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Geht nur um Geld

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  1. Geht nur um Geld

    Autor: EU-Gegner 12.06.09 - 22:44

    Opera ist ein norskt Unternehmen. Norge ist nicht in der EU, war es nie, wird es nie sein. Die EU würde gerne an den norwegischen Ölmilliarden teilhaben. Am besten alles. Norwegen behält das Geld lieber selbst. Nun macht sich jedoch ausgerechnet eine norwegische Firma zum Erfüllungsgehilfen der EU. Microsoft hat ebenfalls Geld, davon kann die EU bekanntlich niemals genug kriegen. Es werden immer neue Vorwände gesucht, um bei Microsoft kräftig abzukassieren.

    Ein norwegisches Unternehmen darf eigentlich gar nicht bei der EU "mitspielen" ... also keine Beschwerden einreichen usw.

    Aber wie gesagt, es geht ja gar nicht um die Verbraucher oder gar um freien Wettbewerb, sondern nur um Geld. Geld, Geld, Geld.

    :-/

  2. Re: Geht nur um Geld

    Autor: kapitalist 12.06.09 - 23:07

    Haha...um was geht es denn sonst?
    um das Wohl der Menschheit?

  3. Re: Geht nur um Geld

    Autor: Blair 13.06.09 - 00:04

    EU-Gegner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > teilhaben. Am besten alles. Norwegen behält das
    > Geld lieber selbst. Nun macht sich jedoch
    > ausgerechnet eine norwegische Firma zum
    > Erfüllungsgehilfen der EU.

    erfüllungsgehilfen? hast du wahnvorstellungen? opera hat _geklagt_!

    > Microsoft hat ebenfalls
    > Geld, davon kann die EU bekanntlich niemals genug
    > kriegen. Es werden immer neue Vorwände gesucht, um
    > bei Microsoft kräftig abzukassieren.

    es geht nicht ums abkassieren, sondern um einschränkungen von windows. davon hat die eu finanziell gar nichts.


    > Ein norwegisches Unternehmen darf eigentlich gar
    > nicht bei der EU "mitspielen" ... also keine
    > Beschwerden einreichen usw.

    quelle?


    > Aber wie gesagt, es geht ja gar nicht um die
    > Verbraucher oder gar um freien Wettbewerb, sondern
    > nur um Geld. Geld, Geld, Geld.

    freier wettberwerb und geld sind kein gegensatz, sondern gehören zusammen. und natürlich geht es um wettbewerb, wenn die marktbeherrschende stellung von microsoft abgebaut wird. opera ist übrigens bei weitem nicht der einzige kläger.


  4. vielleicht sogar ...

    Autor: auch nicht besser 13.06.09 - 07:35

    EU-Gegner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Microsoft hat [...] Geld, davon kann die EU bekanntlich
    > niemals genug kriegen. Es werden immer neue Vorwände gesucht,
    > um bei Microsoft kräftig abzukassieren.
    >
    > Ein norwegisches Unternehmen darf eigentlich gar
    > nicht bei der EU "mitspielen" ... also keine
    > Beschwerden einreichen usw.
    >
    > Aber wie gesagt, es geht ja gar nicht um die
    > Verbraucher oder gar um freien Wettbewerb, sondern
    > nur um Geld. Geld, Geld, Geld.

    kleine verschwörungstheorie gefällig? die eu hat opera aufgefordert, klage bzw. beschwerde gegen m$ einzureichen, damit die eu nicht sofort und offensichtlich als der grosse abzockladen dasteht. im gegenzug erhält opera dafür von den ergaunerten m$-strafzahlungen einen angemessenen anteil geld ... m$ wird auf jeden fall verurteilt, egal, was m$ auch unternimmt.

  5. Alle und niemand

    Autor: oljefondet 13.06.09 - 07:52

    EU-Gegner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein norwegisches Unternehmen darf eigentlich gar
    > nicht bei der EU "mitspielen" ... also keine
    > Beschwerden einreichen usw.

    Jeder und jede und jedes darf bei der EU "mitspielen" und sich über ein Unternehmen beschweren, wenn mehr als drei Mitgliedsstaaten betroffen sind:

    http://ec.europa.eu/competition/consumers/contacts_de.html

    Im Falle Opera hat das aber trotzdem ein "Geschmäckle" ...

    /-:

  6. Re: Geht nur um Geld

    Autor: Frickeln ade 13.06.09 - 09:43

    EU-Gegner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Opera ist ein norskt Unternehmen. Norge ist nicht
    > in der EU, war es nie, wird es nie sein. Die EU
    > würde gerne an den norwegischen Ölmilliarden
    > teilhaben. Am besten alles. Norwegen behält das
    > Geld lieber selbst. Nun macht sich jedoch
    > ausgerechnet eine norwegische Firma zum
    > Erfüllungsgehilfen der EU. Microsoft hat ebenfalls
    > Geld, davon kann die EU bekanntlich niemals genug
    > kriegen. Es werden immer neue Vorwände gesucht, um
    > bei Microsoft kräftig abzukassieren.
    >
    > Ein norwegisches Unternehmen darf eigentlich gar
    > nicht bei der EU "mitspielen" ... also keine
    > Beschwerden einreichen usw.
    >
    > Aber wie gesagt, es geht ja gar nicht um die
    > Verbraucher oder gar um freien Wettbewerb, sondern
    > nur um Geld. Geld, Geld, Geld.
    >
    > :-/

    Ob es ums Geld geht, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass M$ dadurch kein Geld verliert und das zusaetzliche Anbieten von 2-3 Alternativbrowsern kann DIESES Unternehmen auch nicht wirklich was kosten. Hingegen sind die anderen Browser (Opera, Firefox, Chrome/Iron, Konqueror, Epiphany) allesamt kostenlos. In wiefern sowas einfluss auch irgendwelche Aktien hat, wuesste ich auch nicht.
    Wichtig ist: Selbst wenn es ums Geld geht/ginge, schliesst dies den Nutzen fuer den Verbraucher nicht aus. Letzterer steht zudem ausser Frage. Ergo: Wenn ich einen Vorteil daraus erhalte, ist es mir egal, wer damit einen Euro verdient - solange es nicht mein Euro ist (und der ist es nicht!).

  7. Dann müsste es Mozilla (dem "Hersteller" vom [OpenSource] Firefox) auch um Geld gehen!!! (Erwischt)

    Autor: surfenohneende 13.06.09 - 18:00

    .

  8. Mozilla = Trittbrettfahrer

    Autor: Niemals Open Source 13.06.09 - 19:51

    Mozilla ist doch lediglich Trittbrettfahrer in dieser billigen Schmierenkomödie. Es geht darum, beim Weltmarktführer Microsoft abzukassieren, im ganz großen Stile abzukassieren. Mit Opera wurde ein williges Bauernopfer und Erfüllungsgehilfe für jenes abgekartete Spiel gefunden.

    Mozilla hat die Sache jedoch für bare Münze genommen und glaubt allen Ernstes, es ginge um "Wahlfreiheit" und "Selbstbestimmungsrecht" etc.

    Totaler Blödsinn.

    Die EU braucht Geld, darum geht es, nicht mehr und nicht weniger.

  9. Re: Mozilla = Trittbrettfahrer

    Autor: Blair 13.06.09 - 23:44

    Niemals Open Source schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mozilla ist doch lediglich Trittbrettfahrer in
    > dieser billigen Schmierenkomödie. Es geht darum,
    > beim Weltmarktführer Microsoft abzukassieren, im
    > ganz großen Stile abzukassieren.

    schwachsinn. niemand hat ein bußgeld gefordert.


    > Mit Opera wurde
    > ein williges Bauernopfer und Erfüllungsgehilfe für
    > jenes abgekartete Spiel gefunden.

    süß, ein verschwörungstheoretiker.


    > Mozilla hat die Sache jedoch für bare Münze
    > genommen und glaubt allen Ernstes, es ginge um
    > "Wahlfreiheit" und "Selbstbestimmungsrecht" etc.

    natürlich geht es um wahlfreiheit. wenn die nutzer von anfang an wählen können, ist es mit der dominaten stellung des IE bald vorbei.


    > Die EU braucht Geld, darum geht es, nicht mehr und
    > nicht weniger.

    aber sicher.

  10. Re: Mozilla = Trittbrettfahrer

    Autor: QDOS 14.06.09 - 01:30

    Blair schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > schwachsinn. niemand hat ein bußgeld gefordert.

    Es wird aber darauf hinauslaufen...
    btw.: was ist eigentlich wenn sich eine Firma weigert die Strafzahlungen zu leisten? Passiert dann das selbe wie wenn die USA die UNO-Beiträge NICHT abliefert - also garnichts - oder hat das echte Konsequenzen?!

  11. Re: Mozilla = Trittbrettfahrer

    Autor: Stichler 14.06.09 - 17:36

    Ich hoffe doch, dass die EU irgendwelche Macht besitzt, ihre Forderungen auch durchzusetzen. Ich meine daran scheitert es zwar bei den meisten internationalen Organisationen, aber in diesem Fall sollte es denke ich gehen.

    Im übrigen finde ich es erwähnenswert, dass Firefox Geld verdient, durchaus sind da zwei, drei Euro dabei. Ich frag mich nur, wieso sie es überhaupt tun, leben Open Source Projekte nicht eigentlich von Spenden uä?

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