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Ist Kommunismus = Freiheit?

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  1. Ist Kommunismus = Freiheit?

    Autor: Wulewu 08.06.09 - 23:38

    Ist Kommunismus = Freiheit?

    Darüber sollten einige mal nachdenken,
    bevor sie von "Freiheit im Netz" labern.

  2. Re: Ist Kommunismus = Freiheit?

    Autor: Sozialismus 2.0 08.06.09 - 23:53

    Kommunismus kommt von Kommune (Community) und sofern es von den Menschen ausgeht und nicht von einem Monopol oder Staatsdiktatur dann funktioniert es auch sehr gut wie man an Wikipedia oder Linux sehen kann.
    Freiheit ist wenn allen alles gehört, dieses modell ist moralisch gesehen der Gier und Besitzsucht einzelner immer überlegen. Es besteht so nämlich keine Abhängigkeit zwischen besitzlosen und Besitzer da dieser gegensatz aufgehoben ist. Niemand kann also mehr gezwungen werden den Kapitalen interessen weniger zu dienen.

  3. Produktionskräfte

    Autor: Mendoza 09.06.09 - 00:33

    Sozialismus 2.0 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kommunismus kommt von Kommune (Community) und
    > sofern es von den Menschen ausgeht und nicht von
    > einem Monopol oder Staatsdiktatur dann
    > funktioniert es auch sehr gut wie man an Wikipedia
    > oder Linux sehen kann.

    Klingt prima. Letztendlich heißt das aber auch gerade in den Beispielen, daß das Individuum für die Sache egal ist, auch unter geht. Denn wo kann sich Individualismus in Projekten wie Wikipedia oder Linux noch ausdrücken? Im Abspann? Ich nutze beides, aber außer Linus Torvalds und Jimmy Wales kann ich keinen Namen benennen.

    > Freiheit ist wenn allen alles gehört, dieses
    > modell ist moralisch gesehen der Gier und
    > Besitzsucht einzelner immer überlegen.

    Klingt toll. Aber wird das dem Menschen wirklich gerecht? Wie soll die Gier und Besitzsucht einzelner im Kommunismus unterdrückt werden?

    > Es besteht
    > so nämlich keine Abhängigkeit zwischen besitzlosen
    > und Besitzer da dieser gegensatz aufgehoben ist.
    > Niemand kann also mehr gezwungen werden den
    > Kapitalen interessen weniger zu dienen.

    Wenn alles allen gehört, was motiviert mich als Individuum dann noch, neues zu schaffen? Allein der Glaube, daß mir dann auch irgendwas gehört, was andere schaffen? Was außer ein hoher Zaun soll mich hindern, dahin zu gehen, wo mir meine Erzeugnisse auch gehören?

    Ja, ich weiß, solche Gedanken sind "böse", meinetwegen individuell, aber ich bin nicht der Einzige, der so denkt und darum schon funktioniert die Kommune nur in kleinen überschaubaren Bereichen, wo jeder ein Auge auf den anderen hat. Wird die Kommune schon größer - Kommune ist ja auch ein Wort für Gemeinde - funktoniert das Konzept nur noch leidlich. Wieviele Hippie-Kommunen haben überlebt? Selbst Kibbuz scheint langsam out zu sein.
    Darüber hinaus scheint jede Gemeinschaft aus Individuen nur noch mit mehr oder weniger Repressalien zu funktionieren, egal ob nun Kommunismus oder was auch immer. Und wenn Gemeinschaft so weit über das Individuum gestellt wird, ist der nächste Schritt zum Gulag bei vielen nicht mehr weit.

    Was ist schon ein Individuum für eine große Idee?

    Selbst der gute alte Marx hatte lieber "Produktionskräfte" im Kopf, statt den "Menschen".

    Wollen wir nur noch "Produktionskräfte" für ein tolles System sein?

  4. Re: Produktionskräfte

    Autor: Der Kaiser! 09.06.09 - 05:34

    > Darüber hinaus scheint jede Gemeinschaft aus Individuen nur noch mit mehr oder weniger Repressalien zu funktionieren, egal ob nun Kommunismus oder was auch immer.
    Dem gegenüber steht der Raubtierkapitalismus.

    > Selbst der gute alte Marx hatte lieber "Produktionskräfte" im Kopf, statt den "Menschen".

    > Wollen wir nur noch "Produktionskräfte" für ein tolles System sein?
    Das sind wir bereits.


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  5. Re: Produktionskräfte

    Autor: Mendoza 09.06.09 - 09:11

    Der Kaiser! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Darüber hinaus scheint jede Gemeinschaft aus
    > Individuen nur noch mit mehr oder weniger
    > Repressalien zu funktionieren, egal ob nun
    > Kommunismus oder was auch immer.
    > Dem gegenüber steht der Raubtierkapitalismus.

    Hach, was ist das Leben einfach, wenn man nur schwarz und weiß kennt.

  6. Re: Produktionskräfte

    Autor: Abdiel 09.06.09 - 09:37

    Mendoza schrieb:
    > Klingt prima. Letztendlich heißt das aber auch
    > gerade in den Beispielen, daß das Individuum für
    > die Sache egal ist, auch unter geht. Denn wo kann
    > sich Individualismus in Projekten wie Wikipedia
    > oder Linux noch ausdrücken?

    Es steht Dir frei inwieweit und wie Du Dich einbringst! Ob Du nun beschlossen hast alle Rechtschreibfehler in der Wikipedia auszumerzen oder einen Artikel zu ungewöhnlichsten Themen zu schreiben, das alles bleibt ganz allein Dir überlassen. Und natürlich wird diese Leistung honoriert, wenn vielleicht auch nicht namentlich.

    > Klingt toll. Aber wird das dem Menschen wirklich
    > gerecht? Wie soll die Gier und Besitzsucht
    > einzelner im Kommunismus unterdrückt werden?

    Durch Selbstverwirklichung. Geld allein nützt doch eh niemandem, wenn man damit nix anfangen kann. Und es hat ja auch niemand etwas dagegen, wenn Leute aufgrund ihrer Leistungen einen gewissen Reichtum anhäufen. Sofern man es sich ehrlich verdient hat, kann man auch entsprechend leben. Außerdem ist es einfach nur eine Frage des Finanzsystems, um sinnlose Geldanhäufung wirkungsvoll zu unterdrücken.

    > Wenn alles allen gehört, was motiviert mich als
    > Individuum dann noch, neues zu schaffen? Allein
    > der Glaube, daß mir dann auch irgendwas gehört,
    > was andere schaffen? Was außer ein hoher Zaun soll
    > mich hindern, dahin zu gehen, wo mir meine
    > Erzeugnisse auch gehören?

    Wer sagt denn, dass persönlicher Besitz verboten ist? Es geht doch im Wesentlichen um ein ausgeglichenes Geben und Nehmen, wie es heute meist nicht existiert. Und würde weltweit nach dieser Maxime gehandelt, gäbe es keinen "anderen Ort" mehr...

  7. Re: Produktionskräfte

    Autor: Ainer v. Fielen 09.06.09 - 09:55

    Solange Menschen in Maximen wie Besitz und Macht denken ist der Kommunismus, wie bisher auch, nur in der Theorie erstrebenswert. Wenn Menschen mal anfangen Gemeinsinn als Maxime anzuerkennen hätten Theorien wie der Kommunismus eine Chance in der Realität positiv umsetzbar zu sein, ohne für die Meisten ein Unglück zu sein...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  8. Urheberrechtsfantasien der Piraten

    Autor: Pole Bumm 09.06.09 - 11:43

    Abdiel schrieb:

    > Wer sagt denn, dass persönlicher Besitz verboten
    > ist? Es geht doch im Wesentlichen um ein
    > ausgeglichenes Geben und Nehmen, wie es heute
    > meist nicht existiert.

    Um das mal auf die Urheberrechtsfantasien
    der Piraten zu übertragen:

    Das ausgeglichene Geben und Nehmen ist
    beim UrhG absolut gegeben. Dazu muss man
    nur mal reinsehen und Dinge wie die
    Privatkopie usw. entdecken, die Personen
    ausdrücklich erlaubt, sich Kopien von
    den Werken für den eigenen Bedarf
    anzufertigen. Wer nun ruft, dass das
    nicht für jedwede Medien gilt, dem sei
    gesagt, dass sich die Zeiten auch
    geändert haben. Es ist nicht mehr so
    wie vor 30 Jahren, dass man für eine
    Kopie 45 Minuten braucht. Es ist auch
    nicht mehr so, dass man zum Nachbarn
    gehen muss, um sich das zu kopieren.
    Irgendwo muss es eine Grenze geben,
    die vor unbegrenztem Kopieren schützt.
    Die ist im UrhG vernünftig festgelegt.

    Was die Piraten jetzt machen, ist
    folgendes: Sie scheren sich nicht
    darum, ob es vernünftig ist, sondern
    wollen die Werke anderer am liebsten
    unbegrenzt in Tauschbörsen sehen.
    Das steht etwas verschlüsselt in
    ihrem Wahlprogramm.

    Das mag eine schöne Fantasie sein,
    hat aber auf diejenigen, die davon
    betroffen sind, gravierende Auswirkungen.
    Begründet wird das mit einem dummen
    Gefasel von Wissensgesellschaft usw.,
    obwohl alle Werke betroffen sein
    sollen, inkl. Britney Spears und
    Schäfer Heinrich. Wenn sie in einzelnen
    vernünftigen Punkten Änderungen
    vorschlagen würden, hätte ich nichts
    dagegen. So aber ist das der unnötigste
    Vorschlaghammer der Welt.

  9. Re: Ist Kommunismus = Freiheit?

    Autor: Kabelsalat 09.06.09 - 11:56

    Um das mal ganz Kurz zu beantworten: Ja.

    Im Kommunismus gibt es keine Gewaltenteilung, keine Regierung, kein Geld und keinen persönlichen Besitz, keine Verbrechen und keine Polizei. Alles gehört allen.

    Da der Mensch aber von sich aus selbstsüchtig ist und immer etwas mehr haben will als sein Nachbar, ist der Kommunismus an sich ein sozial unmögliches Konzept. Daher gab es bisher auch noch keinen echten kommunistischen Staat sondern nur Diktaturen, die die Idiologien des Kommunismus für ihre eignen Zwecke missbraucht haben.

  10. Re: Produktionskräfte

    Autor: Kabelsalat 09.06.09 - 12:01

    Das Problem daran ist, dass wir Menschen sind und keine Ameinsen.

    Oder mal anders gedacht. Im prinzip haben die Borg, den Kommunismus perfektioniert, die Gesellschaft funktioniert wie ein Uhrwerk, es gibt keinen Neid und jegliche Form von Individualität wurde durch die Ziele der Kommune verdrängt. Jedes Mitglied arbeite nicht für sich selbst sondern für die Gesellschaft.

  11. Re: Urheberrechtsfantasien der Piraten

    Autor: Kabelsalat 09.06.09 - 12:04

    Britney Spears gibt ihr Geld doch eh nur für Drogen und Alkohol aus, also wäre sie mit weniger Geld davor geschützt ihr Leben zu zerstören, und das ihres Kindes. Des weiteren müsste das Geld eher ihren Komponisten und Textschreibern zufallen als ihr, sie ist nur die Stimme und keine kreative Person.

  12. Re: Produktionskräfte

    Autor: Anonymous123 09.06.09 - 12:13

    >Selbst der gute alte Marx hatte lieber "Produktionskräfte" im Kopf, >statt den "Menschen".
    >
    > Wollen wir nur noch "Produktionskräfte" für ein tolles System sein?

    Marx war Analytiker, kein Ideologe -.-

  13. echter kommunismus ja.

    Autor: exdxyd 09.06.09 - 12:39

    also eine basisdemokratische räterepublik.

  14. Re: Produktionskräfte

    Autor: xcvasd sdv 09.06.09 - 12:42

    musst du gerade sagen...

    <°(((><<

  15. Re: echter kommunismus ja.

    Autor: Kabelsalat 09.06.09 - 12:54

    Das wäre aber kein echter komunismus.

  16. Re: Urheberrechtsfantasien der Piraten

    Autor: Pole Bumm 09.06.09 - 13:23

    Kabelsalat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Britney Spears gibt ihr Geld doch eh nur für
    > Drogen und Alkohol aus

    Darum geht es nicht. Wer was wofür ausgibt,
    ist völlig uninteressant.

    > Des weiteren müsste das Geld eher ihren
    > Komponisten und Textschreibern zufallen
    > als ihr, sie ist nur die Stimme und keine
    > kreative Person.

    Du wirst es nicht glauben, aber die werden
    auch bezahlt. Über die Höhe entscheiden die
    Verträge, die sie miteinander eingehen. Für
    so etwas muß kein Urheberrecht geändert
    werden.

  17. Re: Produktionskräfte

    Autor: Bibabuzzelmann 09.06.09 - 13:26

    xcvasd sdv schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > musst du gerade sagen...

    Dachte ich mir auch bei seinem Post, richtig teuflisch :)

  18. Re: Urheberrechtsfantasien der Piraten

    Autor: Lutz 09.06.09 - 15:10

    > Um das mal auf die Urheberrechtsfantasien
    > der Piraten zu übertragen:
    >
    > Das ausgeglichene Geben und Nehmen ist
    > beim UrhG absolut gegeben.
    [Privatkopie / kopieren heute einfacher als zur Gesetzgebungszeit]
    > Irgendwo muss es eine Grenze geben,
    > die vor unbegrenztem Kopieren schützt.
    > Die ist im UrhG vernünftig festgelegt.

    Und warum werden dann weitere Gesetze gefordert (und auch noch gemacht)? Es mag sein, dass das UrhG ohne Kenntnis der heutigen Möglichkeiten eine faire Balance schafft, aber was jetzt dazugekommen ist und kommen soll (außerhalb des bisherigen Rechtssystems stehende Ermittler, die anklagen und auch vollziehen; Verletzung der Vertragsfreiheit beispielsweise bei dem Zwang für Firmen die Steuererklärung per Internet abzugeben verknüpft mit dem Zwang für internetangeschlossene Rechner GEZ-Gebühren zu bezahlen.) entspricht nicht meinem Gerechtigkeitsempfinden.


    > Was die Piraten jetzt machen, ist
    > folgendes: Sie scheren sich nicht
    > darum, ob es vernünftig ist, sondern
    > wollen die Werke anderer am liebsten
    > unbegrenzt in Tauschbörsen sehen.
    > Das steht etwas verschlüsselt in
    > ihrem Wahlprogramm.

    Und das ist eine Unterstellung.
    Dann gehe ich auch auf dieses Niveau, und ich fürchte näher bei der Wahrheit:

    > Das mag eine schöne Fantasie sein,
    > hat aber auf diejenigen, die davon
    > betroffen sind, gravierende Auswirkungen.

    Betroffen sind Musikkonzerne, GEZ, die Verwertungsgesellschaft Wort und Bild, Verlage und ich weiß nicht wer sonst noch. Also einige Konzerne und Verwaltungen, die sich im Wesentlichen selber verwalten und ihre Angestellten beziehungsweise Aktionäre bedienen möchten.

    Nicht betroffen sind insbesondere Künstler. Zum einen bleiben bei ihnen nur 3-5 % der Verkaufserlöse hängen, wofür sie ihre ehemals eigenen Songs nicht mehr in der Öffentlichkeit selber pfeifen dürfen, ohne das anzumelden und zu bezahlen.
    Zum anderen erzielen Gruppen, die ihre Songs ungeschützt mit Spendenbitte im Internet anbieten, höhere Einnahmen, als sie bei Abwicklung über einen Musikkonzern erhalten hätten; ebenso wie die Textschreiber 60 % der Werbeeinnahmen bei Google-Books erhalten und nicht mit 5 % (oder 3 %? ich weiß nicht mehr) abgespeist werden.

    Diese Musikkonzerne und Verlage sind ihren Aktionären verpflichtet. Würden sie die sich bietenden Möglichkeiten der nun möglichen Direktvermarktung propagieren, würden sie sich in ihrer derzeitigen Form überflüssig machen. Insofern kann ich verstehen, dass sie Zeter und Mordio schreien, aber genau wie die Musikkonzerne bei Einführung der Kassette, die Filmgesellschaften bei Einführung der Videokassette, die Weber bei Einführung der dampfgetriebenen Webstühle, die Schreiber bei Einführung des Buchdrucks wird es die Innovation nicht aufhalten.
    Anstatt zu versuchen, den Rest der Welt zu kriminalisieren, hätten sie vielleicht lernen sollen, mit den neuen Möglichkeiten umzugehen - aber so macht beispielsweise Google-Books als Branchenfremder ihnen vor, wie damit Geld verdient werden kann und die Autoren entlohnt werden können.

    Dass Firmen, die sich dem Markt und dem technischen Fortschritt verweigern, schließen und ihre Mitarbeiter entlassen, halte ich für natürlich.
    So sehr heute grauenhafter Druck bedauert wird, so wenige fordern (und finanzieren) den Buchdruck mit manuell gesetzten Bleilettern - auch wenn das Arbeitsplätze und vielleicht Ästhetik schafft.

    Ich halte Kultur für im Wesentlichen auf Kopie beruhend - oder wie es hübscher heißt: Wir sind Zwerge auf den Schultern der Generationen vor uns.
    Ohne Kopie erfinden wir das Rad jedesmal neu, ohne dass wir vorankommen.

    > Begründet wird das mit einem dummen
    > Gefasel von Wissensgesellschaft usw.,

    Ich denke bei diesem Satzanfang an die Aktion der Wissenschaftsverlage, die verhindern möchten, dass die vom Steuerzahler finanzierten Arbeiten unserer Professoren an ihnen vorbei veröffentlicht werden und erzwingen möchten, dass andere Wissenschaftler erst bei ihnen die Artikel kaufen müssen, um darauf aufbauend weitere Forschung zu treiben. Bisher erhalten die Verlage ja schließlich Geld für die zwangsweise über sie veröffentlichten Werke, die die steuerzahlerbezahlten Professoren in ihrer Arbeitszeit schreiben. Darauf verzichten sie nicht gerne, so dass sie das Gefasel von Raubkopierern und dem Untergang des Abendlandes gerne aufnehmen und ausweiten und mit ihrem Anliegen vermischen.
    Ich verstehe nur nicht, warum so viele Autoren sich vor deren Karren spannen lassen, aber lasse Dummheit, als Eigenschaft des Menschen, als Option offen.

  19. Theorie und Praxis

    Autor: Mendoza 09.06.09 - 16:55

    Ainer v. Fielen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Solange Menschen in Maximen wie Besitz und Macht
    > denken ist der Kommunismus, wie bisher auch, nur
    > in der Theorie erstrebenswert.

    In der Theorie bin ich dabei, die Idee gefällt mir auch. Eine schöne Utopie.

    > Wenn Menschen mal
    > anfangen Gemeinsinn als Maxime anzuerkennen hätten
    > Theorien wie der Kommunismus eine Chance in der
    > Realität positiv umsetzbar zu sein, ohne für die
    > Meisten ein Unglück zu sein...

    An der praktischen Umsetzbarkeit habe ich aber Zweifel, weil man mit Menschen und nicht mit programmierbaren Ameisen zu tun hat. Es hat sich leider noch keiner in diesem Thread dazu ausgelassen, wie man dieses Problem denn in einer akzeptablen Weise zu lösen gedenkt.

  20. Grauskala

    Autor: Mendoza 09.06.09 - 17:00

    xcvasd sdv schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > musst du gerade sagen...
    >
    > <°(((><<

    Wenn dir nicht mehr dazu einfällt ... willkommen im Aquarium.

    Ich seh nicht nur schwarz und weiß, aber ein Kommunismus, bei dem allen alles gehört, ist auf der Grauskala schon ziemlich eindeutig.


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