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  5. › Bundesrat: Digitale Dividende…

Es geht im Ausland komischerweise

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  1. Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: Udo 12.06.09 - 22:12

    Hallo,
    war eben in Schweden..da wo ich nie ein Breitbandanschluss hätte erwarten können, aber die können 16 Mbit bis in den tiefsten Winkel ihres Landes legen.Ja..genau da wo nur 2 Holzhütten stehen, da ist auch Breitband. Armes Deutschland..hier ist echt alles schlechter als woanders...
    Früher dachte ich mal, das wir ein Technologieland sind, aber augenscheinlich können Länder mit weniger doch soo viel Mehr!!
    Gruß Udo

  2. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: justmycents 12.06.09 - 23:34

    Mit weniger?
    Erinner mich nochmal, mit welchem maroden und absolut pleiten Staat wurde Schweden in den letzten 20 Jahren wiedervereinigt?
    Desweiteren kreigt Schweden die benötigte Energie frei haus (50 % der Energie kommt aus Wasser durch die riesigen und wunderschönen Flüsse). Dass Schweden da bisschen mehr Geld hat, ist halt kein Wunder...

  3. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: Udo 13.06.09 - 00:02

    Das Begründet aber nicht, warum Schweden in Landesbereichen den Menschen Internet anbietet, wo Hase und Igel sich gute Nacht wünschen.
    Die Leute die da wohnen, gehen lieber Angeln als das Internet mit riesiger Bandbreite nutzen zu wollen:-)
    Nun würd ich gerne wissen, warum Leute dort ohne zu jammern etwas haben was hier nicht mal mit Petitionen und Unterschriftsammelaktion zu bekommen ist?
    Deutschland ist ein Entwicklungsland geworden...

  4. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: Quantenmechaniker 13.06.09 - 00:28

    Weil es schlichtweg nur ums liebe Geld geht . Weil der Aufwand weit größer ist als der finanzielle Nutzen fürs bereitstellende Unternehmen . Ich will jetzt keine Namen nennen aber jeder kennt den Laden .

    Und im Ausland läuft vieles Besser aber leider sind unsere Politiker Unfähig oder wollen nicht über ihre selbst erstellten Grenzen Schauen .

    Und Deutschland ist wirklich zum Entwicklungsland geworden ...

  5. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: Saab-fahrender Gutmensch 13.06.09 - 08:33

    > Armes Deutschland..hier ist echt alles schlechter als woanders...
    Dann zieh halt nach Schweden. Als Deutscher hast du dort das Recht zu wohnen und zu arbeiten!
    Dann beschwere dich aber auch nicht über Tempolimit, bescheuerte Feministengesetze, den Hochsommer bei 23 Grad oder dass du für normales Bier in die staatliche Drogenausgabestelle gehen musst.

  6. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: Frickeln ade 13.06.09 - 10:00

    justmycents schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dass
    > Schweden da bisschen mehr Geld hat, ist halt kein
    > Wunder...

    Du tust gerade so, als haette die T-kom kein Geld, um Leitungen zu legen. Das Geld bekaemen die durch die Flatrates (allein im betroffenen Gebiet) in einem Jahr sofort wieder rein. Das Problem ist die Profitgier des Kapitalismus, die hierzulande scheinbar noch groesser ausgepraegt ist als anderswo. Dass der Ausbau des Netzes hier so unterschiedlich ist, macht sich die T-kom zunutze, um sich eine goldene Nase zu verdienen. Da wird lieber die Bandbreite in Ballungszentren erhoeht, weil die Leitungen eh schon liegen, viele Kunden vorhanden sind und mehr Bandbreite kostet mehr Geld. Ergo: viel Geld fuer's nichts-tun. Und damit am Jahresende die Bilanz ja nicht positiv ausfaellt, werden einfach mal die Manager-Gehaelter erhoeht. Dann gibt's halt eben mal 100 Mio. extra fuer den guten Job, der gemacht wurde... Das ist unser Problem und daran krankt auch momentan die weltweite Wirtschaft.

  7. Rendite

    Autor: Besserwisser2 13.06.09 - 13:17

    Das Geld kommt durch die Flatrate wieder rein! So einen Mist muss man hier lesen. Wenn das Problem so einfach zu lösen wäre hätte die T-Com oder ein anderer Provider dies schon längst gemacht. Leider sieht das ganz anders aus. Extrem hohe Kosten und wenige Teilnehmer. Hohe Kosten, weil zu jedem Gehöft ein LWL-Kabel gezogen werden muss. Von dort geht es über einen teuren Umsetzer weiter mit Kupferkabel.

    LWL-Kabel 10.000 m x 5,00 EUR/m = 5.000 EUR

    Umsetzer 1 x 2.500,00 EUR = 2.500 EUR
    -------------------------------------------
    Summe 7.500 EUR

    Einnahme 12 Monate x 50 EUR = 600 EUR

    Rentiert sich erst nach 12,5 Jahren.

    Da ist es wirtschaftlich besser für den Provider das Geld für 2 % Zinsen auf dem Festgeldkonto liegen zu lassen. Investitionen müssen sich nach spätestens 2,5 Jahren rechnen.

    7.500 EUR / 2,5 = 3.000 EUR pro Jahr = 250 EUR Kosten pro Monat für den Teilnehmer. Das wiederum will keiner bezahlen!

  8. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: lolol 13.06.09 - 14:29

    100% Agree.

    Diesen Fehler machen auch immer wieder Politiker. Man darf bei Vergleichen zwischen Ländern nicht eine spezielle Sache heranziehen und alle anderen unter den Tisch fallen lassen.
    Alles muss im Kontext gesehen werden, schon gar nicht darf man ein Land wie Deutschland mit den kleinen, eher homogenen skandinavischen Ländern vergleichen

  9. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: Besserwisser2 13.06.09 - 15:10

    So ein Stuss!

    In Schweden leben 3/4 aller Menschen im Süden. Der Rest verteilt sich auf kleiner Dörfer. Hier wird immer so getan als ob in der kleinen Jagdhütte im Nirendwo auch ein 100 MBit-Anschluss vorhanden wäre. Das ist definitiv nicht der Fall.

  10. Butter bei die Fische

    Autor: Deppenhasser 13.06.09 - 15:44

    Gehörst Du zu denen, die wie Hitler glauben, Geld brauche man einfach nur genügend zu drucken?

    Oder bist du willens, das Doppelte für deinen Internetzugang zu zahlen, damit auch das letzte Gehöft mit der gleichen Leistung angeschlossen wird.

    Wenn Ja, meckerst du zurecht. Wenn Nein, ist dein Beitrag unreflektiertes, populistisches Geblubber. In gewissen Parteienen wärst du damit ein gefragter Mann. ;-)















  11. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: lolol 13.06.09 - 15:52

    > Hier wird immer so getan als ob in der kleinen Jagdhütte im >Nirendwo auch ein 100 MBit-Anschluss vorhanden wäre. Das ist >definitiv nicht der Fall.

    Das hat der Threadopener behauptet, vielleicht gibt es sogar die ein- oder andere höchstsubventionierte Leitung ins Nirgendwo in Schweden. Vielleicht um der extreme Land/Südflucht entgegenzuwirken. Ich würde mich bedanken, jetzt mit Steuergeldern der Landbevölkerung 16mbit Zugang zu Rapidshare, Youtube und P...o zu subventionieren.

    Der Staat hier sogar, dem entgegenzuwirken und trotzdem beschwert man sich, dass es überall sonst besser ist.
    Ist es wirklich die Geiz ist Geil Mentalität, immer alles sofort und kostenlos haben zu wollen und immer nach dem Staat zu schreien?

  12. Re: Es geht im Ausland komischerweise

    Autor: Herzog 14.06.09 - 16:51

    Welch Quatsch!

    Es geht heir eben nicht um die Geiz ist Geil Metalität noch darum alles irgendwie kostnelos zu bekommen, sondern darum, etwas überhaupt zu kriegen, dass anderswo selbstverständlich ist. Das dies in einem Staat nicht funktioniert, der sich seiner Fortschrittlichkeit rühmt, ist das Problem.

  13. Fische bei die Butter

    Autor: Hartz9 14.06.09 - 17:01

    Ich fange immer selbst an zu glauben, dass es genügend Geld für alle zum Nulltarif gibt. Wie sonst ist es möglich, dass ein bankrotter Staat ein bankrottes FInanzsystem rettet, nebenbei noch zahlungsunfähige Firmen knsolideirt und dabei noch Entwicklungshilfe an andere Länder zahlen kann?

    Ich spreche von einem Wunder.

    Bei wem nehmen wir grade nochmal unsere Schulden auf? Die haben das Geld welches wir nicht besitzen? Woher? existieren die Summen überhaupt, die wir uns ständig leihen? Wurde überhaupt jemals ein so immenser Gegenwert von denen produziert, der unserenm derzeitigem Schuldenstand entspricht?

    Wer sind die überhaupt?

    Das tolle am Geld ist eigentlich - und hier hat sich Hitler geirrt - dass es sich sogar vermehrt, wenn es gar nicht existiert. Insofern müsste er eigentlich noch ob der Ungerechtigkeit meckern, den Anschluss den er fordert auch bezahlen zu müssen.

  14. Re: Rendite

    Autor: Besserwisser3 14.06.09 - 18:29

    Das ist doch ein Milchmädchenrechnung.

    Du willst uns doch nicht weiß machen, dass pro LWL Umsetzer nur ein User angeschlossen wird....!?!?

    ColoneNet macht es z.B. vor. Zwar erst mal nur im städtischen Rahmen, aber immerhin: LWL bis in den Keller eines Gebäudes.

    Der Vorteil?

    1.)ColoneNet kann so auf die Gebäude verzichten, in denen sie bisher ihre Technik untergebracht hatte, da diese Technik jetzt beim Kunden an der Wand hängt.
    2.) Und hier stecken mal so richtig Kosteneinsparungen drin: ColoneNet spar wesentlich bei den Stromkosten. Der Verbrauch der Technik wird nun auch den Endkunden aufgebürdet. Pro einzelnem Teilnehmer ist das nicht viel. Bei tausenden bis millionen von Kunden ist das Sparpotenzial enorm.

    Was ich wesentlich schlimmer an der Digitalen Dividende finde ist folgendes:

    Viele Frequenzen, die dafür zur Verfügung gestellt werden sollen, werden deutschlandweit von den professionellen drahtlosen Audiofunkanwendungen, sprich drahtl. Mikros oder drahtl. Monitoring, genutzt. Wenn es dabei bleibt, was ursprünglich beschlossen werden sollte, kommt da einem 3. Konjunkturpaket gleich. Die Radio-, TV-, und Veranstaltungswelt muss sich neues Equipment zulegen. Da kommen gute 2-stellige Millionenbeträge zusammen.

    Was auf der anderen Seite wieder dazu führen dürfte, dass einige diese Geld nicht berappen können und das Kulturangebot (Kino, Theater, Schauspiel, etc.) weiter schrumpfen wird. Und in dieser Folge auch wieder zig Jobs auf der Kippe stehen.

    Ich halte es da wie unser von und zu Guttenberg: Der Staat hat sich bei aller Konsequenz aus drohenden Firmenpleiten raus zu halten. Egal ob Opel, Karstatt oder die T-Com....aber das ist auch wieder ein anderes Thema :-)

    Grüßle....

  15. Re: Rendite

    Autor: dumdidum 15.06.09 - 10:54

    10.000m x 5,00 €/m = 5000 €?

    Verkaufst du mir n paar davon? o_O

  16. Re: Rendite

    Autor: Jay Öm 15.06.09 - 11:06

    > ColoneNet

    Einen Anbieter diesen Namens gibt es nicht.

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