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Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

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  1. Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Echnaton 12.05.09 - 06:58

    1. Der Wahlomat ist nicht quelloffen und kann damit manipuliert sein.

    2. Die Stichprobe der ausgewählten Fragen kann so gewählt sein, dass für spezielle Parteien ein Maximum an potentiellen Wählern angesprochen wird. D.h. der Wahl-O-Mat könnte jemandem die CDU vorschlagen, obwohl dessen Einstellung eher zu der Linken passen würde, wenn das Fragenpaket entsprechend gewählt ist.

    3. Der Wahl-O-Mat kann nicht alle Punkte aus allen Parteiprogrammen enthalten. Daher besser Parteiprogramme lesen.

  2. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Copperhead 12.05.09 - 07:33

    Just because you're paranoid...

    So, und jetzt machen wir das Maerchenbuch wieder zu. Jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung von Politik und den Parteiprogrammen hat (Du offenbar nicht), merkt, dass bei dem Ergebnis in Deinem konstruierten Fall irgendwas nicht stimmen kann.

  3. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Sebmaster 12.05.09 - 08:13

    Just because you live on a pony hof...

    Wie kann man nur so naiv sein?
    Man sollte mal vorher etwas nachdenken...

    Dieser Wahl-O-Mat ist in gewisser Maße eine statistische auswertung deiner Antworten auf die aufgestellten Thesen.Da dies eine Statistik ist gibt es immer ungenauigkeiten oder im schlimmsten Fall Manipulierungen.

    Fakt ist, dass es nicht möglich ist alle Wahlversprechen in diesen Wahlomat einzubeziehen und somit ist keine eindeutige Zuordnung möglich.
    Außerdem wird ein wichtiger Aspekt vernachlässigt: "Wer garantiert denn dass die Thesen eingehalten werden?" Es gibt schließlich Parteien die sich mehr an ihr Programm halten und welche die sich gar nicht an ihr Programm halten.

    Ich finde den Wahlomat interessant um grob die Versprechen der einzelnen Parteien vergleichen zu können und somit eine EIGENE Entscheidung zu treffen die aber unabhängig vom Ergebnis ist!

    Es gibt aber viele naive Leute wie DICH, die die Fragen beantworten und das Ergebnis dann auch wirklich bei der Wahl in die Tat umzusetzten ohne vorher drüber nachzudenken. Außerdem fördert das die Abweichung von der politischen Mitte hin zu den Rechten und Linken Paarteien.

  4. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Copperhead 12.05.09 - 08:23

    Aeh... watt? Drogen? Mangelndes Textverstaendnis? Die implizite Forderung, sich ueber die Wahlprogramme zu informieren, hast Du wohl voll ueberlesen, oder?

  5. parteiprogramme liest keine sau.

    Autor: bdsbdsfb 12.05.09 - 08:41

    ich bin politisch durchaus interessiert. ich wähle aber lieber die partei, die meiner meinung nach im rahmen ihrer möglichkeiten das gemacht hat, was mir gefällt, als irgendwelchen absichtserklärungen zu trauen.

    das einzige wahlprogramm, das ich jemals vollständig gelesen habe, war das der appd - das war gute unterhaltung.

    der wahl-o-mat nutzt vor allem zur bestätigung der eigenen meinung.

  6. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Sebmaster 12.05.09 - 08:57

    Wow....Als ob jemand auf diese "implizite Forderung" hört?

    Es geht mir ja um die Leute, die sich nicht damit beschäftigen wollen und einfach die Fragen durchklicken und das Ergenis unreflektiert akzeptieren. Dann glauben Sie, sie müssten auch keine Parteiprogramme mehr lesen....

  7. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Dorsai! 12.05.09 - 09:10

    1. Tatsächlich ist er quelloffen. Zumindest der "Auswahlmechanismus", da er nach nachvollziehbaren logischen (und einsehbaren) Grunprinzipien arbeitet. Wenn du willst kannst du dein Ergebnis per Hand nachrechnen. Du hast alles was du dazu brauchst.

    2. Da geb ich dir insofern recht, als dass so sinnlose Thesen wie "Deutschland soll aus der EU austreten" dabei sind. Das hätten die sich Spaaren können und lieber etwas Urheberrechtliches oder sowas reipacken können, damit die Piraten besser herausstechen.

    3. Siehe oben.


    Fazit: Insgesammt finde ich die Sache nicht schlecht, da man in der Auswertung auch die Begründungen der Parteien zu den einzelnen Thesen lesen kann, und wirklich genau aufgeschlüsselt hat, wer in welcher These mit einem selbst übereinstimmt.

    Was mich jedoch stört sind die Schwammigen Antworten. Bei manchen Thesen habe ich "Neutral" geantwortet, bei der Beispielsweise die Piraten mit der selben Begründung "Stimme nicht zu" gewählt haben.

  8. Bitte nicht wählen dürfen ab 16...

    Autor: Kupferhammer 12.05.09 - 09:15

    und schon garnicht ab 12 :).

  9. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: sdttggv 12.05.09 - 09:33

    Also bei mir hat der Automat natürlich ganz oben eine der etablierten Parteien hingemalt obwohl ich mit der Partei so gut wie gar nicht übereinstimme weil die Taten (das was die Partei tut) nicht mit den Worten (das was die Partei den Wählern verspricht) übereinstimmen. Der Automat kann nur nach dem was versprochen wird entscheiden. Der viel wichtigere Teil fällt aber unter den Tisch.

  10. Re: parteiprogramme liest keine sau.

    Autor: GodsBoss 12.05.09 - 09:38

    > ich bin politisch durchaus interessiert. ich wähle
    > aber lieber die partei, die meiner meinung nach im
    > rahmen ihrer möglichkeiten das gemacht hat, was
    > mir gefällt, als irgendwelchen absichtserklärungen
    > zu trauen.

    Echt nicht? Ich habe schon diverse Parteiprogramme gelesen (allerdings noch nicht zur anstehenden Wahl, war eine frühere) und allein auf dieser Grundlage einige Parteien ausgeschlossen.

    > der wahl-o-mat nutzt vor allem zur bestätigung der
    > eigenen meinung.

    Nicht bei mir.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  11. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: GodsBoss 12.05.09 - 09:40

    > 3. Der Wahl-O-Mat kann nicht alle Punkte aus allen
    > Parteiprogrammen enthalten. Daher besser
    > Parteiprogramme lesen.

    Hier möchte ich widersprechen. Der Wahl-O-Mat in seiner aktuellen Form enthält sicher nicht alle Punkte aus allen Parteiprogrammen, aber theoretisch könnte er das schon.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  12. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Trueffel 12.05.09 - 10:20

    Echnaton schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1. Der Wahlomat ist nicht quelloffen und kann
    > damit manipuliert sein.
    >
    > 2. Die Stichprobe der ausgewählten Fragen kann so
    > gewählt sein, dass für spezielle Parteien ein
    > Maximum an potentiellen Wählern angesprochen wird.
    > D.h. der Wahl-O-Mat könnte jemandem die CDU
    > vorschlagen, obwohl dessen Einstellung eher zu der
    > Linken passen würde, wenn das Fragenpaket
    > entsprechend gewählt ist.
    >
    > 3. Der Wahl-O-Mat kann nicht alle Punkte aus allen
    > Parteiprogrammen enthalten. Daher besser
    > Parteiprogramme lesen.
    >

    Fuer alle die lesen koennen (Zitat von der wahl-o-mat Seite):

    > Hinweis
    > Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung! Er ist ein
    > Informationsangebot und soll Lust machen, sich weiter
    > mit Politik und Wahlen zu beschäftigen. Weitere
    > Informationen zu den Parteien und Wählervereinigungen
    > finden Sie auch aufwww.werstehtzurwahl.de

  13. Re: Warum man dem Wahl-O-Mat nicht trauen darf.

    Autor: Ekelpack 12.05.09 - 10:56

    Demokratie ist echter Mist.
    Da lässt man das tumbe Volk ein paar Kreuze machen und schön fühlen sich ein paar Spinner legitimiert jeden Mist zu machen.
    Das alles haben wir dem Wahlvieh zu verdanken:

    - Stasi auf Rädern
    - Zensursula
    - Ullala und der 10 Euro-Krankenschein
    - Angie "Dafür macht sie es nicht schlecht" Merkel
    - Michael "Ich hab kein Bock mehr" Glos
    - Theo "Ich mach auf eure Kosten Urlaub" zu Guttenberg
    - Brigitte "Mal Hüh mal Hott" Zypries
    - Franz "Lass sie uns alle abknallen" Jung
    - Heide "Isch hätt so gern noch'n paar Euro" W.-Z.

  14. ich habe auch schon parteiprogramme gelesen...

    Autor: bdsbdsfb 12.05.09 - 14:43

    aber das ist nicht repräsentativ.
    in meinem bekanntenkreis liest niemand soetwas. gewählt wird nach grundsätzlicher politischer ausrichtung und/oder personen, die die partei repräsentieren.

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