >
    > schade, dass es nicht für dich gilt, denn
    > kikimi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Thema verfehlt.

    Der Artikel machte nur deutlich, dass Menschen keine Bandwürmer sind. Und noch werden die Gene des Menschens nicht geändert, bei denen ja dieser Interaktionsgrad so hoch ist.

    > ist falsch. dieser link ist genau das thema, da
    > genforschung mehr sein muss, als verändern eines
    > genes und kucken, was rauskommt. denn ein gen sagt
    > 0 darüber aus, was hinterher rauskommt.

    In der Tat. Aber es ist naheliegend. Wenn ich ein Gen-Komplex einschleuße, der eine Pflanze gegen einen Schädling resistenter macht, dann wird die Pflanze höchstwahrscheinlich resistenter gegen Schädlinge sein. Sonst nix.

    Wohingegen, wenn man zwei Kartoffelarten auf "natürliche" Weise miteinander kreuzt, diese dann auf einmal Giftstoffe produziert, weil man eben im Vorfeld nicht wusste, was all die tausend Gene nun miteinander machen, die da auf einmal zusammenstoßen.

    Auch hat der Mensch schon zig mal die Artengrenze auf "normalen" Wege überschritten. Gen-Technik ist nun, statt der Holzhammer-, eine Pipettenmethode.

    <ironie>

    Krass gesagt, dürftest du nicht mal Kinder in die Welt setzen, weil du ja nicht wissen kannst, wie 50% deiner Gene (eine willkürliche Mischung der Gene deiner Eltern) mit 50% der deines Partners (auch eine willkürliche Mischung seiner Gen-Eltern) nun schlussendlich zusammenarbeiten. Grade beim Menschen ist der Interatkionsgrad der Gene doch wahnsinning hoch!

    Wir müssten erst langfristig erforschen, wie diese Gene miteinander arbeiten, das Risiko ist sonst zu hoch!

    Meinst du nicht, es wäre klüger, erst mal einen Klon von dir zu erzeugen, da man weiß, dass dieser Gen-Komplex lebensfähig ist, und schrittweise ein Gen von dir entfernt und stattdessen die deines Partners einschleußt? Wenn dieser lebensfähig ist, einen neuen Klon und wieder ein weiteres Gen einschleußt, usw. usf.

    </ironie>

  19. Re: kartoffeln sind nachtschattengewächse.

    Autor: kikimi 12.05.09 - 14:19

    asdvsadv schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > also bis auf die knolle sowieso schon giftig.

    Hmm, also keine Tomaten mit Mozarella mehr für dich ;)

  20. troll halt. Re: kartoffeln sind nachtschattengewächse.

    Autor: asdvsadv 12.05.09 - 14:30

    du schriebst: "Bei einer Kartoffelzucht kam es dazu, dass ein auf normalen Wege hergestellter Hybrid auf einmal Giftstoffe herstellte. Das konnte wirklich keiner vorhersehen."

    was ist daran denn unvorhersehbar, wenn die pflanze auch ohne zucht schon gift produziert.

    <°(((><<

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Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

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Von Hakan Tanriverdi

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