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  5. › Google Wave - die neue Art der…

The Wave

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  1. The Wave

    Autor: Bismarck 29.05.09 - 01:24

    Google beherrscht die Welt. Ich frage mich langsam, wann der Punkt erreicht sein wird, an dem aus dem "coolen" Google, das OpenSource unterstützt und super lockere Arbeitsbedingungen hat das neue Feindbild der Anti-Monopolisten wird. Microsoft ist ein Witz gegen diese Übermacht, die jede Bundesbehörde um Längen schlägt. Ein neuer Algorithmus - so konnte man jüngst auf Golem lesen - erkennt welche Google Mitarbeiter bald kündigen werden, noch bevor die Mitarbeiter die Kündigung einreichen. Wann wird Google feststellen, wo und wann die nächsten Kriege entstehen? Dazu sind weitere Jahre der Analyse notwenig, um an Fallbeispielen zu sehen, welche Suchwörter vor bevorstehenden Kriegen oder allgemein Krisen besonders häufig eingegeben werden. Wann erfolgt der erste Präventivschlag auf Basis von Suchwort-Analysen? Und wo bleibt der Minority Report?

    Eine Utopie?

    Sehen Sie unbedingt die nächste Folge von "David gegen Googliat".

    Bald, in diesem Theater.

    Bismarck

  2. Re: The Wave

    Autor: Spackofinder 29.05.09 - 02:17

    Spinner.

  3. Re: The Wave

    Autor: GeschmackUndFeingefühl 29.05.09 - 02:33

    Jeder, der ernsthaft Googles Geschäftsgebaren mit dem Microsofts vergleicht, hat überhaupt keinen Sinn für Feinheiten. Während Microsoft komplett traditionell - eben wie eine Kette von Autohändlern - gemanaged wird, arbeiten bei Google fast ausschließlich Einkommensmillionäre in Effizienzklassen, von denen Microsoft-Manager nicht eimal in ihren feuchtesten Träumen zu denken wagen. Google setzt intern so weit es geht auf selbstorganisierende Strukturen bei denen eben nicht das Marketing und die Ökonomen das letzte Wort haben. Diesbezüglich könnte der Unterschied zwischen MS und Google nicht größer sein.

    Und dann garnicht erst angefangen mit der Offenheit der Produkte: Google-Produkte sind immer offen und erweiterbar, soweit es Sinn macht. Gerade dieses Wave ist das beste Beispiel: während Microsoft solche Lösungen an teuerste Lizenz-Software koppelt, deren Frameworks verschlossen bleiben, bietet Google eine komplett offene Lösung, die überall läuft und keine nachteiligen und hinterhältigen Vendor-Lockin-Methoden aufzieht.

    Nocheinmal: Wer den Unterschied nicht erkennen kann, sollte darüber lieber seinen Mund halten.

  4. Re: The Wave

    Autor: Vradash 29.05.09 - 06:00

    Google ist und bleibt aber eine Datenkrake. :D

  5. Bismarck = Google

    Autor: DumDiDum 29.05.09 - 07:30

    Bismarck schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Google beherrscht die Welt. Ich frage mich
    > langsam, wann der Punkt erreicht sein wird, an dem
    > aus dem "coolen" Google, das OpenSource
    > unterstützt und super lockere Arbeitsbedingungen
    > hat das neue Feindbild der Anti-Monopolisten wird.
    > Microsoft ist ein Witz gegen diese Übermacht, die
    > jede Bundesbehörde um Längen schlägt. Ein neuer
    > Algorithmus - so konnte man jüngst auf Golem lesen
    > - erkennt welche Google Mitarbeiter bald kündigen
    > werden, noch bevor die Mitarbeiter die Kündigung
    > einreichen. Wann wird Google feststellen, wo und
    > wann die nächsten Kriege entstehen? Dazu sind
    > weitere Jahre der Analyse notwenig, um an
    > Fallbeispielen zu sehen, welche Suchwörter vor
    > bevorstehenden Kriegen oder allgemein Krisen
    > besonders häufig eingegeben werden. Wann erfolgt
    > der erste Präventivschlag auf Basis von
    > Suchwort-Analysen? Und wo bleibt der Minority
    > Report?
    >
    > Eine Utopie?
    >
    > Sehen Sie unbedingt die nächste Folge von "David
    > gegen Googliat".
    >
    > Bald, in diesem Theater.
    >
    > Bismarck

    Dein Name "Bismarck" deutet darauf hin das du Google bist!

    <wikipedia>
    "Außenpolitisch setzte er auf einen Interessenausgleich der Mächte und baute ein breites Bündnissystem auf"
    </wikipedia>

    Das ist die Strategie von Google.

  6. Re: The Wave

    Autor: :\\//\\//: 29.05.09 - 08:45

    Ich finde die Applikationen von Google auch hervorragend. Eine Frage stellt sich mir doch schon. Warum schafft es nur Google solche innovativen Programme zu entwickeln.

    Selbst schon GMail ist ein Paradebeispiel für gute Funnktionalität. Zusammengehörige Mails werden zu Threads zusammengefasst. Google Calendar ist eine weitere sehr nette Möglichkeit einen Kalender zu pflegen, der sogar die Möglichkeit bieten, mit anderen geteilt zu werden und sich per SMS erinnern zu lassen.

    Wave hat auch ein gutes Potential viele Nutzer zu finden. Vereint es doch die Flexibilität von Email mit Instant Messaging. Ich freue mich darauf.

    Jetzt kommen bestimmt wieder die Herren Datenschützer mit "Google ist eine Datankrake". Aber was wollen sie mit den vielen Daten machen? Für jedes Individuum auswerten? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Wenn Missbrauch bekannt werden würde, wäre es gewiss das Ende von Google und seinem werbefinanzierten Gewinn. Ich persönlich ziehe auf mich bezogene Werbung irgendwelchem hohlen 08/15 Mist vor, wenn ich es schon erdulden muss. Und da ist Google neben Amazon einfach unschlagbar... Da die Apps frei sind, ist das völlig ok.

    So sehe ich das. Ich bin mir bewusst, dass die meine Daten haben. Ich denke aber nicht, dass ich dadurch Nachteile für meine informationelle Selbstbestimmtheit fürchten muss. Aufgrund der schieren Menge an Informationen ist man schon wieder anonym. Ich meine, man geht ja auch über die Staße und wird gesehen. Nur ist es so trivial, dass sich nach einer Minute keiner mehr daran erinnert. Es ist wie bei den Abhörorganen der Stasi. Die aufgezeichnenten Gespräche konnten zum Schluss gar nicht mehr ausgewertet werden. Auch wenn die Daten bei Goolge mit irgendwelche Bots ausgewertet und indiziert werden, kann ich mir beileibe nicht Vorstellen, das irgendwelche Nachteile für mich erwachsen, solange diese Daten nicht öffentlich gemacht werden.

    Vielleicht kann mir ja jemand >>sachlich<< seine Gegenposition darlegen.

  7. Re: The Wave Ebay/M$/PayPal/Skype vs. Amazon/Google/Apple

    Autor: Siga9999 29.05.09 - 08:50


    Teilweise gibts es Apple-Produkte wohl auch nur, weil der AppleBoss ein eigenes Handy wollte und nicht son mieses Nokia.
    War jetzt vereinfacht aber soll klarmachen, das unzufriedene Kunden irgendwann zurückschlagen und einen ersetzen (siehe auch Schumpeter, Monopolrente).

    Amazon schaut, das es besser wird. Ist halt leider teuer aber selber aufziehen darf man sowas wegen Abmahnismus leider nicht.

    Google schaut, das die Produkte besser werden. Sie sind jetzt schon teilweise M$. Man suche "dodgeball" bei golemn in den news. Da sieht man bestimmte Effekte. Die projekte wir base.google (das ist einfach nur geil für strukturierte Daten, nutzt aber leider keiner oder es ist zu unbekannt, man üsste ein wrapperfrontend schreiben mit download-configs für themenbereiche und darüber dann zentraler sehen, was es so gibt) o.ä. krebsen so vor sich hin.

    ebay hingegen kontrolliert den gebrauchtmarkt, wer in DER LINKEN ist, solllte bitte einen echten gebrauchtmarkt aufsetzen ohne Zeitablauf und ohne Kosten. heute hat jeder im handy eine digicam. die alternativen (kijiji, craigslist,... ) sind teilweise doof oder passen nicht auf Deutschland, wo anstelle BallungsRäumen(USA) die PLZ besser wären. BITTE einen alternativen Gebrauchtmarkt. Da stellt man rein, was auf dem Dachboden/Keller rumsteht. Mit oder ohne Preisangabe. F**k the System. Es muss normal werden, erst gebraucht zu schauen.
    Als Privatperson geht sowas leider nicht (Abmahnismus).

  8. Re: The Wave

    Autor: the_spacewürm 29.05.09 - 10:11

    :\\//\\//: schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich finde die Applikationen von Google auch
    > hervorragend. Eine Frage stellt sich mir doch
    > schon. Warum schafft es nur Google solche
    > innovativen Programme zu entwickeln.
    >
    > Selbst schon GMail ist ein Paradebeispiel für gute
    > Funnktionalität. Zusammengehörige Mails werden zu
    > Threads zusammengefasst. Google Calendar ist eine
    > weitere sehr nette Möglichkeit einen Kalender zu
    > pflegen, der sogar die Möglichkeit bieten, mit
    > anderen geteilt zu werden und sich per SMS
    > erinnern zu lassen.
    >
    > Wave hat auch ein gutes Potential viele Nutzer zu
    > finden. Vereint es doch die Flexibilität von Email
    > mit Instant Messaging. Ich freue mich darauf.
    >
    > Jetzt kommen bestimmt wieder die Herren
    > Datenschützer mit "Google ist eine Datankrake".
    > Aber was wollen sie mit den vielen Daten machen?
    > Für jedes Individuum auswerten? Kann ich mir
    > irgendwie nicht vorstellen. Wenn Missbrauch
    > bekannt werden würde, wäre es gewiss das Ende von
    > Google und seinem werbefinanzierten Gewinn. Ich
    > persönlich ziehe auf mich bezogene Werbung
    > irgendwelchem hohlen 08/15 Mist vor, wenn ich es
    > schon erdulden muss. Und da ist Google neben
    > Amazon einfach unschlagbar... Da die Apps frei
    > sind, ist das völlig ok.
    >
    > So sehe ich das. Ich bin mir bewusst, dass die
    > meine Daten haben. Ich denke aber nicht, dass ich
    > dadurch Nachteile für meine informationelle
    > Selbstbestimmtheit fürchten muss. Aufgrund der
    > schieren Menge an Informationen ist man schon
    > wieder anonym. Ich meine, man geht ja auch über
    > die Staße und wird gesehen. Nur ist es so trivial,
    > dass sich nach einer Minute keiner mehr daran
    > erinnert. Es ist wie bei den Abhörorganen der
    > Stasi. Die aufgezeichnenten Gespräche konnten zum
    > Schluss gar nicht mehr ausgewertet werden. Auch
    > wenn die Daten bei Goolge mit irgendwelche Bots
    > ausgewertet und indiziert werden, kann ich mir
    > beileibe nicht Vorstellen, das irgendwelche
    > Nachteile für mich erwachsen, solange diese Daten
    > nicht öffentlich gemacht werden.
    >
    > Vielleicht kann mir ja jemand
    > >>sachlich<< seine Gegenposition
    > darlegen.


    Ich würde noch hinzu fügen, daß man sich ja auch überlegen kann, welche Daten man den jeweiligen Firmen anvertraut.
    Am Beispiel Amazon: die UK Seite bietet mir ausschließlich Spiele an, da dort scheinbar nur auf die lokalen Daten zurückgegriffen wird und ich dort mal ein paar Spiele (übrigens wesentlich günstiger als in D) gekauft habe, ob ich auch Interesse an Kochbüchern habe ist dort nicht bekannt, weil ich diese vll. im Laden um die Ecke kaufe.

  9. Re: The Wave

    Autor: :))) 29.05.09 - 10:23

    Bin da der gleichen Meinung wie du.
    Klar sollte man immer kritisch betrachten, welche Daten gesammelt werden. Man sollte trotzdem die Kirche im Dorf lassen.
    Mache mir da ehrlich gesagt keine Sorgen, dass Google irgendwelchen Unfug mit meinen Daten treibt.

    Und für die innovativen Programme und Dienste, die mir Google kostenfrei zur Verfügung stellt gebe ich denen doch gerne ein kleines unbedeutendes Stück meines Datenkuchens ab.

  10. Re: The Wave

    Autor: Ponder 29.05.09 - 10:23

    > arbeiten bei Google fast ausschließlich Einkommensmillionäre

    Ich bitte um eine Quellenangabe für diese lustige Lüge.

  11. Re: The Wave Ebay/M$/PayPal/Skype vs. Amazon/Google/Apple

    Autor: brubbel 29.05.09 - 10:33

    Was will uns der Author mit dieser wüst aneinander gehängten Buchstabenfolge sagen?

  12. Re: The Wave Ebay/M$/PayPal/Skype vs. Amazon/Google/Apple

    Autor: Siga9999 29.05.09 - 10:48

    Es gibt Unternehmen die man sofort in Schubladen gut/böse stecken kann.
    Ausnahmen bestätigen die Regel (Sony böse, BD gut definiert mit R und RW und 25 und 50 und Brenner von anfang an und nicht ständig nachgeschoben wie bei DVD + - R RW DL DL-RW, Ländercodes böse) aber im Prinzip gibt es Unternehmen, denen man als Kunde vertraut und andere, wo man weiss, das man abgezockt wird bzw. Kundendienst nicht interessiert.

    Google gehört noch zu den Guten. Das kann sich ändern, muss es aber nicht.

  13. Re: The Wave

    Autor: Mango 29.05.09 - 11:33

    Ich kann es ja mal probieren.

    Du kannst dir nicht vorstellen, dass man (Google oder wer auch immer) die gesammelten Daten personenbezogen auswerten kann. In dieser Aussage stecken zwei Dinge: deine Vorstellungskraft und die technische Machbarkeit der personenbezogenen Auswertung.
    Du wirst mir vielleicht zustimmen, wenn ich sage, nur, weil man sich etwas nicht vorstellen kann, ist es deswegen nicht unmöglich. Ich kenne dich nicht, daher nehme ich mal ein einfaches Beispiel: Kannst du dir vorstellen, dass Gravitation die Zeit krümmt? Es gab eine Zeit, da konnten Menschen sich nicht vorstellen, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Die eigene Vorstellungskraft ist also eine Limitierung und sollte bei solchen Argumenten außen vor bleiben.
    Als zweites kommt die technische Machbarkeit. Dass es möglich ist, einzelne Daten zu sammeln, einer Person zuzuordnen und abzuspeichern, wird immer mal wieder von "normalen" Menschen gezeigt. Jüngstes Beispiel: Eine Frau hat wegen einer Sache anonyme Emails mit Beschimpfungen und Drohungen bekommen. Sie hat ein wneig Spurensuche im Netz betrieben und vielen Anonymen einen Namen zuweisen können. Letztlich hat sie die Mails zusammen mit Name und Anschrift der Personen als Buch veröffentlicht.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,627015,00.html
    Mal unabhängig davon, ob wir gut finden, was die Frau getan hat. Es ist eine Machbarkeitsstudie im kleinen Rahmen. Es gibt auch noch das Beispiel eines französischen Magazins, das einem seiner Leser einen ganz persönlichen Artikel gewidmet hat. Dort wurde alles über den Leser aufgeschrieben, was das Magazin im Netz über ihn finden konnte. [Sorry, finde keinen Link, um das zu belegen.] Der Leser war wohl peinlich berührt. Eine Firma, deren Job es u.a. ist, Daten zu sammeln, sollte also sehr wohl in der Lage sein, diese Daten so miteinander in Zusammenhang zu bringen, dass daraus personenbezogene Daten werden.

    Dann stellst du die Frage, ob es den Aufwand wert ist, für jeden die Daten auszuwerten. Du fügst noch an, dass selbst die Stasi an einer vergleichbaren Aufgabe (mit geringerer Datenmenge) gescheitert ist. Dazu bedenke bitte, dass die Stasi damals noch nicht die technische Infrastruktur hatte, wie Google (und nicht nur Google) sie heute hat. Computer bezeichnen wir ja manchmal salopp auch als "Rechenknecht". Gar nicht zu Unrecht. Sobald ein Entwickler seinem Knecht per Programm die passenden Aufträge erteilt hat, kann der Computer monotone Arbeiten viel besser erledigen, als es ein Mensch kann. Daten sammeln, auswerten, katalogisieren, abspeichern, wiederfinden, in Beziehung zu einander setzen. Der Mensch stößt hier früher an Grenzen.
    Der Aufwand ist eher die Programmierung der Rechner. Die dauerhafte Tätigkeit (Daten sammeln, etc., s.o.) macht der Computer. Aus welchem Grund auch immer, Google hat das Modell längst umgesetzt.

    Stellt sich als nächstes die Frage, welchen Wert die über dich gesammelten Daten haben. Dazu auch ein kleines Beispiel, nicht aus der IT-Welt. Ist schon ein paar Jahre her. Ich kenne nicht dein Alter, eventuell kennst du den Fall, vielleicht auch nicht. Es gab mal eine deutsche Girlie-Band namens TicTacToe. Als die Band kommerziellen Erfolg hatte, erschien eines Tages in einer Zeitung (ja, wir können uns denken, in welcher) ein Artikel über ein Mitglied der Band. Die junge Dame habe laut der Zeitung eine Zeit lang als Prostituierte gearbeitet. Die Betroffene fand die Enthüllung dieser Information nicht gut. Warum nicht? Die Info wurde eigentlich nicht enthüllt - sie war die ganze Zeit vorhanden. Beim Ex-Freund, bei Nachbarn. Solange die Dame nicht Prominent war, hat es aber kaum jemanden interessiert.
    Man schaue sich das mal abstrakt an und versuche Analogien zu dem zu finden, worüber du schriebst.
    Person A hat durch Aktionen im Leben verschiedene Daten angehäuft. Diese wurden extern gespeichert (im Kopf vom Exfreund, Nachbarn). Zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben waren einige der alten Daten hinderlich für die aktuelle Lebenssituation dieser Person. (Zielgruppe der Band waren 12-14jährige Mädchen. Die Mütter dieser Mädchen empfinden eine Prostituierte nicht als gutes Vorbild. Resultat: weniger verkaufte CDs, weniger Konzertbesucher => Karriereende) Die Daten konnten von Person A aber nicht mehr gelöscht werden, sie waren ja extern gespeichert. Person A konnte auch nicht kontrollieren, ob die Daten weitergegeben werden. Eine Organisation Z hat erfahren, dass es alte Daten von A gibt, sie gesammelt und befunden, dass sich damit Geld verdienen ließe (durch Veröffentlichung). Die Interessen von A spielten hierbei keine Rolle.

    Warum haben also manche Menschen solche Vorbehalte gegen Datensammlung?
    Weil sie nicht möchten, dass mit Daten, die über eine Person über einen langen Zeitraum gesammelt werden können, Mißbrauch betrieben werden kann. Wobei es sein kann, dass für dich in Zukunft Dinge unangenehm sein können, die dir heute ganz egal sind.

  14. Re: The Wave Ebay/M$/PayPal/Skype vs. Amazon/Google/Apple

    Autor: Der Kaiser! 30.05.09 - 11:25

    > Google schaut, das die Produkte besser werden. Sie sind jetzt schon teilweise M$. Man suche "dodgeball" bei golem in den news*.

    *https://www.golem.de/0505/38021.html


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  15. Re: The Wave Ebay/M$/PayPal/Skype vs. Amazon/Google/Apple

    Autor: Siga9999 30.05.09 - 11:41

    Zitate müssen richtig sein.
    Die Suchergebnisliste ist das Ziel und Durch Deinen einzelnen Link ohne die Folge-Meldungen, kommt der Lerneffekt bzgl. nachteiligen Übernahmen nicht zum tragen. Siehe hier:
    ################################################ schnipp
    Suchnahe Specials
    Twitter, Microblogging, Google

    Suchergebnisse für 'dodgeball'
    Google schließt Jaiku und Dodgeball
    [15.01.2009, Original-Link: www.golem.de/0901/64623.html]

    Dodgeball-Gründer verlassen Google
    [16.04.2007, Original-Link: www.golem.de/0704/51704.html]

    2005: Web 2.0 mit Vorratsdatenspeicherung
    [28.12.2005, Original-Link: www.golem.de/0512/42378.html]

    Google übernimmt Verabredungsnetzwerk
    [12.05.2005, Original-Link: www.golem.de/0505/38021.html]

    Whacked - Xbox-Spiel der Myst-Entwickler
    [08.02.2002, Original-Link: www.golem.de/0202/18195.html]

    ################################################ schnapp

    IMDB krebst auch nur herum seit Amazon es übernommen hat. Als Mitglied sieht es u.U. besser aus.
    Als ICQ von AOL übernommen wurde, verlor es seine Macht als zweitgrößstes "Nummern"-System nach dem Telefon-Netz. Stattdessen hat Skype aufgeholt.
    Als Paypal gekauft wurde, wurde es schlechter. "Google-Checkout" kommt aber auch nicht in die Pötte.
    Skype hat nur Version2 (keine SMS) für Linux. Würde mich nicht wundern, wenn die Linuxversion vor dem Kauf durch Ebay veröffentlicht wurde und danach Linux (durch Ebays Bosse bei Skype) ignoriert wurde.
    ... viele Beispiele die ich vergessen habe...

  16. Re: The Wave

    Autor: luckyiam 02.06.09 - 16:35

    der interessanteste foreneintrag den ich hier jemals gelesen habe.

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