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Das Problem mit der Kulturflatrate

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Dorsai! 18.06.09 - 12:35

    Die Kulturflatrate klingt ja wirklich nach einem zeitgemäßen Geschäftsmodell.

    Es gibt nur ein winziges Problem:
    Das Geld WIRD in die falschen Taschen fließen.

    Wenn ich mir Musik oder Filme kaufe, dann sind das meißt Alben von kleineren Bands oder Soundtracks und DVDs zu in Deutschland unbekannten Fernsehserien.
    Irgendwie habe ich das Gefühl dass bei einer Kulturflatrate die "Empfänger" unter den Tisch fallen würden und das meißte Geld nach Hollywood und in die Taschen der Musikindustrie laufen würde.
    Das was dann noch übrig bliebe würde sicher nicht gleichmäßig aufgeteilt sondern nach "Beliebtheit".

    Ich seh schon wie sich diverse Schäfer und Fliegerliedsänger die Hände reiben, weil sie von der deutschen Prollbevölkerung ihren Ruhestand finanziert bekommen.

  2. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: ALL YOUR BASE 18.06.09 - 12:39

    Nach deiner Argumentation würde sich dann ja zum heutigen Modell nichts nachteiliges für die Künstler ergeben.
    Ist doch jetzt schon genau so.

  3. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Jay Öm 18.06.09 - 12:59

    Aber GENAU SO ist es doch jetzt schon! Ich kenne kleinere Bands, und die sehen keinen Cent von der GEMA. Dafür müssen sie klagen. Dann zahlt die GEMA die paar Euro fuffzich, aber auch nur dann. Geld kriegen nur die großen, und der Aufteilungsschlüssel dafür ist extrem unfair. Würde man die Bezahlung nach den Download-Zahlen aufteilen, wäre das ganze wesentlich fairer als jetzt.

  4. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Me.MyBase 18.06.09 - 13:07

    das ist unsinn. auch kleine bands erhalten geld von der gema. das modell ist sicher nicht perfekt und die regeln sind undurchsichtig, aber immerhin bekommt so jeder etwas dafür, daß seine werke "benutzt" worden sind. das eigentliche problem liegt hier darin, daß die großen labels das kapial haben um über werbung alles so stark in den markt zu drücken, daß für die kleineren garkein platz mehr ist.

    die kulturflatrate würde da keinerlei verbesserung für die künstler bringen und im gegenzug alle die bestrafen, die keine musik oder filme aus dem internet wollen. das letzte was wir brauchen können wäre eine weitere gaunerbande wie die GEZ.

    mE kann eine solche flatrate nur als opt-in lösung und nur wenn die gebühren dafür moderat sind sinnvoll funktionieren.

  5. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Jay Öm 18.06.09 - 13:38

    > das ist unsinn. auch kleine bands erhalten geld von der gema.

    Nein. Ich kenne viele kleine Bands, und die erhalten alle kein Geld von der GEMA. Die zahlen bloß dafür, von der GEMA erfasst worden zu sein. Von allen kleinen Bands hat bis jetzt nur eine Geld erhalten, und die hat geklagt. Und das liegt auch nicht daran, das die Musik nicht gemeldet wurde (könnte ja immerhin auch der Grund sein). Eine Gruppe wusste, das ihr Lied in einer Disco angespielt wurde; sie waren an dem Abend dabei. Das ganze wurde auch an die GEMA übermittelt. Und, was hat die Band dafür bekommen? Genau, gar nichts.


    > immerhin bekommt so jeder etwas dafür, daß seine werke "benutzt"
    > worden sind.

    Nein. Das bestreite ich vehement. Ausgezahlt wird nur an "große" Künstler. Kleine müssen klagen. Die GEMA fördert die Kunst nicht, sie fördert die Monokultur.


    > das eigentliche problem liegt hier darin, daß die großen labels das
    > kapial haben um über werbung alles so stark in den markt zu
    > drücken, daß für die kleineren garkein platz mehr ist.

    Das müsste sich ja dann auch in den Downloadzahlen dieser Stücke wiederspiegeln. Wenn die Musik durch die Vermarktung sooo erfolgreich ist, müsste sie am häufigsten heruntergeladen werden. Wird sie aber nicht. Diese Musik ist unbeliebt, bestenfalls egal. Die allgemeine Beliebtheit ist nichts weiter als ein netter Marketinggag.



    > die kulturflatrate würde da keinerlei verbesserung für die künstler
    > bringen und im gegenzug alle die bestrafen, die keine musik oder
    > filme aus dem internet wollen. das letzte was wir brauchen können
    > wäre eine weitere gaunerbande wie die GEZ.

    Doch. Ich könnte haargenau ermitteln, wie oft ein Stück heruntergeladen wird und die Bezahlung daran ausrichten. Leute, die keine Musik aus dem Internet wollen, wissen bloß nicht, woher sie sie bekommen sollen. Trifft auf wenigstens 95 % der Leute zu. Ich würde die Kultur-Flatrate mit dem Internet-Zugang bündeln. Wer dann bezahlt und nicht konsumiert hat Pech gehabt, richtig. Das geht aber den ARD und ZDF Nicht-Konsumenten ganz genauso. Das wäre immer noch weit besser, als die weitgehende Kriminalsierung, die heute stattfindet.

  6. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Dorsai! 18.06.09 - 13:42

    Nein, denn dann müsste ich diese Kreaturen finanzieren.
    Jetzt finanzieren üble Prolls üble Proll Idole und ich meine Musik/Filme. Das jetzige Modell ist, so veraltet es auch ist, besser als eine Kulturflatrate in der vorgeschlagenen Ausführung.

  7. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: no way, jose 18.06.09 - 14:32

    Jay Öm schrieb:

    > Leute zu. Ich würde die Kultur-Flatrate mit dem
    > Internet-Zugang bündeln. Wer dann bezahlt und
    > nicht konsumiert hat Pech gehabt, richtig.

    Das lässt sich ja auch auf andere Bereiche ausdehnen... öffentlicher Nahverkehr -- jeder muss ein Jahresabo kaufen. Du fährst lieber mitm Auto statt mit Bus & Bahn? Na, Pech gehabt. Du magst nicht ins Schwimmbad, obwohl du dein Zwangsabo monatlich bezahlst? Na, selbst schuld! [Ja, mir ist bekannt dass viele Schwimmbäder zu einem Teil kommunal mitfinanziert werden, das ist aber was anderes.] Usw. usf.

    Ich halte die Marktwirtschaft immer noch für die beste Methode der Geldverteilung. Alles andere hinkt und ist zu anfällig für das schwarze Geldverbrennungsloch Bürokratismus (s. GEZ).

  8. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: 2laky 18.06.09 - 14:59

    Wenn man berücksichtigt, dass es hier auch (nicht nur aber trotzdem) um Kunst geht, muss man eindeutig sagen, dass Marktwirtschaft hier noch nie positive Wirkung entfaltet hat. Und ein bischen Planwirtschaft und Verteilbürokratie durchaus Vorteile für die Qualität und Diversität haben kann, sofern man politische Interessen außen vorhält.

  9. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Jay Öm 18.06.09 - 16:22

    > Das lässt sich ja auch auf andere Bereiche ausdehnen... öffentlicher
    > Nahverkehr -- jeder muss ein Jahresabo kaufen. Du fährst lieber mitm
    > Auto statt mit Bus & Bahn? Na, Pech gehabt.

    Ich fahre mit Bus und Bahn und muss mithelfen Milliarden für Autofahrer zu abzuzahlen (siehe Abwrackprämie). Das ist pervers. Ich halte tatsächlich den Gedanken, den gesamten öffentlichen Nahverkehr per Steuer zu entlohnen, für eine hervorragende Idee. Für mich ist Transport ein Grundrecht. Nun verdiene ich genug, um mir Bus und Bahn leisten zu können (oder auch ein Auto), das geht aber nicht allen so. Abzocke auf Transport und Kultur trifft immer die am härtesten, die am wenigsten haben. Was sollte mich persönlich also die Preise für Musik stören? Leisten kann ich sie mir. Mich regt nur auf, wenn mit einem mal einen riesen Auflauf ist, weil beim Nachbarn (über 60) eine Hausdurchsuchung läuft, weil er angeblich irgendwann mal eine MP3 heruntergeladen hat. Oder wenn einem Programmierer sämtliche Rechner entzogen werden, weil er angeblich Musik aus dem Internet heruntergeladen hat - und dann hinterher rauskommt, das lediglich eine Zahl in der IP vertauscht wurde. Schadensersatz? Pustekuchen!

    Im Augenblick verdienen da hauptsächlich die Anwälte. Und die kann man mit einer Kulturflatrate ausknippsen. Als Nebeneffekt gehen - so hoffe ich jedenfalls - die ganz großen aus der Branche pleite. Die braucht sowieso niemand.

  10. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Jay Öm 18.06.09 - 16:28

    > Ich halte die Marktwirtschaft immer noch für die beste Methode der
    > Geldverteilung. Alles andere hinkt und ist zu anfällig für das
    > schwarze Geldverbrennungsloch Bürokratismus

    Ich halte die Marktwirtschaft, um mal in einem anderen Zitat zu wildern, für eine ziemlich beschissene Idee - aber leider die beste, die wir haben. ;)

    Nur - wir haben ja keine freie Marktwirtschaft auf dem Musikmarkt. Es ist ein Oligopol, in dem sich große Labels untereinander absprechen um auf diesem Wege sowohl die Künstler als auch die Konsumenten abzuzocken. Wenn jeder Künstler sich selbst um den Vertrieb seiner Ware kümmert, oder das meinetwillen von freischaffenden Agenten erledigen lassen, wäre uns mit Sicherheit mehr geholfen. Und das würde eher dem Geist der Marktwirtschaft entsprechen.

  11. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Me.MyBase 18.06.09 - 16:37

    Jay Öm schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Nein. Ich kenne viele kleine Bands, und die
    > erhalten alle kein Geld von der GEMA. Die zahlen
    > bloß dafür, von der GEMA erfasst worden zu sein.
    wenn du dich darauf beziehst, daß siech viele bands einfach anmelden und darauf warten das geld fließt hast du völlig recht. so funktioniert das auch nicht. wie gesagt: der prozess mit dem die gema arbeitet ist schlecht und undurchsichtig. das ändert aber nichts an der grundsätzlich richtigen verteilungsgrundlage. wer viel gespielt wird kriegt viel, wer wenig gespielt wird, kriegt wenig.

    > Nein. Das bestreite ich vehement. Ausgezahlt wird
    > nur an "große" Künstler. Kleine müssen klagen. Die
    > GEMA fördert die Kunst nicht, sie fördert die
    > Monokultur.
    belege?

    > Das müsste sich ja dann auch in den Downloadzahlen
    > dieser Stücke wiederspiegeln. Wenn die Musik durch
    > die Vermarktung sooo erfolgreich ist, müsste sie
    > am häufigsten heruntergeladen werden. Wird sie
    > aber nicht. Diese Musik ist unbeliebt, bestenfalls
    > egal. Die allgemeine Beliebtheit ist nichts weiter
    > als ein netter Marketinggag.
    was ich von den auswertungen so eines musik-honeypotts halten soll weiß ich nicht. sicherlich ist es nicht repräsentativ. die charts werden anhand von cd-verkäufen ermittelt und nicht durch ständige medienpräsenz. folglich gibt es offenbar eine gewisse nachfrage für diese musik. es würde mich schon sehr überraschen, wenn das im internet nicht wenigstens ähnlich ist.


    > Doch. Ich könnte haargenau ermitteln, wie oft ein
    > Stück heruntergeladen wird und die Bezahlung daran
    > ausrichten.
    erinnert mich irgendwie an die gema. die ermitteln auch wie oft ein stück gespielt wurde (eben nur im RL) und richten dann die bezahlung daran aus. ups... wiso geht denn dann trotzdem das meiste an die großen plattenlabels?

    > Leute, die keine Musik aus dem
    > Internet wollen, wissen bloß nicht, woher sie sie
    > bekommen sollen. Trifft auf wenigstens 95 % der
    > Leute zu. Ich würde die Kultur-Flatrate mit dem
    > Internet-Zugang bündeln. Wer dann bezahlt und
    > nicht konsumiert hat Pech gehabt, richtig. Das
    > geht aber den ARD und ZDF Nicht-Konsumenten ganz
    > genauso. Das wäre immer noch weit besser, als die
    > weitgehende Kriminalsierung, die heute
    > stattfindet.
    bitte was? ich glaube, die leute, die keine musik aus dem internet wollen wissen sehr genau woher sie sie bekommen sollen.
    und jetzt hier die GEZ als vorbild ranzuziehen zeigt ganz deutlich die intention: viele sollen bezahlen, damit ein paar (schmarotzer) möglichst billig an ihre musik kommen.
    mal ganz ehrlich: wer massenhaft musik, die ihm nicht gehört verbreitet und daraus ggf. noch kapital schlägt, gehört ganz einfach ins gefängnis...

  12. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: Jay Öm 19.06.09 - 11:11

    > wenn du dich darauf beziehst, daß siech viele bands einfach anmelden
    > und darauf warten das geld fließt hast du völlig recht. so
    > funktioniert das auch nicht. wie gesagt: der prozess mit dem die gema
    > arbeitet ist schlecht und undurchsichtig. das ändert aber nichts an
    > der grundsätzlich richtigen verteilungsgrundlage. wer viel gespielt
    > wird kriegt viel, wer wenig gespielt wird, kriegt wenig.

    Der Prozess ist nicht undurchsichtig, sondern unfair, schliesslich ist bekannt, wie das ganze aufgeschlüsselt ist. Wer also in das Geschäft einsteigt, sollte erstmal ein paar Stücke klassischer Musik produzieren, damit er in die passende Bewertungsstufe reinkommt, gelle?


    > belege?

    Es gibt Diskussionen, die ich nicht führe. Du könntest genauso verlange, das ich belege, das es Nachts dunkel ist und tagsüber hell.



    > was ich von den auswertungen so eines musik-honeypotts halten soll
    > weiß ich nicht. sicherlich ist es nicht repräsentativ. die charts
    > werden anhand von cd-verkäufen ermittelt und nicht durch ständige
    > medienpräsenz. folglich gibt es offenbar eine gewisse nachfrage für
    > diese musik. es würde mich schon sehr überraschen, wenn das im
    > internet nicht wenigstens ähnlich ist.

    Die meisten Charts werden gekauft. Und Charts, die von Verkäufen ausgehen, sind mit Vorsicht zu geniessen. Es ist nicht unüblich, einfach ein paar tausend CDs aufzukaufen, um über die kritische Masse zu kommen.



    > erinnert mich irgendwie an die gema. die ermitteln auch wie oft ein
    > stück gespielt wurde (eben nur im RL) und richten dann die
    > bezahlung daran aus. ups... wiso geht denn dann trotzdem das meiste
    > an die großen plattenlabels?

    Mich erinnert das nicht an die GEMA.



    > bitte was? ich glaube, die leute, die keine musik aus dem internet
    > wollen wissen sehr genau woher sie sie bekommen sollen.
    > und jetzt hier die GEZ als vorbild ranzuziehen zeigt ganz deutlich
    > die intention: viele sollen bezahlen, damit ein paar (schmarotzer)
    > möglichst billig an ihre musik kommen.
    > mal ganz ehrlich: wer massenhaft musik, die ihm nicht gehört
    > verbreitet und daraus ggf. noch kapital schlägt, gehört ganz
    > einfach ins gefängnis...

    Ich habe die GEZ nicht als "Vorbild" herangezogen. Der Vergleich stammt von Dir, weil Du offensichtlich die Idee schlechtmachen willst und vom negativen Charme der GEZ profitieren willst.

    Im Augenblick verdienen einige wenige Schmarotzer am Geld von allen. Sowohl am Geld von denen, die konsumieren, als auch am Geld von denen, die eigentlich kreativ sind. Genau dem könnte man damit entkommen.

    Aber das ist Dir natürlich egal. Ich sage es nochmal in aller Deutlichkeit: Du bekommst Geld, um in Foren so einen Dünnpfiff zu verbreiten. Die Bahn macht es, die Deutsche Bank macht, kreationistische Bibelgruppen und viele anderen machen es ebenfalls. Einige halt so offensichtlich wie Du; warum sollte ich nicht mit dem Finger auf Dich zeigen? Du weißt genau, das die dicken Labels pleitegehen und das die GEMA keinen Cent mehr sieht, wenn sich so ein System etabliert. Und das will Dein Auftraggeber natürlich vermeiden.

  13. Re: Das Problem mit der Kulturflatrate

    Autor: roach 19.06.09 - 12:30

    Bullshit. Heutzutage verdienen an Musik und Film zum allergrössten Teil die Verlage dieser Medien. Viele Künstler, vorallem die kleineren, werden doch mit nem Knebelvertrag in die Abhängigkeit der Verlage gezogen. Und da die meisten kleineren Künstler sowas meist zu spät merken, sind sie die Verarschten. Da hab ich schon einige Storys gehört. Ein Künstler selbst verdient am meisten bei Live Auftritten... vorallem die Musiker bei Konzerten. Diese werden mit einer Kulturflatrate ja nicht gratis, weshalb Sie von ihrem grössten "Verdiensttopf" immernoch genauso viel erhalten. Das einzige was sich vermutlich ändern wird, ist dass die Verlage aussterben, da jeder Künstler seine Werke dann selbst veröffentlichen kann im Internet. Dies ist auch der Grund warum sich nur die Verlage und Vereine der Industrie gegen all die Internetpiraterie wehren und klagen. Von Künstlern selbst hört man ja selten Klagelieder. Eine aussterbende Industrie nämlich die Kulturgüterverlage (komisches Wort, aber egal, ihr wisst was ich meine) wehrt sich natürlich, jeder kämpft um seinen Arbeitsplatz. Im Endeffekt ist es aber für die Künstler selbst (und die werden ja immer als die Armen hingestellt von der Musikindustrie) eher ein Vorteil, wenn dies alles eintreffen sollte. Ich denke entscheidenend ist auch die Höhe des Flatratebeitrages, dann kann man immernoch den Künstlern die man gut findet und man unterstützen will, direkt Geld zukommen lassen, da freuen sich die bestimmt mehr drüber als über ein paar kleine % der Platteneinnahmen die sie von ihrem Verlag bekommen.

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