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Regierung sollte Karten freigeben

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  1. Regierung sollte Karten freigeben

    Autor: Siga9999 03.06.09 - 16:34

    In NRW kann man die GPS-positionen von Hausnummern beim Vermessungsamt kaufen.
    Da kann die Mafia, Music-And-Films-Industry-Associations und Bin Laden mit der Kreditkarte GPS-positionen kaufen.

    Wer hingegen mit einem GPS-Empfänger rumläuft und taggt, wird weggefangen, auf Listen gesetzt von denen man nicht weiss wie man runterkommt weil geheim ist, wie man draufkommt und nach einer Woche im Tierheim eingeschläfert (ok, das war leicht übertrieben).

    Es wäre ja wohl klar, das alle Straßenschilder, Kreuungen, usw,. öffentlich kostenlos verfügbar sein sollten.
    Ebenso hätten die IHKs, Post,... alles (Geschäfte, Tags, Öffnungszeiten, Leerungszeiten bei Briefkästen, Kioske, Bahnpläne) kostenfrei zur verfügung zu stellen. Stattdessen sucht man sich einen Wolf um freie PLZ-Koordinaten zu finden.
    Aber die darf man dann nicht öffentlich nutzen, weil alles abgemahnt wird.
    Siehe Berliner Verkehrsbetriebe und ihre illegalisierung des U-Bahn-Planes. Erbärmlicher kann man nicht sein.

  2. Da stimm ich dir zu!

    Autor: zustimmer 03.06.09 - 16:59

    Ich finde es auch scheisse, das sowas ganz normales, was von jedem genutzt wird, abgemahnt werden kann und an sich dann doch nicht zugänglich ist!

  3. Re: Regierung sollte Karten freigeben

    Autor: wombat 03.06.09 - 17:32

    Postleitzahlen gibt es frei von

    http://opengeodb.hoppe-media.com/

    Diese Daten sind frei verwendbar (auch kommerziell) und mir ist nicht bekannt, daß deswegen jemand abgemahnt worden sei.

    Die Kooperation von Gemeinden mit OSM findet wohl teilweise bereits in kleinem Maßstab statt.

    Witzig wäre es auf jeden Fall, wenn Google offiziell sein StreeView für die Auswertung durch OSM-ler freigibt. So könnten wenigsten manuell Hausnummern, Straßennamen und mehr erfaßt werden.

    Daß dies geht, zeigte Yahoo, die ihre Luftbilder für die Auswertung durch OSM freigaben.

  4. Re: Regierung sollte Karten freigeben

    Autor: Jigga 03.06.09 - 17:41

    > In NRW kann man die GPS-positionen von Hausnummern beim Vermessungsamt kaufen.
    Und hier sollte es dir schon auffallen: Dafür ist nicht "die Regierung" zuständig, sondern 16 deutsche Regierungen. Am besten mal bei deinem Bundestagsabgeordneten ansprechen.

  5. Re: Regierung sollte Karten freigeben

    Autor: Siga9999 03.06.09 - 17:53

    Danke für den Hinweis mit den PLZ. Sowas hätte es früher nicht gegeben und einige zicken auch wegen vermeintlichem Copyright herum wie man an der IPhone-App für die Ubahn-Berlin gesehen hat.

    Einzelne Bundesländer haben iirc auch Luftbilder o.ä. freigegeben.
    In Holland wurden iirc die Daten eines komerziellen Anbieters an OSM gegeben. Holländer sind halt schlau.

    Es macht auch wenig Sinn, wenn jeder Kartenanbieter Briefkästen u.ä. selber verwaltet. Da kann man sogar Nutzen erlangen, weil man allgemein-krams "frei" hat und trotzdem z.B. mit Dienstleistungen für Logistiker u.ä. weiter kommerziell erfolgreich bleiben.

    Und Deine Idee mit Google führt fortgedacht zur Gemeinfreiheit von User-generiertem Conten wie z.B. Amazon-Buchrezensionen u.ä. Die meisten wollen ja, das jeder das weiss. Amazon, OFDB, IMDB,... haben aber potentiell das Copyright. Da müsste man Mechanismen schaffen aber bei Politikern kann man das vergessen.

    Auch will man für Briefkästen, Zigarettenautomaten, Restaurants,... nicht jeweils einen Account irgendwo anlegen. Man "korrigiert"/Ergänzt/vervollständigt den Eintrag bei seinem Lieblings-Account (google, osm, garmin-user, tomtom...) und das diffundiert dann. Ggf hat man dann 1-3 Öffnungszeiten mit Datum und ZusatzInfos "Weihnachten bis Neujahr nur 8-12 Uhr".
    Hauptsache jeder kriegt, was man braucht und jeder darf neutral eintragen/ergänzen/... .

  6. Re: Regierung sollte Karten freigeben

    Autor: SigaOver9000 03.06.09 - 18:18

    Du und Dein polemisches Gewäsch. Statt Dich hier im Forum auszulassen, schreibe doch lieber mal die "IHKs, Post,... alles" an, damit sie "(Geschäfte, Tags, Öffnungszeiten, Leerungszeiten bei Briefkästen, Kioske, Bahnpläne)" komplett freigeben und das Ergebnis ihrer Arbeitsleistung jedem, der Geld damit machen will, zur Verfügung stellen.

    Schon mal darüber nachgedacht, wer die Haftung für die Korrektheit dieser Daten übernimmt? Gibt genug Deppen, die z.B. die Verkehrsbetriebe anzeigen würden, weil sie zu spät zu ihrem Vorstellungstermin gekommen sind und den Job dementsprechend nicht bekommen haben, nur weil sie zu dumm waren, zu überprüfen, ob die Daten Ihrer iPhone-App überhaupt noch aktuell sind.

    Aber wie gesagt: Schreib doch wirklich mal Deinen gewählten Volksvertreter und die Vorstände von Bla und Blubb an.

    Wahrscheinlich hast Du dafür keine Zeit, ich weiß.

  7. Mess mal Deinen Blutdruck

    Autor: Besorgter 03.06.09 - 18:56

    Irgendwie hab ich den Eindruck, dass Du ziemlich gereizt bist.

    Kann man Dit helfen?

    *besorgt*

  8. Re: Regierung sollte Karten freigeben

    Autor: Siga9999 03.06.09 - 19:16

    Man dreht an den Schräubchen, wo eine Wirkung eintritt.
    Bei IHKs u.ä. Vereinigungen habe ich keine Contacts. Gleiches für Verbraucherschutz u.ä. Irgendwie habe ich keine Lust, mir unnötig Arbeit zu machen weil sowieso nichts bei rumkommt.

    Soooo anspruchsvoll sind meine Ideen ja nicht das sie nicht sowieso jeder hätte der das Ziel wirklich verfolgt. Doof nur das das häufigste Ziel das Füllen der eigenen Taschen ist und nicht, die Mission zu erfüllen.

    Politikergeführte Landesbanken gehören Sparkassen, die gemeinnützig (oder sowas ähnliches) sind (Früher bevor jede Bank jede Sparkasse aufkaufen durfte und man nicht mehr erkennt, ob die Gewinne an die Gemeinde(Parkbänke,...) ausgeschüttet werden oder bei Spekulanten/Bonzos/AdelsEigentümerFamilien auf dem Konto landen) und halt kein Halligalli mit Geld anzustellen haben. Solche Banken dürfen überhaupt keine spekulativen Geschäfte machen. Eine Schnecke konkurriert ja auch nicht mit den Ferraris auf der Autobahn. Zumindest nicht lange. Jetzt wissen wir also, das Landesbanker, Aufsichtsräte,... kein Nährboden für gute (soll heissen "fürs Volk nützliche") Ideen sind weil die ja nix davon haben.

    Ich will Single-Click-ÜberweisungsTräger (payto:Stadtkasse+pusemuckel&konto=12345567&blz=999888666&betrag=10,90&verwendungszweck=Knöllchen+0815/123/455) für OnlineRechnungen weil das voll nervt. Ich weiss, das keine Bank es etablieren wird. Weil keiner seinem Schwager dafür Aufträge reinschieben kann. Aber es geschah ein Wunder: GiroPay. Kompliziert und aufgeblasen und vielleicht viele Schwager beteiligt.
    Die vielen Krankenkassen gibts vielleicht auch nur, weil dort gewerkschafter und partei-typen ihre Aufsichtsratsmandate haben. Siehe auch Pöstchen-Zuschiebereien bei der Neue-Ordnungs-Partei oder wie die hiessen (Schillparteil war inoffiziell iirc).

    Warum auch soll ich BundestagsAbgeordnete "nerven", wenn ein paar Zeilen drüber im Text steht, das es Ländersache ist ? Daher habe ich auf das Posting auch nicht geantwortet.

    Du hast aber natürlich Recht mit Deinem Beispiel mit dem Iphone-Bewerbungs-Spacken. Du hast allerdings Klage auf 10000000000000000000 Fantastilliarden vergessen wegen "seelischer Schäden" wegen Auslachens, Beschimpfens, Verächtens durch anständige Bewerber als man zu spät erschien.
    OT: Solche Spacken sollte man allerdings auch nicht erst einladen. OnlineCheckerVorTests wie "welches OS ist besser []AmigaOS []Solaris []BSE []*BSD []XP []Vista []Win7 []MacOS []Das richtige OS für den richtigen Zweck []NerdOS mit StarTreck-Skin" regeln sowas aber eigentlich. Firmen die sowas nicht hinbekommen und stattdessen abgeschriebene Psychotests u.ä. aus Bewerbungsbüchern nehmen, die können ruhig solche Iphone-Paris Hiltons für Arme einstellen.
    Differenzieren/Ableiten ist Handwerk, Integrieren ist eine Kunst. Fragen beantworten kann jeder. Fragen stellen, das sie zu einem (korrekten natürlich!) Entscheidungsalgorithmus werden. Zu einer Waffe bzw. einem Sieb, das gut und böse bzw. tauglich und untauglich wirklich trennt. Das ist wahre Beherrschung seines Metiers. Bei vielen Bewerbern kann man es natürlich abschwächen zu Loser wirklich aussieben. Keine Falsch Positiven (Spacken die eingeladen werden) aber falsch negative (Gute Kandidaten die rausfliegen) sind nicht schön (für den Kandidaten har har har) aber zulässig, wenn man genug Leute zum Einladen übrig hat. Bei Fake-Ausschreibungen wo der Studentische Hilfskraft den JOb kriegen soll und man erkennt weil dort "besondere Kenntnisse in linksdrehender VektorQuantenGammaAnalyse" gefordert ist und man sich denken kann, dasd man sich dort umsonst bewirbt und eher den Prof anruft und eine Kopie der "Diplomarbeit über linksdrehende VektorQuantenGammaAnalyse" anfordert wenns einen denn interessiert, da braucht man sich natürlich nicht bewerben.

    OT: Es gibt diese angeblichen Siemens-Dauer-Ausschreibungen die schon Jahre lang veröffentlicht werden. Sowas sollte man auch mal bitte öffentlich dokumentieren.

  9. Re: Regierung sollte Karten freigeben

    Autor: gpsnutzer 04.06.09 - 08:46

    Das kommt daher, dass das Vermessungswesen bezüglich Grundstücken hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland ist. Das soll verhindern, dass jeder Hintz und Kuntz sein Grundstück nach eigenen Vorstellungen vermisst und nach Außen hin als Tatsache gibt. Die Bundesrepublik Deutschland erhebt für sich den Anspruch Urheber von Plänen mit GPS koordinaten (nur BRD!) zu sein und darüber das Hoheitsrecht zu besitzen. Dass dies auch Nachteile hat ist klar.

    Besonders ärgerlich ist, dass man den Gelben Sack (Wertstoffe) bei der Gemeinde kostenlos bekommt, aber für einen Auszug aus dem Ortsplan beim zuständigen Vermessungsamt jede Menge Geld hinlegen muss.
    Es gab eine Zeit, in der waren Karten noch Gemeinfrei, allerdings gab es da andere Probleme (Pest, Cholera, böse Könige, etc.)

    Zum Glück ändert sich das inzwischen wieder.

  10. OT: Kommentar zur Fehlinfo

    Autor: GreenPoint 04.06.09 - 10:15

    Die gelben Säcke finanzieren wir über den "grünen Punkt", kostenlos sind diese also keineswegs.

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