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Warum ist Linux so unbeliebt?
Autor: il Dottore 09.06.09 - 21:35
Warum ist Linux eigentlich so dermaßen unbeliebt? Wo es doch doch nix kostet. Und verschenkt wird. Und angeblich so gut ist?! Irgendwie stinkt da doch was zum Himmel, wenn ihr mich fragt!
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Völliger Schwachsinn!
Autor: meckis 09.06.09 - 21:40
il Dottore schrieb:
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> Warum ist Linux eigentlich so dermaßen unbeliebt?
> Wo es doch doch nix kostet. Und verschenkt wird.
> Und angeblich so gut ist?! Irgendwie stinkt da
> doch was zum Himmel, wenn ihr mich fragt!
Du solltest öfters hier im Forum lesen. Dann wüsstest du, dass Linux billige Frickel-Kacke ist und die Unbeliebtheit völlig berechtigt ist. -
*gähn*
Autor: sssssssssss 09.06.09 - 22:35
<°(((><<
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Re: *gähn*
Autor: XHess 09.06.09 - 22:38
Is noch garnet Freitag!
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Always look on the bright side of life! -
Deshalb...
Autor: BezahltOSer 09.06.09 - 23:47
Meine Theorie:
* Weil es anders ist.
* Weil alle ihre Computer hauptsächlich für DirectX-Spiele nutzen, statt zu arbeiten.
Aber um nochmal auf das "anders" zurückzukommen. Viele haben seit Jahren Windows genutzt und merken die Probleme in Windows gar nicht mehr. Man hat sich so dermassen daran gewöhnt, dass man es einfach als "normal" ansieht und gar nicht mehr darüber nachdenkt. Nutzt man dann plötzlich Linux oder MacOS dann bemerkt man einfach Sachen, die in Windows einfach nicht so waren... und stört sich daran. Genauso ist es für einen langjährigen Linux oder Mac-User. Wenn dieser Windows nutzt, sieht man plötzlich Sachen, mit denen man vorher nie Probleme hatte.
Ein paar Beispiele
1.) In Windows lade ich eine 150MB EXE-Datei runter, um meinen Drucker zum laufen zu bringen. In Linux schliesse ich den Drucker an, und er kann sofort benutzt werden (auch Netzwerkdrucker). Als Windows-Nutzer "ist das einfach so", ein Linux-Nutzer denkt sich "oh mann"...
2.) In Linux muss ich für jede Systemänderung ein Passwort eingeben, bei Windows funktioniert es einfach. Der Windows-Nutzer denkt sich "Mann, wie umständlich!"
3.) In Windows will ich eine neulich benutzte Datei entfernen und kriege scheinbar ohne Grund eine Fehlermeldung. Ein Linux-Nutzer haut fast die Tastatur in den Bildschirm, der Windows-Nutzer hat sicher aber daran gewöhnt und nimmt das gar nicht mehr als Fehler war.
4.) In Linux muss man sachen hin und wieder als "root" am Kommandoprompt erledigen, in Windows gibt es für das meiste ein grafisches Interface. Als Linux-Nutzer nimmt man das hin, als Windows-User ist das ein schlechter Scherz.
Es gibt hunderte solcher Beispiele und für alles gibt es oft gute Gründe. Der eingearbeitete Fremd-OS-Nutzer sieht das aber oft als "Problem" und vergisst gleichzeitig die eigenen Probleme. Man hat sich einfach daran gewöhnt... -
Re: Deshalb...
Autor: itachi 10.06.09 - 14:33
Danke, deinen Text unterschreib ich unkommentiert :-). Endlich einer der das Baby beim Namen nennt.
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Etwas muss ich dennoch hinzufügen.
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Warum Linux dennoch unbeliebt ist? Geschicktes FUD von kommerziellen Firmen wie Microsoft/Apple/etc.
Man könnte die Frage auch umformulieren.
Warum ist ein nachweislich besseres Betriebssystem unbeliebter und weniger verbreitet als Windows?
Meiner Meinung nach aus einem ähnlichen Grund, weshalb Mp3 weiter verbreitet ist als Ogg, obwohl Ogg OSS ist, bessere Kompression liefert und besser klingt als MP3. -
Re: Deshalb...
Autor: Missingno. 10.06.09 - 14:44
BezahltOSer schrieb:
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> 1.) In Windows lade ich eine 150MB EXE-Datei
> runter, um meinen Drucker zum laufen zu bringen.
> In Linux schliesse ich den Drucker an, und er kann
> sofort benutzt werden (auch Netzwerkdrucker). Als
> Windows-Nutzer "ist das einfach so", ein
> Linux-Nutzer denkt sich "oh mann"...
Das kommt schon noch ein bisschen auf den Drucker an. Wenn es nämlich so ein toller neuer MuFu-Drucker ist, kann es durchaus sein, dass man die Windows-Treiber erst mal unter Linux zum Laufen frickeln muss, bevor sich da etwas tut.
> 2.) In Linux muss ich für jede Systemänderung ein
> Passwort eingeben, bei Windows funktioniert es
> einfach. Der Windows-Nutzer denkt sich "Mann, wie
> umständlich!"
Hast du eigentlich schon einmal unter Windows mit einem eingeschränkten Benutzerkonto gearbeitet? Das ist umständlich! Dagegen ist es bei vielen Linux-Distributionen inzwischen sehr einfach zeitweise root-Recht zu bekommen, also mit der einmaligen Eingabe des Passworts unter der GUI(!) mehrere Einstellungen vorzunehmen. Unter Windows kann man sich eventuell noch mit einer Batch-Datei (runas /user:Administrator explorer.exe) helfen.
> 3.) In Windows will ich eine neulich benutzte
> Datei entfernen und kriege scheinbar ohne Grund
> eine Fehlermeldung. Ein Linux-Nutzer haut fast die
> Tastatur in den Bildschirm, der Windows-Nutzer hat
> sicher aber daran gewöhnt und nimmt das gar nicht
> mehr als Fehler war.
?
> 4.) In Linux muss man sachen hin und wieder als
> "root" am Kommandoprompt erledigen, in Windows
> gibt es für das meiste ein grafisches Interface.
> Als Linux-Nutzer nimmt man das hin, als
> Windows-User ist das ein schlechter Scherz.
Genau. Was ist das erste beim "Debuggen" von Netzwerkproblemen unter Windows? Klick mal auf Start -> Ausführen, tipp "cmd" Return und dann "ipconfig /all" ein uns lies mir vor was _da_ steht. (Geht auf jeden Fall schneller als jemanden durch die Systemsteuerung zu jagen, insbesondere, wenn er ein eingeschränktes Benutzerkonto hat.) Oder mal einen Ping auf einen anderen Netzteilnehmer. Von Sachen, die man in der Windows-Registry erledigen _muss_, fangen wir lieber erst gar nicht an.
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Dare to be stupid! -
Viele spielen Killerspiele im Geheimen
Autor: Njku 10.06.09 - 14:58
Das können sie natürlich nicht in der Öffenlichkeit von sich Preis geben.
Sie spielen auch nicht nur Killerspiele, aber evt. das ein oder andere Spiel.
Wenn aber viele Unternehmen und andere Organisationen auf Linux wechseln, können sie ihre Spielprogramme nicht mehr benutzen.
Deswegen hassen viele Linux ...
Besonders Jüngere ...
Unter Linux gibt es zwar auch einige Killerspiele, aber die brutalsten und widerlichsten mit der besten Grafik gibt es natürlich nur auf einer Xbox 360 oder Windows-PC. -
Re: Deshalb...
Autor: Philosoph 10.06.09 - 17:45
Dein Wort in Gottes Ohr,
Die Problematik haette man besser nicht beschreiben koennen. -
Re: Deshalb...
Autor: bio 11.06.09 - 14:24
BezahltOSer schrieb:
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> Meine Theorie:
>
> * Weil es anders ist.
> * Weil alle ihre Computer hauptsächlich für
> DirectX-Spiele nutzen, statt zu arbeiten.
>
> Aber um nochmal auf das "anders" zurückzukommen.
> Viele haben seit Jahren Windows genutzt und merken
> die Probleme in Windows gar nicht mehr. Man hat
> sich so dermassen daran gewöhnt, dass man es
> einfach als "normal" ansieht und gar nicht mehr
> darüber nachdenkt. Nutzt man dann plötzlich Linux
> oder MacOS dann bemerkt man einfach Sachen, die in
> Windows einfach nicht so waren... und stört sich
> daran. Genauso ist es für einen langjährigen Linux
> oder Mac-User. Wenn dieser Windows nutzt, sieht
> man plötzlich Sachen, mit denen man vorher nie
> Probleme hatte.
>
> Ein paar Beispiele
>
> 1.) In Windows lade ich eine 150MB EXE-Datei
> runter, um meinen Drucker zum laufen zu bringen.
> In Linux schliesse ich den Drucker an, und er kann
> sofort benutzt werden (auch Netzwerkdrucker). Als
> Windows-Nutzer "ist das einfach so", ein
> Linux-Nutzer denkt sich "oh mann"...
Ein Linux-Nutzer denkt sich "Oh Mann, wie dumm können Menschen sein?" ICH INSTALLIERE ÜBERHAUPT KEINEN "DRUCKERTREIBER"! Und unter dem Fenster lassen sich exe Programme oft schlecht oder gar nicht deinstallieren!
> 2.) In Linux muss ich für jede Systemänderung ein
> Passwort eingeben, bei Windows funktioniert es
> einfach. Der Windows-Nutzer denkt sich "Mann, wie
> umständlich!"
Dem Windows-Nuter ist die Sicherheit ja auch nicht so wichtig.
> 3.) In Windows will ich eine neulich benutzte
> Datei entfernen und kriege scheinbar ohne Grund
> eine Fehlermeldung. Ein Linux-Nutzer haut fast die
> Tastatur in den Bildschirm, der Windows-Nutzer hat
> sicher aber daran gewöhnt und nimmt das gar nicht
> mehr als Fehler war.
Was soll das Gelaber? Verstehst du dich selbst überhaupt?
> 4.) In Linux muss man sachen hin und wieder als
> "root" am Kommandoprompt erledigen, in Windows
> gibt es für das meiste ein grafisches Interface.
> Als Linux-Nutzer nimmt man das hin, als
> Windows-User ist das ein schlechter Scherz.
Weil Windows-User oft DAUs sind.
> Es gibt hunderte solcher Beispiele und für alles
> gibt es oft gute Gründe. Der eingearbeitete
> Fremd-OS-Nutzer sieht das aber oft als "Problem"
> und vergisst gleichzeitig die eigenen Probleme.
> Man hat sich einfach daran gewöhnt...



