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  5. › Bitkom: Bibliothek und Uni nicht…

Das Problem dabei

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  1. Das Problem dabei

    Autor: Horst Connection-Rseter 26.05.09 - 13:12

    Je mehr Institutionen die Sperrlisten bekommen, desto wahrscheinlicher wird es, das die an die Öffentlichkeit kommen.
    Aber darf ja nicht passieren (ist aber mit ausländischen Listen schon passiert), denn die Listen enthalten (zumindest teilweise) vermutlich ja wirklich URLs von Kinderpornoseiten.
    Und die Sperren sind ja bekanntermaßen leicht zu umgehen.
    Damit wäre gerade das Gegenteil von dem erreicht, was man (vorgibt) erreichen zu wollen.

    Diese Sperren sind ein defective by design.

    Das die BITKOM für diese Sperren ist, diskreditiert sie.

  2. Re: Das Problem dabei

    Autor: citoyen 26.05.09 - 13:25

    Horst Connection-Rseter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Je mehr Institutionen die Sperrlisten bekommen,
    > desto wahrscheinlicher wird es, das die an die
    > Öffentlichkeit kommen.

    Wen interessieren diese Listen? Wikileak hat ja wohl gezeigt, was in der dänischen Liste steckt: Schrott und Müll.
    Ist doch klar: der wirkliche KiPo-Traffic läuft doch überhaupt nicht durch diese lächerlichen Listen.




  3. Re: Das Problem dabei

    Autor: f1sh 26.05.09 - 14:24

    Da kann ich wirklich nur zustimmen.
    Der Entwurf der Sperren (DNS-Anfragen beim DNS des Providers zu filtern) ist doch schon der groesste Humbug.
    Dann benutz ich halt nen Anderen als den, den ich vom ISP bekomme.. DNS-Server gibts doch wie Sand am Meer. Und da komm ich auch aus der Uni ran!
    Egal, wie sehr an dem Entwurf noch "optimiert" wird - wenn die Sperre in dieser Form umgesetzt wird, gibt es trotzdem 2Stunden nach der Einfuehrung die ersten Videos auf YouTube, mit deren Hilfe selbst meine Oma diese "Sperre" umgehen kann.
    Schwach, BITKOM, ganz schwach.

  4. Re: Das Problem dabei

    Autor: Terror Sepp 26.05.09 - 14:35

    f1sh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Egal, wie sehr an dem Entwurf noch "optimiert"
    > wird - wenn die Sperre in dieser Form umgesetzt
    > wird, gibt es trotzdem 2Stunden nach der
    > Einfuehrung die ersten Videos auf YouTube, mit
    > deren Hilfe selbst meine Oma diese "Sperre"
    > umgehen kann.

    Die gibt es schon längst:

    http://www.youtube.com/results?search_type=&search_query=Sperre+umgehen


  5. Re: Das Problem dabei

    Autor: f1sh 26.05.09 - 14:41

    Das war damit gemeint.
    Es ging nur darum, dass selbst im Fall einer wirklichen Veraenderung des Aufbaus der Netzsperre innerhalb kuerzester Zeit eine Moeglichkeit existieren wird, wie selbst Laien den Kram umgehen koennen.
    Und so ist es doch immer: Der wahnsinnig unknackbare Kopierschutz von Spore ist geknackt worden und meine Freundin kann mit 30 Sekunden Aufwand ein gecracktes Spiel starten.

  6. Solange Du noch IP-Adressen von wichtigen Whois-Servern hast ...

    Autor: Whois Dns 26.05.09 - 14:43

    ... sollte es kein Problem darstellen den Auth-Nameserver einer Dom(i<>a<>n) auszumachen. Den kannst Du dann dirket befragen.
    Das ganze trägst Du Dann unter "Host:" in den HTTP Header des Zangsproxies ein.

  7. Re: Das Problem dabei

    Autor: redwolf_ 26.05.09 - 17:58

    Nö, der DNS darf nur mit regierungsfreundlichen DNS kommunizieren. Das die Sache eh nicht umsetzbar ist, da Ausländische DNS-Server nicht derartiger Beschränkungen unterliegen oder man per IP direkt die Anbieter ansprechen kann unterschlägt BITKOM. Hier geht es nur um Bürokratie.

  8. Re: Das Problem dabei

    Autor: :-) 26.05.09 - 23:02

    Genau so ist es. Es gibt keine Domainnamen von irgendwelchen Kiposeiten. Sollte es tatsächlich Kommunikation zwischen zwei Rechnern geben, dann teilt der Interessent seine IP dem Anbieter mit und lässt sich die Daten schicken. Ansonsten gibt es ja noch die Post.

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