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Problem (fast) richtig erkannt.
Autor: mmmm 18.05.09 - 19:37
Es ist schon richtig, dass der Browser mit den Tabs eine Aufgabe übernommen hat, die eigentlich gar nicht seine Aufgabe ist.
Die Möglichkeit, zwischen verschiedenen geöffneten Dingen umzuschalten gehört eher zu den Funktionen einer Desktop-Umgebung (nicht Betriebssystem! Auch wenn Windowsler da nur selten unterscheiden).
Lustigerweise hat man sich von Multi-Document-Interfaces tendenziell verabschiedet und stattdessen SDI angewendet und in der Taskliste gruppieren lassen (unter Windows, und unter Gnome/KDE nachgebaut), und dann kamen die Tabs und Anwendungen wie Browser (aber auch andere) sind eigene kleine Desktopumgebungen/Fenstermanager… -
Dafür machst du nur Fehler ^^
Autor: Kredo 18.05.09 - 20:22
Fehler 1: Natürlich ist das die Aufgabe des Programms zwischen den eigenen Dokumenten hin- und herzuschalten. Ob über ein Tab-Objekt das als eine andere Art von MDI gelten kann, ist doch völlig belanglos. Opera verbindet MDI mit Tabs. Unglaublich aber wahr. Du hast keine Ahnung. ^^
Fehler 2: Erkundige dich doch lieber mal, wo die Taskgruppierung her kommt.
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Re: Dafür machst du nur Fehler ^^
Autor: mmmm 18.05.09 - 22:09
Warum soll das die Aufgabe des Programms sein?
Ich finde, Microsoft hat das bei den Office-Programmen recht gut gemacht: MDI durch SDI ersetzt. Wer fünf Word-Dateien aufmacht, bekommt mittlerweile fünf Word-Fenster.
Zu Fehler 2: Ok, das war ein Fehler. -
Aua
Autor: kirsche40 20.05.09 - 15:24
mmmm schrieb:
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> Warum soll das die Aufgabe des Programms sein?
> Ich finde, Microsoft hat das bei den
> Office-Programmen recht gut gemacht: MDI durch SDI
> ersetzt. Wer fünf Word-Dateien aufmacht, bekommt
> mittlerweile fünf Word-Fenster.
>
Wenn ich auf meinem Schreibtisch 5 Ordner ablege will ich aber die Ordner übereinander stapeln und nicht nebeneinander. Microsoft als gelungenes Beispiel anzuführen zeugt nicht gerade von Verständnis für Ergonomie... :p



