-
Unfassbar!
Autor: Nr.1 29.05.09 - 14:51
Es kann alles einfach nicht wahr sein! Irgendwie scheint der Industrie bei "EBook-Reader" wie eingeimpft, vorprogrammiert und in alle Zeiten in Stein gemeisselt nur eines einzufallen: BAUEN WIR EIN GROOOOOOOOOOOOOOOOSSES GEHÄUSE UND MACHEN DA EIN DISPLAY REIN!
Langsam aber sicher nervt diese völlig idiotische Entwicklung!
1.) Wohin mit diesem Klotz? Die Dinger sind mittlerweile megadünn, ABER leider nur in einer Dimension. Nur mal zur Erinnerung: Man möchte einen EBook-Reader haben (zumindest viele wollen das), um UNTERWEGS bequem Bücher lesen zu können. Wie soll ich das mit den vorliegenden Geräten denn machen? Es sind dünne NOTEBOOKS, zumindest, was die Ausmaße angeht. Wie soll ich sowas denn bequem transportieren? Muss ich IMMER einen Aktenkoffer, eine Aktentasche oder einen Rucksack mitschleppen? Was mache ich, wenn ich einfach mal NICHTS dabei habe? Genau das ist ja der Witz an einem EBook-Reader: Bücher mit dabei haben, OHNE ein Buch mitschleppen zu müssen. Genau das macht man dann nun doch! Ich trage nun tatsächlich ein Gerät mit den Ausmaßen (Höhe und Breite) eines Lexikons mit mir herum! Das auf so ein Gerät zig Bücher draufpassen, ändert nichts an der Grösse des Gehäuses.
2.) Die Geräte werden immer als revolutionär und aufregend verkauft, aber eigentlich sind es eher langweilige, völlig überteuerte Totgeburten. Langweilig können sie ja auch sein, denn der Inhalt (sprich Bücher) ist wichtig. Aber die Preise sind absolut indiskutabel. Da werden noch Jahre vergehen, bis sowas wirklich für alle bezahlbar wird.
3.) Mein Tipp: Abwarten, solange weiterhin mit PDA lesen (was ohnehin sehr viel handlicher, bequemer und sinnvoller funktioniert) und zuschauen, bis die nächste Displaygeneration von EInk kommt. Diese Displaytechnik muss biegsam werden, DANN endlich ist es soweit, das EBook-Reader sinnvoll werden. Grosses Display (größer als bei einem PDA) und trotzdem ein maximal kleines Gehäuse. Man klappt den Reader auf und hat die volle Grösse einer Taschenbuchseite, aber OHNE unnötig breiten Rand. -
Re: Unfassbar!
Autor: Blair 05.06.09 - 04:36
Nr.1 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Es kann alles einfach nicht wahr sein! Irgendwie
> scheint der Industrie bei "EBook-Reader" wie
> eingeimpft, vorprogrammiert und in alle Zeiten in
> Stein gemeisselt nur eines einzufallen: BAUEN WIR
> EIN GROOOOOOOOOOOOOOOOSSES GEHÄUSE UND MACHEN DA
> EIN DISPLAY REIN!
sag mal, wie kann man nur so doof sein? dass die displays groß sind, ist nicht die regel, sondern die absolute ausnahme. derzeit gibt es noch kein einziges gerät auf dem markt, das ein so großes display besitzt. wenns dir nicht gefällt, kauf dir was anderes!? *kopschüttel*
> 1.) Wohin mit diesem Klotz? Die Dinger sind
mann mann mann. das ding ist absichtlich so groß! manche wollen eben eine größere fläche. wenn du was kleineres haben willst, kein problem. fast alle e-reader sind erheblich kleiner. hättest du aber auch selbst rausfinden können.
> 2.) Die Geräte werden immer als revolutionär und
> aufregend verkauft, aber eigentlich sind es eher
> langweilige, völlig überteuerte Totgeburten.
totgebruten? sogar die verleger sind sich einig, dass der marktanteil von e-books in zukunft extrem steigen wird. die teile haben einfach verdammt viele vorteile (so viele bücher mitnehmen wie gewünscht, volltextsuche, regelbare schriftgröße, vorlesefunktion, niedrigere produktionskosten, ...)
> Langweilig können sie ja auch sein, denn der
> Inhalt (sprich Bücher) ist wichtig. Aber die
> Preise sind absolut indiskutabel. Da werden noch
> Jahre vergehen, bis sowas wirklich für alle
> bezahlbar wird.
natürlich wird das noch dauern. ist bei jeder neuen technologie so dass sie am anfang sehr teuer ist.
> 3.) Mein Tipp: Abwarten, solange weiterhin mit PDA
> lesen (was ohnehin sehr viel handlicher, bequemer
> und sinnvoller funktioniert)
warum meinst du, sind die ersten e-books vor 10 jahren gefloppt? warum hat der kindle ein arschteures e-paper-display von e ink, obwohl tfts viel billiger und in farbe wären? ganz einfach: weil e-paper-displays so aussehen wie papier. sie arbeiten rein reflexiv und leuchten nicht, was viel angenehmer für die augen ist. außerdem verbrauchen sie so gut wie keinen strom. das lesen auf einem bildschirm ist viel anstrengender und ermüdender als das lesen mit bedrucktem papier.
> und zuschauen, bis
> die nächste Displaygeneration von EInk kommt.
> Diese Displaytechnik muss biegsam werden, DANN
> endlich ist es soweit, das EBook-Reader sinnvoll
> werden.
wenn du gelesen hättest, wüsstest du, dass das pastic logic display biegsam ist. was aber offenbar nicht praxistauglich ist (tester fanden das nicht gut, wurde im video gesagt), so dass das gehäuse stabil gebaut wurde. wozu will man so ein teil auch biegen? was würde das bringen? übrigens verwendet plastic logic displays von e ink, jedoch mit einem organischem trägermaterial (das z.b. die felxibilität ermöglicht) statt silizium.



